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Online Marketing & SEO

Google-Shopping-Kampagnenstrukturen verstehen & optimal nutzen


Eine durchdachte Google-Shopping-Strategie ist kein „nice to have“, sondern entscheidend für Kontrolle, Effizienz und Profitabilität. Im Folgenden zeige ich Dir, warum die Struktur bei Google Shopping so entscheidend ist, welche Ansätze sich in der Praxis bewährt haben und wie Du die passende Struktur für Deinen Shop findest.

Einkaufswagen mit kleinen Versandkartons und bunten Einkaufstüten vor einem Laptop mit geöffneter Onlineshop-Seite. Symbolbild für E-Commerce und Onlineshopping. Google-Shopping-Kampagnenstrukturen verstehen & optimal nutzen

Mehr Struktur, weniger Streuverluste: so machst Du Deine Google-Shopping-Kampagnen profitabler

Das Wichtigste zur Optimierung Deiner Google-Shopping-Kampagnenstruktur in Kürze:

  • Deine Google-Shopping-Kampagnenstruktur ist das Fundament für Kontrolle und Profitabilität.
  • Deine Ziele bestimmen die passende Struktur.
  • Du kannst Deine Google-Shopping-Kampagnen beispielsweise nach Produktkategorie, Marke, Marge, Perfomance oder Funnel-Phasen strukturieren.

Erhöhe Deine Effizienz durch Priorisierung und Automatisierung.

Warum die Struktur bei Google Shopping entscheidend ist

Die Struktur Deiner Google-Shopping-Kampagne ist essenziell für Deinen Erfolg. Sie ist, neben der stetigen Feed-Optimierung, der entscheidende Hebel, mit dem Du steuerst, wohin Dein Media Budget fließt, welche Daten Du bekommst und wie profitabel Deine Kampagnen am Ende arbeiten können.
Während bei Suchkampagnen Keywords und Match Types Deine größten Hebel sind, übernimmt diese Funktion bei Shopping-Kampagnen unter anderem Deine Kampagnenstruktur.
Sie entscheidet darüber, in welcher Form Du Deine Kampagnen steuerst oder ob Du dem Algorithmus das Ruder überlässt.

Bedeutung der Kampagnenstruktur für Steuerung & Auswertung

Shopping-Kampagnen sind datengetrieben. Je sauberer die Kampagnen aufgebaut sind, desto bessere Entscheidungen kannst Du treffen, von der Budgetverteilung über die Gebotsstrategie bis zur Optimierung.

Eine gute Struktur erfüllt drei zentrale Aufgaben:

  1. Sie trennt Produkte aufgrund von Zielen voneinander: Unterschiedliche Sortimentsbereiche, Margen oder Zielgruppen erfordern unterschiedliche Strategien. Ohne klare Trennung kannst Du keine unterschiedlichen Strategien einsetzen, denn alle Produkte landen in einem einzigen Algorithmus-Topf.
  2. Sie liefert aussagekräftige Daten: Struktur bedeutet auch Datenhygiene. Nur, wenn Du Segmente logisch voneinander abgrenzt, kannst Du später valide Rückschlüsse darüber ziehen, ob Deine Produktgruppen profitabel sind, wo eventuell der ROAS sinkt oder an welcher Stelle sich mehr Budget wirklich lohnt.
  3. Sie schafft Kontrolle über Automatisierung: Smart Bidding ist ein mächtiges Werkzeug, aber nicht zwingend schlau im betriebswirtschaftlichen Sinn. Der Algorithmus maximiert Conversions, aber nicht immer ist damit eine Gewinn-Optimierung verbunden. Mit klarer Segmentierung kannst Du dem Algorithmus dabei helfen, Deine tatsächlichen Unternehmensziele auch zu erreichen.

Kurz gesagt ist die Google-Shopping-Kampagnenstruktur das Rückgrat, das Daten, Automatisierung und Strategie miteinander verbindet.

Grafik mit vier Vorteilen einer klaren Google-Shopping-Kampagnenstruktur: Transparenz durch Einblick in rentable Produkte, Kontrolle über Budgetverteilung, Messbarkeit von Trends und Flexibilität bei saisonaler oder zielgruppenbezogener Aussteuerung. Überschrift und Icons auf pinkem Hintergrund.Grafik mit vier Vorteilen einer klaren Google-Shopping-Kampagnenstruktur: Transparenz durch Einblick in rentable Produkte, Kontrolle über Budgetverteilung, Messbarkeit von Trends und Flexibilität bei saisonaler oder zielgruppenbezogener Aussteuerung. Überschrift und Icons auf pinkem Hintergrund.

