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Dynamischer Stromtarif: Tibber bietet Intraday-Handel, wenn das E-Auto puffert


Der smarte Ökostromanbieter Tibber ermöglicht seinen Kunden mit E-Autos künftig einen Intraday-Handel mit Strom als Teil seines Smart-Charging-Features. Für die Vermarktung ihrer Flexibilität erhalten die teilnehmenden Haushalte eine Gutschrift auf der Stromrechnung.

Dieses „Grid Rewards“ genannte Feature soll auch zur Entlastung der Stromnetze durch flexibleres Laden von E-Autos führen. Durch die besonders kurzfristige Vermarktung des Stroms und der Ladezeiten von E-Autos werden die Kunden auch Teil von Tibbers virtuellem Kraftwerk (VPP).

Preisanpassungen mit weniger als einer Stunde Vorlauf

Der neue Aspekt erweitert das Smart Charging, durch das Kunden bereits jetzt mit dynamischem Tibber-Tarif ihr E-Auto automatisch dann laden lassen können, wenn die Strompreise niedrig sind. Beim Smart Charging werden die Ladezeiten jedoch grundsätzlich bereits am Vortag festgelegt. Mit Grid Rewards ändert sich dies nun jedoch und Strompreise können sich in diesem Tarif mit weniger als einer Stunde Vorlauf noch einmal ändern, wenn zum Beispiel das Stromangebot gerade unerwartet hoch ist.

Ungenutzter Strom fließt in die E-Autos

Die Idee dahinter ist, dass weniger grüner Strom ungenutzt bleiben soll, weil ihn gerade niemand benötigt, wenn er zur Verfügung steht. Alleine von Januar bis Juni 2026 wurden in Deutschland knapp 1,5 Terawattstunden Strom aus erneuerbarer Energie abgeregelt, weil es nicht genügend Abnehmer gab, die kurzfristig in der Lage waren, ihn zu verbrauchen.

Indem smarte Ladeboxen für E-Autos genutzt werden und Kunden ihr E-Auto immer an diesen angeschlossen lassen, reagieren diese künftig auch kurzfristig auf Schwankungen der Stromproduktion. So wird das E-Auto kurzfristig doch entgegen des ursprünglichen Plans geladen, weil im Intraday-Handel viel günstiger Strom bereitsteht. Ausgleichend wird das E-Auto zu normalen Zeiten mit geringerer Leistung geladen, um Reserven bereitzuhalten und die Last im Stromnetz zu verringern. Dies soll in diesen Zeiten wiederum das Zuschalten zusätzlicher Kraftwerke seltener erforderlich machen. Grid Rewards belohnt Kunden also dafür, dass sie ihren Stromverbrauch noch kurzfristiger als bisher in Zeiten mit geringer Netzauslastung legen.

Eingestellte Ladeziele haben immer Vorrang

Vor einem leeren E-Auto zu stehen, muss dennoch niemand befürchten, denn Kunden können weiterhin einstellen, wann das Auto in jedem Fall aufgeladen bereitstehen soll. Diese Vorgabe hat immer Priorität, unabhängig von den Schwankungen des Preises und der Ladegeschwindigkeit, die sich auf dem Weg dahin ergeben können.

Nach Berechnungen von Tibber sollen die Einsparungen, die Kunden mit Grid Rewards und Intraday-Handel erzielen können, von bis zu 150 auf bis zu 440 Euro pro Jahr steigen.

Funktion ohne Zusatzkosten

Um von Grid Rewards zu profitieren, müssen Kunden ihr E-Auto eingesteckt lassen und den gewünschten Ladestand und -zeitpunkt in der Tibber-App einstellen. Den Rest erledigt die Software im Hintergrund. Grid Rewards sind für Tibber-Kunden mit Smart Meter, volldynamischem Tarif und Smart Charging ab sofort verfügbar und kosten keinen Aufpreis. Kunden mit E-Auto, PV-Anlage oder Heimspeicher erhalten den intelligenten Zähler kostenlos, da Tibber für sie die Installationskosten übernimmt.



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Neues bei Asetek: GT-Nova-Lenkrad mit Display und 10-Nm-Wheel Base


Neues bei Asetek: GT-Nova-Lenkrad mit Display und 10-Nm-Wheel Base

Bild: Asetek Racing

Für März 2027 hat Asetek mit dem GT Nova ein neues Lenkrad mit einem kleinen Display und vielen beleuchteten Eingabemöglichkeiten angekündigt. Eine neue, passende Wheel Base zur Montage von Asetek-Lenkrädern und Lenkrädern von anderen Herstellern kommt Ende Oktober.

Viele Funktionen und RGB für 300 Euro

Asetek hat ein neues Lenkrad gezeigt, was allerdings erst im März 2027 erscheinen wird. Das Asetek GT Nova Lenkrad besitzt je Seite sechs Knöpfe, die alle über eine RGB-Beleuchtung verfügen, zwei Daumendrehräder sowie einen 7-Wege-Schalter. Auf der Rückseite sind zwei Schaltwippen mit Hall-Sensoren. Diese können um zwei Kupplungswippen und zwei zusätzliche Wippen erweitert werden. Nach Kritik durch die Community wegen eines leichten Flexverhaltens an den Schaltwippen besitzen diese jetzt eine entfernbare Gummidämpfung.

