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Das nächste Update: RAM-Preise machen ideale Gaming-PC-Builds teurer


Das nächste Update: RAM-Preise machen ideale Gaming-PC-Builds teurer

Bild: Caseking

Der von der ComputerBase-Community gut gepflegte Leserartikel „Der ideale Gaming-PC – Spiele-PC selbst zusammenstellen“ hat ein weiteres Update erhalten, der Anlass liegt nahe: „Die System-Preise wurden an die aktuellen RAM-/SSD-Preise angepasst“, vermeldet die Änderungshistorie. SSD, aber insbesondere RAM treiben den Preis.

RAM, aber auch SSDs deutlich teurer

Die empfohlenen Konfigurationen beginnen ab sofort bei 900 Euro statt vormals bei 850 Euro, der Einstieg in „PC Gaming“ wird mit neuer Hardware zurzeit stetig teurer. Wie schnell das geht, zeigt der Blick auf die Komponenten-Wunschliste im Preisvergleich: Am 7. Dezember als 900-Euro-Konfiguration angelegt, werden inzwischen schon fast 950 Euro aufgerufen.

Seit Oktober 2025 sind die Preise für Arbeitsspeicher massiv gestiegen.
Stand Dezember 2025 haben sich die Preise etwa verdreifacht. Das ergibt bei einem 32-GB-DDR5-RAM-Kit eine Preissteigerung von etwa 200 €. Auch die Preise für SSDs sind in den letzten Monaten moderat gestiegen. Eine Besserung der Lage ist kurz- und mittelfristig nicht zu erwarten.

Na-Krul zur Update der FAQ

Gerade mit Blick auf den RAM kann der Griff zu gebrauchten Modulen zurzeit eine lohnenswerte Alternative sein, oder es wird gegenüber den vorgeschlagenen, sicherlich üppig dimensionierten 32 GB auf 24 oder 16 GB zurückgefahren. Ebenfalls einem Preisanstieg unterliegen SSDs. Er ist aber noch nicht so groß und die Gefahr, dass ein gebrauchtes Laufwerk schon stark gealtert ist, größer.

Konfigurationen von 950 bis 2.800 Euro

Preise und Angebote vergleichen

Die in der FAQ verlinkten Preisvergleich-Seiten geben bereits einen guten Überblick, müssen aber nicht immer den aktuell besten Preis widerspiegeln.

Auch in den Technik-Deals von ComputerBase finden sich immer wieder aktuelle Angebote, die nicht unbedingt bei Preisvergleichsportalen gelistet sein müssen. Dazu kommen Angebotsseiten der verschiedenen Shops, z.B. Mindfactory mit MindStar* oder NBB (notebooksbilliger) mit wöchentlichen Deals*. Das Stöbern kann sich also lohnen.

Empfehlungen für Gehäuse, Netzteile, SSDs und Kühler

CPU und GPU sind die zentralen Bestandteile eines Gaming-PCs, aber auch zu Komponenten wie Gehäuse, Netzteil, SSD oder Kühlung liefert „die FAQ“ Hilfestellung. Auch im Bereich Monitore gibt es eine aktuelle Neuerung. So werden vorläufig keine Modelle empfohlen, sondern der geneigte Käufer soll sich diese im entsprechenden Unterforum je nach seinen Wünschen holen.

Tipps für den Gebraucht-Komponenten-Kauf

Da nicht jeder Neuteile erwerben, oder (parallel) eventuell doch auf Konsolen zurückgreifen möchte, gibt es weitere Tipps für den Gebraucht- oder Konsolenmarkt sowie Cloud-Gaming.

Gaming-PC-Kaufberatung seit 19 Jahren

Mittlerweile gibt es diesen umfangreichen Leserartikel seit über 19. Jahren. Er bietet den Hilfesuchenden eine der besten Anlaufstellen zum Thema „Welchen Gaming-PC kaufen?“ und ist vollständig unabhängig von externen Einflüssen (= Herstellern) erstellt worden.

Einst von dem User _DJ2P-GER ins Leben gerufen, wechselten im Laufe der Zeit die verantwortlichen User. Über Campino219 ging die Verantwortung im späteren Verlauf auf die drei User Mork-von_ork, Silver4Monsters und den ehemaligen Moderator Na-Krul über.

Folgende Kaufberatungen finden sich zusätzlich im ComputerBase-Forum:

(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.