Eine klare Google-Shopping-Kampagnenstruktur schafft Transparenz, Kontrolle, Messbarkeit und Flexibilität. Die Basis für Deine profitable Google-Shopping-Strategie.

Häufige Fehler und ineffiziente Setups

Fehlende Struktur ist einer der häufigsten Gründe, warum Shopping-Kampagnen trotz hohem Budget stagnieren. Die Symptome sehen dabei häufig ähnlich aus: Budgets laufen leer, obwohl Top-Performer kaum Impressionen erhalten, Smart Bidding lernt in die falsche Richtung und Du schaffst es nicht, die Profitabilität Deiner Kampagnen zu erhöhen.

Schauen wir uns die typischen Fehler einmal genauer an:

  • Fehler 1: Eine einzige Kampagne mit einem Ziel-ROAS für alle Produkte:
    Der Klassiker. Das Problem hierbei: Top-Performer subventionieren Low-Performer oder werden gar nicht erst ausgespielt, weil das Budget bereits aufgebraucht ist. Generische Search Queries fressen das Budget und Du kannst nicht erkennen, welche Produkte wirklich profitabel sind.
  • Fehler 2: Eine zu kleinteilige Kampagnenstruktur:
    Teilst Du Dein Sortiment in zu viele kleine Kampagnen auf, bekommt jede Kampagne zu wenig Daten und der Algorithmus damit zu wenig Optimierungspotenzial.
  • Fehler 3: Fehlende Kampagnenpriorisierung:
    Ohne Kampagnen-Prioritäten (hoch/mittel/niedrig) hat Google freie Hand, welche Kampagne eine Suchanfrage bedient. Im worst case landen Suchanfragen so in den teuersten Kampagnen und verbrennen damit Dein Marketing-Budget.
  • Fehler 4: Keine Nutzung von betriebswirtschaftlich relevanten Daten:
    Infos zu Margen, Einkaufspreisen oder Sortiment und Saisonalität sind für Deine Google-Shopping-Strategie essenziell. Ein Außer-Acht-Lassen dieser Daten führt dazu, dass Deine Google-Shopping-Kampagnenstruktur an der betriebswirtschaftlichen Realität vorbeiläuft.

Wie Deine Kampagnenziele die Shopping-Kampagnenstruktur bestimmen

Die beste Struktur bringt nichts, wenn sie nicht auf ein klares Ziel einzahlt. Bevor Du Deine Shopping-Kampagnen erstellst, musst Du wissen, was Du erreichen willst und warum.
Erst wenn Deine Ziele klar sind, kannst Du entscheiden, welche Daten Du brauchst, wie granular Du segmentierst und welche Gebotsstrategie am sinnvollsten ist.

Google Shopping ist kein „One-Size-Fits-All“-Kanal. Ein Shop, der seine Profitabilität steigern will, braucht eine andere Struktur als jemand, der Lagerbestände abverkauft oder neue Produkte launchen möchte.

Warum die Zieldefinition die Basis jeder Struktur ist

Um widersprüchliche Signale zu vermeiden, sollte jede Kampagne nur ein übergeordnetes Ziel verfolgen.
So ist es beispielsweise nicht sinnvoll, mit einer Kampagne so schnell wie möglich Lagerbestände verringern zu wollen und gleichzeitig einen sehr hohen ROAS zu erwarten.

Nahaufnahme eines Dartpfeils, der genau ins Ziel einer Dartscheibe trifft. Symbolbild für klare Zieldefinition und präzise Kampagnensteuerung im Online Marketing Nahaufnahme eines Dartpfeils, der genau ins Ziel einer Dartscheibe trifft. Symbolbild für klare Zieldefinition und präzise Kampagnensteuerung im Online Marketing

Treffsicher planen und gezielt steuern. Klare Ziele sind das Zentrum jeder erfolgreichen Google-Shopping-Strategie.

Deine Ziele geben den Rahmen vor, denn:

  • sie bestimmen, welche Produkte in eine Kampagne gehören.
  • sie beeinflussen, wie Du Gebote, Budgets und ROAS-Ziele setzt.
  • sie entscheiden, wie Du den Erfolg Deiner Kampagnen misst.

Ist Dein Haupt-Ziel die maximale Kampagnen-Profitabilität, so strukturierst Du anhand von Margen, Deckungsbeiträgen oder der tatsächlichen Produktperformance.
Möchtest Du dagegen neue Produkte launchen, kann Profitabilität zu Beginn nicht im Vordergrund stehen. Hier zählt, zunächst Daten zu sammeln und den Produkten zu ermöglichen, überhaupt ausgespielt zu werden.

