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Die beliebtesten Brands in Deutschland › PAGE online


dm, LEGO und PayPal führen das Ranking 2025 an. Ein genauer Blick auf die Plätze verrät, dass Verbraucher:innen Verlässlichkeit, Marken-Sympathie, Langlebigkeit und Wertschätzung mögen.

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Diese Marken kennt man alle. Große Überraschungen gibt es zwar nicht, aber es lohnt sich dennoch, einen Blick auf die beliebtesten Brands in Deutschland zu werfen.

YouGov und das Handelsblatt haben die »Marken des Jahres 2025« veröffentlicht. Den ersten Platz belegt die Drogerie-Kette dm in der Gesamtauswertung, dahinter folgen LEGO und PayPal.

PayPal rutscht ab

Dass PayPal in diesem Jahr zwei Plätze nach unten gerutscht ist, könnte mehrere Gründe haben. Nachdem der Bezahldienst sich in 2024 einen frischen Markenauftritt gegönnt hatte, gab es zwar nochmal viel Aufmerksamkeit. Zumindest in der Designszene, denn das neue Design stammte aus der Feder von Pentagram-Partner Andrea Trabucco-Campos und konnte sich wirklich sehen lassen.

Dennoch muss man bedenken, dass es mittlerweile immer mehr Bezahldienste im Angebot gibt, die sich Schritt für Schritt auch auf dem deutschen Markt etablieren. Die Möglichkeiten, online zu zahlen, werden einfach immer vielfältiger.

Im Ranking zeigen sich aber hinter PayPal die alt bewährten VISA und MasterCards, gefolgt von Klarna und Amazon Pay. Klarna hat sich wie erwähnt aktuell auf dem deutschen Markt mehr etabliert und ebenso ein Marken-Refresh gelauncht.

Ein anderer Grund, warum PayPal möglicherweise zwei Plätze eingebüßt hat, könnte sein, dass es vermehrt Meldungen zu Hackings auf der Plattform gegeben hat. Accounts werden gehackt, Daten werden abgegriffen, Phishing-Mails sind im Umlauf. PayPal ist da natürlich ein großes Ziel für Cyberkriminalität. Und dennoch vertrauen viele weiterhin dieser Marke.

Alte Bekannte tummeln sich auf den ersten Plätzen

Im Ranking tauchen zudem viele andere vertraute Brands auf wie beispielsweise LEGO. Diese Marke scheint einfach zeitlos, auch wenn sich visuell nicht viel verändert hat über die Jahre.

Spannend ist auch, dass die Schokoladen-Marke Lindt so beliebt ist und unter den Snacks und Süßigkeiten Platz 2 belegt, hinter Haribo, gefolgt von Rittersport, Milka und Werther’s Original.

Lindt tauchte in diesem Jahr in einem anderen Brand-Ranking auf, und zwar unter den weltweit erfolgreichsten Food Brands! Wer sich da behaupten kann, ist also international beliebt. Die Traditionsmarke wird laut dem Ranking als »expensive but worth the price« wahrgenommen.

Im Grunde genommen stehen in diesem Deutschland-Ranking die Marken auf den ersten Plätzen, die jeder schon mal gehört hat. Es gibt kaum eine, die unbekannt ist.

Dabei sind Samsung, Bosch, adidas, DHL, Aldi, Nivea sowie Rossmann in der Gesamtwertung. Ein wenig verwunderlich, dass DHL mit dabei ist, denn eigentlich schimpfen doch alle immer auf den Versanddienst.

Bei den Banken ist ING auf Platz 1, die mit Nachhaltigkeit und Menschlichkeit wirbt. In der Telekommunikationsbranche ist es tatsächlich die Deutsche Telekom, auch hier wird doch viel gemeckert. IKEA, Fielmann, Hohes C und Krombacher sowie Tchibo, Samsung und Bosch sind auch äußerst beliebte Marken.

Das heißt, wer als Brand auf Verlässlichkeit, Marken-Sympathie, Langlebigkeit und Wertschätzung setzt, ist weiter vorn bei den Verbraucher:innen.

Das gesamte Ranking gibt es zum Download.



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Rebranding von Becel – Markenpflege durch Retro-Design – Design Tagebuch


Die zur Flora Food Group gehörende Marke Becel hat eine visuelle Neuausrichtung verpasst bekommen. Das Rebranding – obschon bereits im Mai 2025 angekündigt derzeit nicht durchgängig umgesetzt – steht dabei beispielhaft für den seit einigen Jahren im Konsumgüterbereich beobachtenden Trend „Back to the Roots“.

