Datenschutz & Sicherheit
F5 BIG-IP: Quartalssicherheitsupdate schließt zahlreiche Lücken
Aufgrund mehrerer Sicherheitslücken sind Unternehmensnetzwerke mit Produkten von F5 angreifbar. Nun hat das Unternehmen sein Quartalssicherheitsupdate veröffentlicht. Bislang gibt es keine Hinweise auf Attacken.
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Weil Angreifer nach erfolgreichen Attacken im Kontext von BIG-IP oft auf eigentlich geschützte Bereiche von Netzwerken zugreifen können, sollten Admins das Patchen zeitnah erledigen.
Verschiedene Gefahren
Geschieht das nicht, können Angreifer unter anderem für Schadcode-Attacken an BIG-IP (alle Module) und BIG-IQ Centralized Management ansetzen (CVE-2026-41957 „hoch“). Dafür müssen Angreifer aber bereits authentifiziert sein. Die Entwickler geben an, die Schwachstelle in den Ausgaben 17.1.3.1, 17.5.1.4 und 21.0.0 geschlossen zu haben.
Es ist aber auch Drittanbieter-Software wie NGINX Plus und NGINX Open Source bedroht. Hier können Angreifer ohne Authentifizierung über präparierte HTTP-Anfragen Schadcode ausführen (CVE-2026-42945 „kritisch“).
Weiterhin gibt es noch Sicherheitsupdates für unter anderem weitere BIG-IP-Komponenten und iControl REST. An diesen Stellen kann es unter anderem zu SSL-Fehlern und DoS-Zuständen kommen. Letztere Attacke führt zu Abstürzen, was im Kontext von Netzwerken zu weitreichenden Störungen führen kann. So können etwa für den Geschäftsbetrieb wichtige Instanzen nicht erreichbar sein. Außerdem können Angreifer Beschränkungen umgehen oder sich höhere Nutzerrechte verschaffen, um sich weiter auszubreiten.
Patches installieren
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Weil die Auflistung der verfügbaren Sicherheitsupdates den Rahmen dieser Meldung sprengt, müssen Admins die Warnmeldungen im Sicherheitsbereich der F5-Website studieren und die für sie relevanten Sicherheitsupdates suchen.
(des)