Apps & Mobile Entwicklung
Freier Medien-Player: mpv 0.41.0 mit über 50 Fehlerbehebungen erschienen

Die quelloffene und für verschiedene Systeme erhältliche App zur Wiedergabe von Audio- und Videodateien mpv ist in Version 0.41.0 erschienen. Mit dem Update konzentrieren sich die Entwickler vor allem auf die Behebung zahlreicher Fehler, haben aber zugleich auch einige Neuerungen integriert.
So setzt die neue Version vollständig auf die Vulkan-Hardware-Decodierung, die nun anderen Schnittstellen grundsätzlich vorgezogen wird. Zudem wurde die Wayland-Unterstützung unter Linux deutlich erweitert: mpv 0.41.0 verfügt nun über Unterstützung des Farbdarstellungsprotokolls sowie über ein verbessertes Standard-Farbmanagement für gpu-next und die Handhabung unter Wayland. Gleichzeitig werden auch Tablet-Eingaben für das Display-Server-Protokoll unterstützt, ebenso wie Umgebungslicht unter Linux, was jedoch die Verwendung von sysfs ALS voraussetzt. Das Audio-Backend sorgt unter Android ab sofort für eine moderne, JNI-freie Audioausgabe, während die Windows-Version integrierte Hilfsprogramme zur Registrierung von mpv als Medien-App unter Microsofts Betriebssystem bietet.
mpv 0.41.0 setzt außerdem ab sofort FFmpeg 6.1 oder neuer sowie libplacebo 6.338.2 oder neuer voraus.
Verbesserte Steuerung
Auch die Steuerung wurde in der neuen Version weiter verbessert. Unter anderem sind neue Optionen zur Anpassung der Darstellung von Hintergrundkacheln (Transparenz) sowie der Untertitelspitze bei HDR-Ausgabe hinzugekommen. Ebenso lassen sich nun die libass-Caching-Optionen gezielt steuern. Darüber hinaus können die Metadaten des Ausgabefarbraums präziser kontrolliert werden.
Groß angelegtes Bugfixing
Auch wenn die neue Version von mpv einige interessante Neuerungen mit sich bringt, lag der Schwerpunkt den ausführlichen Release Notes zufolge vor allem auf der Beseitigung von mehr als 50 Fehlern. So werden unter Wayland nun nur noch die tatsächlich benötigten Hardware-Decodierungstreiber geladen, was die Performance verbessern soll. Darüber hinaus wurden Probleme beim Lesen bestimmter UTF-8-Dateinamen behoben. In früheren Versionen wurde das Lautstärkesymbol während einer Pause nicht aktualisiert – auch dieses Verhalten wurde korrigiert. Zudem konnten Playlist-Einträge, die keine gültige URL enthielten, unter bestimmten Umständen zu einem Absturz führen. Auch dieses Problem sollte nun behoben sein.
Ab sofort verfügbar
mpv 0.41.0 steht ab sofort über die Projektseite auf GitHub zum Download bereit. Alternativ kann der freie Medien-Player auch wie gewohnt bequem über den am Ende dieser Meldung verlinkten Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.
Bei mpv handelt es sich um einen quelloffenen Audio- und Video-Player für Windows, macOS, Linux und Android mit einer puristischen Benutzeroberfläche, die sich auf das Wesentliche konzentriert. Das macht die Anwendung besonders ressourcenschonend und damit auch für Nutzer mit leistungsschwächerer Hardware interessant. Durch die Integration von FFmpeg lassen sich dabei nahezu alle gängigen Medienformate abspielen, einschließlich Untertiteln. Dank zahlreicher Tastenkürzel kann die Multiplattform-Anwendung zudem auch vollständig ohne Mausbedienung gesteuert werden.
Downloads
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5,0 Sterne
mpv ist ein quelloffener Audio- und Video-Player mit einer puristischen Benutzeroberfläche.
- Version 0.41.0
- Version 0.40.0 Inoffiziell
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Gaming-GPUs auf Abstellgleis: Kein RTX 50 Refresh in diesem Jahr, RTX 60 frühestens 2028?

