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Der ÖPNV scheitert nicht am Geld – sondern an sich selbst


Wir haben einheitliche Standards beim Mobilfunk und im Stromnetz. Warum nicht auch beim öffentlichen Nahverkehr?

Der ÖPNV scheitert nicht am Geld – sondern an sich selbst

Der ÖPNV leidet auch unter einer aufgeblähten Verwaltung.
Getty Images / imageBroker / Karl-Heinz Spremberg

Schon mal vom VGC gehört? Oder vom VVO? Man kennt den HVV und den VBB, aber der VGRI dürfte den meisten Menschen unbekannt sein. Die Abkürzungen stehen für verschiedene Verkehrsverbünde in Deutschland und sind gleichsam ein Synonym für eine verschachtelte, veraltete Struktur des öffentlichen Nahverkehrs in Deutschland.

Deutschland hat über 60 Verkehrsverbünde. Jeder mit eigener Verwaltung, eigener Tariflogik, eigener IT-Architektur und eigenen Einnahmenregeln. Das ist historisch gewachsen und politisch erklärbar. Der Nahverkehr liegt in der Verantwortung von Ländern, Landkreisen und Städten. Föderalismus ist hier kein Fehler, sondern ein Grundprinzip. Doch nicht jede Ebene muss alles selbst organisieren.

Der ÖPNV benötigt neue Standards

Wir akzeptieren in fast allen anderen Infrastrukturbereichen nationale Standards. Niemand fordert sechzehn verschiedene Stromfrequenzen oder individuelle Mobilfunkprotokolle pro Landkreis. Nur im Nahverkehr verteidigen wir Kleinteiligkeit als Identitätsmerkmal. Vielleicht liegt hier ein Teil des Problems. Nicht im fehlenden Geld allein. Sondern in der Energie, die wir in die Verwaltung der Komplexität stecken.

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Milliarden für Mobilität – und im Winter steht man da und weiß nicht, ob der Bus kommt

Regionalität ist durchaus sinnvoll. Zentrale Steuerungen sind nicht granular genug, wenn es darum geht, die Bedürfnisse von ÖPNV-Nutzern zwischen dem Allgäu, der Niederlausitz und der Nordsee zu steuern. Linienführung, Taktung oder Schulverkehr sind besser bei jenen in der Hand, die dort auch wohnen. Aber benötigt wirklich jede Region eine eigene Tariflogik? Eigene Zonenmodelle, Backend-Systeme oder Regeln für die Einnahmenverteilung?

Das Deutschlandticket war der Beweis, wie stark Vereinfachung wirken kann. Ein Preis für ein Produkt, das bundesweit funktioniert. Für Fahrgäste war es eine Revolution der Klarheit. Für das System dahinter wurde es zur administrativen Kraftanstrengung. Denn die Einnahmenverteilung musste durch ein Geflecht aus unterschiedlichen Verbundstrukturen, Vertragslagen und IT-Systemen organisiert werden, das nie für nationale Einheit gebaut worden war.

Das Ticket hat gezeigt: Standardisierung funktioniert. Aber sie trifft auf eine Landschaft, die auf Fragmentierung ausgelegt ist.

400 Millionen Euro Mehreinahmen

Die Kostenfrage wird dabei selten nüchtern diskutiert. Der gesamte ÖPNV in Deutschland kostet rund 39 Milliarden Euro jährlich. Niemand wird durch Strukturreformen plötzlich Milliarden freisetzen. Aber eine Bündelung von über 60 Verbünden auf eine schlankere, etwa landesweite Struktur könnte realistisch 200 bis 400 Millionen Euro pro Jahr einsparen – durch weniger doppelte IT-Backends, harmonisierte Tarifmodelle, vereinfachte Abrechnung und geringeren Verwaltungsaufwand.

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Das sind zwar nur ein Prozent des Gesamtaufwandes, aber im ÖPNV ist ein Prozent enorm viel. Ein Prozent finanziert zusätzliche Verbindungen, besseren Service oder mehr Personal. Und das Jahr für Jahr. Ja, Zentralisierung darf regionale Steuerung nicht ersticken. Aber darum geht es nicht. Es geht nicht um Berlin, das Linienpläne in der Provinz zeichnet. Es geht um gemeinsame Standards dort, wo Skalierung sinnvoll ist – bei Tarifen, Datenmodellen, Vertriebssystemen und Abrechnung.