In der Mitte befindet sich ein 1,3 Zoll messendes OLED-Display mit einer Auflösung von 128 × 64 Pixel. Hier können Werte wie der aktuelle Gang oder die Geschwindigkeit angezeigt werden. Aseteks-Software RaceHub wird bei diesem Lenkrad erstmals direkt über das Display des Lenkrads aufgerufen werden können, um die Einstellung der Wheel Base, der Pedale oder andere Setups ohne Umweg über die Windows-Oberfläche wechseln zu können. Die Lenkräder der Invicta-Serie und die Forte Formula Pro Lenkräder erhalten ebenfalls RaceHub Link.

Asetek Racing GT Nova Steering Wheel
Asetek Racing GT Nova Steering Wheel (Bild: Asetek Racing)

Über dem Display sind die elf RevLEDs angeordnet. Unter dem OLED-Display sind die beiden Multilink-Drehregler. Beide besitzen jeweils 12 auswählbare Positionen. Beispielsweise kann hinter dem linken Drehregler mit Position 1 ABS, Position 2 Traktionskontrolle und bei Position 3 die Bremslastverteilung hinterlegt werden. Nach der Auswahl kann der Wert mit dem Daumendrehregler geändert werden. Unterstützt wird das Gedächtnis der Sim-Rennfahrer mit einem Popup von RaceHub, was sich hinter der jeweiligen Multilink-Position verbirgt.

Das Lenkrad besitzt einen Durchmesser von 290 mm und wiegt ein wenig über 1,4 Kilogramm. Es ist aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt. Die austauschbaren Griffe sollen laut Asetek jetzt ein ergonomischeres Design besitzen. Das Lenkrad kommt im März 2027 in den Handel und kostet rund 300 Euro.

Asetek Racing GT Nova Steering Wheel (Bild: Asetek Racing)
Asetek GT Nova Steering Wheel

Upgradefähige 10-Nm-Wheel-Base

Asetek erweitert in Kürze sein Portfolio an Wheel Bases, um ein weiteres Modell mit einem maximalen Drehmoment von 10 Newtonmetern. Die Wheel Base DD10 wird ab dem 27. Oktober für 500 Euro erhältlich sein. Die Wheel Base ist kompatibel zu Xbox-Konsolen, sofern ein passendes Lenkrad verwendet wird. Mit einem anderen Netzteil kann das maximale Drehmoment auf 14 Nm erhöht werden, wie bei Fanatec bei der CSL DD mittels passendem Boost Kit. Lenkräder von anderen Herstellern sind mittels USB-Passthrough ebenfalls kompatibel.

Asetek Racing DD10 Wheel Base (Bild: Asetek Racing)
Asetek Racing DD10 Wheel Base
Billboard März 2026



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The Long Dark: Im DLC Iron Road wird ein Zug zur mobilen Basis


The Long Dark: Im DLC Iron Road wird ein Zug zur mobilen Basis

Bild: Hinterland Studio

Das unabhängige Hinterland Studio verkürzt die Wartezeit bis zum Erscheinen von The Long Dark 2 (Blackfrost) mit einem weiteren DLC für den ersten Teil des Survival-Games. Dieser heißt The Long Dark: Iron Road und erscheint Ende Oktober, wie ein kurzer Trailer verrät.

In The Long Dark: Iron Road dreht sich alles um einen Zug. Dieser ist Teil der Geschichte wie auch mobile Basis und Werkzeug zur Erkundung der Spielwelt. Diese besteht aus der nordischen Inselkette Cauldron Island. Die verlassene Gegend, die einst von einer florierenden Walfang-Industrie geprägt wurde, soll über mehr als 100 km Gleisstrecke verfügen.

Für den Spieler gilt es einmal mehr in einer unwirtlichen Wildnis zu überleben. Nebenbei soll das Geheimnis zum Untergang der dortigen Industrie ergründet werden. Der Zug wird als ein Prototyp beschrieben, der 100 Jahre lang versteckt gehalten wurde. Die rollende Basis soll vom Spieler mit Upgrades und individuellen Anpassungen versehen werden können. Derweil müssen die Spieler den Zug wie auch die Gleise in Schuss halten, um weiter voranzukommen.

Für zusätzliche Herausforderungen auf der Strecke sollen Felsstürze und Lawinen sorgen. Eine eher mystische Bedrohung sind erneut die Aurora-Effekte, die unter anderem Raubtiere noch gefährlicher machen.

Auf der schon online gestellten Shopseite auf Steam werden weitere Neuerungen wie neue Gegenstände, Waffen, Nahrungsmittel und Wildtiere beschrieben.