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Defekte Ryzen 7 9800X3D: Asus mit Statement zu Ausfällen auf 800er-Mainboards


Defekte Ryzen 7 9800X3D: Asus mit Statement zu Ausfällen auf 800er-Mainboards

Im letzten Jahr hatte über Monate ASRock mit Berichten zu defekten Ryzen 7 9800X3D auf den eigenen AM5-Platinen zu kämpfen, über den Jahreswechsel häuften sich nun Berichte zu vergleichbaren Defekten auf aktuellen 800er-Mainboards von Asus. Der Hersteller untersucht diese Berichte jetzt offiziell und rät zum BIOS-Update.

Asus und AMD validieren aktuelle Berichte

Asus nehme das Thema „sehr ernst“ und arbeite zusammen mit AMD daran, entsprechende Berichte „zu validieren“, heißt es in einem online veröffentlichten Statement.

Ohne zu bestätigen, dass die Ausfälle auf ein Problem mit den eigenen Platinen zurückzuführen sind, verspricht Asus „zeitnah eine Lösung zu liefern, die sicherstellt, dass die eigenen Produkte und der eigene Service den Erwartungen entsprechen“.

We are aware of recent reports concerning AMD Ryzen™ 7 9800X3D CPUs and ASUS AMD 800-series motherboards, and we have initiated an immediate internal review. Our teams are conducting preventive checks on product compatibility and performance, working closely with AMD to validate reported cases and ensure ongoing stability and quality. We are looking to provide timely solutions to ensure our products and services meet expected standards.

BIOS-Updates, im Zweifel Kundendienst

In der Zwischenzeit empfiehlt Asus allen Inhabern einer Platine der 800er-Generation auf das aktuellste verfügbare BIOS zu updaten. Betroffene Kunden sollen sich an den Kundendienst wenden.

Bei ASRock war die SoC-Spannung im Verdacht

Bei ASRock stand eine zu hohe SoC-Spannung im Verdacht für die Ausfälle der Ryzen 7 9800X3D, die allesamt Hitzeschäden auf der Unterseite, teilweise sogar bis hin zu einer hitzebedingten Ausdehnung, ursächlich zu sein. Wirklich abschließend geklärt und gelöst gilt es bei ASRock aber bis heute nicht.



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Apples Assistent mit grundlegendem Umbau


Es ist bereits bekannt, dass Google den iPhone-Hersteller technisch unterstützen wird. Nun zeichnen sich erste konkrete Konsequenzen für die Zukunft von Siri ab. Ein aktueller Bericht beschreibt den neuen Weg – mit weitreichenden Folgen.

Seit Jahren gilt Siri als eine der größten Schwächen in der Apple-Welt. Der Sprachassistent reagiert häufig unzuverlässig, missversteht Anfragen oder liefert unpräzise Antworten. Nicht selten verweist Siri Nutzer lediglich auf Suchergebnisse im Web oder ignoriert Eingaben vollständig. Im Vergleich zu modernen KI-Chatbots wirkt Apples Lösung dadurch technisch überholt und hat sich in der öffentlichen Wahrnehmung zu einem wiederkehrenden Ziel von Spott entwickelt. Nun deutet jedoch vieles darauf hin, dass Apple dieses Kapitel beenden will.

Bereits vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Apple künftig auf die KI-Grundlagen von Google zurückgreift. Nun liefert ein Bericht von Bloomberg weitere Details. Laut Apple-Experte Mark Gurman steht Siri vor einem tiefgreifenden Neustart. Der bisher bekannte Sprachassistent soll in seiner aktuellen Form langfristig keine Rolle mehr spielen.

Ein neuer Assistent ersetzt Siri schrittweise

Intern arbeitet Apple demnach an einem neuen KI-Assistenten mit dem Codenamen „Campos“. Technisch orientiert sich dieser an konversationsfähigen Systemen, wie sie inzwischen von mehreren Anbietern etabliert wurden. Für Nutzer ändert sich zunächst wenig an der Bedienung. Der Assistent kann weiterhin per Seitentaste oder Sprachbefehl auf iPhone, iPad und Mac aktiviert werden.

