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Auch macOS Ventura betroffen: Adobe schmeißt Windows 10 aus Premiere-Pro-Support

Adobe hat die Systemanforderungen für Premiere Pro mit Stand vom 21. Januar 2026 angepasst. Auf Windows-PCs wird Windows 11 24H2 künftig zur Mindestvoraussetzung, sodass sich neue Versionen nicht mehr unter Windows 10 installieren lassen. Unter macOS wird ab sofort das nicht einmal drei Jahre alte macOS Sonoma zur Pflicht.
Windows 10 geht, ARM kommt
Während Premiere Pro 25 noch unter Windows 10 ab Version 22H2 lauffähig war und Microsoft das Betriebssystem für zahlende Kunden noch für einen begrenzten Zeitraum weiterpflegt, entfällt die Unterstützung mit Premiere Pro 26. Die neue Hauptversion setzt für den Start mindestens Windows 11 24H2 voraus. Nutzer berichten bereits von entsprechenden Warnhinweisen beim Start der Software unter Windows 10. Damit endet die Unterstützung noch vor dem Auslaufen des erweiterten Supports für Windows 10 im Oktober 2026.
Mit Premiere Pro 26 streicht Adobe jedoch nicht nur ältere Plattformen, sondern erweitert zugleich die Unterstützung. Die Videoschnittsoftware lässt sich künftig auch auf Windows-11-Systemen mit ARM-Prozessoren nutzen. Voraussetzung ist Build 26100.2033, unterstützt werden derzeit allerdings ausschließlich Qualcomm-Snapdragon-X-Prozessoren.
Ach Mac-Nutzer betroffen
Auch Mac-Anwender müssen sich auf höhere Anforderungen einstellen. Während Premiere Pro 25 noch mindestens macOS Ventura (Version 13) voraussetzte, verlangt Premiere Pro 26 nun macOS Sonoma (Version 14). Als empfohlene Plattform nennt Adobe weiterhin Apple-Silicon-Systeme ab dem M1 Pro.
Hardware-Einstieg unverändert gering
An den technischen Mindestanforderungen selbst hat Adobe hingegen nichts verändert. Mit 8 GB Arbeitsspeicher und 4 GB Grafikspeicher fallen diese weiterhin vergleichsweise moderat aus. Für anspruchsvollere Projekte empfiehlt der Hersteller allerdings mindestens 32 GB RAM, 8 GB Grafikspeicher sowie schnelle SSDs für Anwendung, Cache und Mediendaten.