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Autofreie Insel: So liebevoll disst Mobile.de Langeoog


Ohne Rad geht auf der Langeoog nicht viel. Die Insel ist autofrei.

Langeoog ist seit 1949 autofrei. Deshalb ist die drittgrößte der Ostfriesischen Inseln die Hauptdarstellerin in der aktuellen Mobile.de-Kampagne. Das passt nicht? Kommt drauf an.

Es sind melancholische Bilder, die in den ersten Sekunden des 90-Sekünders an einem vorbeiziehen: leere Straßen, ein Windspiel, eine Radfahrerin, ein einsamer Hase. Dramatische Musik. Lost-Place-Atmosphäre. Die Motive stehen für Langeoog, „ein Ort, der anders ist als andere“, wie die Stimme aus dem Off sagt. Das stimmt. Die etwa 20 Quadratkilometer große Nordseeinsel ist autofrei. Hier gehen die Menschen zu Fuß oder nehmen das Fahrrad. Sie brauchen hier kein Mobile.de. Sie brauchen hier nicht einmal eine Tankstelle.

Trotzdem wirbt der Fahrzeugmarkt aktuell mit der Insel. Das disst zwar ein bisschen, ist aber nicht bösartig. Denn Langeoog zählt hierzulande – wie unter anderem auch Spiekeroog, Juist, Wangerooge und Helgoland – zu den Ausnahmen. Das, was auf der Insel Realität ist, ist für viele Deutsche unvorstellbar. 83 Prozent wollen laut einem YouGov-Panel aus dem November nicht auf ein Auto verzichten. Genau an diese Gruppe wendet sich Mobile.de. Zum einen mit dem Satz „Aber zum Glück lebst Du nicht auf Langeoog“. Zum anderen mit einem Bruch in den Bildern. Im zweiten Teil des Films sind die Motive bunt, voller Lebensfreude – und zeigen Autos.

Die Credits

Sie stehen bei Mobile.de für die Kampagne:
Samuel Day, Chief Marketing Officer, Georg Sladek, Head of Brand Marketing, Philipp Hädrich, Senior Brand Manager, Vasiliki Barakaki, Brand Manager, Christian Maas, Director Communications und Nils Möller, Senior Communications Lead

Die Kreation der Kampagne verantwortet die Hamburger Werbeagentur Silver Bullet. Regie führt Christof Schroeter. Produziert hat CeeStudio. Zum Agentur-Setup gehören zudem JoliBerlin (Creator- und Social-Media-Kampagnen auf YouTube, Meta, TikTok, Reddit) sowie Achtung! Native (Public Relations). Neben dem Hero-Film erzählen zudem kürzere Formate mit neuen Schnittvarianten weitere Geschichten. Gestreut werden diese über Youtube, die Meta-Plattformen, TikTok und Reddit – eine kleine Liebeserklärung an Langeoog inklusive.



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