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Geekom IT13 Max Mini-PC mit Core Ultra 9 im Test
Mit dem Geekom IT13 Max stellt sich nach dem MSI Cubi NUC AI (Test) der nächste Mini-PC mit älterer Intel-Core-Ultra-100-Plattform dem Test. Der Preis lässt mit aktuell 659 Euro mit 24 GB RAM, 500 GB großer SSD und Windows 11 Pro aufhorchen. Zurecht? Alle Details im Test!
Der Geekom IT13 Max im Überblick
Der Geekom IT13 Max setzt wie der zuletzt getestete MSI Cubi NUC AI (1UMG) auf Intel Core Ultra 100 „Meteor Lake“, also die vorvorletzte CPU-Generation von Intel für mobile Anwendungen, die Ende 2023 vorgestellt wurde. Drei Jahre auf dem Buckel hat der Mini-PC deshalb aber nicht, im Gegenteil.
Vorgestellt wurde der Geekom IT13 Max, der ein Upgrade gegenüber dem IT13 darstellt, erst im März 2026. Er ist damit auch neuer als der MSI Cubi NUC AI (1UMG), der im Juni 2025 präsentiert worden war.
Drei Versionen zur Wahl
Geekom bietet den IT13 Max über den eigenen Store derzeit in einer Version mit 24 GB LPDDR5-5600 (verlötet) an und kombiniert dieses Modell mit einer 500 GB großen NVMe-SSD (im Testmuster die Kingston NV3), alternativ gibt es die gleiche CPU mit 32 GB LPDDR5 (verlötet) und einer 1 TB großen SSD. Mit zwei leeren SO-DIMM-Slots gibt es den IT13 Max auch als Barebone: ohne RAM, SSD und Betriebssystem.
Über Aktionen und Coupon-Codes sind alle drei Systeme derzeit deutlich unter dem „UVP“ zu bekommen:
- U9 185H, 24 GB LPDDR5, 500 GB SSD, Win 11 Pro – 659 Euro*
- U9 185H, 32 GB LPDDR5, 1 TB SSD, Win 11 Pro – 999 Euro*
- U9 185H „Barebone“ (ohne RAM, SSD, OS) – 559 Euro*
Über Plattformen wie Amazon* ist die SO-DIMM-Version vereinzelt auch noch mit RAM, SSD und OS zu bekommen. Bei Geekom selbst aktuell aber nicht.
Geekom IT13 Max vs. MSI Cubi AI (1UMG)
Der Geekom IT13 Max ist nicht nur neuer, er ist auch deutlich größer als der extrem kompakte MSI Cubi NUC AI (der für ein Vergleichsfoto nicht mehr zur Verfügung stand), bietet dafür aber auch noch mehr Anschlüsse. Thunderbolt 4 ist nicht darunter, aber zweimal USB 4. Der Anschluss bietet bis auf das eigentliche Thunderbolt-Protokoll dieselben Features.
Gleichauf liegen beide Systeme beim Angebot von zweimal Ethernet mit 2,5 Gbit/s, auch zweimal HDMI gibt es – beim System von Geekom allerdings nur HDMI 2.0 statt HDMI 2.1. Zweimal DisplayPort bieten beide Systeme über Thunderbolt 4 (MSI)/USB 4 (Geekom) ebenfalls noch an und die CPU kann auch alle vier Displays parallel ansteuern.
Vorne liegt der Geekom IT13 Max in Sachen SD-Kartenleser und auch bei der drahtlosen Konnektivität: Statt Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.3 bietet das System auf Basis des Intel BE200 bereits Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 an.
Als CPU nutzt das System den Intel Core Ultra 9 185H „Meteor Lake“, Intels erste in Großserie gefertigte Chiplet-Architektur.
Der Prozessor bietet bei 28 Watt TDP 16 Kerne (6 Performance, 8 Efficiency und 2 Low-Power-Efficiency) und eine iGPU vom Typ Intel Arc Graphics mit 8 Xe-Cores und damit genau die gleichen Eckdaten wie der Intel Core Ultra 7 155H im MSI Cubi NUC AI, jedoch von CPU bis GPU mit etwas höherem Takt. Dafür liegt auch die offizielle TDP mit 45 zu 28 Watt höher. Wie hoch sie im Alltag wirklich liegen wird, klärt der Test.
