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Der Delaware Flip und die europäische KI-Souveränität


#Gastbeitrag

Immer mehr Startups wählen den Delaware Flip, um leichter an Wachstumskapital zu gelangen. PandaOS-Gründer Philipp Türker erklärt, warum Europa dringend eine echte Alternative braucht und weshalb digitale Souveränität bereits bei der Rechtsform beginnt.

Der Delaware Flip und die europäische KI-Souveränität

Die aktuelle Debatte um die Abwanderung deutscher Startups in die USA zeigt eine fundamentale Schwachstelle unseres Ökosystems: Gründer werden nach wie vor systematisch dazu gedrängt, ihre rechtliche Souveränität über den Atlantik zu exportieren, um an das dringend benötigte Wachstumskapital zu kommen.

Doch anstatt mit dem Finger auf einzelne Startups zu zeigen, die diesen Schritt gehen, müssen wir die strukturellen Ursachen anpacken. Wir dürfen Gründer nicht für den „Delaware Flip“ verurteilen; wir müssen Europa dafür kritisieren, dass es bis heute kein funktionierendes, wettbewerbsfähiges Gegenmodell anbietet.

Warum der Weg über Delaware gewählt wird

Für ein europäisches Tech-Startup ist der Delaware Flip – die Restrukturierung, bei der eine US-Holding zur Muttergesellschaft der deutschen GmbH wird – extrem attraktiv und oft die harte Bedingung globaler Geldgeber. Da viele potenzielle Investoren in den USA ansässig sind, verlangen sie eine Struktur, mit deren Mechanismen sie vertraut sind. Die US-Rechtsform bietet ihnen genau das: eingespielte Steuerstrukturen, flexible Mitarbeiterbeteiligungen und ein etabliertes Case-Law. Viele Gründer haben daher das Gefühl, diesen Schritt gehen zu müssen. Einfach weil in den nationalen und europäischen Regelungen die passenden steuerlichen, rechtlichen und investorenfreundlichen Rahmenbedingungen fehlen.

In Europa stehen wir vor einem regulatorischen Flickenteppich. Das oft diskutierte Konzept einer „EU Inc.“, das als europäisches Gegenstück zum Delaware Flip gedacht ist, ist ein dringend notwendiger Vorstoß. Die Idee, eine standardisierte, unbürokratische Rechtsform für europäische Startups zu schaffen, geht genau in die richtige Richtung. Allerdings ist diese Initiative selbst im Jahr 2026 noch weit davon entfernt, im Markt etabliert oder den meisten Gründern überhaupt ein Begriff zu sein. Solange dieses Modell nicht wirklich in der Praxis ankommt und eine echte, unbürokratische Alternative bietet, bleibt der Weg über den Atlantik für viele kein Luxus, sondern eine Überlebensfrage.

Deutsche Server schaffen keine digitale Souveränität

In der Debatte wird jedoch ein entscheidender systemischer Faktor ausgeblendet: Die Illusion der Datenresidenz.

Viele KI-Startups, die den Delaware Flip vollzogen haben, beruhigen ihre europäische Kundschaft mit dem Argument, die Daten lägen weiterhin auf Servern in Frankfurt oder Paris und fielen somit unter die DSGVO. Das ist ein Trugschluss.

Sobald die oberste Muttergesellschaft (die Inc.) in Delaware sitzt, greift das US-Recht durch. Gesetze wie der US CLOUD Act (2018) und FISA Section 702 können US-Behörden und Geheimdienste unter bestimmten Bedingungen Zugriff auf Daten verlangen, die von US-Unternehmen kontrolliert werden und das unabhängig davon, wo die Server stehen. Eine europäische Tochtergesellschaft schützt davor nicht, wenn die tatsächliche Kontrolle bei der US-Muttergesellschaft in Delaware liegt.

Für europäische KI-Unternehmen, die sensible Industrie-, Gesundheits- oder Regierungsdaten verarbeiten, ist das ein unkalkulierbares Risiko. Wer den Delaware Flip vollzieht, gibt die digitale Souveränität auf Unternehmensebene ab. KI-Souveränität ist kein Marketing-Label, sie ist eine fundamentale, gesellschaftsrechtliche Entscheidung von Tag eins an.