Der Bus kommt nicht schneller, nur weil 60 Gremien über ihn beraten. Und den Menschen, die den ÖPNV nutzen, ist es egal, welcher Verband wofür verantwortlich ist. Sie wollen einen zuverlässigen, kostengünstigen und sicheren Nahverkehr. Wer Mobilität vereinfachen will, muss zuerst ihre Struktur vereinfachen. Und über 60 Verkehrsverbünde sind einfach zu viel.

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Wer sein Team ins Office zwingt, hat Führung nicht verstanden


Office-Pflicht statt Flexibilität? Mawave-CEO Jason Modemann erklärt, warum Remote Work bessere Führung verlangt – und wie Teams verbunden bleiben.

Wer sein Team ins Office zwingt, hat Führung nicht verstanden

Mawave-Gründer Jason Modemann schreibt bei Gründerszene über seinen Alltag als Unternehmer.
Mawave / Logo: Gründerszene

Viele Unternehmen holen ihre Teams zurück ins Büro – aus Angst, den Zusammenhalt zu verlieren. Mawave-CEO Jason Modemann sagt: Das ist ein Irrweg. Er erklärt, wie echte Verbundenheit auch remote funktioniert und was Führung damit zu tun hat.

Immer mehr Unternehmen holen ihre Teams komplett zurück ins Office. Oder führen feste Office-Quoten ein: drei Tage im Büro, zwei Tage remote. Mit Flexibilität hat das für mich nichts zu tun. Echte Flexibilität heißt für mich, dass Menschen selbst entscheiden können, wie sie am besten arbeiten. Wer zu Hause oder im Café am konzentriertesten ist, soll das tun dürfen, egal an welchem Tag in der Woche. Wer lieber den Austausch im Office sucht, genauso.

Remote Work ist deshalb fester Bestandteil unserer Kultur – daran wird sich auch nichts ändern. Bei uns sind es rund 40 Prozent der Crew, die mehr als 100 Kilometer vom Office entfernt leben und demnach remote arbeiten.

Wie kann Remote Work funktionieren?

Aber genau das stellt uns auch vor Herausforderungen. Wie schafft man Nähe, wenn das Team nicht jeden Tag denselben Raum teilt? Wie sorgt man dafür, dass sich alle verbunden fühlen – egal, von wo sie arbeiten?

1. Nähe entsteht nicht nur durch Präsenz

Auch bei uns gibt es Mitarbeitende, die anfangs Sorge haben, ausgeschlossen zu werden, weil sie nicht in München sind. Diese Gedanken sind nachvollziehbar. Uns ist wichtig, dass ein Gefühl von Nähe auch remote entstehen kann. Dafür braucht es keine ständige Präsenz, sondern echte Aufmerksamkeit. Wenn man sich die Zeit nimmt, nachzufragen, wie’s jemandem wirklich geht. Wenn man bewusst Raum für Austausch schafft.

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Deshalb achten wir bewusst darauf, dass unsere „Remoties“ immer mitgedacht werden – bei Team-Events, in der Kommunikation, bei kleinen Gesten. Wenn wir eine Activity planen, fragen wir uns: Was haben die Remote-Kollegen davon? Wie können wir Alternativen schaffen, um auch sie einzubeziehen?

2. Remote zwingt zu besserer Führung

Viele Unternehmen feiern das Büro, weil sie glauben, dass dort automatisch keine Informationen verloren gehen. Dass Kommunikation nur funktioniert, wenn man sich sieht. Aber mal ehrlich: Wenn dein Informationsfluss davon abhängt, dass jemand zufällig an der Kaffeemaschine steht und eine Info im Vorbeigehen mitbekommt, hast du ein Kommunikationsproblem. Dann entscheiden Zufälle darüber, wer was wann erfährt.

Remote-Setups zwingen dazu, bewusster zu führen. Und Strukturen zu schaffen, wo sonst vielleicht improvisiert werden würde. Bis auf unser People-Team arbeitet bei uns jedes Team hybrid. Deshalb versuchen wir auch fortlaufend, das Setup zu optimieren: regelmäßige Kommunikation, saubere Dokumentation, klar definierte Rollen und Verantwortlichkeiten.

Workshop-Formate sind beispielsweise auch immer in zwei Sessions aufgezogen: einmal onsite, einmal remote. Leute, die nicht aus München arbeiten, haben dann immer die Möglichkeit, für den Workshop anzureisen, aber auch sich beim Online-Termin einzutragen.

