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Excel-Weltmeister verrät: Das ist mein Tipp für euren Büro-Job


Excel-Weltmeister verrät: Das ist mein Tipp für euren Büro-Job

Diarmuid Early hat die Microsoft Excel-Weltmeisterschaft 2025 gewonnen und leitet eine Exel-Beratungsfirma.
Diarmuid Ealry

Dieser Artikel basiert auf einem Gespräch mit Diarmuid Early, dem 40-jährigen Gewinner der Microsoft Excel-Weltmeisterschaft 2025. Der Text wurde aus Gründen der Länge und Verständlichkeit redaktionell bearbeitet.

Diarmuid Early gewann den ersten Platz bei der Microsoft Excel-Weltmeisterschaft 2025.

Er verrät BUSINESS INSIDER (BI) seine Excel-Tipps für den Büroalltag.

Early betreibt eine Excel-Beratungsfirma. Seine Kenntnisse hat er bei der Boston Consulting Group und der Deutschen Bank vertieft.

Ich bin seit etwa 20 Jahren im Excel-Business tätig.

Auf dem College habe ich ein wenig damit herumgespielt und bei der Boston Consulting Group fing ich an, es professionell einzusetzen. Dann war ich zehn Jahre lang bei der Deutschen Bank als Business Manager tätig. Dort habe ich viel mit Datenanalyse und Finanzberichterstattung zu tun gehabt.

Seit etwa sechs Jahren bin ich nun selbstständig, habe also so ziemlich meine gesamte Karriere mit Excel verbracht.

Der Sieg bei der Excel-Weltmeisterschaft war ein tolles Gefühl. In der K.-o.-Phase bin ich über lange Zeit hinter meinen Möglichkeiten geblieben. Ich bin jedes Jahr als Erster oder Zweiter in die K.-o.-Runde gegangen. In den letzten Jahren habe ich es dann bis zur Endrunde in Las Vegas geschafft, aber ich glaube, der fünfte Platz war meine beste Platzierung bis jetzt.

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Mein wichtigster Excel-Tipp

Mein wichtigster Tipp für Büroangestellte ist, stets daran zu glauben, dass es einen besseren Weg gibt.

Wenn ihr feststellt: „Oh Gott, ich kopiere und füge das jetzt schon seit zehn Minuten ein und habe noch 15 Minuten vor mir“, wenn ihr euch dabei ertappt, etwas manuell und wiederholt zu tun, dann gibt es sehr wahrscheinlich eine bessere Möglichkeit, dies in Excel zu erledigen.

Wenn ihr Google oder ChatGPT nach einer kurzen Beschreibung dessen fragen, was ihr braucht, ist es sehr wahrscheinlich, dass 1000 oder mehr andere Personen im Laufe der Jahre dasselbe tun wollten.

Meiner Erfahrung nach gibt es für 80 Prozent der Dinge, mit denen ich jemals in Excel Probleme hatte, irgendwo einen Beitrag, in dem beschrieben wird, wie man sie lösen kann, wenn ich mit einer einigermaßen klaren Beschreibung nachschaue.

Diarmuid Early sagte, dass junge Banker am wenigsten dazu neigen, „einen Schritt zurückzutreten“.

Diarmuid Early sagte, dass junge Banker am wenigsten dazu neigen, „einen Schritt zurückzutreten“.
Microsoft Excel World Championship

Wenn ihr lernt, die Funktion SUMMEWENN („SUMIF“) zu verwenden, werdet ihr beim ersten Mal wahrscheinlich länger brauchen, als wenn ihr es per Hand macht. Beim zweiten Mal geht es aber schon etwas schneller, beim dritten Mal deutlich schneller – und bei den tausend Malen, in denen ihr sie im Laufe eurer Karriere braucht, spart ihr enorm viel Zeit.

Es ist auch viel unwahrscheinlicher, dass es falsch ist oder unerklärliche Fehler enthält, als wenn ihr es manuell machen würdet.