Ein Kensington-Lock und eine VESA-Halterung dürften vor allem Business-Kunden freuen, einen externen An-Ausschalter – wie MSI beim Cubi NUC AI – bietet Geekom hingegen nicht.
Ab Werk ohne Bloatware
Das System kommt ohne Bloatware, nicht einmal eine eigene Software bietet Geekom an (bei den Notebooks des Herstellers gibt es sie inzwischen, siehe den Test zum Geekom GeekBook X14 Pro). Die drei ab Werk angebotenen Profile (Performance, Normal und Silent) müssen daher im BIOS gewechselt werden. „On-the-fly“ in Windows geht es nicht. Laut Geekom ist der IT13 Max mit Linux kompatibel.
Nicht mit Ruhm bekleckert hat sich Geekom in diesem Sommer an anderer Software-Stelle: Über das eigene Download-Archiv wurde von Dritten eingeschleuste Malware verteilt. Erst auf vermehrte Nutzerhinweise hin wurde das Problem behoben, den ersten Hinweis gab es aber schon im Jahr 2024.
Technische Daten im Überblick
Testergebnisse
Leistung nach Profilen
Der Geekom IT13 Max bietet über das BIOS drei Profile an: Performance, Normal und Silent. Um sie zu wechseln, ist der Gang ins BIOS unumgänglich.
Welches Profil gewählt wird, wirkt sich unmittelbar auf die maximal nutzbare TDP der CPU und die Lüftersteuerung aus.
Der Cinebench 2025 (Multiple Threads) verdeutlicht die Unterschiede bei der TDP: Mit „Performance“ sind dauerhaft 65 Watt nutzbar, mit „Normal“ nur zu Anfang, danach sind es aber immer noch 45 Watt und damit die offizielle Standard-TDP des Core Ultra 9.
Wie es die Wahl der CPU erwarten ließ, geht im IT13 Max mit Core Ultra 9 185H (45 Watt TDP) also mehr als im viel kompakteren MSI Cubi NUC AI mit Core Ultra 7 155H (28 Watt TDP). Das passt.
Auch bei Single-Core-/Single-Thread-Lasten macht das Profil einen Unterschied, wenngleich das Silent-Profil bei 20 Watt bleibt und damit die P-Cores aktiv lässt, während der MSI Cubi NUC AI in diesem Profil im Cinebench 2026 nur noch einen E-Core rechnen ließ.
Leistung in Anwendungen
Die Ergebnisse überraschen dann auch nicht: Im Multi-Core-Test liegt der Core Ultra 9 185H mit „Performance“ und „Normal“ vor dem mit weniger TDP agierenden Core Ultra 7 155H des MSI Cubi NUC AI, bei „Silent“ wiederum sieht es andersherum aus. Ein aktueller Panther-Lake-Prozessor der oberen Leistungsregion ist aber schneller.
Auch im Single-Core-Test profitiert der Core Ultra 9 von seinem etwas höheren Takt und nutzt auch in jedem Profil einen P-Core im Cinebench. Konsequenterweise liegen alle drei Profile des Geekom IT13 Max in dieser Disziplin vor den drei Profilen im MSI Cubi NUC AI. Panther Lake liegt hinten, wenn auf dem Kern zwei Threads laufen dürfen. Gibt es nur einen Thread, kann Meteor Lake nicht von Multi-Threading (Hyper-Threading) profitieren und Panther Lake hat den stärkeren Kern.
Leistung in Spielen
100 MHz mehr iGPU-Takt und eine höhere TDP lassen den Geekom IT13 Max auch im 3DMark Steel Nomad Light besser abschneiden als den MSI Cubi NUC AI. In der Spitze sind es 36 Prozent Vorsprung. Nichtsdestoweniger keine Chance hat das System gegen einen X-Prozessor der Core-Ultra-300-Serie (Panther Lake), der mit seiner Intel Arc B390 noch einmal viel schneller ist.