3. Das Büro bleibt wichtig – aber anders

Natürlich hat das Office trotzdem seinen Platz. Aber nicht mehr als Pflichtort, sondern als Raum für Begegnung. Es ist für uns ein Tool von vielen, um die Zusammenarbeit zu erleichtern und Verbindung zu ermöglichen – für Workshops, gemeinsame Kreativsessions, Kundentermine oder Teamtage.

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Weil viele aus unserem Team in Berlin sitzen, haben wir dort inzwischen ebenfalls eine Office-Möglichkeit geschaffen. Denn am Ende gibt es zwei Typen von Menschen: Die einen lieben die Freiheit, remote zu arbeiten. Die anderen brauchen das physische Miteinander. Beides ist völlig legitim.

Meine Aufgabe als Führungskraft ist nicht, mich für ein Lager zu entscheiden, sondern Bedingungen zu schaffen, in denen beide gut arbeiten können.

Jason Modemann ist Gründer und Geschäftsführer von der Social Media Agentur Mawave Marketing. Mit 27 Jahren führt er 150 Mitarbeiter. Zu Mawaves Kunden zählen unter anderem Red Bull, Nike und Lidl. Zudem ist er Autor des Buches „Always hungry, never greedy.“





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+++ Stark +++ CometHire +++ Lucid Capital +++ Jonas Andrulis +++ Female Founders Venture Summit +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ STARTUPLAND: Jetzt pitchen VCs vor Gründer:innen +++ Stark ist jetzt ein Unicorn +++ Startup der Woche: CometHire +++ Lucid Capital: Fonds steht (36 Millionen) +++ Aleph Alpha-Macher Jonas Andrulis gründet wieder +++ Eventtipp: Female Founders Venture Summit +++

+++ Stark +++ CometHire +++ Lucid Capital +++ Jonas Andrulis +++ Female Founders Venture Summit +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Montag, 16. Februar).

#STARTUPLAND: Noch 30 Tage!

FOMO? Absolutely. This is where it all happens – STARTUPLAND

+++ Am 18. März findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere dritte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

STARTUPLAND: Hier pitchen VCs vor Gründer:innen

+++ Bei unserem Reverse Pitch im STARTUPLAND tauschen Investorinnen und Investoren sowie Startups die Seiten. Jeder Venture Capitalist hat auf unserer Pitch Stage genau 180 Sekunden Zeit, seinen bzw. ihren Fonds dem interessierten Publikum zu präsentieren (ohne Präsentation). Gründerinnen und Gründer können so einen ersten Eindruck vom jeweiligen Venture Capitalist und der Ausrichtung gewinnen. Eine einmalige Chance, die jeder Venture Capitalist nutzen sollte! Tipp: So sieht ein Reverse Pitch im STARTUPLAND aus.

#STARTUPTICKER

Stark Defense
+++ Ein starkes Einhorn! Rund zwei Jahre nach der Gründung steigt das Berliner DefenseTech Stark zum Unicorn auf – siehe unter anderem Manager Magazin. Eine offizielle Bestätigung dafür steht allerdings noch aus. Zum Hintergrund: Der amerikanische Investor Founders Fund (Peter Thiel) investierte zuletzt eine zweistellige Millionensumme in Stark. Zudem sollen auch „Investoren aus Europa investiert haben“. Das junge DefenseTech, 2024 vom Quantum Systems-Gründer Florian Seibel und Sven Kruck gegründet, setzt auf Kampfdrohnen (Loitering Munition System). Zu den Investoren des Unternehmens zählen ansonsten Project A, Sequoia und der Nato Innovation Fonds. Geführt wird Stark vom Project A-General Partner und DefenseTech-Experten Uwe Horstmann. Mehr über Stark

CometHire
+++ Die Jungfirma CometHire ist unser Startup der Woche! Hinter dem Unternehmen aus Berlin, von Anja Bauer und Bakary Sanou gegründet, verbirgt sich eine Softwarelösung für die schnelle, faire und rechtssichere Auswertung von Bewerbungen. CometHire unterstützt „Recruiter:innen dabei, Bewerbungen effizient und diskriminierungsfrei zu bewerten“. Mehr neue Startup gibt’s in unserem Startup-Radar

Tipp: Im Startup-Radar-Newsletter, unserem Premium-Newsletter rund um neue Startups, stellen wir einmal in der Woche spannende neue Startups vor. Jetzt 30 Tage kostenlos testen!