Die eigentlichen Veränderungen finden unter der Oberfläche statt. Das bisherige Siri-Interface soll vollständig ersetzt werden. Stattdessen plant Apple eine tiefgreifende Integration des neuen Assistenten direkt in die Betriebssysteme. Auch macOS soll von dieser Umstellung profitieren, indem der Assistent systemweit verfügbar ist und kontextbezogen agieren kann.

Apple plant laut Gurman, den neuen Assistenten erstmals im Rahmen der Entwicklerkonferenz im Juni vorzustellen. Die Veröffentlichung erfolgt später zusammen mit den regulären Software-Updates im Herbst.

Mehr Kontext, mehr Verständnis – aber nicht sofort

Kurzfristig sollten Nutzer jedoch keine grundlegenden Neuerungen erwarten. Das für das Frühjahr geplante iOS 26.4 bringt lediglich begrenzte Verbesserungen. Dazu zählen unter anderem eine erweiterte Analyse von Bildschirminhalten, ein verbesserter Zugriff auf persönliche Informationen sowie eine optimierte Websuche. Der große Umbruch kommt aber erst mit iOS 27.

Bemerkenswert ist dabei, dass Apple in diesem Jahr offenbar auf größere Funktionssprünge verzichtet. Laut Gurman liegt der Schwerpunkt der kommenden Systemversionen auf Performance, Stabilität und Fehlerkorrekturen. Der neue Assistent ist dabei die Ausnahme und steht im Fokus der Neuheiten.

Was der neue KI-Assistent leisten soll

Im Mittelpunkt der Neuausrichtung steht die Fähigkeit, echte Dialoge zu führen. Nutzer sollen nicht nur einzelne Befehle absetzen, sondern komplexe Anfragen formulieren, Rückfragen stellen und Unterhaltungen führen können. Apple testet intern zwar eine eigenständige App für den Assistenten, diese soll jedoch nicht für Endnutzer verfügbar sein. Stattdessen ist der Assistent tief in die Betriebssystem integriert, ähnlich wie es heute bereits bei Siri der Fall ist.

Der neue Assistent soll in der Lage sein, Inhalte im Web zu recherchieren, von euch hochgeladene Dateien zu analysieren sowie neue Inhalte zu erstellen, darunter Bilder und Texte. Gleichzeitig erhält er Zugriff auf persönliche Daten wie Nachrichten, Kalender, Musikbibliotheken oder lokal gespeicherte Dateien. Dadurch soll er in der Lage sein, deutlich präzisere und kontextbezogene Antworten zu liefern.

Ein entscheidender Unterschied zu Drittanbieter-Lösungen bleibt jedoch: Apples Assistent soll weiterhin tiefgreifende Systemfunktionen ausführen können. Dazu zählen unter anderem das Tätigen von Anrufen, das Setzen von Timern oder das Öffnen der Kamera. Darüber hinaus kann der Assistent Inhalte der aktuell geöffneten App analysieren und auf dieser Basis konkrete Hilfestellungen leisten.

Die enge Verzahnung mit bestehenden Apps eröffnet zusätzliche Möglichkeiten. So können Nutzer beispielsweise Fotos anhand einer Beschreibung suchen und anschließend bearbeiten lassen oder E-Mails verfassen, die automatisch Informationen aus dem Kalender berücksichtigen. Auch die Kombination mehrerer Apps innerhalb einer Anfrage ist vorgesehen.

Datenschutz als limitierender Faktor

Intern diskutiert Apple jedoch noch, wie weit der neue Assistent gehen darf. Ein zentrales Thema sind dabei die Erinnerungen. Moderne KI-Chatbots speichern frühere Unterhaltungen, um Antworten langfristig zu personalisieren. Apple erwägt laut Gurman, diese Funktion bewusst stark einzuschränken oder ganz darauf zu verzichten. Als Begründung wird der Schutz der Privatsphäre genannt.

Laut dem Bericht von Bloomberg soll der neue Assistent Apples Designsprache folgen. Im Hintergrund arbeitet jedoch eine angepasste Variante von Googles KI-Technologie. Unklar bleibt bislang, ob Nutzer Zugriff auf ein Archiv früherer Unterhaltungen erhalten. Ohne eine separate App könnte das Wiederfinden älterer Inhalte, etwa generierter Bilder oder Dokumente, erschwert werden.

