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Die menschliche Waschmaschine ist da


Millionen Menschen beginnen ihren Tag auf dieselbe Weise. Was dabei selbstverständlich wirkt, könnte bald überholt sein. Eine neue Idee stellt das Badezimmer infrage. Duschen wird abgeschafft. Zumindest aber verändert es sich.

Jeden Tag duschen sich Millionen Deutsche. Im Schnitt verbringt jeder etwa acht Minuten lang unter dem fließenden Wasser. Ein Ritual, das so selbstverständlich ist wie der Kaffee am Morgen. Über 100 Jahre lang strömt Wasser über unsere Haut, schrubben wir Seife ein und wieder aus. Und doch steht dieses Alltagsritual nun vor einem radikalen Umbruch.

Die menschliche Waschmaschine

Denn in Japan ist eine Innovation entstanden, die das Duschen, wie wir es kennen, bald überflüssig machen könnte. Eine Kapsel, die schon heute existiert und die menschliche Reinigung revolutionieren will: die Waschmaschine für Menschen. Auf der Expo 2025 in Osaka präsentiert das Unternehmen Science Co. die „Mirai Ningen Sentakuki“ – die „Menschliche Waschmaschine der Zukunft“. Inspiriert von einem Sanyo-Konzept aus dem Jahr 1970, verbindet die neue Version heiße Wasserbäder, Ultraschalltechnologie und künstliche Intelligenz zu einem bisher unbekannten Sinneserlebnis.

Die Kapsel selbst wirkt wie ein Stück aus einem futuristischen Film. Wer einsteigt, legt sich hin, schließt die Haube, und taucht ein in ein Bad, das mehr kann als nur reinigen. Auf einem Bildschirm flimmern beruhigende Landschaften, während Ultraschallwellen mikroskopisch kleine Bläschen erzeugen. Sie entfernen Schmutz und abgestorbene Hautzellen – ganz ohne Seife – und massieren gleichzeitig die Haut.

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Der eigentliche Clou aber liegt in der KI: Sensoren erfassen Hauttyp, sensible Körperbereiche und sogar den emotionalen Zustand des Nutzers. In Echtzeit passt die Maschine Wasserstrahl, Ultraschallintensität, projizierte Bilder und sogar Düfte an. Ätherische Öle steigen in die Luft und sanfte Musik erklingt, während der Körper gründlich gereinigt, stimuliert und entspannt wird. Vom Einstieg bis zum trockenen, sauberen Ende vergehen gerade einmal 15 Minuten.

Hier gibt es die neue Dusche bereits

Die Mirai Ningen Sentakuki ist keine Vision mehr, sie existiert bereits. Auf der Expo 2025 können Besucher die Kapsel testen. Die Reaktionen sind eindeutig: Mehr als 77 Prozent der Testpersonen waren „sehr zufrieden“, weitere 21 Prozent „zufrieden“. Auch Hotels zeigen Interesse: Sechs Geräte wurden bereits für Tages-Spas und Luxushotels in Japan bestellt.

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Für Privathaushalte bleibt das Erlebnis vorerst ein Traum: Größe, technische Raffinesse und High-End-Komponenten machen die Kapsel derzeit so teuer wie ein importiertes Luxusauto. Doch der Schritt ist getan: Eine Maschine, die den menschlichen Körper reinigt, analysiert, stimuliert und entspannt – sie existiert und funktioniert. Wer nach Osaka reist, kann die Zukunft der Dusche bereits erleben. Alle anderen müssen sich noch mit dem Wasserstrahl der Vergangenheit zufriedengeben.



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