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Diktator & Loser-Mentalität: Diese Gründer-Hot-Takes haben polarisiert


Welche Hot Takes polarisierten 2025 in der Startup-Szene? Eine Zusammenfassung der wildesten Aussagen von Gründern.

Diktator & Loser-Mentalität: Diese Gründer-Hot-Takes haben polarisiert

Diese Gründer-Hot-Takes sorgten 2025 für Aufmerksamkeit.
Getty/ Jasmin Merdan

Ob irre Stellenanzeigen, krasse Arbeitsmoral oder das genaue Gegenteil – welche Aussagen und Einstellungen mancher Startup-Gründer 2025 besonders polarisiert haben, haben wir für euch zusammengefasst. Eine Übersicht.

Einen Diktator zu haben, der vorgibt, wie Dinge gemacht werden sollen, hat gewisse Vorteile, Dinge durchzusetzen.

Der Mann im Zentrum des Defense-Netzwerks: 2015 gründete Florian Seibel Quantum Systems.

Florian Seibel

CEO, Quantum Systems

Mit diesem provokanten Satz über Diktaturen sorgte Florian Seibel, Gründer des Drohnen-Startups Quantum Systems, im Sommer 2025 für Aufsehen. Er war im Podcast „Startup Europe“ von Sifted zu Gast; es ging unter anderem um zukünftige Finanzierungsrunden und den Einsatz von Drohnen in der Ukraine.

Zum Kontext: Seibel kritisiert das langsame Tempo der Zusammenarbeit mit den Staaten und macht dafür die kurzen Regierungszyklen in Demokratien verantwortlich. Während Länder wie China langfristig planen, werde Deutschland durch den Vierjahresrhythmus ausgebremst. Demokratie sei wichtig, sagt Seibel, doch bei Beschaffung und langfristiger Strategie brauche es bessere Lösungen.

Sifted machte aus seiner Aussage eine Schlagzeile und Seibel bezog daraufhin per Linkedin-Post dazu Stellung. Darin stellt er klar: „Jede Diktatur ist ein Verbrechen gegen das jeweilige Land und Volk, gegen das es sich zu kämpfen lohnt. Und ja, das ist schwer. Denn jede Diktatur hat einen Vorteil gegenüber jeder Demokratie: Sie kann sehr schnell handeln.“

Es gibt kein Privatleben.

Magnus Grünewald

Lyceum-Gründer

Magnus Grünewald, Co-Founder und CEO von Lyceum, setzt auf einen extrem durchgetakteten Startup-Arbeitsalltag mit teils über 100 Meetings pro Woche in seinem Kalender. Sein normaler Arbeitsrhythmus: jederzeit erreichbar sein und bis spät in die Nacht arbeiten – auch am Wochenende. Dafür verzichtet er auf Freizeit.

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Grundsätzlich gilt: Ein klassisches Privatleben gebe es für ihn nicht, das sei notwendig und für ihn ein erfüllender Teil des Unternehmensaufbaus, insbesondere im Prozess eines Hiring-Sprints.

Unser Arbeitstempo liegt bei 80 bis 100 Stunden pro Woche, wobei einige Sonntage frei sind.

Stellenausschreibung von Forgis

Startup aus der Schweiz

Auf Null-Work-Life-Balance setzt auch das Schweizer Startup Forgis. Im Herbst 2025 sorgte das Gründer-Trio Federico Martelli, Riccardo Maggioni und Camilla Mazzoleni für Aufsehen mit einer Stellenanzeige, die extreme Anforderungen an Mitarbeitende offenbart. Statt der üblichen Startup-Versprechen wie flachen Hierarchien oder flexiblen Arbeitszeiten wartete auf Bewerber etwas anderes: eine Arbeitswoche von bis zu 100 Stunden, „mit ein paar Sonntagen frei“. Außerdem sollten die Bewerber einen Master-Abschluss an einer Elite-Universität vorweisen, flexibel sein und hustlen wie Highperformer.