Die Leistung der SSD
Die 500 GB große SSD im ersten M.2-Slot (PCIe 4.0 x4) im Testsystem ist eine Kingston NV3 PCIe 4.0 NVMe SSD, doch Geekom steht es frei, auch andere 500-GB-SSDs zu nutzen, solange sie per PCIe 4.0 x4 angebunden sind. Das nachfolgende Testergebnis ist damit als exemplarisch (nur) für das Testsystem anzusehen:
Lautstärke
Verbraucht mehr, ist aber auch schneller – das passt. Dank größerem Gehäuse bleibt der IT13 Max aber trotzdem leise(r)? Nein. Im Performance-Modus mit 65 Watt ist der Geekom IT13 Max noch einmal deutlich lauter, was in Anbetracht der um 20 Watt höheren TDP aber grundsätzlich akzeptiert werden kann.
Für das Normal-Profil, das dauerhaft nur 45 Watt und damit so viel wie das Extreme-Profil des MSI Cubi NUC AI bietet, gilt das indes weniger: Hier hätte der IT13 Max im größeren Case leiser sein dürfen. Silent wiederum ist im Multi-Core-Lauf des Cinebench 2026 wirklich so leise, wie es der Name verspricht.
Das gilt interessanterweise aber nicht, wenn der Cinebench 2026 im Single-Core- oder Single-Thread-Test durchlaufen wird. Dann ist Silent so laut wie „Normal“ im Multi-Core-Test – also alles andere als still. Die TDP erklärt das nicht, denn die liegt bei Silent immer bei maximal 20 Watt. An dieser Stelle leistet sich der IT13 Max einen handfesten Patzer.
Support
Geekom gewährt auf den Mini-PC drei Jahre Garantie und auch bei Geekom gibt es inzwischen einen deutschen Support. Auch der deutsche Support-Bereich bietet (neben dem für viele Hersteller aus Asien obligatorischen Windows-Image) alle notwendigen Treiber (auf Geekom.de „alle Fahrer“) und BIOS-Updates an. Eine Suche in Hersteller-Foren (wie bei so manch anderem Hersteller) ist nicht erforderlich. Den im Sommer 2026 publik gewordenen Malware-Vorfall will Geekom inzwischen behoben haben – optimalerweise mit nachhaltigem Effekt.
Fazit
Zum aktuellen Aktions-Coupon-Preis von 659 Euro* stellt der Geekom IT13 Max mit Core Ultra 9 185H, 24 GB LPDDR5 und 500 GB großer SSD inklusive Windows 11 Pro ein aus reiner Preis-Hardware-Sicht fast schon unschlagbar starkes Angebot* dar, das darüber hinaus auch noch lieferbar ist. Das System bietet Anschlüsse satt – bis auf Thunderbolt – und eine sehr variable, auf Wunsch sehr hohe Leistung.
Dass für den Wechsel der Profile der Gang ins BIOS notwendig ist, ist einerseits schade, andererseits sind Hersteller-Tools für viele Kunden immer noch ein Graus. Dass es unter Volllast im höchsten Profil laut wird, geht in Anbetracht der Leistung in Ordnung.
Da wiegt schwerer, dass das System in Single-Core-Lasten im Silent-Profil lauter sein kann als unter Multi-Core-Last; dass es nur dann dauerhaft leise bis lautlos agiert, wenn ein Multi-Core-Benchmark läuft, ist sicherlich nicht im Sinne des Erfinders – ob es ein BIOS-Update geben wird? Sicher sein darf man sich dessen nicht, auch wenn Geekom – trotz peinlichem Malware-Vorfall – in dieser Kategorie inzwischen zu den führenden „China-Mini-PC-Herstellern“ hierzulande gelten darf.
Zu bedenken gilt es wie beim MSI Cubi NUC AI (Test), dass Meteor Lake alias Core Ultra 100 schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat und insbesondere die iGPU nicht mit der aktuellen X-Serie von Panther Lake alias Core Ultra 300 mithalten kann. Systeme dieser Art sind aber fast dreimal so teuer.