Typische Google-Shopping-Kampagnenstrukturen im Überblick

Direkt vorweg: Es gibt nicht die eine perfekte Struktur. Dafür habe ich Dir nachfolgend jedoch fünf bewährte Ansätze mitgebracht, die sich in der Praxis etabliert haben. Jede dieser Strukturansätze folgt einer eigenen Denkweise, eignet sich für bestimmte Geschäftsmodelle und bringt eigene Chancen und Grenzen mit sich. Diese Ansätze können außerdem miteinander kombiniert werden, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Strukturierung nach Produktkategorie

Hierbei handelt es sich um einen der klassischen Strukturansätze, der sinnvoll ist, wenn Dein Sortiment breit ist und über klare, in sich homogene Kategorien verfügt (zum Beispiel Mode, Möbel, Elektronik, Garten, usw.).

Das strategische Ziel: Du möchtest Transparenz und Datenstruktur schaffen, um jede Produktgruppe einzeln optimieren und budgetieren zu können.

Umsetzung:

  • Du erstellst eine Kampagne pro Hauptkategorie (z. B. Damenmode, Herrenmode, Accessoires).
  • Die Produktgruppen gliederst Du nach Unterkategorien (z. B. Kleider, Jacken, Hosen).

Vorteile:

  • Du erhältst eine übersichtliche Datenbasis für strategische Auswertungen.
  • Leichte Budgetsteuerung auf Kategorieebene
  • Gut skalierbar, wenn das Sortiment wächst

Nachteile:

  • Innerhalb einer Kategorie kann die Marge stark schwanken
  • Ist die Produktzahl innerhalb der Kampagne sehr hoch, kann es passieren, dass sehr viele Artikel gar nicht ausgespielt werden können,
    • da das Budget nicht ausreicht, oder
    • der Google-Algorithmus sich auf Artikel fokussiert, von denen er denkt, dass sie gut performen.

Tipp: Kombiniere Deine Kategorie-Strukturen mit zusätzlichen Leistungsebenen. So kannst Du beispielsweise Bestseller-Artikel in eine separate Kampagne integrieren und über ein spezifisches ROAS-Ziel steuern. Das Gleiche kannst Du mit Restposten- oder Sale-Artikeln machen.

Strukturierung nach Marken oder Herstellern

Diese Struktur ist sinnvoll, wenn Du als Händler:in viele verschiedene Brands oder Lieferant:innen im Sortiment hast. Insbesondere dann, wenn:

  • Du markenspezifische Ziel-ROAS-Vorgaben erfüllen musst.
  • Du Herstellerbudgets verwaltest.
  • Du große Marken mit unterschiedlicher Performance im Sortiment hast.

Strategisches Ziel: Du möchtest die Brand-Performance isoliert messen und Budgets gezielt verteilen.

Umsetzung:

  • Du erstellst eine Kampagne pro Brand/Hersteller:in.
  • Die Produktgruppen kannst Du nach Produktlinie, Preisniveau oder Performance unterteilen.

Vorteile:

  • Du erhältst klare Insights pro Brand und kannst die Brand-Performance besser auswerten.
  • Du kannst für jede Brand spezifische Budgets und Ziele festlegen.
  • Stark nachgefragte Brands können gezielt skaliert werden.
  • Ideal, wenn Du Branded-Shopping-Kampagnen nutzen möchtest, sprich: dass Deine Produktanzeigen zu Suchanfragen ausgeliefert werden, die die Hersteller-Brands enthalten.

Nachteile:

  • Bei vielen Brands im Sortiment kann das Setup schnell unübersichtlich werden.
  • Auch diese Struktur berücksichtigt in der reinen Form nicht die tatsächliche Performance auf Produktebene.

Tipp: Um zu garantieren, dass die Kampagnen genügend Daten für den Algorithmus generieren, kannst Du datenschwache Kampagnen innerhalb dieser Struktur konsolidieren.

Strukturierung nach Margen

Diese Struktur ist immer sinnvoll, wenn Profit wichtiger ist als das reine Umsatzvolumen. Vor allem Shops mit sehr heterogenen Margen können von diesem Ansatz profitieren.

Das strategische Ziel: Du möchtest, dass Deine margenstarken Produkte mehr Budget und Sichtbarkeit erhalten.