Nach einem Jahr in San Francisco bin ich mit der Hoffnung nach Deutschland zurückgekommen, die Startup-Szene hier hätte aufgeholt. Weit gefehlt.

Finn Metz

Gründer Seldon

Finn Metz, Gründer von Seldon, kritisierte die europäische Startup-Szene scharf und wirft ihr nach seinem Besuch auf der Bits & Pretzels 2025 eine „Loser-Mentalität“ vor. Statt globaler Ambitionen erlebe er Gründer, die sich mit Nischen, Regulierungsvorteilen und mittelgroßen Zielen zufriedengeben, anstatt die beste Technologie zu bauen.

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In den USA seien die Anreize hingegen klar: Startups erzielen laut ihm dort deutlich größere Exits und es gebe höhere Unicorn-Chancen als in Europa. Metz sieht Gründer als machtloseste Gruppe im Ökosystem und hält moralische Appelle, aus Patriotismus in Europa zu bleiben, für fehl adressiert. Die eigentliche Verantwortung liege bei Ex-Gründern und VCs, die nach Erfolgen kaum in echte Zukunftstechnologien investierten. Zusätzlich schrecken politische Rahmenbedingungen wie Steuern, Notarzwang und Mitarbeiterbeteiligungen internationales Kapital ab und treiben ambitionierte Gründer ins Ausland. Hoffnung macht für Metz einzig die Reforminitiative EU Inc.

Niemand redet mehr über Deutschland. Nicht im Nahen Osten, nicht in Asien, nicht in den USA.

Palantir-Chef Alex Karp rechnete im Interview mit Handelsblatt mit der deutschen Tech-Branche ab: Sie zähle „zu den schlechtesten der Welt“, sagt er. Deutschland spiele technologisch und geopolitisch kaum noch eine Rolle. Das Land habe den Anschluss verloren.

Denn: Während Palantir in den USA stark wächst, stößt das Unternehmen in Deutschland seit Jahren auf Kritik. Er fühlt sich missverstanden und zeigte sich insbesondere Kritik an seiner Person und an Palantir-Mitgründer Peter Thiel, der im Verwaltungsrat des Unternehmens sitzt. In der öffentlichen Wahrnehmung sei er für viele „eine Mischung aus Darth Vader und dem Lord der Sith“. Deutschlands Verhalten bezeichnete er als „idiotisch und strategisch falsch“. Deutschland bedeute ihm persönlich viel, sagt Karp, der hier studiert und gelebt hat. „Ich will nicht in einer Welt leben, in der Deutschland schwach und politisch unwichtig ist.“



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Duna bekommt 30 Millionen – Morpheus Space erhält 15 Millionen – Gardia sammelt 8,5 Millionen ein


#DealMonitor

+++ #DealMonitor +++ FinTech Duna bekommt 30 Millionen +++ SpaceTech Morpheus Space erhält 15 Millionen +++ HealthTech Gardia sammelt 8,5 Millionen ein +++ 5X Ventures investiert in ClimateTech Zentur.io +++

Duna bekommt 30 Millionen – Morpheus Space erhält 15 Millionen – Gardia sammelt 8,5 Millionen ein

Im #DealMonitor für den 6. Februar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND: SAVE THE DATE


The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere zweite STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: STARTUPLAND 2026 findet bereits am 18. März statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

Duna
+++ CapitalG, der Wachstumsinvestor von Alphabet, Index Ventures, Puzzle Ventures und Frank Slootman investieren 30 Millionen Euro in Duna. Das deutsch-niederländische FinTech, 2023 von den beiden Stripe-Alumni Duco Van Lanschot und David Schreiber in Amsterdam gegründet, tritt an, um eine „globale Vertrauensinfrastruktur aufzubauen, indem für jedes Unternehmen ein digitaler Pass bereitgestellt wird“. Zielgruppe für diese „KI-native Business-Identity-Plattform“ sind Banken, FinTechs und Finanzinstitute. „The funding will be used to further expand our enterprise capabilities with compliant, auditable AI, while maintaining the high regulatory standards required by banks and large enterprises“, teilt das Team mit. Zuvor flossen bereits 10,7 Millionen in Duna – unter anderem von Index Ventures. Mehr über Duna

