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c’t-Story: Das neue Modell | heise online


Baumann saß in seinem Büro am Schreibtisch mit den drei Monitoren und prüfte die Backups vom Wochenende, als Manzo seinen grellvioletten Haarschopf durch die Tür steckte: „Mittagspause?“

Manzo hieß bürgerlich eigentlich Manfred Zokorski, aber praktisch alle kannten ihn nur unter seinem Spitznamen. Baumann hatte schon mehrmals mit Manzo bei Projekten zusammengearbeitet und schätzte dessen etwas schräge und unangepasste Art. Die Uhr an der Wand zeigte kurz vor zwölf. „Die Kantine ist doch jetzt komplett überlaufen!“

Manzo zwinkerte Baumann zu: „Wer spricht denn von der Kantine? Komm! Ich zeig dir was!“ Baumann drückte sich aus dem Bürostuhl hoch, griff sich Handy und Betriebsausweis und folgte seinem Kollegen zum Aufzug, wo Manzo aus seiner Umhängetasche mit dem Aufdruck „IT-Support“ ein Stück Papier zog, es auseinanderfaltete und studierte, bis sich schließlich die Kabinentür öffnete.


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Klimaziel 2025 erreicht, aber nur wenig CO2 gespart


Deutschland hat sein Klimaziel nach einer aktuellen Studie im vergangenen Jahr eingehalten – allerdings ist der Ausstoß an Treibhausgasen weniger stark gesunken als noch 2024. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Untersuchung der Denkfabrik Agora Energiewende, die der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegt. „Deutschland verliert Tempo beim Klimaschutz“, sagte Direktorin Julia Bläsius.

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Damit seien die Klimaziele für das Jahr 2030 in Gefahr, warnt Agora Energiewende. Bis dahin soll der Ausstoß an klimaschädlichen Gasen um 65 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 sinken. Um dieses Ziel einzuhalten, müssten ab diesem Jahr im Durchschnitt 36 Millionen Tonnen CO₂ eingespart werden, viermal so viel wie im vergangenen Jahr, rechnet die Denkfabrik vor.

Der Untersuchung zufolge hat Deutschland im vergangenen Jahr 640 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente ausgestoßen. Zur besseren Vergleichbarkeit werden andere Treibhausgase in Kohlendioxid (CO₂) umgerechnet. Damit sind die Emissionen 1,5 Prozent niedriger als 2024 und 49 Prozent niedriger als 1990. Bis 2045 will Deutschland klimaneutral sein, also nicht mehr Treibhausgase ausstoßen als wieder gespeichert werden können.

Nicht in allen Bereichen sind Daten bereits für das gesamte Jahr 2025 verfügbar. Zum Teil greift Agora Energiewende deshalb auf Hochrechnungen zurück.

Wie schon in den Vorjahren sei die schlechte Wirtschaftslage maßgeblich mitverantwortlich für den geringeren CO₂-Ausstoß, stellen die Experten fest. Insbesondere energieintensive Industrien produzieren weniger, die exportorientierte deutsche Wirtschaft leider unter der Handelspolitik der USA und Chinas.

Positiv machte sich der Anstieg der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien um etwa zwei Prozent bemerkbar, der wesentlich auf das Konto der Solarenergie ging. Hier wurde laut Agora im vergleichsweise sonnigen Jahr 2025 eine Rekordmenge an Strom erzeugt, und es entstanden neue Kapazitäten mit einer Leistung von 17,5 Gigawatt (GW). Photovoltaik war damit erstmals die zweitwichtigste Stromquelle, vor Gas und Kohle.

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Am meisten Strom wurde der Untersuchung zufolge aus Windkraftanlagen gewonnen, trotz eines relativ windstillen Jahresbeginns. Es entstanden an Land zusätzliche Kapazitäten von 4,5 GW, nach Abzug alter Anlagen, die vom Netz gingen oder durch leistungsstärkere ersetzt wurden. Genehmigungen für weitere 17,9 GW wurden erteilt. Bis dieser Strom ans Netz geht, dauert es ungefähr zwei Jahre.

„Verkürzte Genehmigungsverfahren und deutlich mehr ausgewiesene Flächen trugen maßgeblich zu dieser Beschleunigung bei“, schreibt Agora. Bei der Offshore-Windenergie (Windparks in Gewässern) gebe es dagegen wenig Zuwachs. Bläsius erklärt: „Auch wenn die erneuerbaren Energien wie erwartet weiter zulegen, wird das auf Dauer nicht die Rückstände bei Verkehr und Gebäuden ausgleichen können.“

Denn wie in den Vorjahren ging es 2025 mit dem Klimaschutz im Gebäude- und Verkehrsbereich kaum voran. Der CO₂-Ausstoß sei in beiden Bereichen gestiegen, so die Fachleute. Wegen eines kalten Jahresbeginns sei mehr Öl und Gas zum Heizen verbraucht worden, die Emissionen stiegen um 3 Millionen Tonnen CO₂ beziehungsweise 1,4 Prozent im Vergleich zu 2024.

Die europäisch festgelegten Klimaschutzvorgaben würde Deutschland nach diesen ersten Berechnungen um rund 30 Millionen Tonnen CO₂ verfehlen. Wenn es so weitergehe, müsse die Bundesregierung bis 2030 zusätzliche Rechte zum CO₂-Ausstoß in Höhe von bis zu 34 Milliarden Euro von anderen Staaten kaufen, schreiben die Fachleute.