Lucid Capital
+++ Und wieder ein voller Geldtopf! Der junge Berliner Investor Lucid Capital, hinter dem Johann Nordhus Westarp und Srecko Džeko stecken, verkündet das Final Closing seines ersten Fonds (36 Millionen Euro). Der Frühphasen-Investor, der im Sommer 2023 auf unserem Radar auftauchte, positioniert sich als „AI Inception fund“. „Inception investing means conviction before incorporation. We back founders from day zero – often before a company exists – and help them move from 0 to 1. First believers. First cheque. First yes“, teilt der Geldgeber, der beim Aufbau intensiv von Capnamic aus Köln unterstützt wurde, mit. In den vergangenen Monaten investierte das Team von Lucid Capital, das zuvor den Inkubator Flash Ventures führte, bereits in 15 aufstrebende Startups – darunter GeneralMind, Sonia und forward earth. Mehr über Lucid Capital

Jonas Andrulis
+++ Neustart! Die deutsche Managementberatung Roland Berger gründet laut Handelsblatt gemeinsam mit Aleph Alpha-Gründer Jonas Andrulis ein KI-Startup. Die bisher namenlose Firma soll eine „kollaborative KI“ entwickeln, die „besser mit Experten zusammenarbeitet“. Für Finanzierung und Strukturen sorgt dabei Roland Berger, Andrulis soll sich auf die „Technologieentwicklung konzentrieren“. Aleph Alpha galt einst als Deutschlands größte KI-Hoffnung. Der Erfolg blieb aus, Gründer Andrulis musste gehen. (Handelsblatt) Mehr über Aleph Alpha

Female Founders Venture Summit
+++ Eventtipp: Am 5. März findet in Bonn wieder der Female Founders Venture Summit statt. Das größte Female Founders-Event in Nordrhein-Westfalen (NRW) bietet neben Panels, Keynotes und Workshops auch einen Pitch-Wettbewerb um den NRW Female Innovation Award 2026. Sichert Euch hier Euer Ticket für die Veranstaltung und meldet Euch hier wenn Ihr um den Award pitchen wollt!

Aybee
+++ „Am Anfang mussten wir immer wieder beweisen, dass unsere Ergebnisse wirklich verlässlich sind und Kunden sich bei wichtigen Entscheidungen darauf verlassen können“, sagt Florian Knieß, Gründer des Münchner Market Research-Startups Aybee. Mehr über Aybee

#DEALMONITOR

Investments & Exits
+++ Unicorn Quantum Systems erhält 150 Millionen +++ AVILOO bekommt 30 Millionen +++ Hypersonica erhält 23,3 Millionen +++ conmeet sammelt 1,3 Millionen ein +++ Finanzspritze für CyberDesk. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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Mit diesen Startups startet Deutschlands Aufbruch ins All


Die Erschließung des Weltraums ist längst kein exklusives Spielfeld der USA mehr. Auch in der deutschen Startup-Szene hat sich NewSpace bzw. SpaceTech zu einem dynamischen Zukunftsfeld entwickelt. Wobei die Grenzen zum Boomthema DefenseTech bei einigen Unternehmen fließend sind.

Inhaltlich zeigt sich die Branche auf jeden Fall außergewöhnlich vielfältig – von wiederverwendbaren Raumfahrzeugen über innovative Antriebssysteme für Kleinsatelliten bis hin zur satellitengestützten Analyse von Weltraumschrott.

Entsprechend überrascht es nicht, dass namhafte Investoren wie HV Capital, Lakestar, Earlybird, Cherry Ventures, Partech, Balderton Capital und der High-Tech Gründerfonds bereits in deutsche NewSpace-Startups investiert haben. Hier einige spannende NewSpace-Startups, die uns zuletzt aufgefallen sind.

15 spannende NewSpace-Startups

Atmos
Das NewSpace-Startup Atmos, das vom Luft- und Raumfahrtingenieur Sebastian Klaus gegründet wurde, kümmert sich um die Entwicklung von wiederverwendbaren Raumkapseln. „Die patentierten und innovativen Phoenix-Kapseln stellen die erste nachhaltige Lösung für eine Vielzahl von Nutzlasten und Experimenten im Weltraum dar“, schreibt das Team aus Rheinmünster. Der European Innovation Council (EIC) Accelerator investierte zuletzt 13,1 Millionen Euro in Atmos. Zu den weiteren Investoren des Startups gehören TB Ventures, Amadeus APEX Technology Fund und High-Tech Gründerfonds (HTGF) . Mehr über Atmos