Souveränität lässt sich nicht importieren

Jedes Tech-Startup steht in der frühen Entwicklungsphase vor genau dieser existenziellen Entscheidung. Wer sich bewusst gegen den verlockenden Delaware Flip entscheidet, muss die bürokratischen Reibungspunkte des deutschen und europäischen Rechtsraums voll in Kauf nehmen. Der Aufbau eines KI-Unternehmens über Bootstrapping, kombiniert mit rein europäischen Finanzierungsquellen, ist verdammt hart. Aber es ist machbar.

Wenn wir in Europa eine KI-Infrastruktur wollen, die diesen Namen auch verdient, müssen wir bereit sein, diesen unbequemen Weg zu gehen. Echte technologische Unabhängigkeit lässt sich nicht auf einer rein US-finanzierten Struktur aufbauen. Sie erfordert einen langen Atem und die Bereitschaft, substanzielle Werte über schnelles Exit-Kapital zu stellen.

Was der „EU Inc.“ noch fehlt

Die Idee einer ‚EU Inc.‘ ist der richtige Ansatz und macht mit dem aktuellen Entwurf von 2026 bereits vieles richtig: Eine digitale Gründung in 48 Stunden, der Verzicht auf Notar und Mindestkapital sowie standardisierte Beteiligungsdokumente bringen genau die Leichtigkeit, die Delaware so attraktiv macht. Doch damit die ‚EU Inc.‘ zu einer echten Alternative wird, muss die Politik nachbessern – dem aktuellen Entwurf fehlt es noch an drei entscheidenden Hebeln:

  1. Rechtssichere Abschirmung: Der Entwurf schweigt zum vielleicht wichtigsten Punkt für KI-Unternehmen: dem Schutz vor extraterritorialen Zugriffen wie dem CLOUD Act. Ein europäischer Rechtsrahmen, der digitale Souveränität nicht absichert, verfehlt seinen eigentlichen Zweck.
  2. Steuerliche Harmonisierung: Während das EU-ESOP steht, fehlen einheitliche Regeln für Exits, Kapitalgewinne und grenzüberschreitende Investments – solange US-Fonds via Delaware einfacher europaweit investieren als EU-Geber durch 27 Steuerregime, bleibt der Nachteil bestehen.
  3. Akzeptanz bei VCs: Ein einheitlicher Rechtsrahmen nützt nichts, wenn US-Investor:innen ihn nicht akzeptieren. Die EU muss dieses Framework aktiv im globalen Finanzmarkt etablieren.

Über den Autor
Philipp Türker ist Mitgründer von PandaOS. Er entwickelt mit seinem Team eine KI-Workspace, der nativ auf der eigenen Maschine läuft, sodass Daten und Schlüssel beim Nutzenden bleiben. Zuvor verbrachte er ein Jahrzehnt in operativen Führungspositionen bei schnell wachsenden Unternehmen. Bei Getir leitete er die Post-Merger-Integration nach der Übernahme von Gorillas und verantwortete das Transformation & Customer Experience Management für das Deutschlandgeschäft. Davor leitete er den Aufbau von Produkt- und Operations -Bereichen, verantwortete in einer weiteren Station das Account-Wachstum und gründete mit 22 Jahren sein erstes Unternehmen. Er arbeitet in vier Sprachen und ebenso vielen Ländern, was seinen Arbeitsstil prägt: Strategie, Geschäftsentwicklung und operative Prozesse mit einer europäischen Perspektive. 

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Foto (oben): KI



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DHDL: Gründer von Piesel Piepser geben jetzt Unternehmen an Sohn ab


Nach 30 Jahren suchen Marlon und Elke Osthoff erstmals einen Investor für ihr Familienunternehmen – und gewinnen zwei Geldgeber bei „Die Höhle der Löwen“. Doch nach der Sendung wagen sie einen neuen Schritt.

DHDL: Gründer von Piesel Piepser geben jetzt Unternehmen an Sohn ab

Elke Osthoff und Marlon Osthoff, Gründerpaar aus Erkrath, wollen die Löwen von ihrem Piesel Piepser überzeugen.
RTL

Ihre Verkäufe stagnieren, ihnen fehlt eine Online-Strategie und beim Pitch stocken ihre Worte immer wieder: Trotzdem überzeugen Elke und Marlon Osthoff in „Die Höhle der Löwen“ zwei Investoren. Janna Ensthaler und Carsten Maschmeyer steigen ein bei ihrem Startup. Doch das Ehepaar muss seinen Betrieb neu aufstellen, fordern Ensthaler und Maschmeyer.