Morpheus Space
+++ Der Münchner NewSpace-Investor Alpine Space Ventures, European Investment Fund (EIF), Lavrock Ventures, Morpheus Ventures, Pallas Ventures, Vsquared Ventures und weitere alte und neue Investoren investieren 15 Millionen US-Dollar in Morpheus Space. Das SpaceTech, 2018 von Daniel Bock und Istvan Lörincz ins Dresden gegründet, entwickelt ein modulares, elektrisches Antriebssystem für kleine Satelliten. „Morpheus Space will deploy the funding to expand its mass-production capabilities and team, advancing the development of its next-generation mobility products“, heißt es in einer Presseinfo. Alpine Space Ventures, Vsquared Ventures, Airbus Ventures und Techstars Ventures investierten zuletzt 28 Millionen US-Dollar in Morpheus Space. Mehr über Morpheus Space

Gardia
+++ Der niederländische Investor Peak, amberra, das Corporate Venturing Studio der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken, butterfly & elephant, der Accelerator von GS1 Germany, sowie Altinvestoren wie BonVenture, Dieter von Holtzbrinck Ventures (DvH Ventures) und Beurer investieren 8,5 Millionen Euro in Gardia. Das HealthTech (früher als caera bekannt) aus Soest, 2019 von Marlon Besuch und Michael Hummels als caera gegründet, entwickelt ein mobiles Notrufsystem, „das speziell auf die Bedürfnisse von Senioren zugeschnitten ist“. Bis Ende 2024 flossen bereits rund 9 Millionen in Gardia. Peak hält nun 13,7 % am Unternehmen. Mehr über Gardia

Zentur.io
+++ Der bayerische 5X Ventures investiert in Zentur.io. Das Startup aus Landshut, 2021 von Michael Detke und Alexander Stoll gegründet, kümmert sich um die „Transformation traditioneller Fernwärmenetze“. Bayern Kapital (13, 6 %) und Enpulse Ventures (13, 6 %) investierten zuletzt eine siebenstellige Summe in das Unternehmen. Mehr über Zentur.io

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74



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4000 Bewerbungen pro Jahr – muss ich als Chef wirklich jedem antworten?


Wochenlange Funkstille nach Bewerbungsgesprächen ist kein Einzelfall mehr. Mawave-CEO Jason Modemann findet: Job-Ghosting hat nichts mit überlasteten HR-Teams zu tun – sondern mit fehlendem Respekt. Wie Recruiting besser funktionieren kann.

4000 Bewerbungen pro Jahr – muss ich als Chef wirklich jedem antworten?

Mawave-Gründer Jason Modemann schreibt bei Gründerszene über seinen Alltag als Unternehmer.
Mawave / Logo: Gründerszene

Job-Ghosting ist respektlos und ein Armutszeugnis für Führung, findet Jason Modemann, CEO von Mawave. Er erklärt, was respektvolles Recruiting bedeutet.

Ghosting kennt man ja aus dem Dating. Auch wenn ich da – glücklicherweise – schon lange raus bin. Was ich dafür immer öfter sehe: Job-Ghosting. Und das läuft leider erschreckend ähnlich ab: Erst intensiver Austausch, dann viel Einsatz. Man öffnet sich, investiert Zeit, gibt sich Mühe. Zwischendurch nette Signale wie „Wir hören uns.“ Doch dann: Funkstille. Wochenlanges Warten, mehrfaches Nachfragen. Bis am Ende dann entweder eine lieblos kopierte Standardabsage kommt – oder gar nichts.