Laut einem Bericht von The Information wird Nvidia die kommende Generation GeForce RTX 60 auf Basis der Rubin-GPUs verschieben. Diese wären demnach nicht vor 2028 zu erwarten. Die Wartezeit könnte das Refresh der RTX-50-Serie verkürzen, doch auch hier gibt es Verspätung.
Rubin für GeForce sollte Ende 2027 kommen
„Nvidia verschiebt neuen Gaming-Chip aufgrund von Speicherchip-Mangel“ so überschreibt The Information den besagten Bericht, der sich hinter einer Paywall versteckt. Laut dem gut informierten Analysten Jukan wird darin berichtet, dass die neue GeForce-RTX-60-Serie ursprünglich für Ende 2027 geplant gewesen sei, aber nun verschoben werde. Demnach wäre frühestens im Jahr 2028 mit neuen GeForce-Grafikkarten mit GPUs der Rubin-Generation zu rechnen.
RTX 50 Super noch später (oder gar nicht)?
Weiterhin wird berichtet, dass es in diesem Jahr keine Aktualisierung der RTX-50-Reihe geben wird. Das zumindest in der Gerüchteküche bereits mehrfach verschobene RTX 50 Super Refresh könnte demnach also erst 2027 erscheinen, wenn überhaupt.
Produktion der Gaming-GPUs werde gedrosselt
Wie bei vielen Unternehmen spielen Produkte für Verbraucher momentan eine untergeordnete Rolle, da im globalen KI-Boom mit Speicherengpässen die großen Rechenzentren den Vorrang erhalten und letztlich viel lukrativer sind. Somit überrascht auch der dritte Punkt der Meldung nicht, dass Nvidia die Produktion der Gaming-GPUs reduzieren werde.
Dazu passt, dass parallel berichtet wird, dass Nvidia die GPU-Liefermengen für China im ersten Quartal 2026 um 30 Prozent verringern wolle.
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Steam-Rabattaktion: Spielt ihr noch oder tippt ihr schon?

Immer wieder hält Valve auf Steam abseits der vier großen jährlichen Steam Sales auch kleinere Rabattaktionen mit klarem Genre- oder Themenbezug ab. Immer wieder heißt dabei fast immer – auch im Jahr 2026. Jetzt ist eine Rabattaktion zu Tastatur- und Typing-Games gestartet. Die Angebote laufen bis zum 9. Februar um 19:00 Uhr.
Tippt um euer Leben!
Im Fokus über das Wochenende stehen diesmal Tastaturspiele oder Typing Games. Gemeint sind Spiele, in denen das Tippen auf der Tastatur nicht bloß ein Mittel zum Zweck, sondern tatsächlich selbst Kernbestandteil des Gameplays ist. Die Kategorie umfasst aber keineswegs bloß Lernspiele, die ein schnelles Schreiben im 10-Finger-System oder eine neue Sprache beibringen sollen. Sondern umfasst beispielsweise auch Spiele, in denen schnelles und korrektes Tippen High-Scores knackt, Gegner über den Haufen prügelt oder eine Melodie komponiert. Wie üblich stellt ein Trailer das Genre und ausgewählte Spiele kurz vor.
Neben rabattierten Games rückt Valve außerdem auch kostenlose Demos und bald erscheinende Games in den Mittelpunkt.
Zu bedenken ist wie üblich bei derartigen Rabattaktionen, dass Sale-Preise nicht unbedingt Tiefstpreise sein müssen. Eine Übersicht über derzeit reduzierte Spiele, bisherige Tiefstpreise und diverse Filteroptionen liefert die Datenbank SteamDB. Wer am Event teilnehmende und derzeit im Preis reduzierte Spiele empfehlen möchte, kann dies gerne in den Kommentaren tun. Auch Anmerkungen oder Erfahrungen zu teilnehmenden Titeln sind gerne gesehen.
Nach dem Steam Sale ist vor dem Steam Sale
Nach dem „Festival der Tastaturbildspiele“ geht es nahtlos mit der nächsten Genre-Rabattaktion weiter: Ab dem 9. Februar sind eine Woche lang hunderte PvP-Spiele im Preis reduziert. Die nachfolgende Tabelle bietet eine Übersicht über alle Steam-Rabattaktionen bis zum Ende des Jahres 2026.