Vor 30 Jahren haben die Osthoffs den Piesel Piepser entwickelt. Mit dem Gerät sollen Kinder lernen, nachts rechtzeitig aufzuwachen und auf die Toilette zu gehen. Ein Sensor in der Unterwäsche löst bereits bei wenigen Tropfen Urin den Alarm aus. Das Thema betreffe viele Familien: Nach Angaben der Gründer macht etwa jedes siebte Kind bis zum sechsten Lebensjahr ins Bett.

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„Die Höhle der Löwen“: Ehepaar verkauft 100.000 Piesel Piepser – doch der Erfolg bleibt aus

Über die Jahre verkaufen die Osthoffs rund 100.000 Geräte. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten häufig auf ärztliche Verordnung. Trotzdem bleibt der große Durchbruch aus. Der Umsatz stagniert zuletzt bei rund 200.000 Euro pro Jahr. Bestellungen bearbeiten die Gründer weitgehend selbst, der Vertrieb läuft vor allem über Kinderärzte und medizinische Fachkongresse. Einen Online-Shop bauten sie nie auf. Käufer bestellen stattdessen per E-Mail.

In „Die Höhle der Löwen“ suchen die Osthoffs deshalb auch Unterstützung beim Vertrieb und bei der Professionalisierung des Unternehmens. „Wir sind einfach zu klein und haben es nie geschafft, den richtigen Weg einzuschlagen und an die richtigen Kontakte zu gehen“, sagt Marlon Osthoff in der Sendung. Mit Anfang 60, nach 43 Ehejahren, brauchen sie außerdem Geld fürs Alter. „Ich habe tatsächlich richtig derbe Existenzängste”, sagt Marlon Osthoff.

Mit dem Piesel Piepser wollten die Osthoffs nach 30 Jahren nochmal durchstarten.

Mit dem Piesel Piepser wollten die Osthoffs nach 30 Jahren nochmal durchstarten.
RTL

Das Ehepaar hofft jetzt, dass ein Investor ihrem Produkt nach 30 Jahren neuen Anschub gibt. 100.000 Euro bieten sie den Gründern für zehn Prozent der Anteile am Unternehmen. Doch im Pitch vor den Löwen suchen die Gründer immer wieder nach Worten. „Ich bin so nervös. Ich finde gerade den Faden nicht”, sagt Elke Osthoff dabei den Löwen.

Das berührt die Jury. „Die Höhle der Löwen ist ein sehr großer Auftritt”, sagt Frank Thelen. “Ein- und ausatmen”, versucht Janna Ensthaler das Gründer-Paar zu beruhigen.

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Piesel Piepser braucht neuen CEO

Am Ende steigen Ralf Dümmel, Andreas Herb und Frank Thelen aus. Doch Janna Ensthaler und Carsten Maschmeyer halten den Piesel Piepser für ein gutes Produkt in einem relevanten Markt – und würdigen ihr Durchhaltevermögen trotz zahlreicher Rückschläge in drei Jahrzehnten. Es gibt allerdings auch ein großes Aber: Aus Sicht der Löwen liegt die größte Schwäche in der Unternehmensführung und Vermarktung des Piesel Piepsers.

Marlon und Elke Osthoff präsentierten ihr Unternehmen in der ersten Folge der 20. Staffel von

Marlon und Elke Osthoff präsentierten ihr Unternehmen in der ersten Folge der 20. Staffel von „Die Höhle der Löwen“.
RTL

Deshalb bieten sie den Gründern die geforderten 100.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile. Allerdings knüpfen sie ihre Investition an eine Bedingung: Die Osthoffs sollen einen neuen, jüngeren Geschäftsführer finden und ihm 20 bis 30 Prozent des Unternehmens überschreiben. Der neue CEO soll frischen Wind ins Geschäft bringen und vor allem den Vertrieb professionell aufbauen. Falls nötig, wollen die Investoren sogar das Gehalt der neuen Führungskraft finanzieren.

Marlon und Elke Osthoff nehmen den Deal mit doppelter Löwenpower an. Wie es danach weiterging, hat Gründerszene nachgefragt.

