Endlich Neues von Hornbach: Es ist nur ein Brett? Auf keinen Fall! › PAGE online
In der neuen Frühlingskampagne besinnt sich HeimatTBWA\ wieder auf den skurrilen Charme, mit dem sie Hornbach auf den Baumarkt-Olymp katapultiert hat. Zurückhaltender und neu fokussiert ist der Spot – und eine Freude.
Man kann sich Hornbach gar nicht mehr unabhängig von den vielfach preisgekröntenKampagnen von HeimatTBWA\ vorstellen.
Bizarr geht es darin zu, absurd und kurios. Ein Chor singt, Hände führen ein Eigenleben, Gärten machen sich selbstständig oder der Baumarkt verwandelt sich in einen Erlebnispark, Bimmelbahn inklusive.
Dann wieder geht es ikonische Bauanleitungen, um ein Kunstwerk zum Selberbauen von Ai Weiwei oder zuletzt um Selbstreferenzielles von Heinz Strunk, MIA oder Benjamin von Stuckrad-Barre, die man ja so gar nicht mit einem Baumarkt in Verbindung bringt.
Was alles möglich ist!
Nach diesem Ausflug zur Indie-Prominenz, kehrt Hornbach jetzt wieder zu den Heimwerker:innen selbst zurück. Aber statt um ein Projekt, geht es dabei ums Material.
Und das stammt, was ein schöner Dreh der Geschichte ist, nicht aus dem Baumarkt, sondern ist, gebraucht und lehnt, etwas mitgenommen, an einer Hauswand.
Aus diesem Brett, das natürlich viel mehr als nur ein schnödes Stück Holz ist, entwerfen die Kreativen ein ganzes Panorama an Möglichkeiten, was darin alles steckt: vom Zaun zum Protestschild, das um Frieden wirbt, bis zu Ess-Stäbchen und Zahnstochern, einem bequemen Sitz fürs stille Örtchen, zum Brett vorm Kopf und Holz, an dem man sich die Zähne ausbeißt.
Breit angelegte Kampagne
»Es ist nur ein Brett.« ist weniger schräg als viele andere Kampagnen, aber umso schöner und feiert das Material selbst und das Potenzial, das in ihm steckt.
Denn genauso denken leidenschaftliche Heimwerker:innen, sagt Guido Heffels, Chefkreativer für Hornbach bei HeimatTBWA\. »Deren Keller und Garagen sind voll von solchen Dingen, die man irgendwann sicher noch mal ganz dringend brauchen könnte.«
Der Spot, bei dem Ian Pons Jewell Regie führte, ist ab heute im TV, im Streaming und im Kino, Online und in den Social Media zu sehen. Er wird von einer OOH-Kampagne mit Großflächen, CLPs, Blow Ups, Display Ads und anderen Sonderformaten begleitet.
Als Multipicture nehmen die Motive die Möglichkeiten auf, die ein scheinbar schnödes Brett bietet. Sie zeigen, wie sich ein Käsebrett in eine Haifisch-Flosse oder in ein Bücherregal verwandelt, wie es vom Hühnerbalken zum Holzschiff wird, wie es zum Skateboard oder Bierbrett wird.