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Google erweitert Android-Sicherheitsfunktionen gegen Gerätediebstahl


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Google hat neue Anti-Diebstahlfunktionen für Android vorgestellt. Einige erfordern das neue Android 17, andere funktionieren auch mit älteren Versionen.

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Um Langfingern den Gerätediebstahl möglichst unattraktiv zu machen, hat Google hier nachgebessert: Denn ein verlorenes Gerät kostet etwa nicht nur den Wert des Telefons, sondern auch finanzielle Verluste, die durch Betrug entstehen können.

Die neuen Vorkehrungen bauen auf den im Januar 2026 eingeführten Funktionen auf – darunter zusätzliche Einstellungen für die Sperre bei fehlgeschlagener Authentifizierung und einem erweiterten Schutz durch die Identitätsprüfung. Das bedeutet, dass Diebe, die möglicherweise an das Gerätepasswort oder an die PIN gelangt sind, die Geräteortung nicht deaktivieren oder erneut auf das Telefon zugreifen können, wenn Besitzerinnen und Besitzer es als verloren markieren.

Laut Google aktiviert das Auslösen von „Als verloren markieren“ ferner zusätzliche Schutzmaßnahmen wie das Ausblenden der Schnelleinstellungen und das Deaktivieren neuer WLAN- und Bluetooth-Verbindungen. Überdies erzwingt das Gerät eine biometrische Authentifizierung zum Entsperren des Geräts – heißt: nur die Eigentümerin oder der Eigentümer des Geräts kann das Gerät etwa mit dem Fingerabdruck entriegeln.

Überdies erklärt Google, dass die neuen Diebstahlschutzfunktionen unter Android 17 standardmäßig aktiviert werden. Dies habe man nach einem erfolgreichen Pilotprojekt in Brasilien entschieden. Zudem erweitert Google in Märkten wie Argentinien, Chile, Kolumbien, Mexiko und Großbritannien diese Schutzmaßnahmen auf alle Geräte mit Android 10 oder höher. Funktionen wie „Remote-Sperre“ und „Diebstahlschutz-Sperre“ seien automatisch aktiviert.

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Mit Android 17 will Google Dieben außerdem den Zugriff auf Nutzerdaten erschweren. Auf unterstützten Geräten werde die Anzahl der Versuche, die PIN oder das Passwort zu erraten, deutlich reduziert und zudem längere Wartezeiten zwischen fehlgeschlagenen Versuchen eingeführt. Dies soll verhindern, dass Angreifer sich durch schnelles Ausprobieren Zugang zum gestohlenen Smartphone verschaffen können. Außerdem hat Google Verbesserungen daran vorgenommen, wie der Sperrbildschirm Informationen nach fehlgeschlagenen Versuchen anzeigt, erklärt das Unternehmen.

Um eine mögliche Rückgabe von Geräten zu vereinfachen, könne die IMEI eines Geräts nun über den Sperrbildschirm auf Geräten mit Android 12 oder neuer abgerufen werden. Laut Google können Strafverfolgungsbehörden, Gerätehersteller oder Mobilfunkbetreiber diese eindeutige Gerätekennung nutzen, um die Eigentumsverhältnisse einfach zu überprüfen und das Gerät den rechtmäßigen Besitzern zurückzugeben. Diese Funktion könne jederzeit in den Geräteeinstellungen deaktiviert werden.


(afl)



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