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Dokureihe von Vivalu: Ay Yildiz setzt auf echte Geschichten statt „Stadtbild“-Polemik


Kunstsammler Selim Varol kommt im ersten Teil der Dokureihe „Echte Geschichten statt Bilder im Kopf“ zu Wort.

Wie ist es wirklich, als Mensch mit Migrationshintergrund in Deutschland seinen Weg zu finden? Mobilfunkanbieter Ay Yildiz und Agentur Vivalu wollen mit einer neunteiligen Dokureihe ein Zeichen gegen Vorurteile und Pauschalaussagen in der Migrationsdebatte setzen. Die erste Folge ist bereits erschienen.

Der zentrale Gedanke hinter der Kampagne: In gesellschaftlichen Debatten über Migration (auch angeheizt durch Merz‘ „Stadtbild“-Aussage im Oktober 2025) stünden zu oft Pauschalaussagen und Vorurteile anstelle von echten Schicksalen im Vordergrund, so Ay Yildiz und Vivalu. Daran wollen die Culture Agentur und der Mobilfunkanbieter etwas ändern, indem sie in der Dokureihe „Echte Geschichten statt Bilder im Kopf“ Menschen mit türkischem Migrationshintergrund zu Wort kommen lassen. Die Protagonisten kommen aus Bereichen wie Musik, Politik, Medizin, Sport, Kultur und Unternehmertum und erzählen von ihrem Lebensweg, Hürden, aber auch Erfolgen.

Ziel ist es, Perspektiven in den Vordergrund zu rücken, die in Deutschland oft zu kurz kommen. Es geht um Fragen wie: Wie wirkt sich Erfolg auf das Leben als Mensch mit Migrationshintergrund in Deutschland aus? Nimmt die gesellschaftliche Anerkennung zu oder bleiben Vorurteile bestehen oder stehen dem Erfolg sogar im Weg? Gezielt möchte die Dokureihe dabei jedoch nicht nur von Hürden und Schwierigkeiten erzählen, sondern von  Durchhaltevermögen, Aufstieg und Erfolg.
Die Serie soll zeigen, dass Migration in Deutschland nicht nur aus den negativen Geschichten besteht, die oft die Schlagzeilen und den Diskurs dominieren, erklärt Kia Zolfaghari, Geschäftsführer von Vivalu. „Es gibt auch eine andere Realität. Eine starke, erfolgreiche und inspirierende.“ Dabei sollen die portätierten Personen jedoch nicht als Symbolfiguren dargestellt werden, sondern als „echte Stimmen mit echten Geschichten“, ergänzt Gülten Yildirim, Marketingchefin Ay Yildiz. „Anstatt über Menschen zu sprechen, lässt man sie am besten selbst zu Wort kommen.“ Diese Einstellung sei Teil der Marken-DNA von Ay Yildiz, die sich als Mobilfunkanbieter speziell an türkischstämmige Menschen richten, so Yildirim weiter.
Das Ergebnis der Zusammenarbeit von Ay Yildiz und Agentur Vivalu ist eine neunteilige Dokureihe mit Interview-Formaten, die auf dem Youtube-Kanal von Ay Yildiz veröffentlicht werden. Die Veröffentlichung jeder Folge wird auf Social Media durch Teaser und weitere Formate wie „Fragenhagel“ begleitet. Unter dem Motto „Deine Geschichte. Unsere Inspiration.“ wendet sich Ay Yildiz außerdem an seine Community und ruft sie dazu auf, ihre eigenen Erfolgsgeschichten einzureichen. Ausgewählte Beiträge werden redaktionell aufbereitet und in das Format aufgenommen. So sollen alle Interessierten die Chance bekommen, ihre Geschichte zu erzählen. Die gesamte Kampagne wurde von Vivalu auf eine Veröffentlichung in den sozialen Medien ausgerichtet: Dort sollen die Videos möglichst viele Menschen erreichen, für Reaktionen sorgen und eine Debatte über die eigentliche Kampagne hinaus auslösen.
Der erste Teil der Dokureihe ist bereits am 25. April erschienen. Dort kommt Kunstsammler Selim Varol zu Wort und erzählt von seinem beruflichen Weg und davon, wie er zur Kunst gekommen ist. „Man muss einfach daran arbeiten, präsent zu sein, seine Geschichte zu erzählen und diese negativen Beispiele beiseite zu schaffen. Und einfach zu seiner Identität zu stehen und auch dafür zu stehen, dass man alles dadurch, dass man da ist, bunter macht“, erklärt Varol über das Leben in Deutschland als Kind türkischer Gastarbeiter. Die nächsten acht Teile der Serie werden im Zeitraum von April bis Oktober nach und nach erscheinen.

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Aufseiten von Ay Yildiz waren Gülten Yildirim und Devrim Celik für die Kampagne verantwortlich. Bei Vivalu waren unter anderem Kia Zolfaghari, Melis Tongul und Lea Göbel beteiligt. Die Produktion stammt von Chunky Panda. Regie führte ebenfalls Kia Zolfaghari, für Kamera und Schnitt war Baris Aydinli verantwortlich.



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