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„Dear Algo“-Trend: Threads verbessert deinen Feed


Wenn aus einem Community Gag ein wertvolles Feature wird: Threads reagiert auf den „Dear Algo“-Trend und testet eine Algorithmusfunktion, das Usern mehr Mitbestimmung über die Inhalte in ihren Feeds gibt.

Was als halb ironische Bitte an den Algorithmus begann, bekommt jetzt überraschend viel Bedeutung. Über Monate eröffneten User ihre Posts mit „Dear Algo…“, meist mit einem Augenzwinkern, um zu signalisieren, welche Inhalte sie lieber im Feed sehen würden. Jetzt passiert, womit wohl nur wenige gerechnet haben: Threads greift den Community-Trend auf und testet eine Funktion, die genau solche Bitten erkennt und umsetzt.

Sobald ein „Dear Algo“ Post öffentlich erscheint, reagiert die Plattform darauf. Für bis zu drei Tage wird der persönliche Feed angepasst – ein direktes Echo auf den Wunsch der Nutzer:innen. Threads zeigt damit, dass die Plattform nicht nur zuschaut, wie Community-Rituale entstehen, sondern sie aktiv in Funktionen überführt. Der Meta CEO Mark Zuckerberg bestätigte kürzlich, dass die Tests laufen, „Inspired by all of you“, wie er schreibt.


Social-Media-Trends 2026:
Wenn KI Prozesse verändert und Haltung den Unterschied macht


Meta bestätigt „Dear Algo“- Steuerfunktion für den Threads-Algorithmus

Der Ansatz ist so charmant, weil Threads einen Wunsch aufgreift, der sich seit Jahren durch alle sozialen Plattformen zieht: Nutzer:innen wollen direkter beeinflussen, was sie in ihren Feeds sehen. Connor Hayes, Head of Threads, erklärte zur Funktionsweise des Features, dass eine KI „Dear Algo“ Posts erkennt und den Algorithmus für bis zu drei Tage anpasst. Der Test läuft zunächst nur für eine kleine Gruppe, soll aber erweitert werden, sobald die Ergebnisse stabil sind.

„Dear Algo“-Posts als Trendbarometer für Brands und Creator

Für Creator und Brands können „Dear Algo“ Posts zu einem wertvollen Stimmungsbarometer werden. Wenn Nutzer:innen öffentlich formulieren, welche Inhalte sie sich wünschen, entsteht ein Echtzeitsignal. Social Teams erkennen schneller, welche Themen gerade funktionieren könnten, und können Inhalte entsprechend priorisieren.

Gleichzeitig haben diese Posts eine soziale Komponente. Sie machen Wünsche sichtbar, regen Diskussionen an und verstärken Interaktionen innerhalb der Community. Ein „Dear Algo“-Wunsch ist damit nicht nur ein Hinweis an die KI, sondern auch ein Gesprächsimpuls zwischen Community, Creatorn und Brands. Vor allem für Advertiser kann dieser Hinweis Gewicht haben; Meta kann ihre Interessen auf Basis solcher aktiven Hinweise noch besser einordnen und daher optimierte personalisierte Ads ausspielen. Seit 2025 wird auf Threads geworben und der Meta-Werbeumsatz wächst dank dieser Verknüpfung von user-basierten Features und der Einbettung ins Advertising-Ökosystem.

Threads wächst weiter und testet parallel neue Wege, Nutzer:innen mehr Einfluss in einem KI-kuratierten Umfeld zu geben. Im August 2025 zählte Threads 400 Millionen monatlich aktive Nutzer:innen.  Im September verzeichnete die App bei der Mobile-Nutzung zeitweise sogar mehr Daily Active User als X. Dass aus einem scherzhaften Trend ein funktionierendes Steuerungs-Feature wird, zeigt: Die Plattform hört zu und setzt Community-Ideen in Plattformentscheidungen um.


Threads bringt Gruppen-Chats und DMs für Deutschland

3 Smartphone Mockups mit Threads-Nachrichten vor schwarzem Hintergrund
© Meta





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Versicherungen: Wie die Ergo mit einem Johnny-Nash-Klassiker ihre Marke auflädt


„Einfach, weil’s wichtig ist“, ist für die Ergo mehr als nur ein Claim. Er drückt die Mission aus, die das Unternehmen antreibt: Das Leben der Kundinnen und Kunden einfach machen mit Versicherungen, die einfach und unkompliziert sind.