Seit Mitte 2018 gehört die Margarinenmarke Becel, ebenso wie Rama und Flora, zur Flora Food Group (ehemals Upfield). Bereits mit Rama hatte die Flora Food Group ein Jahr später gezeigt, welche Strategie das Unternehmen im Margarinegeschäft in Sachen Markenkommunikation verfolgt, nämlich die Rückbesinnung zu früheren Designs und vertrautem Story Telling. So kehrte 2019 das Rama-Mädchen auf die Verpackungen zurück.

Die gleiche Ausrichtung verfolgt der Lebensmittelhersteller Flora Food auch mit der Marke Becel. Die Marke Becel wurde 1960 vom Konsumgüterkonzern Unilever eingeführt. Der Name leitet sich vom Akronym B.C.L. (Blood Cholesterol Lowering) ab, was den funktionalen Fokus auf die Senkung des Cholesterinspiegels unterstreicht. Der aktuelle Fokus liegt auf der Positionierung als rein pflanzliche Alternative im Zuge des “Plant-based”-Trends.

Becel Brand Design, Quelle: Becel.de
Becel Brand Design, Quelle: Becel.de

Innerhalb der Markenkommunikation und im Packaging setzt Flora Food bei der Marke Becel ganz auf Nostalgie. Die im vergangenen Jahr begonnene umfassende visuelle Neuausrichtung folgt dem im Kontext Markenführung seit Jahren bestehenden Trend hinsichtlich Revitalisierung / Rekultivierung. Ein auf der Verpackung aus den 1960er-Jahren befindliches Sonnenblumensymbol wurde neu interpretiert und ins Zentrum des Designs gerückt. Farbgebung und Typo wurden so abgestimmt, dass sie die nostalgische Anmutung unterstützen.

Die auf diese Weise geschaffene vertraut wirkende Gestaltung schlägt eine Brücke zur eigenen Markenhistorie und trägt so zur Emotionalisierung des Packaging-Designs bei. Diese Art von Rückbesinnung auf nostalgische Elemente fungiert im übersättigten Markt als Vertrauensanker; sie suggeriert Beständigkeit und Herkunft in einer Zeit schnellen Wandels.

Beispielhaft zeigt das Redesign, wie Marken ihre Identität nicht gänzlich neu erfinden, sondern durch ein „Back to the Roots“ revitalisieren. Ziel dabei ist, sowohl Bestandskunden zu binden als auch neue Kunden hinzuzugewinnen, um so Relevanz im Bereich der pflanzlichen Ernährung auszubauen bzw. zurückzugewinnen. Ein Weg, den auch Marken in anderen Branchen wie Volkswagen, Pizza Hut, Reebok, Burger King oder Aston Villa beschritten haben, und der zeigt: Die Zukunft der Marke liegt oft in ihrer Vergangenheit.

Becel Classic – vorher und nachher, Bildquelle: Flora Food Group, Bildmontage: dt
Becel Classic – vorher und nachher, Bildquelle: Flora Food Group, Bildmontage: dt

Mit der Einführung der Markenidentität mit Retro-Anmutung wurde bereits im Mai 2025 begonnen. Kein Herz, sondern nunmehr eine Sonnenblume sowie der blaue Markenschriftzug mit markanter Typo stehen im Mittelpunkt des neuen Designs. Letzterer ist statt in Gemischtschreibweise nun in Minuskeln in einer Serifenlose mit betont geometrischen Lettern angelegt – rechtsseitig platziert die Sonnenblume.

Durchgängig implementiert wurde das Becel-Markendesign bislang jedoch nicht. Im Supermarkt finden sich in den Regalen derzeit Verpackungen im alten und neuen Design nebeneinander (siehe Foto). Auch innerhalb der Promotion sehen Konsumenten derzeit noch beide Designlinien. Das Produkt „Becel ProActiv“ wird von Flora Food zudem losgelöst vom Becel-Sortiment als eigene Submarke positioniert, samt eigener digitaler Präsenz (pro-activ.com). Eine ungewöhnliche Maßnahme, die die Präsenz als Marke eher schwächt.

Ob der Spagat zwischen Nostalgie-Zitaten und modernem Minimalismus die gewünschte Differenzierung im umkämpften Wettbewerbsumfeld erreicht, bleibt abzuwarten.

Entwickelt wurde die neue Markenidentität von der Branding-Agentur Jones Knowles Ritchie (JKR).

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Das verdient ihr im Bereich Informationstechnologie › PAGE online


Das Jobprofil von Software-Entwickler:innen verändert sich durch und mit Künstlicher Intelligenz stark. Bisher sind die Gehälter stabil. Und neue Profile stehen in den Startlöchern, für die es aber noch keine Gehaltsdaten gibt.