Kein Deal, aber neue Pläne für Piesel Piepser

„Wir sind unseren Löwen Janna und Carsten sehr dankbar – nicht nur für die Unterstützung während der Show, sondern vor allem für die offenen und guten Gespräche danach und die vertrauensvolle Zusammenarbeit bis heute“, teilen uns die zwei mit. „Wir haben uns jedoch gemeinsam dazu entschieden, die weiteren Schritte zunächst zurückzustellen.“

Das Unternehmen bleibt in Familienhand: Sohn Dustin ist mit seiner Frau bei Piesel Piepser eingestiegen. Sie führen und entwickeln nun das Unternehmen weiter. „Inzwischen ist für uns der richtige Zeitpunkt gekommen, die Zukunft von Piesel Piepser langfristig zu gestalten und die Verantwortung innerhalb unserer Familie an die nächste Generation zu übergeben“, sagt das Ehepaar. „Sowohl aufgrund unseres Alters als auch der gesundheitlichen Situation von Marlon möchten wir diesen Schritt jetzt gehen.“

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Carsten Maschmeyer sagt auf Anfrage von Gründerszene: „Solche Schritte brauchen die nötige Zeit und sollten nicht unter zusätzlichem Druck stattfinden. Unser Interesse an Piesel Piepser besteht weiterhin, und ich freue mich, wenn wir die Gespräche zu einem passenden Zeitpunkt wieder aufnehmen.“

Auch Janna Ensthaler will den Osthoffs Zeit geben. Sie „leben für ihr Unternehmen – das spürt man sofort. Deshalb war es uns in diesem Fall besonders wichtig, nicht um jeden Preis auf einen Deal zu drängen, sondern gemeinsam herauszufinden, was für die Familie Osthoff und das Unternehmen langfristig das Richtige ist. Im Vordergrund steht nun zunächst die Übergabe an die nächste Generation. Diesen Weg begleiten wir sehr gerne weiter und stehen der Familie auch künftig mit Rat und Tat zur Seite.“

Piesel Piepser bleibt damit vorerst am Markt – ob mit oder ohne DHDL-Investoren.





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Bits & Pretzels 2026: Das erwartet die Besucher in diesem Jahr


Einmal mehr bringt Bits & Pretzels das Startup-Ökosystem Europas zusammen. Im Fokus stehen neue Technologien, Innovationen und die Menschen hinter dem Fortschritt.

Bits & Pretzels 2026: Das erwartet die Besucher in diesem Jahr

Bits & Pretzels

Vom 28. bis 30. September 2026 kehrt Bits & Pretzels während der legendären Oktoberfest-Feierlichkeiten nach München zurück und bringt erneut Europas Startup-Ökosystem zusammen, diesmal unter dem Motto „Human After All“.

Die Konferenz wird 7500 Teilnehmer begrüßen, darunter 2000 Investoren sowie Gründer, Unternehmensentscheider und politische Entscheidungsträger aus ganz Europa und darüber hinaus. Ihr Ziel bleibt unverändert: Gründer dabei zu unterstützen, Kontakte zu knüpfen, zu lernen und zu wachsen.


Erfahrt jetzt mehr über Bits & Pretzels 2026!


Technologie trifft Menschlichkeit

Die Ausgabe 2026 wird sich mit transformativen Technologien beschäftigen und zugleich die Menschen dahinter in den Mittelpunkt der Diskussion stellen. Zu den Top-Speakern zählen der Medienunternehmer und Host von „The Diary of a CEO“, Steven Bartlett, sowie der Comedian, Produzent und Moderator von „The Daily Show“, Trevor Noah. Mit ihren Gesprächen über Führung, Wirtschaft und Gesellschaft haben sie weltweit Millionen von Menschen erreicht.

„Im Einklang mit dem Motto ‚Human After All‘ rückt das Programm 2026 die Resilienz von Gründern, die menschlichen Qualitäten, die zum Erfolg führen, sowie die Frage in den Fokus, wie Unternehmer die richtige Denkweise entwickeln können, um ihre Ziele zu erreichen“, sagt Bernd Storm vans Gravesande, Mitgründer von Bits & Pretzels.

Neben Steven Bartlett und Trevor Noah werden auch Führungspersönlichkeiten einiger der am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen Europas auf der Bühne stehen, darunter Legora, n8n, Dash0 und Langdock sowie viele weitere. Im Rahmen des Programms sprechen die Speaker über die größten Chancen und Herausforderungen, die Europas Innovationslandschaft prägen – von angewandter KI über Verteidigung, Fintech und Deeptech bis hin zur Raumfahrttechnologie.