Der Absatz klimafreundlicherer Wärmepumpen und Elektroautos zieht an, allerdings laut Agora nicht ausreichend zur Erreichung der Klimaziele. So seien im vergangenen Jahr mit rund 300.000 Stück erstmals mehr Wärmepumpen als Gasheizungen verkauft worden, der Anteil elektrischer Pkw an den Neuzulassungen sei auf knapp ein Fünftel gestiegen. Dabei bremsten aber hohe Investitionskosten. Je kleiner ein Auto sei, desto eher sei ein Verbrenner die günstigere Wahl, erklärt die Denkfabrik.

Derzeit wird der private Kauf von Elektroautos nicht gefördert, die schwarz-rote Bundesregierung will das ändern und arbeitet an neuen Regelungen. Diskutiert wird auch über eine Reform des Gebäudeenergiegesetzes und die Förderung für den allmählichen Austausch alter Gas- und Ölheizungen.

Das Gesetz sieht vor, dass jede neu eingebaute Heizung mit 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden soll. Die CDU strebt eine Änderung der 65-Prozent-Vorgabe an. Die SPD will daran festhalten.


(dmk)



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Bastel-Projekt: Wie man Bewegungen mit einem 24-GHz-Radarsensor erkennt


Unser Haus steht etwa 40 Meter von der Straße entfernt. Entlang der Einfahrt befinden sich Laternen, die natürlich nicht ununterbrochen leuchten sollen, sondern nur, wenn jemand in die Einfahrt einfährt. Das könnte man mit einem handelsüblichen Infrarot-Bewegungsmelder lösen, der den Strom ein- und wieder ausschaltet.

Das Problem dabei ist jedoch, dass dieser technisch nur auf Bewegungen innerhalb seines begrenzten Erfassungswinkels und -bereichs (typisch 110° bis 180°, Reichweite bis ca. 10–15 Meter) reagiert und meist autark arbeitet, ohne Netzwerk- oder Smarthome-Integration. Dadurch kann man etwa nicht programmieren, dass sich das Licht ebenfalls über einen separaten Türkontakt beim Öffnen der Haustür einschalten soll.

  • Radarsensor mit ESPHome konfigurieren
  • Bewegung, Geschwindigkeit und Position abfragen
  • Unterschied zwischen Bewegungssensor und Radarsensor erklärt

Die Lampen lassen sich erst einmal unproblematisch ins Smarthome integrieren: In meinem Fall hängt in der Gartenhütte ein kleiner Sicherungskasten, in dem ein Shelly Pro den Strom auf der Leitung für die Lampen schalten kann. Der Shelly Pro ist direkt in Home Assistant integriert und kann von dort gesteuert werden. Jetzt stellt sich die Frage: Welche Sensorlösung kann alle oben angesprochenen Voraussetzungen erfüllen?


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Alps Alpine: Fahrzeugcockpit mit haptischen Rückmeldungen


Der japanische Elektronikhersteller Alps Alpine hat auf der CES 2026 in Las Vegas Komponenten für Fahrzeugcockpits vorgestellt. Insgesamt sollen Kameras, Sensoren, Audioausgabe und haptisches Feedback als integriertes System zusammenwirken und situationsabhängig reagieren.

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Zentrales Element ist ein Kameramodul, das den Fahrzeuginnenraum mit RGB- und Infrarotsensoren sowie Time-of-Flight-Tiefenmessung (ToF) erfasst, einem Verfahren, das dreidimensionale Tiefeninformationen mithilfe von Lichtlaufzeiten ermittelt.

Die Sensordaten nutzt Alps Alpine, um Position, Haltung und Bewegungen von Fahrer und Mitfahrenden zu bestimmen. Laut Hersteller funktioniert das auch bei schwierigen Lichtverhältnissen, etwa bei direkter Sonneneinstrahlung oder Nachtfahrten.

Um Fahrer und Insassen zu überwachen, nutzt Alps Alpine Kameras, die hinter Displays verbaut sind. Störende Linsen, Kameragehäuse oder ähnliche Bauteile sind im Cockpit also nicht zu sehen.

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Weiche Innenraumoberflächen mit integrierten Aktuatoren vibrieren und vermitteln auf diese Weise Informationen über den Tastsinn. So kann beispielsweise das Lenkrad Gefahren taktil vermitteln. Drehregler können unterschiedlich leicht oder schwer reagieren. Die haptischen Signale lassen sich in Intensität sowie Dauer anpassen und sollen visuelle oder akustische Hinweise ergänzen oder ersetzen.

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Audioausgabe, Anzeigeinhalte und Haptik sind softwareseitig synchronisiert. Je nach Fahrsituation verändert das System die Gewichtung der Rückmeldungen, etwa durch reduzierte visuelle Hinweise und verstärkte haptische Signale, wenn das Fahren höhere Konzentration verlangt. Die Logik dafür basiert auf kontextabhängigen Szenarien wie Abbiegevorgängen oder Fahrmoduswechseln.

Die Sensordaten werden laut Hersteller in Echtzeit im Fahrzeug verarbeitet. Alps Alpine setzt dabei auf eine modulare Architektur, die sich in bestehende Fahrzeugplattformen integrieren lässt. Die Komponenten sind für den Einsatz unter automobilen Temperatur-, Vibrations- und Sicherheitsanforderungen ausgelegt. Ein Cockpit als Gesamtkonzept gab es auf der Messe allerdings nicht zu sehen, sondern lediglich Einzelteile wie Reglerkomponenten und das Display mit rückseitig integrierter Kamera.

heise online ist Medienpartner der CES 2026


(akr)



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