Künstliche Intelligenz

c’t-Konferenz Public IT: Wie Behörden ihre digitale Souveränität stärken


Am 28. und 29. Oktober 2026 findet in Hannover erstmals die Public IT statt. Die neue c’t-Konferenz richtet sich an Verantwortliche für IT und Digitalisierung im öffentlichen Sektor. Die Schwerpunkte liegen in diesem Jahr in den Themenbereichen Cloud und Souveränität sowie Automatisierung und KI. Das Konferenzprogramm bietet an zwei Tagen in zwei Tracks über 20 praxisnahe Vorträge, die von der c’t-Redaktion aus über 90 Einreichungen ausgewählt wurden.

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In mehreren Vorträgen berichten Verantwortliche aus dem öffentlichen Sektor von konkreten Projekten im Bereich Digitale Souveränität. So schildern Marcel Severin von der Staatskanzlei Schleswig-Holstein und Volker Everts von Dataport Herausforderungen und gelöste Anforderungen bei der Einführung eines neuen Verzeichnisdienstes in Schleswig-Holstein. Das Land stellt seinen Verzeichnisdienst von Microsoft Active Directory auf eine Open-Source-Lösung um.

Mario Schmid, Regierungsschuldirektor im Kultusministerium Baden-Württemberg, stellt unter dem Titel „Digitale Souveränität im Produktivbetrieb“ die Bildungsplattform SCHULE@BW vor. Zu dieser gehören ein digitaler Arbeitsplatz für Lehrkräfte auf Basis von openDesk sowie die KI-Assistenz F13.

Pamela Krosta-Hartl, Geschäftsführerin des Zentrums für Digitale Souveränität (ZenDiS), stellt in ihrem Vortrag Kriterien vor, mit denen sich kritische Abhängigkeiten der Öffentlichen Verwaltung bewerten und Lösungen für mehr Handlungsfähigkeit identifizieren lassen. In einem weiteren Vortrag berichten Simone Conrad von Govdigital und Frank Beutell von der FITKO vom Aufbau DVC-konformer Cloud-Betriebsplattformen und der Integration von Stackit und Ionos als Infrastrukturlieferanten.

Im Track zu den Themen Automatisierung und KI erklärt Dr. Lina Harispuru, Programmmanagerin Prozessautomatisierung bei der Stadt Nürnberg, „warum Automatisierung technologieoffen sein muss“ und beleuchtet anhand konkreter Beispiele, wie unterschiedliche Technologien – insbesondere RPA, Job-Batch-Verarbeitung und KI – miteinander kombiniert werden können. In weiteren Vorträgen geht es um die konkreten Erfahrungen größerer und kleinerer Behörden etwa mit generativer KI und Low-Code-Tools.

Die Keynote am ersten Konferenztag hält Stefan Latuski, CIO der Bundesagentur für Arbeit. Er zeigt, wie Cloud, Automatisierung und KI in der konkreten Umsetzung bei Deutschlands größter ziviler Behörde zusammenwirken. Am zweiten Tag gibt Dr. Alexander Georgiadis, CIO des Landes Niedersachsen, einen Einblick, wie Niedersachsen den Spagat zwischen steigendem Digitalisierungsdruck und höheren Anforderungen an Souveränität und Cybersicherheit meistern will.

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Tickets für die Public IT sind ab sofort über die Webseite der Konferenz erhältlich. Beschäftigte aus Behörden, öffentlichen Einrichtungen und öffentlichen Unternehmen zahlen bei der Buchung bis Ende August 249 Euro (zzgl. 19% MwSt.). Der Frühbucher-Preis für Teilnehmer aus der Wirtschaft liegt bei 749 Euro (zzgl. 19% MwSt.). Das Programm ist ebenfalls auf der Webseite der Public IT veröffentlicht.


(cwo)



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