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Das sind die Schönsten Deutschen Bücher 2026! › PAGE online


Die 25 Gewinner des wichtigsten deutschen Wettbewerbs für Buchgestaltung, die »Schönsten deutschen Bücher 2026« sind da – und fächern die verschiedensten spannenden Aspekte von Buchdesign auf und Themen, die von Printmaking über bestes Grafikdesign zu Upcycling reichen.

© Stiftung Buchkunst, Fotos: Uwe Dettmar Bild: © Stiftung Buchkunst, Fotos: Uwe Dettmar

Es ist soweit: Die Stiftung Buchkunst hat die bestgestalteten Bücher des Jahres 2026 gekürt.

Um die 600 Bücher wurden eingereicht und von zwei Juys in einem mehrstufigen Prozess begutachtet.

Zu den insgesamt 14 Juror:innen gehörten Cilly Klotz von Prestel, Antje Birkholz von Fischer Sauerländer und Rainer Arnold vom Hirmer Verlag an.

Es ging um Haptik und Herstellung, um einfache Mittel mit großer Wirkung oder darum, wie Buchgestaltung einen berührt. Satzspiegel, Schrift und Typografie wurden berücksichtigt, Lesbarkeit und das Buch als Objekt mit Vorderseite, Buchrücken und Rückseite, es ging um die Korrespondenz einzelner Gestaltungselemente, um den Umgang mit Text und Bild oder die Doppelseitengestaltung.

Sieben Tage lang trafen auch in diesem Jahr in den beiden Jurys unterschiedliche Kriterien aufeinander und ihre Auswahl zeigt ein spannendes Gesamtbild.

Und das in den Kategorien »Allgemeine Literatur«, »Wissenschaftliche Bücher, Fachbücher, Lehrbücher«, »Ratgeber, Sachbücher«, »Kunstbücher, Fotobücher, Ausstellungskataloge« und »Kinderbücher, Jugendbücher«, in denen jeweils fünf Bücher ausgezeichnet werde. Und zusätzlich natürlich auch der Nachwuchs.

Das sind die Gewinner!

Die Gewinner in der Kategorie Allgemeine Literatur:

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Oswald Egger: Oskar Fiala und das Prinzip der kleinsten Wirkung Gestaltung: Oswald Egger, erschienen bei  Suhrkamp Verlag, Berlin

Gunnar Volkmann: Taxi nach Leipzig Gestaltung: Copa-Ipa, erschienen bei M BOOKS, Weimar

Stacy Skolnik: The Ginny Suite Gestaltung: JMMP / Julian Mader, Max Prediger, erschienen bei  montezpress, London/New York/Hamburg

Fanti Baum, Heike Schuppelius, Marc Ries: Ein recht großes Stück Himmel Gestaltung: Lukas Marstaller, Bruno Jacoby, erschienen bei Hochschule für Gestaltung Offenbach

Germaine Krull: Chien Fou (dreisprachig) Gestaltung: Helmut Völter, erschienen bei MACK, London / Museum Folkwang, Essen

Die Gewinner in der Kategorie Wissenschaftliche Bücher, Fachbücher, Lehrbücher:

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Annette Gilbert, Andreas Bülhoff (Hg.): Library of Artistic Print on Demand Gestaltung: Lyosha Kritsouk, erschienen bei Spector Books, Leipzig

Kazuo Shinohara: Residential Architecture Gestaltung: Elektrosmog, erschienen bei Park Books, Zürich

Regina Bittner, Katja Klaus, Philipp Sack (Hg.): Schools of Departure (Reihe, bisher 4 Titel) Gestaltung: Yvonne Tenschert, Offshore, erschienen bei  Spector Books, Leipzig

Kashef Chowdhury / URBANA (Hg.): Meditations in Entropy Gestaltung: Samuel Bänziger, Rosario Florio, Larissa Kasper, erschienem bei Park Books, Zürich

Luis Adrian Borchardt: Anti-Environments Gestaltung: Luis Adrian Borchardt, erschienen bei einBuch.haus, Berlin /Scheidegger & Spiess, Zürich

Die Gewinner in der Kategorie Ratgeber, Sachbücher:

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Steffen Kunkel: Suche nach dem Unbestimmten Gestaltung: Spector Books / Markus Dreßen, erschienem bei Spector Books, Leipzig

Hanna Harms: Wald ohne Bäume Gestaltung: Hanna Harms, erschienen im Carlsen Verlag, Hamburg

Julia Blume, Nanne Buurman, Julia Kurz: Bruchstücke, Leerstellen, Blinde Flecken Gestaltung: Emil Kowalczyk, Merle Petsch erschienen bei Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig

Markus Frenzl: serien.book Gestaltung: Bureau Sandra Doeller / Sandra Doeller, Merle Petsch, Marcel Backscheider, erschienen im Verlag form, Frankfurt am Main

Konrad Staisch: Das, was da ist Gestaltung: Konrad Staisch, erschienen im Ankerwechsel Verlag, Hamburg (siehe auch PAGE 01.2026)

Die Gewinner in der Kategorie Kunstbücher, Fotobücher, Ausstellungskataloge:

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Museum für Gestaltung Zürich, Sabine Flaschberger, Petra Schmid (Hg.): König Hirsch Gestaltung: Hubertus Design /
Kerstin Landis, Jonas Voegeli, erschienen bei Scheidegger & Spiess, Zürich

Daniela Haufe, Detlef Fiedler: cyan Gestaltung: cyan / Daniela Haufe, Detlef Fiedler, erschienen bei hesign, Berlin

Beate Fricke (Hg.): Raub und Ruhm. Erbeutetes Erbe im Museum Gestaltung: Kaj Lehmann, erschienen im Vexer Verlag, St. Gallen/Berlin

Stella Rollig, Sergey Harutoonian (Hg.) Ashley Hans Scheirl: In & Out of Painting* Gestaltung: Beton / Benjamin Buchegger, Oliver Hofmann, erschienen bei Verlag der Buchhandlung Walther und Franz König, Köln

Eszter Kondor, Michael Loebenstein, Katharina Müller (Hg.): How to Do Things with VALIE EXPORT Gestaltung: Malin Gewinner, erschienen bei Spector Books, Leipzig

Die Gewinner in der Kategorie Kinderbücher, Jugendbücher:

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Reto Crameri: MAL PIXEL MAL Illustration / Gestaltung: Reto Crameri, erschienen im kunstanstifter verlag, Mannheim

Laura Momo Aufderhaar, Verena Hochleitner: Was tun, wenn… Illustration / Gestaltung: Laura Momo Aufderhaar, Verena Hochleitner, erschienen im  kunstanstifter verlag, Mannheim

Jakub Plachý: Schaut, ein Elefant! Illustration / Gestaltung: Jakub Plachý, erschienen bei Rotopol, Kassel

Nina Wehrle: Schluss. Aus. Basta! Illustration: Nina Wehrle Gestaltung: NordSüd Verlag / Theresa Gamper, erschienen im NordSüd Verlag, Zürich

Anna Haifisch: Die Grille in der Geige Illustration / Gestaltung: Anna Haifisch, erschienen bei Rotopol, Kassel (siehe auch PAGE 01.2026)

Und der Förderpreis junge Buchgestaltung ging an:

© Stiftung Buchkunst, Fotos: Uwe Dettmar Bild: © Stiftung Buchkunst, Fotos: Uwe Dettmar

Von einer Jury aus Gestalter:innen und Hochschulexpert:innen wurden diese drei Publikationen, die jeweils mit 2.000 Euro dotiert sind, ausgewählt. Kriterium sind besonders innovative, zukunftsweisende Konzepte zur gestalterischen Weiterentwicklung des Mediums Buch.

Yitong Feng: HEIM-WEG-FREMD-WEG Gestaltung / Illustration: Yitong Feng, erschienen im  Eigenverlag

Celia Joy Homann: Vulvodynie – Schmerz der Weiblichkeit Gestaltung / Fotografie: Celia Joy Homann, erschienen im Eigenverlag

Lena Ludwig: Liebhabkondensat – Eine Sammlung von 100 familiären Idiolekten Gestaltung: Lena Ludwih, erschienen im Eigenverlag

Am 4. September 2026 schließlich wird zusätzlich zu den 25 Schönsten Deutschen Büchern wird der mit 10.000 Euro dotierte »Preis der Stiftung Buchkunst« vergeben, der von einer Sonderjury von den 25 »Schönsten Deutschen Büchern« ausgewählt wird.

Gleichzeitig wird anlässlich des 60-jährigen Jubiläums der Stiftung Buchkunst auch die Ausstellung »Stiftung Buchkunst: 60 Jahre Schöne Bücher« eröffnet.

Darüber hinaus werden alle prämierten Bücher in den nächsten Monaten auf Buchmessen im In- und Ausland sowie in zahlreichen Ausstellungen in Bibliotheken und Buchhandlungen präsentiert.

Auch die Dauerausstellung im Foyer des Literaturhauses Frankfurt und die Terrassengespräche im Berliner PalaisPopulaire (1. Juli 2026, 19 Uhr Oswald Egger über sein prämiertes Buch »Oskar Fiala und das Prinzip der kleinsten Wirkung«) werden fortgeführt.

Bild: © Stiftung Buchkunst, Fotos: Uwe Dettmar

 

 

 



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