„Es ist eine sehr spannende Zeit für einen Besuch in München. Die Stadt wächst rasant, insbesondere in den Bereichen Deeptech und Verteidigung, mit herausragenden Startups und Rekordfinanzierungsrunden. München entwickelt sich eindeutig zu einem der führenden Technologiezentren Europas, und hier zeichnen sich bereits viele der nächsten großen Trends ab“, sagt Bits & Pretzels Co-Host Felix Haas.

Bits & Pretzels

Von Gründern für Gründer

Die Unterstützung von Gründern stand schon immer im Mittelpunkt von Bits & Pretzels. Daher bietet die Veranstaltung eine Vielzahl von Formaten, die Startups dabei helfen sollen, ihre Ziele zu erreichen.

Die Startup Exhibition bietet jungen Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produkte zu präsentieren, während strukturierte Networking-Sessions Gründer mit potenziellen Partnern, Investoren und Führungspersönlichkeiten aus der Branche zusammenbringen. Ziel ist es, Beziehungen aufzubauen, die weit über die dreitägige Veranstaltung hinaus Bestand haben.

Das Investorenprogramm wird erneut mehr als 2000 Kapitalgeber zusammenbringen, während der CIO AI Summit Führungskräfte aus Unternehmen mit dem Startup-Ökosystem vernetzt und so Möglichkeiten für Partnerschaften und Investitionen schafft.

„Bits & Pretzels wurde von Gründern für Gründer aufgebaut“, sagt Mitgründer Andy Bruckschlögl. „Unsere Mission ist es jedes Jahr, Startups den Zugang und die Sichtbarkeit zu verschaffen, die sie für ihren Erfolg brauchen.“

Wie jedes Jahr endet die Konferenz mit ihrem traditionellen Networking-Erlebnis auf dem Münchner Oktoberfest. Am Abschlusstag kommen die Teilnehmer im Schottenhamel-Festzelt zusammen, wo die Gespräche bei einem Bier weitergehen – eine der Traditionen, mit denen sich Bits & Pretzels von anderen Startup-Events in Europa abhebt.


Schaut euch jetzt die vollständige Agenda für Bits & Pretzels 2026 an und seid vom 28. bis 30. September in München dabei!






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+++ ARR-Hype +++ Flip +++ K-Beauty +++ Yepoda +++ Deutscher Business Angels Tag +++ MoIn Group +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ ARR-Hype: Zahlen sind nicht alles +++ StartupsToWatch: Flip aus Stuttgart +++ K-Beauty – ein wahnsinniger Boom +++ Eventtipp: Deutscher Business Angels Tag +++ So funktioniert die Kölner MoIn Group +++

+++ ARR-Hype +++ Flip +++ K-Beauty +++ Yepoda +++ Deutscher Business Angels Tag +++ MoIn Group +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 11. September).

#STARTUPLAND: SUPER EARLY BIRD ENDET IN 12 TAGEN

STARTUPLAND – one day, unlimited opportunities

+++ Der Countdown läuft! Nur noch 12 Tage gibt es die Super-Early-Bird-Tickets für unsere vierte STARTUPLAND Conference. Am 10. März 2027 bringen wir im RheinEnergieSTADION in Köln wieder Gründer:innen, Investor:innen und viele weitere Menschen aus dem Startup-Ökosystem zusammen. Wer dabei sein möchte, sollte sich jetzt den günstigsten Ticketpreis sichern.

#STARTUPTICKER

ARR-Hype
+++ Zahlen sind nicht alles! Cerpro-Gründer Henrik Pitz nimmt sich auf LinkedIn die derzeit beliebten ARR-Erfolgsmeldungen vieler Startups vor – die auch wir regelmäßig aufgreifen. Sein Punkt: 1 Million Euro ARR nach sechs Monaten bedeutet nicht zwingend sechs Monate nach der Gründung – häufig startet die Uhr erst mit dem Produktlaunch, dem Jahre an Entwicklung vorausgehen können. Zudem seien extrem schnelle Wachstumsraten je nach Geschäftsmodell kaum vergleichbar. Entscheidend sei ohnehin nicht nur, wie schnell ein Startup 1 Million ARR erreicht, sondern wie: Kundenbindung, CAC, Margen, Teamgröße sowie Sales- und Marketingkosten erzählen oft die spannendere Geschichte. Pitz räumt dabei selbst ein: „A lot of what we read on LinkedIn is marketing.“ Eine wichtige Erinnerung daran, ARR-Zahlen nicht isoliert zu betrachten – gerade wenn immer neue Rekordmarken die Runde machen. Cerpro, 2023 gegründet, entwickelt eine Plattform zur Automatisierung und Standardisierung von Qualitätsprozessen in der Fertigungsindustrie. Das Startup sammelte zuletzt 2 Millionen Euro ein. (Linkedin) Mehr über Cerpro