Beim ersten Mal wird es etwas länger dauern. Aber wenn ihr die jüngsten neuen Mitarbeiter in einem Unternehmen seid, erwartet man ohnehin, dass ihr noch Zeit braucht. Wenn ihr beim ersten Mal lange braucht, dafür beim zweiten Mal aber zehnmal schneller seid, ist der Gewinn über sechs Monate hinweg – ganz zu schweigen von eurer Karriere – enorm.

Je mehr man von diesen Dingen lernt und je mehr man sie zusammenfügt, um komplexere Dinge zu tun, desto exponentieller ist der Gewinn.

Nutzt die gewonnene Zeit, um einen Schritt zurückzutreten

Es ist großartig, sehr schnell sagen zu können: „Die Antwort ist sieben.“ Wer das zügig herausfindet, hat mehr Zeit, sich zu fragen: „Ergibt es überhaupt Sinn, dass die Antwort sieben ist?“

Genau das tun junge Banker und Berater oft ungern. Sie sehen ihre Aufgabe darin, das Modell durchzurechnen und eine Zahl zu liefern – während die nächste Person in der Hierarchie dann fragt: Was bedeutet das? Was ist die Erkenntnis? Ist das sinnvoll?

Wenn ihr euch die Zeit nehmt, das selbst zu tun, und es dann kommuniziert, gewinnt ihr viel mehr Glaubwürdigkeit. Das macht es auch viel wahrscheinlicher, dass man seine eigenen Fehler erkennt, bevor sie jemand anderes entdeckt.

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Excel-Champion Early.

Excel-Champion Early.
Screenshot via Microsoft Excel World Championship

Am erschreckendsten finde ich es, wenn ich eine Formel sehe, die aus 50 verschiedenen Zahlen in der Form A1 + B3 + C5 + D10 besteht. Jemand hat sie offensichtlich alle von Hand eingegeben oder per Klick, Klick, Klick.

Das kostet viel Zeit – und die Wahrscheinlichkeit, dass ihr euch einmal verklickt und einen Fehler einbaut, den ihr nie wieder findet, ist hoch.

Das ist einer der einfachsten Wege, um auf einen falschen Pfad zu gelangen. Grundsätzlich gibt es auf jeder Stufe der Excel-Kenntnisse etwas, das man falsch macht, ohne sich dessen bewusst zu sein, bis man die nächste Stufe erreicht.

Ich glaube, dass KI sehr hilfreich sein wird, um Menschen von schlecht zu nicht schlecht oder vielleicht sogar von schlecht zu gut zu bringen. Für Leute wie mich, die schon über viel Erfahrung verfügen, wird sie wahrscheinlich keine große Hilfe sein.

Wenn die KI so weit ist, dass sie mir neue Dinge in Excel beibringen kann, dann bleibt nicht mehr viel Platz für menschliche Excel-Nutzer.

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Ich kenne 50.000 Tricks. In meiner Zeit bei BCG habe ich eine Menge Excel-Schulungen durchgeführt. Ab und zu hat man jemandem etwas beigebracht, und man sah diesen Ausdruck aus einer Mischung von Freude und Entsetzen auf seinem Gesicht. Später stellt sie dann fest: „Wenn ich das gestern Abend gewusst hätte, hätte ich nicht bis zwei Uhr morgens arbeiten müssen.“

Das ist die Person, die nie vergessen wird, was ihr ihr gerade beigebracht haben.

 



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+++ Gründungsboom +++ Mercura++ Funding Landscape +++ United Manufacturing Hub +++


#StartupTicker

+++ #StartupTicker +++ Eine richtig gute Nachricht! Gründungsboom trotz Wirtschaftsflaute +++ KI-Startup Mercura ist nach einem Jahr profitabel +++ Funding Landscape:  Der Markt wirkt vorsichtig, aber nicht verschlossen +++ Unbedingt merken: United Manufacturing Hub +++

+++ Gründungsboom +++ Mercura++ Funding Landscape +++ United Manufacturing Hub +++

Was gibt’s Neues? In unserem #StartupTicker liefern wir eine kompakte Übersicht über die wichtigsten Startup-Nachrichten des Tages (Freitag, 9. Januar).