Das ist kein normales Recruiting-Problem mehr, das ist ein Machtspiel.

Egal, ob im Privat- oder Arbeitsleben: Das ist respektlos! Aber leider kein Einzelfall. Eine Umfrage von karriere.at aus Oktober 2025 zeigt, wie verbreitet das Problem ist: 77 Prozent der Befragten haben schon mehrfach keine Rückmeldung auf Bewerbungen erhalten. Weitere 7 Prozent zumindest einmal. Heißt: 84 Prozent aller Bewerbenden wurden schon von einem Arbeitgeber ignoriert. Das ist meiner Meinung nach kein normales Recruiting-Problem mehr, das ist ein Machtspiel.

Natürlich weiß ich, wie komplex Einstellungsprozesse sein können. Das People-Team, der Fachbereich und vielleicht sogar die Geschäftsführung – alle müssen miteinander sprechen. Team-Entscheidungen brauchen Abstimmung und Verzögerungen passieren. Aber: Schweigen ist keine Verzögerung. Schweigen ist eine Haltung.

4000 Bewerbungen pro Jahr

Wir bekommen in unserer Agentur rund 4000 Bewerbungen pro Jahr. Trotzdem lassen wir niemanden wochenlang warten. Ich will damit nicht sagen, dass wir besser sind als andere Arbeitgeber, aber wir haben uns bewusst für einen anderen Umgang entschieden.

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Folgende drei Dinge beherzigen wir beim Recruiting-Prozess:

1. Mindset: Bewerber sind keine Bittsteller

Viele Unternehmen verhalten sich noch immer so, als müssten Bewerber dankbar sein, überhaupt eingeladen zu werden. Diese Einstellung ist in meinen Augen komplett überholt: Bewerber investieren Zeit, Energie und oft auch Emotionen in den Prozess. Sie bereiten sich vor, führen Gespräche, bearbeiten Case Studies – alles ohne Garantie auf eine Einstellung.

Wenn man’s genau nimmt, ist eigentlich schon der Begriff „Bewerbungsprozess“ irreführend. Denn was dort passiert, ist keine Einbahnstraße, sondern ein gegenseitiges Kennenlernen. Nicht nur der Arbeitgeber entscheidet, sondern auch der Bewerber. Er prüft Kultur, Führung, Kommunikation und Haltung. Er entscheidet, ob er diesem Umfeld seine Expertise und einen großen Teil seiner Zeit anvertrauen will. 

2. Employer Branding passiert im Prozess, nicht auf der Karriereseite

Unternehmen investieren einiges an Budget in Employer Branding und Recruiting Kampagnen. Ein schlechter Bewerbungsprozess ruiniert das Marketing-Invest. Denn wer Kandidaten wochenlang hinhält, ghostet oder mit Standardmails abspeist, zeigt sehr deutlich, wie Wertschätzung intern vermutlich gelebt wird … nämlich gar nicht.

Man muss es so sehen: Recruiting ist kein Vorraum zum Job – es ist bereits Unternehmenskultur in Aktion.

Hier sitzt ein Mensch, kein Ticket im System.

Eine klare, transparente und zügige Kommunikation ist kein Nice-to-have, sondern der Kern einer guten Candidate Experience. Ein kurzes Update wie „Wir sind noch in der Abstimmung, es dauert leider etwas länger“ kostet zwei Minuten. Aber es zeigt: Hier sitzt ein Mensch, kein Ticket im System.

3. Klare Deadlines aus Respekt

Wer Bewerbende warten lässt, sendet eine klare Botschaft: Deine Zeit ist weniger wert als meine.
Dieses Gefühl entsteht oft nicht aus böser Absicht, sondern aus fehlender Verbindlichkeit. Klare Deadlines sind deshalb enorm wichtig – für beide Seiten. Bewerbende wissen, woran sie sind, können planen, vergleichen, Entscheidungen treffen. Und Unternehmen zwingen sich selbst dazu, Prozesse sauber zu strukturieren und Entscheidungen nicht endlos vor sich herzuschieben.