Flip
+++ StartupsToWatch! In das Stuttgarter Startup Flip flossen seit der Gründung bereits rund 85 Millionen US-Dollar – eine stattliche Summe für die ambitionierten Pläne des Teams. Das 2018 von Benedikt Ilg und Giacomo Kenner gegründete Unternehmen startete einst als eine Art WhatsApp für Unternehmen und positioniert sich inzwischen als „KI-native Mitarbeiter-Plattform für Frontline Teams“. Zu den Kunden gehören bereits große Unternehmen wie Bosch, TEDi und REWE. Auch beim Umsatz geht es bei Flip voran: 2024 legte dieser um 28 % auf 8,1 Millionen Euro zu. Allerdings schreibt Flip weiterhin deutlich rote Zahlen – der Jahresfehlbetrag lag bei 10,5 Millionen Euro. Flip wächst, verfügt über namhafte Kunden und hat finanziell ordentlich Rückenwind. Nun muss das Team zeigen, dass sich das Wachstum langfristig auch auszahlt. Mehr über Flip

K-BeautyYepoda
+++ Lesenswert! Koreanische Kosmetik ist längst mehr als ein Social-Media-Hype. Südkorea exportierte 2025 Kosmetik im Wert von 11,4 Milliarden US-Dollar und ist inzwischen der zweitgrößte Kosmetikexporteur der Welt. OMR zeigt, was hinter dem Boom steckt – und blickt dabei auch auf das Berliner Startup Yepoda, das 2024 bereits 65 Millionen Euro Umsatz machte. (OMR) Mehr über Yepoda

Deutscher Business Angels Tag
+++ Eventtipp! Am 6. und 7. November findet im Hannover Congress Centrum der Deutsche Business Angels Tag (DBAT) statt. Unter dem Motto „Nur wer sät, kann ernten“ treffen dort Business Angels, VCs, Startups, Angel-Netzwerke und Vertreter aus der Politik aufeinander. Auf dem Programm stehen Panels und Diskussionen rund um Frühphaseninvestments. Zudem werden der Business Angel des Jahres 2026 und der Exit des Jahres ausgezeichnet. Für Leserinnen und Leser von deutsche-startups.de gibt es mit dem Code DEUTSCHESTARTUPS10 zudem 10 % Rabatt auf die Tickets.

MoIn Group
+++ Maklerhäuser kaufen und sie mit KI effizienter machen: Mit der MoIn Group setzen Moritz Delbrück und Co. auf ein AI-Roll-up. Im Interview spricht Delbrück über den fragmentierten Maklermarkt, ungelöste Nachfolgefragen und die Chancen durch KI. Mehr über die MoIn Group

Hunde
+++ Hunde reagieren sensibel auf Unsicherheit. Sie folgen demjenigen, der Ruhe vermittelt. Viele Gründer:innen unterschätzen, wie stark ihre eigene Stimmung, Kommunikation und Entscheidungsweise das Team prägen. Mehr im Gastbeitrag von Sarah Kierner

#DEALMONITOR

Investments & Exits
+++ LegalTech Grubel erhält 3 Millionen +++ kicker ventures investiert in Trikots-Startup Kitts +++ Finanzspritze für Luftfahrt-Startup AERLIN +++ NRW.BANK investiert in Phagestack +++ VNR Group übernimmt TappzMehr im Deal-Monitor

#JOBS

itmX
+++ Unser Job des Tages! itmX sucht einen Digital Marketing Manager – KI / Social Media (m/w/d). Was entsteht, wenn Leidenschaft und Innovation zusammentreffen? Wir gestalten die Zukunft der Kundenbeziehungen, indem wir Unternehmen eine umfassende 360-Grad-Sicht auf ihre Kunden ermöglichen und ihre Geschäftsprozesse in Marketing, Vertrieb, Handel und Service optimieren. 

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