Der Song macht gute Laune. Bei den Bildern muss man schmunzeln. Die Ergo schreibt ein neues Kapitel in ihrer Markenkampagne „Einfach, weil’s wichtig ist“. Dabei wirkt auch eine neue Marketingverantwortliche mit.

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Neue Markenkampagne: Warum die Deutsche Telekom die Netzkennung kapert


Screenshot aus dem neuen Werbespot

„Im besten Netz“ – diese drei Worte werden bald auf Millionen Smartphones erscheinen. Eine Netzkennung, die sonst als rein technisches Detail gilt und bislang mit „Telekom.de“ ausgewiesen wird, soll zum sichtbarsten Symbol einer neuen Markenoffensive der Deutschen Telekom werden.

Der Eingriff in die Gestaltung der Interface-Welt des Smartphones ist der wohl ungewöhnlichste Bestandteil der neuen Telekom-Kampagne. Mit jedem

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Apple Campos als ChatGPT-Konkurrenz: Siri wird zum AI Chatbot


Apple möchte Siri mit einer umfangreichen Chatbot-Version ersetzen. Schon in einem nahenden Update könnte diese kommen – auch dank der Power von Googles Gemini im Rücken.

Siri war eine der ersten großen und viel genutzten KI-Assistenzen. Doch Apples eigener Assistant wurde nicht gebührend weiterentwickelt und geriet schon ins Hintertreffen, ehe mit ChatGPT, Gemini, Claude, der Meta AI und Microsofts Copilot zahlreiche AI Chatbots – neuerdings sogar mit agentischen Fähigkeiten – hunderte Millionen User für sich gewannen. Jetzt möchte der Tech-Konzern mit seinem riesigen Hardware-Einfluss auf die Digitalwelt aufholen. Deshalb schloss Apple einen immensen Deal mit Google ab, um Gemini als Basis-KI für Foundation Models, vor allem aber für Siri nutzen zu können. Und jetzt ist sogar von einem Siri Update die Rede, das die Assistenz ganz neu denkt.

Siri als AI Chatbot: Konkurrenz für ChatGPT, bedingt für Gemini

Mark Gurman, seines Zeichens Apple Insider und Experte für Entwicklungen beim Tech-Konzern, berichtet für Bloomberg von einer großen Neuausrichtung für Siri. Demnach soll die Apple-Assistenz künftig als eigenständiger AI Chatbot mit umfassenden konversationellen Fähigkeiten operieren. Intern wird dieser dem Bericht zufolge Campos genannt, was so viel wie „Gebiete, Flächen, Gefilde“ heißen kann. Sogar eine Standalone Campos App soll getestet worden sein. Allerdings ist der neue Siri AI Chatbot eher für die Integration auf Apple-Geräten und im Kontext der groß angelegten KI-Optimierung der Software gedacht. Pläne für ein eigenes AppleGPT gab es schon 2023, allerdings ohne öffentliches Ergebnis.

Dieser Bot soll als Konkurrenz für populäre Tools wie ChatGPT und Claude fungieren. Auch mit Googles Gemini würde dieser Assistant konkurrieren. Dabei ist jedoch zu beachten, dass Google mit Gemini als Basis-KI zumindest einen Anteil am Aufbau des Chatbots haben dürfte, der auch finanziell entlohnt wird – der Deal zur Gemini-Nutzung bringt Google dem Vernehmen nach eine Milliarde US-Dollar pro Jahr ein.

Schon bei den iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 Updates, die im Herbst dieses Jahres erwartet werden, könnte die neue Chatbot-Option eingeführt werden. Ob als Siri oder Campos, ist noch unklar. Aber schon beim baldigen iOS 26.4 Update könnten AI-Optimierungen für die Apple Intelligence kommen, auf die User schon lange warten.

Apple hat den AI-Wettbewerb lange Zeit verschlafen. Doch mit der Unterstützung des leistungsfähigen Modells Gemini und der immensen Macht sowohl im Hardware-Bereich als auch im Bereich der Betriebssysteme könnte sich der Konzern dennoch wieder als zentraler Player für KI-Anwendungen positionieren. Es bleibt die Frage: Was wäre gewesen, hätte Apple frühzeitig Ernst gemacht und umfassende KI-Lösungen entwickelt?


Apple nutzt Gemini für Siri und Modelle

– ChatGPT in Gefahr?

iPhone mit Siri, Google Gemini-Logo mit Schriftzug vor Wolken
© Apple, Google via Canva





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