Für jeden, der einen Mini-PC sucht, der dank 24 GB RAM zukunftsfähig und in Ansätzen für lokale AI-Anwendungen geeignet ist, ist der Geekom IT13 Max eine günstigere und immer noch mehr als zufriedenstellende Wahl, sofern man sich mit den beschriebenen Einschränkungen arrangieren kann.
- U9 185H, 24 GB LPDDR5, 500 GB SSD, Win 11 Pro – 659 Euro*
- U9 185H, 32 GB LPDDR5, 1 TB SSD, Win 11 Pro – 999 Euro*
- U9 185H „Barebone“ (ohne RAM, SSD, OS) – 559 Euro*
ComputerBase hat den Geekom IT13 Max leihweise vom Hersteller zum Testen erhalten. Eine Einflussnahme des Herstellers auf den Testbericht fand nicht statt, eine Verpflichtung zur Veröffentlichung bestand nicht. Es gab kein NDA.
(*) Bei den mit Sternchen markierten Links handelt es sich um Affiliate-Links. Im Fall einer Bestellung über einen solchen Link wird ComputerBase am Verkaufserlös beteiligt, ohne dass der Preis für den Kunden steigt.
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Fliegender Sportwagen: Tesla zeigt neuen Roadster mit Raketendüsen
Fast neun Jahre nach der ersten Vorstellung des neuen Roadsters hat Tesla nun ein neues Modell vorgestellt und dessen Flugfähigkeit demonstriert. Ein Prototyp fuhr an einer Rampe kopfüber und sprang anschließend mit einer vollen Schraube über fünf Fahrzeuge. Die dafür erforderlichen Kaltgasdüsen hatte Elon Musk 2018 angekündigt.
Kopfüber fahren und durch die Lüfte springen
Mit einer spektakulären Präsentation hat Tesla am 15. Oktober auf dem SpaceX-Versuchsgelände in McGregor (Texas) die zweite Generation eines neuen Roadsters vorgestellt. Das Modell von 2008 war das erste Serienfahrzeug von Tesla, eine im November 2017 vorgestellte zweite Generation, die sich grundlegend von dem jetzt vorgestellten Modell unterscheidet, kam hingegen nie auf den Markt.
Die aktuelle Generation des weißen Elektro-Sportflitzers fuhr zunächst eine steil aufragende, nach innen gekrümmte Schanze hinauf und blieb selbst kopfüber an ihr haften. Anschließend löste sich das Fahrzeug von dem Gerüst, drehte sich in der Luft und landete wieder auf seinen vier Rädern.
Bei einem zweiten Manöver übersprang der Roadster gleich fünf geparkte Autos: ein Cybercab, einen Cybertruck, einen Tesla Semi sowie ein Model Y und Model 3. Auch hier vollführte der Sportwagen eine volle Schraube, also eine vollständige 360-Grad-Rolle um die eigene Längsachse, bevor er wieder aufsetzte.
Das Event fand vor Zuschauern statt und wurde live übertragen.
Gebläse und Schubdüsen machen es möglich
Dass der Roadster selbst kopfüber nicht von der Rampe fällt, verdankt er leistungsstarken Gebläsen an der Unterseite. Sie saugen Luft unter dem Fahrzeug ab und erzeugen einen Sog, der den Sportwagen an die Fahrbahn presst. Laut Tesla entspricht die zusätzliche Anpresskraft bis zum Zweifachen der Gewichtskraft des Fahrzeugs. Das Verfahren soll auch bei gewöhnlichen Fahrsituationen für eine signifikant höhere Straßenhaftung sorgen. Vergleichbare Konzepte nutzen auch der McMurtry Spéirling oder der GMA T.50.
Sobald der Roadster die Verbindung zur Rampe verliert, kommen die in Kooperation mit SpaceX entwickelten Kaltgasdüsen zum Einsatz. Sie stoßen unter hohem Druck gespeicherte Luft aus und erzeugen dadurch Vortrieb. Anders als bei einem klassischen Raketentriebwerk findet dabei keine Verbrennung statt. Die Druckluft wird in kohlenstofffaserverstärkten Tanks gespeichert, die Tesla in verschiedenen Freiräumen der Karosserie untergebracht hat.