Bei uns bleibt deshalb keine Bewerbung lange liegen. In der Regel melden wir uns innerhalb weniger Stunden, spätestens nach zwei bis drei Tagen. Unser interner Richtwert liegt bei maximal einer Woche – den unterschreiten wir aber fast immer deutlich. Gar nicht unbedingt, weil wir es eilig haben, sondern einfach weil Verbindlichkeit Teil unseres Mindsets im Recruiting ist.

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Den gesamten Bewerbungs-Prozess halten wir bewusst schlank und transparent: Nach der Bewerbung gibt es zeitnah entweder eine Einladung zum Kennenlernen oder eine ehrliche Absage. Passt der erste Eindruck, folgt eine Case Study mit klaren Erwartungen und einem realistischen Zeitrahmen, den der Bewerber selbst mitbestimmt. Danach ein vertiefendes Gespräch mit dem Department-Team und dann eine Entscheidung. Das alles dauert maximal drei bis vier Wochen. Keine Endlosschleifen, keine Funkstille, kein Rätselraten.

Wertschätzung ist A und O

Mein Fazit? Wertschätzung beginnt weit vor dem ersten Arbeitstag mit dem allerersten Kontakt. Was viele Führungskräfte unterschätzen: Wenn schon beim Recruiting-Prozess Respekt, Klarheit und Verlässlichkeit fehlen, wird später kein Vertrauen entstehen. Wer Talente gewinnen will, muss sie nicht beeindrucken, sondern ernst nehmen.

*Jason Modemann ist Gründer und Geschäftsführer von der Social Media Agentur Mawave Marketing. Mit 27 Jahren führt er 150 Mitarbeiter. Zu Mawaves Kunden zählen unter anderem Red Bull, Nike und Lidl. Zudem ist er Autor des Buches „Always hungry, never greedy.“





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+++ cylib +++ Schweiz +++ Venture Capital +++ Nato Innovation Fund +++ CDTM +++ Einhörner +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Live im STARTUPLAND: André Jonker (Mozart Bett) +++ Auf dem Weg zum Unicorn: cylib +++ Schweiz: Investments steigen rasant +++ So geht es beim Nato Innovation Fund weiter +++ CDTM: Hier werden Unicorn-Statups gezüchtet +++

+++ cylib +++ Schweiz +++ Venture Capital +++ Nato Innovation Fund +++ CDTM +++ Einhörner +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 6. Februar).

#STARTUPLAND

STARTUPLAND: Founders, VCs, and visionaries in one place

+++ Am 18. März findet im RheinEnergieStadion in Köln unsere dritte STARTUPLAND Conference statt. Es erwartet Euch wieder eine faszinierende Reise in die Startup-Szene – mit Vorträgen von erfolgreichen Gründer:innen, lehrreichen Interviews und Pitches, die begeistern. Mehr über STARTUPLAND

Live im STARTUPLAND: André Jonker (Mozart Bett)

+++ Das 2021 gegründete Nordhorner E-Commerce-Unternehmen Mozart Bett, das auf Boxspringbetten setzt, legte im allgemein schwierigen E-Commerce-Jahr 2025 auf imposante 37,5 Millionen Euro Umsatz zu. 2024 lag der Umsatz noch bei gerade einmal 25 Millionen Euro. Das Ziel des Unternehmens, das komplett gebootstrappt ist, für 2025 waren 35 Millionen. Das Team war somit deutlich besser unterwegs, als geplant – und dies in einem Krisenjahr. Sein Thema im STARTUPLAND: Bootstrapping – aber richtig!