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Wie gut ist Nioh 3?: Samurai-Souls ist der erste Hit des Jahres

Das Samurai-Souls Nioh geht in die dritte Runde. Verfeinerte Mechaniken und eine gelungene Kombination aus Souls-Ideen bringen den Titel voran. Tests sagen klar: Mit Nioh 3 ist die Serie so gut wie noch nie zuvor und produziert den ersten Hit des Jahres.
Kampf und Welt sind zwei starke Beine
Was Nioh 3 großartig macht, ist laut verschiedenen Tests der Mix verschiedener Ideen aus anderen Souls-Spielen sowie konsequente Verfeinerung. Fundament der Unterhaltung bildet weiterhin der Kampf, bei dem nun zwei völlig unterschiedliche Stile, der des Samurai und des Ninjas, mit unterschiedlichen Sets Ausrüstung und Bewegungen parallel genutzt werden können – und sollen.
Gegnerdesign und Bosse werden breit gelobt, wenn auch nicht einhellig. GameReactor findet zu viel Bekanntes aus vorherigen Teilen, die meisten Seiten urteilen über übernommene Gegner und Bosse sowie ihr kreative Design aber überaus positiv. Eurogamer nennt Nioh 3 gar den Zenit des Genres.
Dazu kommt erstmals in der Serie eine „offene“ Spielwelt. Sie unterteilen die Entwickler von Team Ninja in Areale, in denen das Vorgehen freigestellt ist, und die deshalb „offene Felder“ genannt werden. Der Unterhaltungswert wird als hoch beschrieben: Tester finden viel zu erkunden und entdecken, darunter organisch eingebundene Nebenaufgaben. Die Kombination aus Erkundung und Kampf begeistert beispielhaft The Sixth Axis. Die Seite spricht von einem „Elden-Ring-großen Sprung“, den die Serie dadurch mache. 4Players ist etwas kritischer, „recht formelhaft“ sei sei die offene Welt geraten und erzeuge mehr das Gefühl eines Ubisoft-Titels denn eines Elden Rings.
Viel Nioh heißt viel Tiefgang
Weitere Grundelemente eines Nioh sind eine riesige Menge Beute und einer Vielzahl verschiedener Systeme zur Erhöhung von Charakterwerten. Dabei helfen nun neue Komfort-Optionen, etwa automatische Sortierungen, beschreibt Destructoid. Das Optimieren der eigenen Ausrüstung gehört für Eurogamer zudem fest zum Spielprinzip eines Nioh. Trotz größerer Zugänglichkeit müsse man laut GamePro jedoch Einarbeitungszeit in fummelige Systeme einplanen. Die größte Kritik übt GameReactor: Statt Mechaniken ausreichend zu verfeinern, habe das Team einfach weitere ergänzt.
Die Story hat zudem für keinen Tester besonderes Niveau, in der Regel aber auch keine Relevanz. Als Beiwerk wird ihr wenig Beachtung geschenkt. Anders sieht das bei der Technik aus. Grundsätzlich läuft das Spiel laut den Berichten auf der PlayStation 5 schlechter als auf dem PC, insgesamt aber auch dort nicht ganz problemfrei. GamePro wertet deshalb deutlich ab.
Fazit: Gute Unterhaltung
Ein Metacritic-Schnitt von 86 Punkten unterstreicht, dass die Serie mit dem dritten Teil bei den Großen des Genres angekommen ist. Das sollte allerdings auch das Mindeste sein, denn schon für das Basis-Spiel verlangt Koei Tecmo rund 80 Euro. Wenn das grundsätzliche Nioh-Prinzip überzeugt, ist Teil 3 ein herausragendes Spiel. Aber selbst wenn nicht, sind Welt und Kampf für Tester so überzeugend, dass sie über alles andere hinwegtrösten und richtig gute Unterhaltung liefern: „Es ist eines der besten Soulslikes die ich seit langer Zeit gespielt habe“, schreibt The Sixth Axis stellvertretend.
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