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Erst Exit für 49 Millionen, dann kaufte er sein Startup zurück – wie und warum?


Erst Exit für 49 Millionen, dann kaufte er sein Startup zurück – wie und warum?

Cumulocity, das Startup von Bernd Groß, gilt als Vorreiter für das „Internet der Dinge“.
Cumulocity/Collage: Gründerszene

Als Bernd Groß sein Startup Cumulocity 2017 für 49 Millionen Euro an die Software AG verkaufte, war das ein klassischer Gründertraum: Exit, internationale Reichweite, ein globaler Konzern im Rücken.

Acht Jahre nach dem Exit musste Groß jedoch feststellen: Er hatte sein eigenes Unternehmen zwar erfolgreich verkauft – aber da ging noch mehr. 2023 übernahm die Private-Equity-Firma Silverlake die Software AG – und Groß witterte eine Chance, wie er sagt. „Ich dachte mir: Wenn Silverlake die Software AG akquiriert, sind sie vielleicht offen für ein Management-Buyout.“

Turns out: Groß hatte recht. Anfang 2025 hatte er sein Startup wieder – und wurde vom CTO der Software AG wieder zum CEO von Cumulocity.

Wenn du dein Startup zurückkaufen willst, brauchst du eine neue Vision.

Cumulocity ist eine Plattform, die Maschinen, Geräte und Sensoren in der Industrie smart miteinander vernetzt. Stichwort: Internet of Things.

Über den Management-Buyout sagt Groß: „Es ist viel einfacher zu gründen und von null anzufangen, als ein existierendes Geschäft mit ganz vielen Kunden und Verträgen herauszukaufen.“

Ein Management-Buyout sei vor allem auch viel Überzeugungsarbeit. Wieso also der Aufwand? Wieso hat Groß nicht einfach neu gegründet? Und: Was war nötig, damit er sein Startup zurückkaufen konnte?

Darum hat der Gründer sein Startup zurückgekauft

Für Groß sei es vor allem die emotionale Bindung zu seinem Startup gewesen und das, was in 13 Jahren entstanden war. Selbst als Cumulocity bereits Teil der Software AG war, hätten Mitarbeitende immer noch Kappen und Pullover mit dem Logo von Cumulocity getragen – Startup-Spirit im Konzern.





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