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Asus RTX 5090 ROG Matrix: GPU-Tweak-Support ist da, wo bleibt die 800-W-Grafikkarte?

Die von Asus zur Gamescom vorgestellte Asus GeForce RTX 5090 ROG Matrix mit bis zu 800 Watt TDP lässt weiter auf sich warten, aber es gibt ein Lebenszeichen: Das Grafikkarten-Tool GPU Tweak III hat mit Version V2.0.4.5 Support für das limitierte Topmodell des Topmodells erhalten. Einen offiziellen Termin gibt es weiterhin nicht.
Asus‘ GPU-Toolkit GPU Tweak III warnt seit einem Update im April dieses Jahres auf Modellen der neuen Serie ROG Astral vor abnormal hohen Strömen am 12V-2×6-Anschluss, mit dem Update auf Version V2.0.4.5 ist das in Zukunft auch bei der auf der ROG Astral basierenden ROG Matrix möglich – die inzwischen ROG Matrix Platinum heißt.
Patch Notes:
• Added: Introduced the Level Sense feature for the ROG Matrix Platinum GeForce RTX™ 5090 – ASUS Graphics Card 30th Anniversary Edition.
Das ist die RTX 5090 ROG Matrix
Die Grafikkarte, deren Veröffentlichungstermin Asus bis dato nicht weiter eingegrenzt hat, lässt indes weiter auf sich warten. Für die Matrix hat Asus 1.000 GPUs ausfindig gemacht, die unter Last mit einem Boost-Takt von 2.730 MHz betrieben werden können. Die Serie ist deshalb auf 1.000 Exemplare limitiert. Gegenüber Nvidias Referenz-Boost-Takt von 2.407 MHz liegt das Plus bei 13 Prozent.
Damit die Grafikkarte bei diesem Takt nicht ins Power-Limit läuft, hat Asus die Leistungsaufnahme von 575 Watt auf bisher im Consumer-Segment unerreichte 800 Watt erhöht. Weil weiterhin nur ein 16-Pin-Stromstecker mit dauerhaft maximal 600 Watt zum Einsatz kommt, werden die übrigen 200 Watt über Asus‘ proprietären BTF-Anschluss bereitgestellt – ein kompatibles Mainboard vorausgesetzt.
Downloads
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3,7 Sterne
Asus GPU Tweak ist ein Tool zum Überwachen, Konfigurieren und Übertakten von Grafikkarten.
- Version III v2.0.4.5 Deutsch
- Version II v2.3.9.0
- +2 weitere
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Wie gut ist Nioh 3?: Samurai-Souls ist der erste Hit des Jahres

Das Samurai-Souls Nioh geht in die dritte Runde. Verfeinerte Mechaniken und eine gelungene Kombination aus Souls-Ideen bringen den Titel voran. Tests sagen klar: Mit Nioh 3 ist die Serie so gut wie noch nie zuvor und produziert den ersten Hit des Jahres.
Kampf und Welt sind zwei starke Beine
Was Nioh 3 großartig macht, ist laut verschiedenen Tests der Mix verschiedener Ideen aus anderen Souls-Spielen sowie konsequente Verfeinerung. Fundament der Unterhaltung bildet weiterhin der Kampf, bei dem nun zwei völlig unterschiedliche Stile, der des Samurai und des Ninjas, mit unterschiedlichen Sets Ausrüstung und Bewegungen parallel genutzt werden können – und sollen.
Gegnerdesign und Bosse werden breit gelobt, wenn auch nicht einhellig. GameReactor findet zu viel Bekanntes aus vorherigen Teilen, die meisten Seiten urteilen über übernommene Gegner und Bosse sowie ihr kreative Design aber überaus positiv. Eurogamer nennt Nioh 3 gar den Zenit des Genres.
Dazu kommt erstmals in der Serie eine „offene“ Spielwelt. Sie unterteilen die Entwickler von Team Ninja in Areale, in denen das Vorgehen freigestellt ist, und die deshalb „offene Felder“ genannt werden. Der Unterhaltungswert wird als hoch beschrieben: Tester finden viel zu erkunden und entdecken, darunter organisch eingebundene Nebenaufgaben. Die Kombination aus Erkundung und Kampf begeistert beispielhaft The Sixth Axis. Die Seite spricht von einem „Elden-Ring-großen Sprung“, den die Serie dadurch mache. 4Players ist etwas kritischer, „recht formelhaft“ sei sei die offene Welt geraten und erzeuge mehr das Gefühl eines Ubisoft-Titels denn eines Elden Rings.