#STARTUPLAND: SAVE THE DATE


The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere zweite STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: STARTUPLAND 2026 findet bereits am 18. März statt. Sichere Dir jetzt schon Dein Ticket zum Sparpreis

#STARTUPTICKER

Startup-Neugründungen
+++ Krisenzeiten sind definitiv Gründungszeiten! „2025 war ein Rekordjahr für Startup-Neugründungen in Deutschland: Mit 3.568 neu gegründeten Startups wurde ein neuer Höchststand erreicht – ein Plus von 29 % gegenüber 2024 und sogar mehr als im bisherigen Rekordjahr 2021“ – dies zeigt der neue Report „Next Generation – Startup-Neugründungen in Deutschland“, der vom Startup-Verband und startupdetector veröffentlicht wurde. Dabei sorgen vor allem Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen für eine besondere Neugründungsdynamik. „München liegt bei den Gründungen pro Kopf klar auf Platz 1 – in den Vorjahren waren die Unterschiede in der Spitzengruppe deutlich geringer als 2025“, heißt es im Report. Aber auch „forschungsnahe Standorte“ wie Aachen, Potsdam und Heidelberg sind weiter gut dabei. Die mit viel Abstand meisten Neugründungen gibt es im Segment Software, gefolgt von Medizin und Food. Gerade Food überrascht dann doch. Das Segment fiel zuletzt eher durch Insolvenzen auf. Aber auch die Zahl der Insolvenzen ging 2025 zurück. Am Ende des Tages bleibt die wichtige Erkenntnis: Die allgemeine Stimmung ist der deutschen Startup-Szene ist weiter sehr viel schlechter als die tatsächlichen Zahlen zeigen. (Next Generation, PDF) Mehr über Next Generation

Mercura
+++ Lesenswert! „Mercura AI ist gerade einmal ein Jahr alt, hat aber schon über 50 Kunden, einen Umsatz von über zwei Millionen Dollar und ist profitabel“ – berichtet das Handelsblatt. Ein ziemlich rasanter Aufstieg! Das Münchner Startup, 2024 von Lukas Bock, Stefan Zheng und Sean Sdahl gegründet, entwickelt ein „KI-basiertes Betriebssystem für Hersteller und Fachgroßhändler in Branchen wie Baustoffe, Elektrotechnik und Gebäudetechnik (HVAC)“. Der amerikanische Investor TQ Ventures, SignalFire, Y Combinator sowie Business Angels wie Bastian Nominacher, Tao Tao und Lukas Deutsch investieren 2,1 Millionen US-Dollar in Mercura. (Handesblatt) Mehr über Mercura

Funding Landscape
+++ In Gesprächen zwischen Startups und Investor:innen zeigt sich: Der Markt wirkt vorsichtig, aber nicht verschlossen. Kapital könnte 2026 selektiv fließen – in einem Ökosystem, in dem Technologie, Anwendung und Industrie miteinander verbunden sind. Mehr im Gastbeitrag von Kolja Heskamp

United Manufacturing Hub
+++ „Industrielle KI lässt sich nur dann skalieren, wenn Fabriken über eine verlässliche, universelle Datenbasis verfügen“, sagt Andreas Winter-Extra, Partner bei KOMPAS VC. Deswegen investierte der dänische Investor nun in das Kölner Startup United Manufacturing Hub (UMH). Mehr über UMH

Was ist zuletzt sonst passiert? Das steht immer im #StartupTicker

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Bing Image Creator – DALL·E 3



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Zufrieden sein und trotzdem mehr wollen


Bescheiden auftreten, aber ambitioniert handeln: Jason Modemann beschreibt, wie Gründer Erwartungen klar formulieren können, ohne arrogant zu wirken. Ein unterschätzter Erfolgsfaktor!

Zufrieden sein und trotzdem mehr wollen

Mawave-Gründer Jason Modemann schreibt bei Gründerszene über seinen Alltag als Unternehmer.
Mawave / Logo: Gründerszene

Bescheidenheit hat ein Imageproblem: Entweder gilt sie als Tugend – oder als Karrierebremse. Wer sie zu ernst nimmt und sich zurückhält, bleibt unsichtbar. Wer sie ablegt, wirkt schnell arrogant und überheblich. Als Gründer stellt sich daher die ehrliche Frage: Wie kombiniert man Bescheidenheit und Ambition?