Das verdient ihr im Bereich Informationstechnologie › PAGE online

Zum Gehaltsreport 2026 haben wir bereits über die Berufsgruppe Medien und Kommunikation berichtet. Jetzt werfen wir einen Blick auf die Gehälter in der Informationstechnologie (IT). Und hier beträgt der Bruttomediangehalt 66.750 .

Zum Vergleich: Es sind 57.250 € in der Gruppe »Marketing, Medien & Kommunikation«. Die IT-Gehälter bewegen sich demnach – wenn man die Gesamtheit aller betrachtet – ziemlich weit vorne. Hinter Human- & Zahnmedizin, Ingenieurwesen und Technische Entwicklung & Konstruktion.

Was macht der Gender-Pay-Gap?

Männer verdienen 67.500 € und Frauen 62.250 €. Der Report kommt damit auf einen Gap von -7,8 %, bereinigt -5 %. Hier ist er demnach etwas kleiner als in der Mediengruppe.

Und insgesamt lässt sich eine langsame, aber kontinuierliche Schließung sehen.

Berufserfahrung in der IT

Einsteiger:innen verdienen 53.000 €, Personen mit drei bis fünf Jahren Berufserfahrung erhalten 62.750 €. Und die Senior:innen bilden mit 83.250 € die Spitze.

Die Berufserfahrung zahlt sich aus, wenn man lange dabei bleibt. Das konnte man auch im letzten Jahr sehen.

Verantwortung, Unternehmensgröße & Bundesländer

Die Bundesländer, in denen ITler am besten verdienen, decken sich mit denen der Berufsgruppe Medien und Kommunikation. Und auch bei der Personalverantwortung und der Größe des Unternehmens gibt es Parallelen, denn zum einen sind Chef:innen-Positionen weiterhin sehr gut bezahlt. Zum anderen sind die großen Unternehmen generell mit höheren Gehältern dabei als die kleineren.

Der Überblick zur Unternehmensgröße: 

1–50 Mitarbeitende: 58.750 €
51–500 Mitarbeitende: 65.000 €
>5.000 Mitarbeitende: 76.750 €

Was verdienen Software-Entwickler:innen?

Dieses Jobprofil liegt mit 65.250 € in der Mitte. Vor ihnen liegen Projektmanager:innen mit 74.250 € sowie die Ingenieur:innen (75.000 €). Danach kommen IT-Systemadministrator:innen mit 58.000. Zuletzt sind die Fachinformatiker:innen für Systemintegration mit 46.750 € angegeben.

Hier machen die Branchen teils große Unterschiede. Wer beispielsweise als Software-Entwickler:in dem Bereich IT & Internet arbeitet, verdient 63.000 €. Wer aber im Fahrzeug- oder Maschinenbau tätig ist, bringt es auf bis zu 77.500 €.

Und die neuen Berufe?

Spannend wären an dieser Stelle Auswertungen zu neuen KI-getriebenen Bereichen wie Softwareentwicklung für ein KI-getriebenes Web-Tool oder Projektmanagement für eine verbesserte User Experience eines KI-Tools. Zu vermuten ist, dass sich die Gehälter irgendwo dazwischen ansiedeln. Für viele neue Berufsfelder gibt es ja noch keine genauen Berufsbezeichnungen beziehungsweise Jobprofile.

Orientierung geben die Angaben aus dem Gehaltsreport aber in jedem Fall.

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Pentagram redesignd das National Building Museum › PAGE online


Das National Building Museum in Washington, DC, erzählt eindrucksvoll von Design und Architektur und das in einem Gebäude, das selbst ikonisch ist. Das alles brachte Pentagram jetzt in dem neuen Auftritt des Museums zusammen.

Pentagram redesignd das National Building Museum › PAGE online

Wenn man schon das National Building Museum ist, dann muss man natürlich auch in einem besonderen Building untergebracht sein.

Und so befindet es sich seit mehr als 40 Jahren in dem historischen Pension Building, einem eindrucksvollen Backsteinkoloss aus dem 19. Jahrundert, der in Washington, DC, so bekannt ist wie das Ausstellungshaus selbst.

Man traut seinen Augen kaum, wenn man es betritt und plötzlich vor 23 Meter hohen korinthischen Säulen steht, während im Hintergrund ein großer Springbrunnen plätschert, und alles, mehrstöckige Säulengänge inklusive, im Stil der Renaissance gehalten ist.

Es sei einer der großartigsten öffentlichen Räume der Stadt, heißt es von Pentagram selbst.

Das Museum, das dort beherbergt ist, beschäftigt sich auf vielfältige Weise damit, wie unsere Welt gebaut und designt ist – und das jetzt mit einer bemerkenswerten Visual Identity, die von Michael Gericke von Pentagram New York und seinem Team entwickelt wurde.

 



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