Viel Nioh heißt viel Tiefgang
Weitere Grundelemente eines Nioh sind eine riesige Menge Beute und einer Vielzahl verschiedener Systeme zur Erhöhung von Charakterwerten. Dabei helfen nun neue Komfort-Optionen, etwa automatische Sortierungen, beschreibt Destructoid. Das Optimieren der eigenen Ausrüstung gehört für Eurogamer zudem fest zum Spielprinzip eines Nioh. Trotz größerer Zugänglichkeit müsse man laut GamePro jedoch Einarbeitungszeit in fummelige Systeme einplanen. Die größte Kritik übt GameReactor: Statt Mechaniken ausreichend zu verfeinern, habe das Team einfach weitere ergänzt.
Die Story hat zudem für keinen Tester besonderes Niveau, in der Regel aber auch keine Relevanz. Als Beiwerk wird ihr wenig Beachtung geschenkt. Anders sieht das bei der Technik aus. Grundsätzlich läuft das Spiel laut den Berichten auf der PlayStation 5 schlechter als auf dem PC, insgesamt aber auch dort nicht ganz problemfrei. GamePro wertet deshalb deutlich ab.
Fazit: Gute Unterhaltung
Ein Metacritic-Schnitt von 86 Punkten unterstreicht, dass die Serie mit dem dritten Teil bei den Großen des Genres angekommen ist. Das sollte allerdings auch das Mindeste sein, denn schon für das Basis-Spiel verlangt Koei Tecmo rund 80 Euro. Wenn das grundsätzliche Nioh-Prinzip überzeugt, ist Teil 3 ein herausragendes Spiel. Aber selbst wenn nicht, sind Welt und Kampf für Tester so überzeugend, dass sie über alles andere hinwegtrösten und richtig gute Unterhaltung liefern: „Es ist eines der besten Soulslikes die ich seit langer Zeit gespielt habe“, schreibt The Sixth Axis stellvertretend.
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Overwatch 2 goes Overwatch: Blizzard schließt Rollback ab & plant Neustart

Aus Overwatch 2 wird 2026 wieder Overwatch. Der Schritt besiegelt das Ende des Versuchs, dem Shooter PvE-Elemente zu verpassen – und bestätigt diejenigen, die ihm vorwarfen, ohnehin nur Overwatch 1 mit mehr Mikrotransaktionen zu sein. Zugleich kündigt Blizzard eine Menge Neues an, darunter gleich zehn neue Helden.
Ein wenig wirkt es so, als wolle Blizzard Overwatch 2 aus dem Gedächtnis streichen. Kein Wunder, den besten Ruf hat der Shooter nicht: Der ewig versprochene PvE-Modus wurde drastisch zusammengestrichen, das Spiel lange von Kritik an überdrehten Zusatzkäufen verfolgt und schließlich Stück für Stück inklusive der Rückkehr von Lootboxen wieder in Richtung seines Vorgängers getrimmt. Selbst die Reduzierung der Teamgröße entpuppte sich als Flop: Der 6v6-Modus kehrte schließlich in Events zurück.
Story und Helden
So erscheint es am Ende konsequent, aus Overwatch 2 auch offiziell das zu machen, was im Grunde wieder ist: Overwatch. Overwatch wird 2026 allerdings deutlich größer. Für das Jahr 2026 wird deshalb einiges umgestellt. Jedes Jahr wird nun eine eigene, in sich geschlossene Geschichte mit komplettem Handlungsbogen unter anderem in Comics und Videos erzählt. Charaktere und Karten sollen nun aber den aktuellen Stand der Erzählung entsprechend spiegeln.
Die erste Story beginnt mit der nächsten Saison am 10. Februar. Auch hier dreht Blizzard die Uhr zurück: Das Spiel beginnt wieder bei „Season 1“. Spieler können sich dann entweder der Overwatch- oder der schurkischen Talon-Fraktion anschließen und Missionen erfüllen. Jede Woche wird eine der beiden Fraktionen zum Sieger bestimmt, die Mitglieder erhalten dann Boni. Darüber hinaus können sie über einen Fraktionspass auch unabhängig davon Dinge wie Lootboxen erhalten.