Constellr
Das Freiburger SpaceTech constellr, 2020 von Max Gulde, Christian Mittermaier und Marius Bierdel gegründet, entwickelt ein „skalierbares System zur Überwachung des Wasserbedarfs pro Parzelle im Agrar-Sektor“. Dabei setzt die Jungfirma auf Mikrosatelliten in Kühlschrank-Größe. Der Münchner NewSpace-Investor Alpine Space Ventures, Lakestar, Semapa Next und Co. investierten zuletzt 37 Millionen Euro in constellr. Insgesamt sammelte das SpaceTech bereits 75 Millionen ein. Mehr über constellr

Hypersonica
Hypersonica aus dem oberbayerischen Weßling, 2023 von Philipp Kerth und Marc Ewenz Rocher gegründet setzt auf Hyperschallraketen. Der amerikanische Investor Plural, die Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) sowie die Altinvestoren General Catalyst und 201 Ventures investierten zuletzt 23,3 Millionen Euro in das NewSpace. bzw. DefenseTech. Mehr über Hypersonica

Isar Aerospace
Der amerikanische Investor und Chelsea-Eigentümer Todd Boehly investierte via Eldridge Industries zuletzt bis zu 150 Millionen Euro in das NewSpace-Startup (samt Unicorn-Bewertung). Das junge Unternehmen (Ottobrunn und München), 2018 von Daniel Metzler, Josef Fleischmann und Markus Brandl gegründet, möchte kleinere Satelliten kostengünstiger in den Orbit befördern und entwickelt deswegen unter anderem an alternativen Antrieben für Trägerraketen. NATO Innovation Fund (NIF), G3T, 10x Group und Co. investierten zuletzt 65 Millionen Euro in Isar Aerospace. Insgesamt flossen nun mehr als 500 Millionen Euro in das Unternehmen. Mehr über Isar Aerospace

ISPTech
+++ High-Tech Gründerfonds (HTGF), First Momentum Ventures und Possible Ventures investierten zuletzt 2 Millionen Euro in ISPTech. Das Unternehmen aus Lampoldshausen, 2023 von Lukas Werling und Felix Lauck als Spin-off des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gegründet, entwickelt Antriebssysteme für Raumfahrzeuge, die auf grünen Treibstoffen basieren. „ISPTech richtet sich an alle Raumfahrzeuge, von kleinen CubeSats bis hin zu großen Satelliten, Kapseln oder Landeeinheiten“, teilt das Team mit. Mehr über ISPTech

LiveEO 
LiveEO aus Berlin, 2017 von Sven Przywarra und Daniel Seidel gegründet, analysiert durch Künstliche Intelligenz die Aufnahmen von Satellitenaufnahmen seiner Kunden und bietet auf dieser Grundlage eine Lösung zur Überwachung der Infrastruktur, wie zum Beispiel Bahntrassen und Hochspannungsleitungen, an. Der japanische Geldgeber NordicNinja und DeepTech & Climate Fonds (DTCF) investierten zuletzt 25 Millionen Euro in LiveEO. Insgesamt flossen bereits rund 50 Millionen in das Unternehmen. Mehr über LiveEO

Morpheus Space
Der Münchner NewSpace-Investor Alpine Space Ventures, European Investment Fund (EIF), Lavrock Ventures, Morpheus Ventures, Pallas Ventures, Vsquared Ventures und weitere alte und neue Investoren investierten zuletzt 15 Millionen US-Dollar in Morpheus Space. Das SpaceTech, 2018 von Daniel Bock und Istvan Lörincz ins Dresden gegründet, entwickelt ein modulares, elektrisches Antriebssystem für kleine Satelliten. Alpine Space Ventures, Vsquared Ventures, Airbus Ventures und Techstars Ventures investierten zuletzt 28 Millionen US-Dollar in Morpheus Space. Mehr über Morpheus Space

Orbital Matter
Das deutsch-polnische Startup Orbital Matter, von Jakub Stojek und Robert Ihnatisin gegründet, verfolgt das Ziel, zum ersten Weltraum-Bauunternehmen aufzusteigen. „We are working on a 3D Printing technology to be used directly in orbit, on the Moon and on Mars to manufacture large elements of space infrastructure“, teilt das Team mit. Sunfish Partners, Dhyan und Business Angels investierten zuletzt 1 Million Euro in das Unternehmen. Mehr über Orbital Matter