Unnötig: Rolex und dickes Auto

Ich kann von mir selbst sagen: Ich brauche keinen großen Besitz, keine Statussymbole wie eine Rolex oder ein dickes Auto. Ich bin auch lieber mit ein paar Sachen im Gepäck beim Backpacking unterwegs als im Luxusurlaub.

Und genau diese Haltung prägt auch mein unternehmerisches Denken: Ich treffe Entscheidungen nicht aus Ego oder Status heraus. Ich muss niemandem etwas beweisen, kein Wachstum rechtfertigen, keine Erfolge nach außen inszenieren. Das nimmt enorm viel Druck raus.

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Aber trotzdem hungrig

Gleichzeitig heißt Bescheidenheit für mich nicht, klein zu denken oder still zu bleiben. Ich habe einen starken Drang, Dinge auszureizen und das Maximum herauszuholen. Ich bin jemand, der sich ungern einfach nur an die Vorschriften hält, weil man das eben so macht.

Für mich ist das oft spielerisch: Im Restaurant frage ich beispielsweise fast immer nach dem besseren Platz oder nach der größeren Portion. Nicht fordernd, nicht arrogant – einfach offen. Ich interagiere gern mit Menschen, stelle Fragen, schaue, was möglich ist. 

Wer still und dankbar ist, verschenkt Möglichkeiten

Das Gleiche gilt im Business: Wenn ich eine Speaking-Anfrage bekomme, sage ich direkt, dass ich gern auf die Mainstage gehen würde. Nicht, weil ich denke, mir steht das automatisch zu. Sondern weil ich gelernt habe: Erwartungen klar zu formulieren ist kein Ego-Trip, sondern effiziente Kommunikation. Viele machen das nicht. Sie sind dankbar, still, zurückhaltend – verschenken damit aber auch Möglichkeiten. Wer sagt, was er will, verschafft sich oft einen echten Vorteil. 

Für mich liegt genau hier die Antwort: Man bleibt bodenständig, indem man innerlich mit wenig zufrieden ist. Und man lässt keine Chancen liegen, indem man nach außen hin trotzdem sagt, was man will. Wichtig ist aber: Es darf nicht zwanghaft werden. Wer immer mehr erwartet, verliert schnell die Bodenhaftung. Wer aus jeder Situation einen Vorteil pressen will, wirkt anstrengend. Bescheidenheit muss das Fundament bleiben – nicht das Schweigen.

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In Deutschland hinkt die bAV krass hinterher


#Interview

Das Gingko-Team setzt auf betriebliche Altersvorsorge (bAV). „Wir wollen eine moderne bAV zum selbstverständlichen Teil moderner Vergütungspakete machen – als Beitrag von Unternehmen zum financial wellbeing ihrer Mitarbeitenden“, sagt Gründer Philip Liebenow.

„In Deutschland hinkt die bAV krass hinterher“

Das junge Unternehmen Ginkgo aus Berlin, von Carl Meran und Philip Liebenow aus der Taufe gehoben, setzt auf betriebliche Altersvorsorge (bAV). „Ginkgo hilft Unternehmen, ihren Mitarbeitenden zur Ergänzung ihrer – viel zu niedrigen – gesetzlichen Rente eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) anzubieten, die endlich ein attraktiver Teil von Vergütungspaketen wird: Ohne Vertriebsprovisionen, mit Kapitalanlage in ETFs, komplett digital – quasi Trade Republic für die bAV“, erklärt Gründer Liebenow das Konzept.

Bei unserer zweiten STARTUPLAND Conference kam Ginkgo gut an: Das Team sicherte sich den ersten Platz im Segment HRTech. Die nächste STARTUPLAND findet am 18. März statt. Auch 2026 bieten wir wieder über 20 Startups die Chance, ihre Idee direkt vor millionenschweren Investoren zu pitchen. Jetzt bewerben

Im Interview mit deutsche-startups.de stellt der Ginkgo-Macher sein Unternehmen einmal ganz genau vor.