Parallel zu Season „1“ bekommt Overwatch gleich fünf neue Helden auf einmal verpasst, dazu in jeder weiteren Season bis Jahresende einen weiteren Protagonisten. Helden werden zudem in neue Unterklassen aufgeteilt, die ihnen eine aus maximal drei verschiedenen Rollen zuweisen. Support-Figuren können beispielsweise Taktiker (Ana), Sanitäter (Mercy) oder Überlebenskünstler (Brigitte) sein.
Viele weitere Änderungen
Dazu plant Blizzard das Nutzerinterface zu überarbeiten, das Spiel endlich auf der Switch 2 zu veröffentlichen und den Stadion-Modus zu verbessern. Im Match sollen sich andere Spieler über Heldensprüche loben lassen, nach dem Match kehren die Auszeichnungen aus Overwatch 1 zurück. Hier sowie in der kommenden 3D-Lobby werden Spieler aber mit ihren aktuellen Skins gezeigt, um ihren Besitz lohnenswerter erscheinen zu lassen. Das ist für ihre subjektive Attraktivität und damit den kommerziellen Erfolg wichtig.
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Horizon Hunters Gathering: Guerilla schickt zu Dritt auf Robo-Dino-Jagd

In der Welt von Horizon Zero Dawn können Spieler in Hunters Gathering auf der PlayStation 5 und dem PC demnächst zu dritt auf Monsterjagd gehen. Das Koop-Spiel ist als Spin-Off der Einzelspieler-Reihe gedacht und klingt vom Konzept her ein wenig nach Monster Hunter.
Kern des Spiels sind „herausfordernde und wiederspielbare Jagden“, auf die drei Spieler geschickt werden um die Welt vor tödlichen Maschinen zu schützen. Die ikonischen Robo-Dinos sind also auch im Spin-Off prominent mit von der Partie. Im Kampf gilt es, taktisch, reaktionsschnell und gekonnt vorzugehen, verspricht Guerilla Games. Das erinnert, auch grafisch, an Capcoms Monster Hunter – der überzeichnete Look erinnert tatsächlich so gar nicht an andere Horizon-Titel.
Für Tiefgang soll eine Auswahl verschiedener Jäger mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Spielweisen, etwa für Nah- oder Fernkampf, sorgen. Über Perks können diese im Spiel genauer auf die Situation und das Team abgestimmt werden.
Die Protagonisten sind auch für die Story essentiell. Jede(r) bringe eigene Beweggründe und Probleme mit sich, heißt es bei der Ankündigung, und erlaube es, neue Geschichten in der Welt von Horizon zu erzählen. Die größte wird im Rahmen einer Kampagne erzählt, die zum Kanon des Universums gehören wird.
Zwei Missionstypen enthüllt
Zwei Missionen zeigen die Entwickler beispielhaft im Rahmen der Ankündigung. In einer Variante sehen sich Jäger Wellen von Angreifern ausgesetzt, die aus Untergrund-Portalen kommen, bis schließlich ein Boss-Roboter-Dino erscheint. Im anderen Typ gilt es, in eine der Brutstätten hinabzusteigen. Wie in Zero Dawn und Forbidden West müssen Spieler sich dort in verschiedenen Räumen beweisen. Ausprobiert werden kann Hunters Gathering bereits bald im Rahmen eines ersten geschlossenen Tests über das PlayStation Beta Program auf beiden Plattformen.
Zwischen Missionen können sich Spieler darüber hinaus in einem Hub-Gebiet treffen. Dort sollen sie sich „austauschen, vorbereiten und feiern“ können. Dazu lässt sich das Aussehen der Figuren anpassen, bei Händlern Ausrüstung kaufen und ein Team finden. Wie Hunters Gathering monetarisiert wird, geht aus der Ankündigung nicht hervor. Visuelle Gestaltungsoptionen sind allerdings die Vorlage für Mikrotransaktionen schlechthin, insbesondere bei einem Titel, dessen Struktur mit Social Hub und wiederspielbaren Missionen nach Live-Service-Produkt klingt.
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