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Endlich: WhatsApp bringt eigene App für die Apple Watch
WhatsApp kommt endlich auf die Apple Watch. Noch bleibt das iPhone nötig, doch die neue App ermöglicht es, unkompliziert direkt vom Handgelenk aus zu chatten, Sprachnachrichten zu versenden und Reaktionen zu teilen.
Mehr als zehn Jahre nach dem Start der Apple Watch ist es so weit: WhatsApp kommt ans Handgelenk. Die neue App bringt Chats, Sprachnachrichten und Reaktionen direkt auf die Smartwatch, ein Update, das viele Nutzer:innen seit Jahren erwarten. Endlich lässt sich der Dienst auch unterwegs nutzen, ohne ständig zum iPhone greifen zu müssen.
Doch während WhatsApp die eigene Funktionalität auf der Apple Watch ausbaut, verabschiedet sich die Messaging App an anderer Stelle von einem viel genutzten Feature: ChatGPT wird bald nicht mehr über WhatsApp verfügbar sein.
Achtung:
ChatGPT kannst du bald nicht mehr auf WhatsApp nutzen

WhatsApp am Handgelenk: So funktioniert die neue App
Die neue Apple Watch App wurde als Erweiterung der iPhone-Version entwickelt und synchronisiert sich automatisch mit dem Smartphone. Kein QR Code, keine komplizierte Einrichtung, einfach koppeln und loslegen.
Mit der App lassen sich aktuelle Nachrichten und Mediendateien direkt in der Chat-Liste anzeigen. Angeheftete Unterhaltungen bleiben oben in der richtigen Reihenfolge, während verschwindende Chats klar gekennzeichnet sind. Nutzer:innen können jederzeit neue Nachrichten schreiben, ohne auf eine Benachrichtigung warten zu müssen. Auch das Senden von Sprachnachrichten, das Diktieren von Texten per Spracheingabe und das Reagieren auf einzelne Nachrichten mit Emojis, einfach per Tippen und Halten, sind möglich. Standardantworten lassen sich außerdem direkt unter der Chat-Leiste auswählen.

