Künstliche Intelligenz
Dina Powell McCormick: Ehemalige Trump-Beraterin wird Meta-Spitzenmanagerin
Der Facebook-Konzern Meta hat eine neue Spitzenmanagerin berufen: Dina Powell McCormick werde „President und Vice Chairman“, hat Meta mitgeteilt. Die Personalie zeigt erneut die Nähe des Tech-Konzerns zur aktuellen US-Regierung.
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Powell McCormick werde Mitglied von Metas Managementteam und solle die Strategie des Konzerns mitgestalten und umsetzen, teilt das Unternehmen mit. In erster Linie soll sich McCormick um die Investitionen des Konzerns kümmern. Der will unter anderem neue Rechenzentren bauen, um in der Künstlichen Intelligenz (KI) führend zu werden.
Powell McCormick kommt aus dem Finanzsektor und hat mit Unterbrechungen 16 Jahre für die US-Investmentbank Goldman Sachs gearbeitet. Daneben hat sie auch Erfahrung in der Politik gesammelt: Die Ehefrau des Senators David McCormick hat von 2001 bis 2007 für die Regierung des damaligen US-Präsidenten George W. Bush gearbeitet. In der ersten Amtszeit von Präsident Donald Trump war sie dessen stellvertretende Sicherheitsberaterin.
Kurzes Intermezzo im Meta-Verwaltungsrat
Dina Powell gehörte im vergangenen Jahr rund acht Monate lang dem Verwaltungsrat von Meta an. Im Dezember gab sie den Posten aber wieder auf.
Trump kommentierte die Berufung Powell McCormick bereits. Sie sei eine „fantastische und sehr talentierte Person“, schrieb er auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social. Meta habe eine „exzellente Wahl“ getroffen.
Die Berufung der Trump-Vertrauten folgt auf einen Richtungswechsel bei Meta, der von Gründer Mark Zuckerberg initiiert wurde. Zuckerberg hatte Trump vor dessen zweiter Amtseinführung in der Residenz Mar-a-Lago besucht. Zusammen mit weiteren Granden der Tech-Branche erhielt der Meta-Chef eine Einladung zur Amtseinführung. Die US-Tech-Riesen drängen Trump dazu, sie im Kampf gegen Regulierungen der Europäischen Union zu unterstützen – ein Deal, der durchaus aufgeht.
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(wpl)