Online Marketing & SEO
Google macht Schluss mit peinlichen Gmail-Adressen
Cringe Gmail-Adresse? Google ermöglicht Nutzer:innen bald, ihren Mail-Namen zu ändern – ohne Datenverlust – und lockert damit erstmals eine Regel, die digitale Jugendsünden lange zementiert hat.
Google rührt an einer der langlebigsten Regeln des Internets: Die eigene @gmail-Adresse ist künftig nicht mehr zwangsläufig ein lebenslanges Relikt aus der Schulzeit. Wer sich seit Jahren mit Adressen wie darkangel2006@, sweetgirl97@ oder ähnlichen Jugendsünden vor Kolleg:innen, Kund:innen oder Behörden erklären muss, darf jetzt hoffen. Ende des Jahres 2025 sorgte Google auch schon mit einer überraschenden Änderung für Aufsehen.
Google:
Seltene Veränderung der Startseite mit AI-Hintergrund

So funktioniert die Gmail-Adressänderung
Laut einer Google-Support-Seite auf Hindi dürfen erste Nutzer:innen ihren Gmail-Nutzer:innennamen ändern, ohne ein neues Konto anlegen zu müssen. Die bisherige Adresse wird dabei nicht gelöscht, sondern als Alias hinterlegt. Bedeutet: Mails kommen weiterhin an, Logins bleiben unverändert, Daten gehen nicht verloren – lediglich der öffentliche Auftritt wird seriöser. Ganz ohne Einschränkungen läuft das Feature allerdings nicht:
- Änderung nur einmal pro Jahr
- maximal drei neue Gmail-Adressen pro Konto
- die neue Adresse ist dauerhaft und kann nicht wieder gelöscht werden
- die alte Adresse bleibt dauerhaft mit dem Konto verknüpft
- Anmeldung funktioniert mit alter und neuer Adresse
Inhalte wie E-Mails, Fotos, Drive-Dateien oder die YouTube-Historie bleiben vollständig erhalten. Lediglich in einzelnen älteren Einträgen, etwa Kalenderterminen, kann weiterhin die ursprüngliche Adresse angezeigt werden. Google empfiehlt vorsorglich ein Backup, insbesondere für ChromeOS-Nutzer:innen.
Die Gmail-Adressänderung ist noch nicht live
Der Haken: Offiziell freigeschaltet ist das Feature bislang nicht. Die entsprechende Support-Seite ist aktuell nur auf Hindi verfügbar und wirkt eher wie ein versehentlich veröffentlichter Hinweis auf einen laufenden Roll-out als wie eine angekündigte Feature-Ankündigung. Laut 9to5Google plant Google eine schrittweise Einführung, ein konkreter Zeitplan fehlt jedoch – auch mit Blick auf Deutschland.
Trotz dieser Unklarheit ist der Schritt bemerkenswert. Denn erstmals lockert Google eine Regel, die für viele Nutzer:innen über Jahre unveränderlich war. Für Millionen Gmail-Konten eröffnet sich damit perspektivisch die Möglichkeit, eine digitale Altlast abzulegen – und eine Adresse loszuwerden, die mit 14 vielleicht charmant klang, heute aber eher erklärungsbedürftig ist.
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Online Marketing & SEO
Out-of-Home-Kampagne: Katjes und Antoni feiern muslimische Community mit Ramadan-Plakat
Katjes feiert die Muslime in Deutschland – und seine Halal-Zertifizierung
Katjes und Agenturpartner Antoni Jellyhouse machen in einer neuen Out-of-Home-Kampagne Sprache zum Statement – und feiern die muslimische Community mit einer Botschaft auf arabisch. Anlass ist der Beginn des Fastenmonats Ramadan.
Am Abend des 18. Februar beginnt der Ramadan und dauert bis zum 19. März. Um gezielt die Muslime in Deutschland zu adressieren und gleichzeitig die eigenen Halal-Produkte zu bewerben, hat Antoni Jellyhouse für Katjes ein Motiv entwickelt, das bundesweit auf Außenbwerbeflächen zu sehen ist. Auf dem in der Markenfarbe Pink gehaltenen Plakat steht in arabischer Sprache die Headline: „Frohes Fastenbrechen“. Die Botschaft wird mit der deutschen Subline „Für einen gesegneten Ramadan“ und dem aus Markensicht eigennützigen Hinweis „Nasch Halal“ ergänzt – denn schließlich werden die meisten Katjes-Produkte ohne tierische Gelatine hergegestellt und sind seit kurzem mit dem Halal-Siegel versehen.
Süßwarenhersteller
US-Influencer Jake Shane wird Kreativdirektor bei Katjes
Der US-amerikanische Influencer und Comedian Jake Shane übernimmt den Posten des Chief Creative Officers beim Lakritz- und Fruchtgummihersteller Katjes. Das teilte das Unternehmen auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Zuvor hatte das Magazin Forbes berichtet. …
Die Kampagne ist seit Mitte Februar bis zum 18. März in deutschen Großstädten mit großer muslimischer Community zu sehen – darunter in Berlin, Frankfurt und Hannover sowie in der Rhein-Ruhr-Region. Auch wenn nur gut ein Viertel der Muslime in Deutschland arabisch sprechen und die Headline auf dem Katjes-Plakat lesen können: Die Message der Süßwarenmarke kommt an und dürfte zum Blickfang in vielen deutschen Metropolen werden.
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Mistral Vibe 2.0: Top Coding Agent aus Europa
Mit Mistral Vibe 2.0 kommt ein Coding Agent, der Subagents ermöglicht, deine ganze Code-Basis versteht und eine Alternative zu Codex, Opus, Gemini und Co. von den US Tech Playern bietet.
Schnelleres Coding mitten aus Europa: Mistral Vibe 2.0 verspricht agentische Code-Arbeit, die all deine Prozesskontexte aufnimmt und schneller denn je ist. Dabei kannst du personalisierte Subagents erstellen und Multi-Choice-Klarstellungen bei Unklarheiten nutzen. Mistral AI bietet mit dieser Neuheit eine weitere Alternative zu Big Tech aus den USA. Mit le Chat stellt das Unternehmen bereits eine Alternative zu ChatGPT, Gemini und Claude bereit. Mit Mistral Vibe 2.0 soll Gemini 3 Pro, GPT-5.3-Codex (Spark) und Claude Opus 4.6 Konkurrenz gemacht werden.
Anthropics Claude Opus 4.6 bringt neues Leistungsniveau für agentische KI

