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Freche Außenwerbeaktion: Dieses Berliner Social-Media-Start-up legt sich mit TikTok und Facebook an


Wedium attackiert TikTok & Facebook

Die Debatte um Hate-Speech, TikTok-Sucht und Bot-Traffic zeigt immer deutlicher die Schattenseiten der großen Social Networks auf. Den vielfach geäußerten Wunsch nach einer europäischen Alternative haben sich die Gründer von Wedium zu Herzen genommen. Bekannt werden will die Plattform mit einer frechen Plakataktion.

Mit der Plattform Wedium, die am 21. Oktober 2025 offiziell gegründet wurde, haben sich die Gesellschafter Andreas Hacker, Nele Meissner, Johannes Meissner, Sebastian Wilke und Lukas Backhaus viel vorgenommen. Vor allem wollen die Gründer vieles anders machen als die großen Social-Media-Networks aus den USA und China. Anders als etwa TikTok, X und Meta mit seinen Plattformen Facebook und Instagram will das Berliner Start-up mit einer Verifizierungspflicht dafür sorgen, dass nur echte Menschen an den Debatten auf der Plattform teilnehmen können und somit Bots ausgesperrt werden.
Heißt konkret: Nur wer sich einmalig mit seinem amtlichen Ausweis über einen Verifizierungsdienstleister registriert, darf posten oder kommentieren. Unverifizierte Nutzer können Inhalte zwar ansehen, aber nicht aktiv mitgestalten. „So halten wir Bots und Trolle draußen und sorgen für echten, respektvollen Austausch“, erklärt Co-Gründer Backhaus die Hintergründe. Zudem sollen Accounts für Kinder nur über verifizierte Elternprofile eröffnet werden können (siehe Kasten). Ziel sei es, auf diese Weise die mentale Gesundheit der Jugendlichen und Europas digitale Unabhängigkeit zu stärken und zu einem zivilerem Miteinander im Social Web beizutragen, teilen die Wedium-Macher  mit. 

Der Ansatz von Wedium im Detail

• Echte Identitäten: Nur verifizierte Nutzer dürfen Inhalte erstellen oder kommentieren
• Europäische Datensouveränität: Hosting und Datenschutz nach strengsten EU-Standards (DSGVO-konform)
• Jugendschutz durch Elternverknüpfung: Kinder-Accounts sind nur über verifizierte Elternprofile möglich
• Faire Monetarisierung: Creator sollen direkt an Erlösen beteiligt werden
• Unterstützung für Qualitätsjournalismus durch transparente Inhalte und geprüfte Quellen

Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Wie Mitgründer Johannes Meissner, hauptberuflich Chef der Berliner Werbeagentur Glow, gegenüber HORIZONT erklärt, stehen derzeit gut 1000 Namen auf der Waitlist. „Wir sammeln im Moment Interessierte und Investoren“, erklärt Meissner. Der offizielle Launch der Plattform soll im Juli 2026 über die Bühne gehen. 

Dass die Geschäftsidee Potenzial hat, davon ist Meissner überzeugt. So verweist er etwa darauf, dass bei über 80 Millionen LinkedIn-Nutzern das Verifizierungs-Badge angezeigt wird. Dass sich eine solch hohe Nutzerzahl des Business-Networks freiwillig zu diesem Schritt entschlossen habe, sei ein Beleg dafür, dass „Verifizierung mit ID grundsätzlich angenommen wird“, so Meissner. 
Zunächst aber muss Wedium bekannt werden. Dazu beitragen soll zunächst eine kleine, aber aufmerkamkeitsstarke Plakataktion, die in diesen Tagen in der Bundeshauptstadt am Alexanderplatz stattfand. In Zusammenarbeit mit dem Berliner Street-Artist „Caros“ wurden am „Alex“ zwei Plakate installiert, die den Finger in die Wunde der großen Social-Media-Plattformen legen und zwei bekannte Plattformen direkt attackieren.
„Facebot“ steht in großen Lettern auf dem ersten Motiv, auf dem dann im Kleingedruckten mit Verweis auf den „Bad Bot Report“ des Cybersicherheitsanbieters Imperva darüber aufgeklärt wird, dass Bots für über 50 Prozent des Traffics im Internet verantwortlich sind. Auf dem zweiten Motiv, das mit „TokTok“ überschrieben ist, erfahren die Passanten, dass laut einer Studie der Ruhr-Universität Bochum jeder zweite Jugendliche Social-Media-süchtig ist und infolge dessen an Symptomen wie Depressionen sowie Schlaf- und Essstörungen leidet. Unten rechts auf den Plakatmotiven bringt sich Wedium dann mit dem Spruch „Social Media built for Trust“ als Alternative zu amerikanischen und chinesischen Plattformen ins Spiel.

Laut Meissner war die Werbeaktion in Berlin erst der Anfang. In den kommenden Monaten seien weitere publikumswirksame virale Kampagnen geplant, sagt er. Zielgruppe ist offenbar nicht zuletzt die Politik. Laut Meissner sucht Wedium nicht nur nach Risikokapitalgebern, sondern schielt auch auf eine Förderung durch die Bundesregierung und die EU. Dass Interesse besteht, setzt er voraus. So sei erst jüngst beim Gipfel zur digitalen Souveränität die Notwendigkeit betont worden, dass sich Europa von den Tech-Konzernen aus den USA und China unabhängiger machen müsse.