Wie würdest Du Deiner Großmutter Gingko erklären?
Ginkgo hilft Unternehmen, ihren Mitarbeitenden zur Ergänzung ihrer – viel zu niedrigen – gesetzlichen Rente eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) anzubieten, die endlich ein attraktiver Teil von Vergütungspaketen wird: Ohne Vertriebsprovisionen, mit Kapitalanlage in ETFs, komplett digital – quasi Trade Republic für die bAV. Mit minimalem Verwaltungsaufwand für Unternehmen. Dazu kombinieren wir Technologie und effiziente Prozesse mit modernen Finanzprodukten. Während die Politik noch über die Rentenreform streitet, leisten wir damit einen ganz konkreten Beitrag zur Lösung von Deutschlands Rentenproblem.

Wie ist die Idee zu Gingko entstanden?
Aufhänger für die Idee von ginkgo war, dass betriebliche Altersvorsorge in vielen Ländern eine sehr große Rolle spielt. In Deutschland hinkt die bAV im Vergleich aber krass hinterher, trotz der massiven Rentenlücke hierzulande. Es klafft ein 50 % “white space” bei KMU und sogenannten Geringverdienern. Ein entscheidender Grund dafür sind die Defizite der bislang marktüblichen bAV: viel zu teure und intransparente Finanzprodukte und eine schlechte, nicht mehr zeitgemäße Nutzererfahrung. Hier haben wir  – aufbauend auf bisherigen beruflichen Stationen in Software- und FinTech-Unternehmen – die konkrete Chance gesehen, die bAV mit Technologie, modernen Finanzprodukten und digitalen Prozessen insbesondere für KMU viel effizienter, attraktiver und zeitgemäßer zu machen.

Was waren die größten Herausforderungen, die Ihr bisher überwinden musstet?
Das Bewusstsein dafür zu schärfen, wie entscheidend Kosten in der bAV sind  – wie auch in andere Finanzprodukten – weil durch zu hohe, meist nicht transparent gemachte Gebühren sehr viel Rente verloren geht, die jede/r dringend zum Ausgleich der Rentenlücke braucht. Schon ein Prozentpunkt mehr Kosten – also 2 % statt 1 % – macht langfristig einen massiven Unterschied, aufgrund des schwächeren Zinseszinseffekts. Im privaten Sparen und Investieren sind effiziente und transparente Finanzprodukte heute immer mehr “gesetzt” – ein Verdienst von Trade Republic, Scalable Capital & Co. Die bAV hinkt hier noch hinterher. On it!

Wie genau funktioniert euer Geschäftsmodell?
Klassischerweise wird in der bAV bei KMU über hohe Vertriebsprovisionen und hohe laufende Kosten Geld verdient. Wir machen es anders: Über die ginkgo-Plattform werden nur provisionsfreie sogenannte Nettotarife mit transparenten und niedrigen laufenden Kosten vermittelt. Dementsprechend funktioniert auch unser Geschäftsmodell anders: Wir finanzieren uns primär über eine Gebühr des Arbeitgebers für die Nutzung unserer ginkgo-Plattform und für Services in Launch, Implementierung und Employer Branding der bAV. Und für die digitale Unterstützung der Vertragsverwaltung erhalten wir ein Dienstleistungsentgelt von Versicherungsunternehmen, da die ginkgo-Plattform manuelle Verwaltungsaufwände massiv reduziert. Wir finden: Da eine bAV als Teil von Vergütungspaketen ein Win-Win für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ist, ist das ein zur bAV passendes und faires Vergütungsmodell.

Welches Projekt steht demnächst ganz oben auf eurer Agenda?
Wir wollen eine moderne bAV zum selbstverständlichen Teil moderner Vergütungspakete machen – als sehr konkreten Beitrag von Unternehmen zum financial wellbeing ihrer Mitarbeitenden. Dazu wollen wir das Thema Awareness & Education stark ausbauen.

Wo steht Gingko in einem Jahr?
Auf einem ganz anderen Level an Sichtbarkeit im Markt und Bewusstsein dafür, dass bAV ganz anders geht – und gehen muss – als bisher: kosteneffizienter, rentabler, digitaler – als endlich attraktiver Bestandteil von Vergütungspaketen.

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Gingko



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