The Long Dark: Iron Road (DLC) (Bild: Hinterland Studio)

Zur Great Bear Island aus dem Hauptspiel wird eine Bootsverbindung geschaffen. Mit der vollautomatischen Fähre soll sich auch Ausrüstung zwischen den Regionen transportieren lassen.

Preis und Verfügbarkeit

Am 27. Oktober 2026 soll The Long Dark: Iron Road (Early Access) erscheinen. Ein Preis wurde noch nicht genannt. Der kostenpflichtige DLC setzt logischerweise den Besitz des Hauptspiels voraus, das zur Stunde für rund 30 Euro verkauft wird. Der DLC kann aber auch über den eigenständig angebotenen Survival-Modus genutzt werden, der für 17 Euro zu haben ist.

2027 erscheint Teil 2

Irgendwann im kommenden Jahr soll es mit Blackfrost: The Long Dark 2 eine Fortsetzung geben. Die größte Neuerung ist der angekündigte Online-Koop-Modus, während die Abenteuer im ersten Teil und dessen DLCs stets allein zu erleben sind.



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Lenkrad-Prototyp: Fanatec zeigt Project Obsidian mit SimHub-Support


Lenkrad-Prototyp: Fanatec zeigt Project Obsidian mit SimHub-Support

Bild: Fanatec

Fanatec hat einen Prototypen eines neuen Lenkrads veröffentlicht. Die auffälligste Neuerung ist ein fünf Zoll großes, rechteckiges Display in der Mitte des Lenkrads, das Support für SimHub bieten soll. Dazu gesellen sich mehrere hinterleuchtete Buttons, Drehregler und Daumenräder.

Erstes Display mit SimHub-Support

Fanatec betritt mit diesem Prototypen eines Lenkrads für Fanatec ungewohntes Neuland. Das Lenkrad ist nicht nur das erste Modell von Fanatec mit einem großen, rechteckigen Display, das eine Auflösung von 1280 × 720 Pixeln, aber keine Touch-Funktion, besitzt. Es soll außerdem das erste Lenkrad von Fanatec sein, das zumindest in Teilen Support für SimHub bieten wird. SimHub ist eines der beliebtesten Programme, um Zusatzdisplays oder in Lenkräder integrierte Displays mit Telemetrie aus Rennspielen und Rennsimulationen zu füttern und deren Optik zu gestalten.

Bisher hatte Fanatec die Philosophie gelebt, dass ihre Hardware, anders als bei einigen Mitbewerbern, keine offenen Standards unterstützt und beispielsweise die Lenkräder nur eingeschränkt und mithilfe des Podium-Hubs mit anderen Wheel Bases betrieben werden konnten.

Doch das Display des Obsidian-Lenkrads soll SimHub-Daten per USB oder WiFi, inklusive UDP-Telemetrie von Konsolenspielen, empfangen können und bekommt gleichzeitig seine Leistungsversorgung von der Wheel Base. So richtig offen und kompatibel zu Wheel Bases von anderen Herstellern wird es daher wohl auch wieder nicht werden, denn die USB-Verbindung ist bisher nur für das Display gedacht.

Fanatec Project Obsidian
Fanatec Project Obsidian (Bild: Fanatec)

Lenkrad mit voller Ausstattung

Das Lenkrad verfügt über ein klassisches, nicht rundes Design, das zur Zeit in vielen Rennserien verwendet wird. Für beide Daumen stehen jeweils drei hinterleuchtete und ein grauer Button zur Verfügung. Zudem sind jeweils ein Drehrad und ein Drehregler gut erreichbar. Unter dem Display sind vier beleuchtete Drehschalter angebracht. Die Glasscheibe des Displays reicht bis unter die Drehschalter und über die zentralen neun Rev-Lights. Links und rechts von diesen Rev-Lights sind noch insgesamt sechs weitere LEDs vorhanden.

Auf der Rückseite besitzt das Lenkrad, quasi als Schultertasten, links und rechts jeweils einen Knopf sowie vier Schaltwippen und zwei Kupplungspaddel.

Release für 2027 vorgesehen

Fanatec plant, dieses Lenkrad in einer überarbeiteten Fassung bereits nächstes Jahr in den Handel zu bringen. Der Prototyp sollte erstes Feedback aus der Community einholen. Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es nur eine Bestätigung, dass Support für den PC und die PlayStation 5 vorgesehen ist, aber noch nicht für die Xbox. Zum Preis gibt es noch keine Angabe, außer dass dieser konkurrenzfähig sein solle. Fanatec gruppiert seine Produkte bisher in drei Kategorien ein: CSL, ClubSport und Podium. Die CSL-Produkte sind einfacher und günstiger, während die Podium-Produkte die jeweiligen Spitzenmodelle darstellen, was sich auch im Preis niederschlägt. Fanatec möchte das Lenkrad in seine mittlere Produktserie „ClubSport“ eingruppieren, das lässt ein recht moderates Preisschild erwarten. Aktuell kosten Lenkräder der ClubSport-Kategorie 350 bis rund 600 Euro. Podium-Lenkräder dagegen 650 bis 1.500 Euro.

Fanatec Project Obsidian (Bild: Fanatec)



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