Was Mistral Vibe 2.0 alles kann: Zehn Mal schneller und codebase aware
Auf X stellt Mistral den neuen Coding Agent vor. Dabei verweist das Unternehmen direkt darauf, dass User damit schneller denn je arbeiten können. Die Pull-Request-Zeit soll halbiert werden können, insgesamt arbeitet Mistral Vibe 2.0 bei der Code-Bearbeitung zehn Mal schneller. Ein weiterer Vorteil, der für User gegeben ist, bezieht sich auf die Subagents. Diese lassen sich für spezifische Aufgaben anlegen und on Demand für Tests, Skripts, Reviews und Co. einsetzen.
Custom subagents – build specialized agents for targeted tasks. Deploy scripts, PR reviews, test generation – invoke them on demand. pic.twitter.com/VsWeigHay6
— Mistral Vibe (@mistralvibe) January 27, 2026
Besonders hilfreich ist außerdem, dass der Agent die gesamte Code-Basis der Nutzer:innen nicht nur verstehen, sondern auf Wunsch auch in moderne Stacks übertragen kann.

Des Weiteren bietet Mistral Vibe 2.0 sogenannte Multi-Choice-Klarstellungen, die bei etwaigen ambigen Intentionen aus Coding-Vorgaben Nachfragen und Handlungsoptionen bieten. So sollen fehlerhafte Schritte ausgeschlossen werden. Sogar intelligente Coding-Vorschläge – ähnlich wie bei einem Autocomplete Feature – liefert der Agent.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, schon vorgefertigte Workflows zu integrieren und im Unified-Agent-Modus personalisierte Modi mit spezifischen Erlaubnissen, Tool-Zugriffen und Verhaltensmustern einzupflegen.
Unified agent modes – configure custom modes that combine tools, permissions, and behaviors. Switch contexts without switching tools. pic.twitter.com/VgiGYD3oLQ
— Mistral Vibe (@mistralvibe) January 27, 2026
Du kannst mit Mistral Vibe 2.0 diverse Dateien aus der Code-Basis bearbeiten und smarte Referenzen einstellen sowie personalisierte Agent Skills hinzufügen. Schließlich kannst du den Agent auch mit GitHub, GitLab, Jira und proprietären Code-Kontexten verknüpfen und auf IDE-Erweiterungen setzen.

Verfügbar ist Mistral Vibe 2.0 für Abonnent:innen von Le Chat Pro (17,99 Euro pro Monat) und Team (29,99 Euro pro Monat und pro Mitglied). Mistral schreibt über großzügige Limits; wenn diese erreicht werden, gilt das Pay-as-you-go-Prinzip. Über die Devstral 2 API gibt es ebenfalls Zugriff. Wer auf das Mistral Studio Experiment zugreifen kann, erhält die neue Vibe 2.0-Option for free testen.
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„An den Haaren herbeigezogen“: Das sagt Schwesig-Sprecherin Lilly Blaudszun zur Kritik an ihrer Rolle bei 365 Sherpas
Sieht sich zu unrecht kritisiert: Lilly Blaudszun
Der neue Landtag in Mecklenburg-Vorpommern wird erst am 20. September gewählt. Der Wahlkampf läuft aber schon auf Hochtouren. Die jüngste Attacke gegen Landeschefin Manuela Schwesig (SPD) entzündet sich an der Tätigkeit ihrer Sprecherin Lilly Blaudszun bei der Agentur 365 Sherpas. Was Blaudszun zu den Vorwürfen sagt.
Es war der Aufreger des Wochenendes: „Wirbel um Schwesig-Sprecherin Blaudszun“, „Agentur mit lukrativen Aufträgen versorgt“, „Scharfe Kritik an D
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