#STARTUPTICKER

Soonicorn: cylib
+++ Soonicorn: Zu den deutschen Startups, die bald zum Unicorn aufsteigen könnten (Bewertung: 1 Milliarde), gehört insbesondere cylib. Die Jungfirma, 2022 von Lilian Schwich, Paul Sabarny und Gideon Schwich in Aachen gegründet, hat sich dem Recycling von Lithium-Ionen-Batterien verschrieben. World Fund, Porsche Ventures, der Venture-Arm des Sportwagenherstellers Porsche, Bosch Ventures, DeepTech & Climate Fonds, NRW.Venture sowie die Altinvestoren Vsquared Ventures, Speedinvest und 10x Founders investierten zuletzt 55 Millionen Euro in das Unternehmen. Insgesamt sammelte das Startup bereits rund 66 Millionen ein. Mehr über cylib

Schweiz
+++ In der Schweiz geht es massiv aufwärts! Der Schweizer Venture-Capital-Markt erholte sich laut Swiss Venture Capital Report (SVCR) im vergangenen Jahr. Investoren steckten insgesamt 2,95 Milliarden Franken in Schweizer Startups – das entspricht einem Plus von 23,9 % gegenüber dem Vorjahr. „A historical comparison illustrates how much the total has risen: more than 27.1 % higher than the
pre-pandemic year of 2019 and more than three times as high as in 2016. However, it is still a long way off the record of 2022, when the total was a third more“, heißt es im lesenswerten Report. (Swiss Venture Capital Report)

Nato Innovation Fund 
+++ Neustart beim Nato Innovation Fund (NIF)! Die Bestandsaufnahme im Handelsblatt lautet: „Bisher haben ständige Personalwechsel an der Spitze, hohe Kosten und Berichte über Interessenkonflikte des früheren Aufsichtsratschefs Klaus Hommels die Arbeit des Fonds belastet.“ Erin Hallock, ehemals BP Ventures, arbeitet nun am Neustart des DefenseTech-Investors. Die beste Nachricht dabei: Der milliardenschwere Geldgeber plant einen neuen Fonds. Derzeit ist NIF an 17 Startups und 9 Fonds beteiligt. (Handelsblatt) Mehr über Nato Innovation Fund

CDTM 
+++ Lesenswert! CDTM-Alumni gründeten fast 20 % der deutschen Unicorns.  „Zahlreiche wertvolle deutsche Jungunternehmen kommen aus München. Ob Trade Republic, Tier Mobility, Egym, Forto oder Foodora – die Gründer und CEOs all dieser erfolgreichen Startups haben eines gemeinsam: sie sind Alumni der München Universitäten und besuchten das Center for Digital Technology and Management (CDTM)“, analysiert Gründerszene. Die Gründerschmiede legte mit dem CDTM Venture Fund zuletzt sogar einen Fonds auf, der ausschließlich in Startups investiert, die von ehemaligen CDTM-Abgängerinnnen und -Abgängern geründet wurden. (Gründerszene) Mehr über den CDTM Venture Fund

Sales
+++ Guter Vertrieb ist und bleibt eine Handwerkskunst! Doch ohne die passende Softwarelösung geht längst nichts mehr. 2026 steht im Vertrieb ganz im Zeichen von KI-gestützter Effizienz, besserer Buyer Experience und rechtssicherer Digitalisierung. Mehr im Gastbeitrag von Marvin Müller

Köln
+++ In der Domstadt Köln sind inzwischen rund 890 Startups aktiv. Die Gründerszene wächst damit auch am Rhein wieder deutlich. Im Jahr zuvor waren es noch etwa 800 Startups. Die Zahl der Neugründungen stieg 2025 um 53 %. Gleichzeitig flossen rund 380 Millionen in Kölner Startups. Mehr in unserem Special

#DEALMONITOR

Investments & Exits
+++ Twaice bekommt 24 Millionen +++ Robotik-Startup R3 Robotics erhält 20 Millionen +++ KI-Startup Qontext sammelt 2,7 Millionen ein +++ Finanzspritze für Solarize +++ Banyan Software kauft Gini +++. Mehr im Deal-Monitor

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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