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Erneut heulen in Sachsen-Anhalt Sirenen ohne Grund


Alarm ohne Gefahr erst in Halle an der Saale und jetzt in Querfurt im Saalekreis: Das Landeskriminalamt (LKA) ermittelt jetzt zum zweiten unbeabsichtigten Alarm in einer Woche. Am Freitagabend habe es in Querfurt Sirenenalarm und Durchsagen gegeben, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Halle. Geprüft werde, ob an der Technik manipuliert wurde. Die Stadt Querfurt hatte über ihren WhatsApp-Kanal bereits am Freitag mitgeteilt, dass es sich bei den Lautsprecherdurchsagen in der Kernstadt um eine Fehlalarmierung handele.

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Erst am vorvergangenen Samstag hatte es in Halle einen großflächigen Alarm gegeben, alle betriebsfähigen Alarmsirenen im Stadtgebiet heulten minutenlang. Zusätzlich gab eine Durchsage. Die Stadt sprach danach von einem externen Angriff auf das System. Weder die Stadt noch das Land Sachsen-Anhalt oder der Bund hätten den Alarm ausgelöst. Wegen des Verdachts auf einen Cyberangriff hat dann das LKA Magdeburg die Ermittlungen übernommen.

Laut LKA nutzen Halle und Querfurt zwei unterschiedliche technische Systeme zum Betrieb von Sirenen, meldet der MDR. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand sei ein technischer Zusammenhang mit dem Vorfall in Halle unwahrscheinlich, heißt es dort weiter. Aktuell werde zu beiden Vorfällen in alle Richtungen ermittelt und Beweise würden gesichert. Nach einer Meldung der Mitteldeutschen Zeitung war die Sirenenanlage in Querfurt erst im Mai 2023 in Betrieb genommen worden.


(jes)



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