Für die flugfähige Ausführung sind insgesamt zehn Düsen und ein Druckspeicher mit rund 600 Litern Rauminhalt vorgesehen. Damit lassen sich kurze Sprünge und kontrollierte Rotationen in der Luft durchführen.
Von 0 auf ~100 km/h in 0,81 Sekunden
Auch bei der Beschleunigung setzt Tesla auf die zusätzliche Antriebskraft der Düsen. Bei der Vorführung absolvierte ein Roadster den Spurt von 0 auf 60 mph (rund 97 km/h) nach Angaben des Herstellers in lediglich 0,81 Sekunden.
Als Spitzentempo stellt Tesla mehr als 230 mph (rund 370 km/h) in Aussicht. Die Reichweite soll bei über 300 Meilen (rund 480 Kilometern) liegen. Das ist deutlich weniger als die rund 1.000 Kilometer, die Tesla bei der ersten Präsentation im Jahr 2017 angekündigt hatte.
Drei Ausführungen, Fertigungsbeginn 2028
Künftig soll der Roadster in drei Varianten angeboten werden. Den Auftakt bildet der zweisitzige Performance mit aktiver Strömungsführung und Ansaugsystem, aber ohne Kaltgasdüsen. Der ebenfalls zweisitzige Thrust erhält zusätzliche Düsen am Hinterteil, die insbesondere bei der Beschleunigung helfen sollen.
Für Flugmanöver ist dagegen die Rocket-Version vorgesehen. Sie bietet nur noch einen Sitzplatz und erhält zehn rund um das Fahrzeug angeordnete Kaltgasdüsen. Tesla sieht für diese Variante keine reguläre Zulassung vor. Kaufinteressenten können sie zudem nur auf Einladung erwerben.
Die Massenfertigung soll nach Aussagen von Elon Musk 2028 anlaufen. Ursprünglich hatte Tesla den neuen Roadster bereits 2017 vorgestellt und eine Markteinführung für 2020 angekündigt.
Endgültige Verkaufspreise gibt es erstmal noch nicht. Auf der Roadster-Homepage werden für die Performance-Version 50.000 US-Dollar und für den Thrust 250.000 US-Dollar als Reservierungsanzahlungen verlangt. Mit den späteren Verkaufspreisen sind diese Beträge nicht gleichzusetzen.
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Nvidia ist tabu: TikTok-Mutter will maßgeschneiderte KI-Chips von MediaTek

Der Mutterkonzern von TikTok, ByteDance, soll kurz vor einer Vereinbarung mit MediaTek über maßgeschneiderte KI-Chips für seine Rechenzentren stehen, wie Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet. Eine endgültige Einigung soll aber noch nicht erzielt sein.
ASICs für ByteDances Rechenzentren
MediaTek soll sogenannte ASICs (Application-Specific Integrated Circuits) an ByteDance liefern, die speziell an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst sind. Um welche Größenordnungen es sich dabei handeln soll, ist bislang allerdings nicht bekannt. Die mögliche Kooperation könnte ByteDance im derzeit stark nachgefragten Markt aber zusätzliche Chips für den Ausbau seiner KI-Infrastruktur sichern und MediaTek dabei helfen, über sein Geschäft mit Mobilprozessoren hinauszuwachsen. Falls die Vereinbarung zustande kommt, wäre der Mutterkonzern von TikTok nach Google der zweite große Kunde, für den MediaTek solche ASICs fertigt.
ByteDance kann nicht auf Nvidia zurückgreifen
ByteDance muss sich nach Alternativen zu Nvidia umsehen, da die geltenden US-Exportbeschränkungen den Zugang chinesischer Unternehmen wie Alibaba und Tencent zu den neuesten KI-Beschleunigern erheblich einschränken.