Ororatech
Bayern Kapital, BNP Paribas Solar Impulse Venture Fund, Rabo Ventures, Edaphon und der European Circular Bioeconomy Fund (ECBF) investierten zuletzt in OroraTech. In der „erweiterten Series-B-Finanzierungsrunde“ sammelt das Unternehmen nun 37 Millionen Euro ein. Das Münchner Unternehmen, 2018 von Thomas Grübler, Björn Stoffers, Florian Mauracher und Rupert Amann gegründet, positioniert sich als „kommerzieller Anbieter von Satelliten, die – mit Infrarot-Kameras ausgestattet – Buschfeuer überall auf der Welt frühzeitig entdecken und überwachen können“. Mehr über OroraTech

Reflex Aerospace
Der Aerospace-Investor Human Element, Alpine Space Ventures, Bayern Kapital, High-Tech Gründerfonds (HTGF), Renovatio Financial Investments und Co. investierten zuletzt 50 Millionen Euro in Reflex AerospaceDas NewSpace-Startup (Berlin und München), 2021 von Alexander Genzel, Walter Ballheimer und Chris Lindene gegründet, setzt auf schnelle Satelliten. Das Team selbst nennt sich „Hersteller von leistungsfähigen Satellitenplattformen, die schnell auf unterschiedliche Nutzlasten für kommerzielle und militärische Anwendungen – von Aufklärung bis Kommunikation – angepasst werden können“. Alpine Space Ventures, HTGF und Co. investierten zuletzt bereits 7 Millionen Euro in Reflex Aerospace. Mehr über Reflex Aerospace

sat:io
Das Stuttgarter NewSpace-Startup sat:io, von Kai Leidig, Florian Schilli und Sebastian Wenzel gegründet, entwickelt „cloud-basierte Tools innerhalb einer ganzheitlichen Tool-Suite für die Planung und den Betrieb von Satellitenmissionen“. Das Motto dabei lautet: „Satellite Usage Made Simple“. Mehr über sat:io

Starflight Dynamics
Der staatliche litauische Investor Coinvest Capital und mehrere Business Angels investierten zuletzt eine siebenstellige Summe in Starflight Dynamics. Das Münchner SpaceTech, 2023 von Philipp Bauer gegründet, entwickelt „Weltrauminfrastrukturen für energieintensive Industrien, um die Produktleistung zu verbessern und gleichzeitig die Umweltbelastung auf der Erde zu verringern“. Wobei alle System von Starflight Dynamics Systeme „Dual-Use-fähig“ sind und somit auch für militärische Zwecke dienen können. Mehr über Starflight Dynamics

The Exploration Company
Balderton Capital, Plural, Bessemer Venture Partners, NGP Capital, French Tech Souveraineté, DeepTech & Climate Fonds (DTCF), Bayern Kapital und Altinvestoren investierten zuletzt 150 Millionen Euro in The Exploration Company. Das deutsch-französische NewSpace-Startup (München, Bordeaux), 2021 von der ehemaligen Airbus-Managerin Hélène Huby gegründet, „entwickelt, produziert und betreibt Nyx, ein modulares und wiederverwendbares Orbitalfahrzeug, das in der Umlaufbahn aufgetankt werden kann“. EQT Ventures, Red River West, Promus Ventures, Cherry Ventures, Vsquared Ventures und Co. investierten zuletzt bereits 40 Millionen Euro in The Exploration Company. Insgesamt sammelte das Unternehmen bereits rund 195 Millionen ein. Mehr über The Exploration Company

Vyoma
Das Münchner SpaceTech Vyoma, das 2020 von Stefan Frey, Christoph Bamann und Luisa Buinhas in Darmstadt gegründet wurde, kümmert sich um die satellitengestützte Beobachtung von Weltraumschrott. Safran Corporate Ventures, der Venture-Capital-Arm der Safran-Gruppe, investierte zuletzt 8,5 Millionen Euro in Vyoma. Davor investierten bereits Atlantic Labs und Christian Stiebner in das Unternehmen. Mehr über Vyoma

Yuri
Yuri, ein SpaceTech-Unternehmen aus Meckenbeuren, das von Maria Birlem, Mark Kugel und Christian Bruderrek gegründet wurde, kümmert sich um alles rund um das Thema Schwerelosigkeit. „yuri democratizes access to microgravity, e.g. to the International Space Station, by making it simpler, quicker and more affordable“, schreibt das Team zum Konzept. Startpunkt ist dabei ein ziemlich simpler Web-Konfigurator. So einfach war es bisher vermutlich noch nie, ins All zu kommen. Ab 10.000 Euro geht es los. Mehr über Yuri

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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