Damit schließt WhatsApp eine lange bestehende Lücke: Trotz Milliarden von Usern und einer dominanten Marktposition gab es bisher keine offizielle App für die Apple Watch. Laut dem auf WhatsApp spezialisierten Tech-Portal WABetaInfo wurde die neue Watch App mit Fokus auf einfache Bedienung und intuitive Gesten konzipiert. Das Setup erfolgt automatisch, sobald die Uhr mit dem iPhone verbunden ist, und zeigt oben links an, ob die Synchronisation aktiv ist.
Die App erfordert watchOS 10 oder höher und läuft auf aktuellen Modellen ab der Apple Watch Series 11 sowie der Apple Watch Ultra 3. Sie steht derzeit nur über Apples Betaplattform TestFlight zur Verfügung. Wann sie im App Store für alle verfügbar sein wird, ist noch offen. Branchenbeobachter:innen rechnen laut heise online mit einem schrittweisen Roll-out im Laufe der kommenden Monate.
Noch nicht eigenständig, aber deutlich komfortabler
Ganz ohne iPhone funktioniert WhatsApp auf der Apple Watch zwar noch nicht, die App bleibt also vorerst eine Begleitlösung, die auf die Verbindung mit dem Smartphone angewiesen ist, selbst bei Modellen mit LTE oder 5G. Damit folgt WhatsApp dem Prinzip, das bereits bei der Wear OS App für Android Smartwatches gilt. Dennoch bringt sie deutlich mehr Komfort in den Alltag: unterwegs oder beim Sport schnell Nachrichten checken, ohne das iPhone herauszuholen. Damit erfüllt WhatsApp einen lang gehegten Wunsch vieler Nutzer:innen und wird spürbar alltagstauglicher.
Parallel dazu öffnet sich WhatsApp auch stärker für Apples Design- und Systemwelt. Mit dem neuen Liquid Glass-Design zieht die aktuelle iOS-Ästhetik in die Messaging App ein: transparente Flächen, weichere Übergänge und mehr räumliche Tiefe sollen die Benutzer:innenoberfläche optisch an Apples Look-and-Feel anpassen.
WhatsApp lässt dich jetzt Fragen im Status stellen und setzt auf Apples Liquid-Glass-Design
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Das Gonzo-Prinzip: Booster für Sichtbarkeit bei Google und KI
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Moltbot ist OpenClaw: Sehr gefährlich und hilfreich zugleich
OpenClaw fungiert als lokale AI-Assistenz mit Messaging-Zugriff, birgt aber massive Sicherheitslücken. Und mit Moltbook haben OpenClaw Bots sogar eine neue Social-Media-Heimat, in der sie diskutieren können.
Erst hieß es Clawdbot, dann Moltbot, jetzt OpenClaw: Das offene KI-Projekt von Peter Steinberger ist zum viralen AI-Assistance-Hit avanciert und hat auf GitHub bereits knapp 150.000 Sternebewertungen erhalten. OpenClaw ermöglicht es dir, deinen eigenen Assistant mit jedem Betriebssystem und auf jedem Gerät laufen zu lassen und ihn über populäre Messaging-Dienste wie WhatsApp, Slack oder Google Chat zu steuern.
Neben Umbenennungen stehen für das Projekte, das zuletzt in der Tech-Welt in aller Munde war, aber aktuell vor allem Sicherheitsbedenken im Fokus – während KI-kreierte OpenClaw Bots sogar ein eigenes Social Network ohne Menschen bevölkern.
Das ist OpenClaw: Deine Infrastruktur, deine Daten, dein Risiko
In einem Blog Post erklärt Peter Steinberger, der Erfinder von OpenClaw, was es mit seinem Projekt auf sich hat. Zunächst hieß die Agent Platform ClawdBot. Das war eine Wortspiel, mit dem Steinberger an die KI Claude von Anthropic erinnern wollte. Doch Anthropic drohte mit juristischen Konsequenzen, sodass das Projekt in Moltbot umbenannt wurde. Dazu erklärt der Macher:
Moltbot came next, chosen in a chaotic 5am Discord brainstorm with the community. Molting represents growth – lobsters shed their shells to become something bigger. It was meaningful, but it never quite rolled off the tongue.
Also musste noch ein neuer Name her. Seit dem 29. Januar 2026 ist das OpenClaw. Der Name soll andeuten, dass das Projekt offen für alle ist, während die Anlehnung an den Hummer als eine Art Maskottchen gewahrt bleibt. Zusammen mit dem Rebranding gab es noch Updates für die Agent Platform. User können eine Verküpfung mit noch mehr Chat-Systemen wie Google Chat und Twitch herstellen. Außerdem werden Modelle wie KIMI K2.5 und Xiaomi MiMo-V2-Flash unterstützt und im Web Chat können Bilder wie in Messenger gesendet werden.
Grundsätzlich können mit OpenClaw, das als Wochenendprojekt begann und dann binnen einer Woche über zwei Millionen Besucher:innen generierte, AI Assistants für den Eigenbedarf auf sämtlichen Geräten kreiert werden. Damit muss die Assistenz nicht in einer Cloud von Tech-Unternehmen agieren und die Infrastruktur und Daten der User sind über das eigene Gerät verwaltet. Das klingt verlockend, vor allem wenn man die Weitergabe von Aufgaben wie Mailings, Ordner-Sortieren oder Web-Suche einfach über eine favorisierte Messaging App steuern kann. Doch dieses zuletzt extrem populär gewordene Projekt brigt große Risiken.
OpenClaw mit Sicherheitslücken
Die Sicherheit ist das priorisierte Ziel für die OpenClaw-Entwicklung, betont auch Peter Steinberger. Kein Wunder, denn das Projekt kommt derzeit noch mit einigen Sicherheitsproblemen daher. Das zeigt nicht zuletzt der umfassende Test von Heise.
Ein Problem besteht zum Beispiel darin, dass es Lücken zum Einschleusen von Code-Elementen gibt. Dirk Knop berichtet für Heise von einer Schwachstelle in der Bedienoberfläche, die Anfragen ohne Prüfung Vertrauen schenkt. Böswillige Akteur:innen können mit zum Gateway in den WebSocket-Verbindungsdaten übertragenen Zugriffstokens bei Klicks auf bösartige Websites oder vorgefertige Fraud Links Kontrolle über die Tokens im eigenen Server erhalten und sich auf dem Gateway anmelden. Dann haben die die Möglichkeit, Einstellungen zu verändern. Die Version Version 2026.1.29 soll das Problem schon behoben haben, ein Update ist also zwingend erforderlich.
Dennoch gibt es Bedenken, da beispielsweise auch betrügerische Download-Dateien – die aufgrund der doppelten Namensänderung eher angenommen werden könnten – mit ähnlichen Namen bei den Usern landen und auf ihren Geräten Schaden anrichten könnten. Versuche, sogenannte Typosquat Domains aufzubauen, gab es schon. Des Weiteren gibt es kein ausgearbeitetes Sicherheits-Backup für die Nutzung, bei der User diverse Daten und Zugriffe mit der AI-Assistenz teilen könnten. Expert:innen von Cisco nennen das Projekt gar einen „Sicherheitsalbtraum“. Die Verbindung mit Messaging-Diensten erweitert die Angriffsfläche für Scammer und Hacker und vor Prompt Injection und Hacks, die API Keys erbeuten, ist das Projekt ebenfalls nicht gefeit. Wer also OpenClaw ausprobiert, sollte absolute Sicherheitsvorkehrungen antellen und die Zugriffsrechte prüfen.
Die OpenClaw Bots verbinden sich in Agent-Socia-Netzwerk à la Reddit
Mit OpenClaw erstellte Agents tummeln sich unterdessen schon in einem neuen Netzwerk namens Moltbook. Dort diskutieren anschneinend KI-kreierte Agens untereinander ihre Erfahrungen und Aufgaben, aber auch aktuelle Ereignisse. Ob allerdings alle Posts genuin von den Bots abgesetzt oder doch durch Prompts von menschlichen Usern generiert werden, ist nicht ganz klar. Menschen können ihre AI Agents dort anmelden, Agents können es aber auch von sich aus tun.

Die Plattform erinnert an Reddit, sowohl von der Farbgebung und Maskottchenansicht als auch vom Aufbau her. Diese Plattform stammt aber nicht von OpenClaw und Peter Steinberger, sondern von Matt Schlicht, CEO von Octane AI. Das geht aus den Website-Informationen hervor. Diese Moltbook-Social-Media-Infrastruktur muss nicht auf Bots beziehungsweise Agents von OpenClaw beschränkt sein. Sie zeigt einen nächsten Schritt der agentischen KI-Entwicklung im Web mit seinen aufsehenerregneden und hochinteressanten Facetten, aber auch mit all seinen Gefahren. Schließlich können auch böswillig agierende oder gehackte Agents auf Moltbook mitdiskutieren, selbst wenn die Plattform Verifizierungsanfragen stellt.
OpenClaw, Moltbook und Co. dürften nur einige erste Ausläufer einer KI-Revolution im Web sowie auf den Geräten zahlreicher User sein, die die AI-Assistenz und die Eigenständigkeit der Agents völlig neu denkt. Die Möglichkeiten erscheinen kaum begrenzt, wohl oder übel.
Nano Banana und automatisches Browsing in Chrome:
Gemini Update erinnert an Atlas

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