Ausblick auf den Herbst

Die neuen Betriebssystemversionen für iPhone, iPad und Mac werden derzeit für September 2026 erwartet. Erste Testversionen dürften bereits im Juni erscheinen. Spätestens dann wird sich zeigen, ob Apple mit dem Neustart von Siri tatsächlich den Anschluss an die Konkurrenz findet oder ob der Assistent weiterhin hinter den Erwartungen zurückbleibt.



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Keychron Q0 HE QMK Wireless: Luxus-Nummernblock rüstet schmale Tastaturen nach


Keychron Q0 HE QMK Wireless: Luxus-Nummernblock rüstet schmale Tastaturen nach

Bild: Keychron

Viele Tastaturen haben keinen Nummernblock mehr. Bei Keychron kann man ihn als „Q0 HE QMK Wireless“ separat in einer Luxusversion mit High-End-Technik nachkaufen. Das Konzept von Modularität und Flexibilität hat Vorteile, aber auch seinen Preis.

Wo die Reise hingeht, macht die Bezeichnung des Nummernblocks deutlich. Er ist Teil der Q-Serie, die bei Keychron gehobene Ausstattung ankündigt und neben deren Ausstattung mit Makro-Tasten und Drehregler auch deren Formsprache aufgreift. Der Block kann so visuell passend neben Q-Tastaturen (Test des 96%-Modells Q5 Max) ohne Nummernblock gestellt werden.

Flexibel in der Aufstellung und Kommunikation

Der Ort spielt keine Rolle, denn der Nummernblock wird nicht links oder rechts mit der Tastatur und darüber dann mit dem Rechner verbunden, wie etwa bei einer be quiet! Dark Mount (Test). Stattdessen ist der Q0 HE QMK Wireless sein eigenes Eingabegerät und kommuniziert direkt mit dem Rechner, entweder per Kabel, 2,4-GHz-Funk oder Bluetooth 5.1 bei einer Laufzeit von 50 Stunden bei niedrigster Hintergrundbeleuchtung. Dadurch kann der Nummernblock frei auf dem Schreibtisch auf- und weggestellt werden. Ergonomisch erlaubt es das, den Komfort einer schmalen Tastatur im Mini-Format zu erhalten und gleichzeitig die Tasten des Nummernblocks nutzen zu können – und das entweder mit der rechten oder linken Hand.

Aufgebaut ist der Q0 HE wie Q-Tastaturen. Er verfügt über ein Aluminium-Gehäuse und mehrere Schichten schallabsorbierenden Schaumstoffs, eine PET-Schicht und ein Latex-Pad, das den Klang von Anschlägen angenehm machen soll.

Keychron Q0 HE QMK
Keychron Q0 HE QMK (Bild: Keychron)
Keychron Q0 HE QMK
Keychron Q0 HE QMK (Bild: Keychron)
Gateron Nebula Switches
Gateron Nebula Switches (Bild: Keychron)

Anschläge erfassen Gaterons analoge Nebula-Taster mit PBT-Tastenkappen. Auch sie besitzen Magnete im Stempel. Die Eindrücktiefe erfassen hier jedoch keine Hall-Effekt-, sondern TMR-Sensoren wie zuletzt auch bei Cherry, die die Änderungen des elektrischen Widerstands auf dem PCB erfassen. Die Technik soll geringere Reaktionszeiten, weniger Stromverbrauch und eine höhere Signalstabilität mit sich bringen. Das Feature-Set gleicht demjenigen von HE-Tastern, es umfasst neben der Wahl des Auslösepunkts Rapid Trigger, Snap Tap, einen Thumbstick-Modus und die Mehrfachbelegung von Tasten.

Programmiert werden kann das Q0 HE im Browser über den Keychron-Launcher. Auch Mehrfachbelegungen sind möglich. Standardmäßig agiert die unterste Makro-Taste als FN-Button zum Umschalten der Ebenen.

Hoher Preis für wenig Tasten

Aktuell kann das Q0 HE in Schwarz oder Weiß für rund 135 Euro über die Keychron-Homepage erworben werden. Viel Geld für wenig Tasten zu verlangen ist erfahrungsgemäß ein Aufreger – und teuer ist das Q0 HE ohne Frage. Es spielt, wenn die Q-Tastaturen ein Indikator sind, materialseitig aber auch in der Luxusliga. Andere Hersteller wie Epomaker oder 8BitDo bieten entsprechendes Zubehör deutlich günstiger an und liegen unter 50 Euro.



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