Direkte Partnerschaften mit Chipherstellern sind nach den geltenden US-Exportbeschränkungen möglich, solange die KI-Rechenleistung einen bestimmten Grenzwert nicht überschreitet. Bereits Anfang des Jahres soll ByteDance laut Bloomberg eine ähnliche Vereinbarung mit Qualcomm getroffen haben, um Millionen von KI-Chips zu beschaffen.
Ausbau der Infrastruktur kostet Milliarden
ByteDance erwägt dem Bericht zufolge, seine Ausgaben für Rechenzentren und KI-Infrastruktur auf bis zu 70 Milliarden US-Dollar zu erhöhen. Das wäre mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Für 2027 könnten die Ausgaben 100 Milliarden US-Dollar erreichen. Im September hatte sich das Unternehmen ein Darlehen über 30 Milliarden US-Dollar gesichert, um stärker in KI zu investieren.
Für MediaTek wäre eine solche Vereinbarung wichtig, um sich unabhängiger von Smartphone-SoCs aufzustellen und mit Qualcomm und Broadcom bei ASICs zu konkurrieren. Für dieses Jahr rechnet das Unternehmen mit Umsätzen aus dem KI-Chip-Geschäft von rund zwei Milliarden US-Dollar. Im kommenden Jahr strebt MediaTek jedoch bereits einen Anteil von 15 Prozent am Markt mit einem geschätzten Volumen von 80 Milliarden US-Dollar an.
ByteDance und MediaTek haben die Gespräche bislang nicht offiziell bestätigt, sie sollen jedoch kurz vorm Abschluss stehen.
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iPad mini: Apple testet OLED-Display mit 120 Hz

Apple soll beim neuen iPad mini mit OLED neben einem 60-Hz-Display auch eine Displayvariante mit 120 Hertz testen. Der Konzern könnte das für Ende Oktober erwartete „ProMotion-iPad“ damit erstmals auch unterhalb der iPad-Pro-Modelle anbieten.
ProMotion noch unsicher
Nach Angaben von Bloomberg-Reporter Mark Gurman im Power-On-Podcast sei das Thema in der Gerüchteküche noch kontrovers: Gurman will gehört haben, dass ein ProMotion-Display mit 120 Hz getestet wird. Noch ist unklar, ob Apple das kleine iPad tatsächlich mit ProMotion ausstattet oder weiterhin auf ein 60-Hz-Display setzen wird. ProMotion nennt der Konzern bisher alle Displays mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz.
This has been a bit of a controversial topic in the rumor mill. I have been told of iPad Mini units with 120 hertz ProMotion. But I’ve also been told of iPad mini units that cap at 60 hertz. So as of now, I would say it’s a coin flip.
Mark Gurman
Wie schätzt die Community die Lage ein? Wird Apple mit dem neuen iPad mini nicht nur OLED, sondern auch ein ProMotion-Display mit 120 Hertz einführen?
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Ja, ProMotion wird Teil des nächsten iPad mini
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Nein, Apple wird ProMotion erst in iPad-mini-Iterationen nach 2026 verbauen
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Nein, ProMotion wird auf absehbare Zeit ein Pro-Feature bleiben.
Neues iPad mini könnte teurer werden
Im Podcast greift Gurman auch sein am vergangenen Sonntag verbreitetes Gerücht auf, dass das iPad mini deutlich teurer werden könnte. In Anbetracht der neuen, weit höheren Preise für den Apple TV 4K der 4. Generation und den neuen HomePod mini 2 fühlt sich Gurman in seiner Vorhersage bestärkt, auch wenn er den genauen Betrag weiterhin nicht verifizieren kann. Sicher sei nur, dass es teurer werde.
Das neue iPad mini soll für den möglichen höheren Preis auf OLED setzen – hier sind sich die Gerüchte einig. Mit dem A20 Pro soll das kleine iPad auf den Chip der aktuellen (Pro-)iPhones wechseln, die Chip-Leistung könnte damit deutlich ansteigen, wie ein Vergleich über den Geekbench-7-Benchmark zeigt. Eine Vorstellung wird für Ende Oktober erwartet: Zum 28. Oktober lädt Apple Influencer erneut zu einer Launch Experience ein.
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