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Fractal Design Pop 2 Vision: Schlichtes Aquariumgehäuse mit Lüfterblenden


Fractal Design Pop 2 Vision: Schlichtes Aquariumgehäuse mit Lüfterblenden

Bild: Fractal Design

Mit dem Pop 2 Vision präsentiert Fractal Design sein erstes „Fish-Tank“-Gehäuse, das mit zwei Glasseiten einen großzügigen Blick auf die Hardware bieten soll. Hinsichtlich der Ausstattung lehnt sich das Gehäuse in Teilen an den Bruder Fractal Design Pop 2 Air (Test) an und ist ähnlich diesem im Einstiegssegment angesiedelt.

Großzügige Einblicke

Das neue Pop 2 Vision zählt zur Kategorie Aquarium- oder „Fish-Tank“-Gehäuse. Sowohl das linke Seitenteil als auch die Front sind komplett aus Sicherheitsglas gefertigt, sodass ein Rundum-Einblick ermöglicht wird. Beide Glaselemente sind im Randbereich schwarz eingefärbt, was einen Vignetteneffekt erzeugt und ebenso den Blick mehr auf die verbaute Hardware lenken soll.

Fractal Design Pop 2 Vision (Bild: Fractal Design)

Das übrige Äußere tritt schlicht auf. Der Deckel ähnelt dem des Pop 2 Air und verfügt über ein mittig platziertes Lüftergitter, das zugleich als Staubfilter fungiert. Power-Button und I/O-Ports sind an der vorderen rechten Stirnseite angebracht. Wie schon beim Pop 2 Air wird abermals bei den USB-Anschlüssen gespart. Auch der USB-C-Port bietet lediglich eine Übertragungsrate von 5 Gbit/s.

Verkleidete Lüfter

Im Gehäuseinnern präsentiert das Pop 2 Vision ein klassisches Zwei-Kammer-Design, bei dem in der vorderen Kammer die komplette Hardware um Mainboard und Grafikkarte verbaut wird. Die vordere Kammer wartet mit gleich zwei Besonderheiten auf. Der Mainboard-Träger bietet nicht nur Aussparungen für rückwärtige Anschlüsse von ATX-Mainboards, sondern selbiges auch für Micro-ATX-Mainboards. Bislang wurde sich hier im gesamten Gehäusesektor lediglich auf ersteres beschränkt.

Fractal Design Pop 2 Vision (Bild: Fractal Design)

Darüber hinaus verbaut Fractal im Boden und im rechten Seitenbereich Lüfterblenden, die die Optik verbessern und die Lüfterrahmen verstecken sollen. Apropos Lüfter: Hier legt Fractal das Gehäuse abermals in zwei Varianten auf. Das „einfache“ Pop 2 Vision kommt mit vier vormontierten Lüftern im Boden und an der rechten Gehäuseseite daher, während eine RGB-Variante diese gegen bunt leuchtende Modelle ersetzt. In beiden Varianten setzen die Lüfter auf einen 3-Pin-Anschluss.

Fractal Design Pop 2 Vision (Bild: Fractal Design)

Das Netzteil und etwaige Festplatten werden hinter dem Mainboard-Tray versteckt. Insgesamt können drei Festplatten montiert werden. Das zugehörige Bracket nimmt entweder drei 2,5″- oder zwei 2,5″- und ein 3,5″-Laufwerk auf.

Zwar sind „Aquariumgehäuse“ vorrangig für AiO-Wasserkühlungen konzipiert, doch können ebenso Luftkühler montiert werden. Im Fractal Design Pop 2 Vision darf der CPU-Kühler maximal 172 mm in der Höhe messen. Der Grafikkarte stehen bis zu 412 mm und dem Netzteil bis zu 190 mm Platz zur Verfügung. Aufgrund der Lüfterverkleidungen können Radiatorgespanne einzig im Deckel untergebracht werden. 240- und 360-mm-Modelle dürfen maximal 400 mm in der Länge und 120 mm in der Breite messen. Bei 140- und 280-mm-Gespannen darf die Länge 390 mm und die Breite 160 mm nicht überschreiten. Die Höhe ist bei allen Modellen auf 68 mm beschränkt.

Das Fractal Design Pop 2 Vision ist ab heute verfügbar. Während das „einfache“ Pop 2 Vision lediglich in der Farbe Schwarz erhältlich sein wird, ist die RGB-Variante zusätzlich auch in der Farbe Weiß erhältlich. Die Preisempfehlungen übernimmt das Fractal Pop 2 Vision vom Namensbruder Pop 2 Air, sodass auch hier rund 90 und 100 Euro ausgerufen werden.

ComputerBase hat die Informationen zu diesem Artikel von Fractal Design unter NDA erhalten. Die einzige Vorgabe war der frühestmögliche Veröffentlichungszeitpunkt.



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