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Bugs in Windows 11: Januar-Update kann Blackscreens und weitere Probleme verursachen


Bugs in Windows 11: Januar-Update kann Blackscreens und weitere Probleme verursachen

Bild: Microsoft

In dem am Dienstag veröffentlichten Patchday-Update für Windows 11 25H2 und 24H2 (KB5074109) stecken Bugs, die unter anderem kurzzeitige Blackscreens und Outlook-Abstürze verursachen können. Von den Problemen berichtet Windows Latest. Microsoft hat einige Bugs bereits bestätigt und erste Fixes bereitgestellt.

Blackscreens lassen PC für 1 bis 2 Sekunden einfrieren

Bei den Blackscreens handelt es sich laut den Beobachtungen von Windows Latest um einen kurzfristigen Aussetzer, bei dem der Desktop komplett schwarz wird und für ein bis zwei Sekunden einfriert. Danach läuft das System normal weiter. In der Regel sollte der Blackscreen nur einmal auftreten. Betroffen ist eine kleine Anzahl von Systemen mit Nvidia- und AMD-Grafikkarte. Unklar ist, ob das Update selbst oder Treiber-Probleme die Ursache sind.

Ein potenzieller Workaround ist laut Windows Latest, den DisplayPort-Modus des Monitors zu wechseln. Wenn es mehrfach zu den Blackscreens kommt, kann es helfen, den Grafikkarten-Treiber zu aktualisieren oder das Windows-Update zu deinstallieren. In manchen Fällen verschwindet auch der Desktop-Hintergrund, dieser muss dann händisch wieder in den Einstellungen angepasst werden.

Leistungseinbrüche oder Probleme mit Spielen verursacht das Windows-Update indes nicht. Entsprechende Meldungen kursieren derzeit in sozialen Medien. Diese basieren aber laut Windows Latest auf fehlerhaften, von KI-Diensten generierten Nachrichten.

Der Blackscreen-Bug wurde von Microsoft noch nicht bestätigt.

Drei Bugs bestätigt: Outlook, Remote-Desktops und das Herunterfahren unter Windows 11 23H2

Drei Bugs hat Microsoft derweil hingegen bestätigt. Ein Fehler kann dazu führen, dass die klassische Outlook-Version sich nicht mehr öffnen lässt oder sich nach einigen Minuten aufhängt, wenn Nutzer POP-Konten verwenden. Eine Fehlermeldung erscheint nicht.

Microsoft untersucht das Problem derzeit. Ein Fix existiert aber noch nicht. Eine Lösung für betroffene Nutzer ist daher nur, das KB5074109-Update komplett zu deinstallieren.

Für zwei Fehler gibt es schon Updates

Ein Out-of-Band-Update (KB5077744) hat Microsoft bereits für einen Bug bei Remote-Verbindungen bereitgestellt. Betroffen ist die Windows-App, Azure Virtual Desktop sowie Windows 365. Wenn der Fehler auftritt, scheitern Nutzer bei der Anmeldung.

Das Out-of-Band-Update ist auch für Windows 11 23H2 (KB5077797), Windows Server 2025 (KB5077793) und Server 2022 (KB5077800) verfügbar. Beziehen lassen sich die Updates über Microsofts Update-Katalog.

Unter Windows 11 23H2 kann es passieren, dass Rechner bei aktiviertem Secure Launch nicht mehr ordnungsgemäß herunterfahren. Ein Fix ist ebenfalls über den Update-Katalog verfügbar.

Weiteres Problem mit der Desktop.ini

Nicht von Microsoft bestätigt wurde ein Fehler mit der Desktop.ini, den Windows Latest beobachtet hat. Weil der Explorer die Angaben in der Desktop.ini nicht mehr beachtet, lassen sich Namen von bestimmten Ordnern wie „Gespeicherte Spiele“ nicht mehr individuell anpassen oder verstecken.



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