Auch Nele Meissner, Medienwissenschaftlerin und geschäftsführende Gesellschafterin bei Wedium, ist davon überzeugt, dass bestehende politische Regulierungen wie der Digital Services Act  bislang zu kurz greifen, um demokratische Werte, Datenschutz und Jugendschutz nachhaltig zu sichern. „Wenn vonseiten der Politik nicht auch über die gezielte Förderung von Unternehmen gesprochen wird, die eigene digitale Lösungen entwickeln, bleibt Europa langfristig abhängig – und das ist gefährlich“, warnt Meissner.



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Versicherungen: Wie die Ergo mit einem Johnny-Nash-Klassiker ihre Marke auflädt


„Einfach, weil’s wichtig ist“, ist für die Ergo mehr als nur ein Claim. Er drückt die Mission aus, die das Unternehmen antreibt: Das Leben der Kundinnen und Kunden einfach machen mit Versicherungen, die einfach und unkompliziert sind.

Der Song macht gute Laune. Bei den Bildern muss man schmunzeln. Die Ergo schreibt ein neues Kapitel in ihrer Markenkampagne „Einfach, weil’s wichtig ist“. Dabei wirkt auch eine neue Marketingverantwortliche mit.

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Neue Markenkampagne: Warum die Deutsche Telekom die Netzkennung kapert


Screenshot aus dem neuen Werbespot

„Im besten Netz“ – diese drei Worte werden bald auf Millionen Smartphones erscheinen. Eine Netzkennung, die sonst als rein technisches Detail gilt und bislang mit „Telekom.de“ ausgewiesen wird, soll zum sichtbarsten Symbol einer neuen Markenoffensive der Deutschen Telekom werden.

Der Eingriff in die Gestaltung der Interface-Welt des Smartphones ist der wohl ungewöhnlichste Bestandteil der neuen Telekom-Kampagne. Mit jedem

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Apple Campos als ChatGPT-Konkurrenz: Siri wird zum AI Chatbot


Apple möchte Siri mit einer umfangreichen Chatbot-Version ersetzen. Schon in einem nahenden Update könnte diese kommen – auch dank der Power von Googles Gemini im Rücken.

Siri war eine der ersten großen und viel genutzten KI-Assistenzen. Doch Apples eigener Assistant wurde nicht gebührend weiterentwickelt und geriet schon ins Hintertreffen, ehe mit ChatGPT, Gemini, Claude, der Meta AI und Microsofts Copilot zahlreiche AI Chatbots – neuerdings sogar mit agentischen Fähigkeiten – hunderte Millionen User für sich gewannen. Jetzt möchte der Tech-Konzern mit seinem riesigen Hardware-Einfluss auf die Digitalwelt aufholen. Deshalb schloss Apple einen immensen Deal mit Google ab, um Gemini als Basis-KI für Foundation Models, vor allem aber für Siri nutzen zu können. Und jetzt ist sogar von einem Siri Update die Rede, das die Assistenz ganz neu denkt.

Siri als AI Chatbot: Konkurrenz für ChatGPT, bedingt für Gemini

Mark Gurman, seines Zeichens Apple Insider und Experte für Entwicklungen beim Tech-Konzern, berichtet für Bloomberg von einer großen Neuausrichtung für Siri. Demnach soll die Apple-Assistenz künftig als eigenständiger AI Chatbot mit umfassenden konversationellen Fähigkeiten operieren. Intern wird dieser dem Bericht zufolge Campos genannt, was so viel wie „Gebiete, Flächen, Gefilde“ heißen kann. Sogar eine Standalone Campos App soll getestet worden sein. Allerdings ist der neue Siri AI Chatbot eher für die Integration auf Apple-Geräten und im Kontext der groß angelegten KI-Optimierung der Software gedacht. Pläne für ein eigenes AppleGPT gab es schon 2023, allerdings ohne öffentliches Ergebnis.

Dieser Bot soll als Konkurrenz für populäre Tools wie ChatGPT und Claude fungieren. Auch mit Googles Gemini würde dieser Assistant konkurrieren. Dabei ist jedoch zu beachten, dass Google mit Gemini als Basis-KI zumindest einen Anteil am Aufbau des Chatbots haben dürfte, der auch finanziell entlohnt wird – der Deal zur Gemini-Nutzung bringt Google dem Vernehmen nach eine Milliarde US-Dollar pro Jahr ein.

Schon bei den iOS 27, iPadOS 27 und macOS 27 Updates, die im Herbst dieses Jahres erwartet werden, könnte die neue Chatbot-Option eingeführt werden. Ob als Siri oder Campos, ist noch unklar. Aber schon beim baldigen iOS 26.4 Update könnten AI-Optimierungen für die Apple Intelligence kommen, auf die User schon lange warten.

Apple hat den AI-Wettbewerb lange Zeit verschlafen. Doch mit der Unterstützung des leistungsfähigen Modells Gemini und der immensen Macht sowohl im Hardware-Bereich als auch im Bereich der Betriebssysteme könnte sich der Konzern dennoch wieder als zentraler Player für KI-Anwendungen positionieren. Es bleibt die Frage: Was wäre gewesen, hätte Apple frühzeitig Ernst gemacht und umfassende KI-Lösungen entwickelt?


Apple nutzt Gemini für Siri und Modelle

– ChatGPT in Gefahr?

iPhone mit Siri, Google Gemini-Logo mit Schriftzug vor Wolken
© Apple, Google via Canva





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