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Elektromotorroller Die Schwalbe kehrt zurück nach Suhl


Sie ist elektrisch und kommt aus Thüringen: Der Elektrorollerhersteller Emco E-Roller lässt das traditionsreiche Kleinkraftrad Schwalbe wieder aufleben. Es soll am historischen Ort produziert werden.

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Das Unternehmen aus Lingen im Emsland hat nach eigenen Angaben „eine Absichtserklärung zur Lizenzübernahme“ der Marke Schwalbe unterzeichnet. Zudem sei eine Produktionshalle in Suhl angemietet worden. Die steht im Stadtteil Heinrichs auf dem historischen Gelände des Herstellers Simson, der die Schwalbe ab Mitte der 1960er Jahre baute.

Die Produktion der historischen Schwalbe endete 1986. 30 Jahre später brachte das Münchener Unternehmen Govecs die Schwalbe in einer elektrischen Version wieder zurück. Das Zweirad, dessen Design deutliche Anklänge an das Original hatte, wurde in Polen produziert. Ende vergangenen Jahres musste Govecs jedoch Insolvenz anmelden, und die Fertigung wurde eingestellt.

Jetzt will Emco sie wieder starten. „Die Schwalbe muss wieder Luft unter die Flügel bekommen – und zwar in Suhl“, sagte Yasmin von Schweinitz, Mitinhaberin von Emco. „Unser Ziel ist es, eine Ikone nicht nur neu zu beleben, sondern sie konsequent in die Zukunft zu führen.“

Emco E-Roller hat in den vergangenen Jahren von mehreren insolventen Herstellern Marken von Elektro-Motorrollern übernommen. Darunter sind unter anderem Unu des gleichnamigen Berliner Unternehmens oder Kumpan, bekannt für Elektro-Motorroller im Retro-Look.

Ob Emco das Design der Elektro-Schwalbe von Govecs übernimmt, ist nicht bekannt. Details zum Produktionsstart und zu den Stückzahlen wollte Emco noch nicht nennen. Die Produktion in Suhl soll noch in diesem Jahr anlaufen.

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(wpl)



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