Umsetzung:

  • Zunächst vergibst Du im Produktdatenfeed Custom Labels für jedes Produkt (z. B. Hohe Marge, mittlere Marge und niedrige Marge).
  • Jede Margenkategorie erhält eine eigene Kampagne mit unterschiedlichem Ziel-ROAS (hohe Margen = niedrigerer Ziel-ROAS, niedrige Margen = höherer Ziel-ROAS).
  • Die Produkte kannst Du je nach Marge dynamisch zuweisen (z. B. via Feed-Regeln oder mit einem Skript).

Vorteile:

  • Du steuerst Deine Kampagnen anhand von echten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen.
  • Du hast einen direkten Einfluss auf den Deckungsbeitrag.
  • Diese Struktur ist die ideale Grundlage für Smart Bidding und für eine hohe Kampagnenprofitabilität.

Nachteile:

  • Du benötigst stets aktuelle Margen-Daten.
  • Ohne zusätzliche Tools kann die Steuerung sehr aufwendig werden.

Tipp: Um den Aufwand gering zu halten, können wir Dir Channable (oder andere Feed-Management-Tools) zur Feed-Automatisierung empfehlen. Insbesondere das PPC-Tool hilft Dir dabei, Deine Struktur dynamisch zu halten, ohne ständig händisch Artikel zwischen Deinen Shopping-Kampagnen hin- und herschieben zu müssen.

Strukturierung nach Produktperformance

Wenn Du bereits Conversion-Daten hast und Deine Kampagnen datenbasiert steuern willst, ist dieser Ansatz perfekt. Vor allem reifere Konten mit soliden Datenmengen werden von dieser Google Shopping-Kampagnenstruktur profitieren.

Das strategische Ziel: Du willst Dein Media Budget gezielt zu den Produkten lenken, die nachweislich Umsatz und Profit liefern.

Umsetzung:

  • Zunächst vergibst Du im Produktdatenfeed Custom Labels für die Performance-Kategorien (z. B. Top-Performer, Mid, Low-Performer und Zombies).
  • Jede Performance-Kategorie erhält eine eigene Kampagne mit spezifischen Gebotsstrategien und ROAS-Zielen.
  • Die Produkte kannst Du je nach Performance dynamisch zuweisen (z. B. via Feed-Regeln oder mit einem Skript).

Vorteile:

  • Komplett datenbasiert
  • Unperformante Produkte fressen das Media Budget nicht mehr auf.
  • Die Performance bleibt transparent und stabil.
  • Produkte, die sonst kaum ausgespielt werden, können mit dieser Struktur wieder Daten sammeln.

Nachteile:

  • Durch die Datenabhängigkeit nicht unbedingt für kleine Konten mit geringen Budgets geeignet.
  • Laufende Aktualisierung ohne Skripte oder Tools sind sehr aufwendig umzusetzen.

Tipp: Auch hier erleichtern Dir Skripts wie das Flowboost-Performance-Labelizer-Skript oder Feedmanagement-Tools wie Channable die Arbeit massiv und sorgen dafür, dass die Produktzuordnung automatisiert erfolgen kann.

Strukturierung nach Funnel-Phase

Diese Google-Shopping-Kampagnenstruktur ist sinnvoll, wenn Du die Customer Journey von der ersten generischen Recherche bis zum Kauf aktiv steuern willst.

Das strategische Ziel: Du willst entlang des Funnels Kontrolle über Suchintention und Werbekosten behalten.

Umsetzung:

Du gliederst Deine Kampagnen nach Kampagnenpriorität:

  • Hohe Kampagnenpriorität: Diese Kampagne soll alle generischen Begriffe auffangen (z. B. „Laufschuhe Damen“) und erhält ein geringeres Budget mit restriktiveren Zielen.
  • Mittlere Kampagnenpriorität: Diese Kampagne kann brandbezogene Queries abdecken (z. B. „Adidas Laufschuhe Damen“).
  • Niedrige Kampagnenpriorität: Diese Kampagne soll spezifische und produktnahe Queries, die sich kurz vor dem Abschluss befinden, bedienen (z. B. „Nike Zoom Air Pegasus 40 Laufschuhe für Damen“) und erhält somit das höchste Budget mit weniger restriktiven Zielen.

Zusätzlich solltest Du die Kampagnen durch gezielte Negative Keywords gegeneinander abgrenzen, indem Du beispielsweise Brand Keywords in der Kampagne für die generischen Queries ausschließt.

Vorteile:

  • Klare Trennung von Informations- und Kaufintention
  • Präzise Gebotssteuerung nach Funnel-Phase
  • Ideal, um Dein Media Budget auf kaufnahe Search Queries zu konzentrieren

Nachteile:

  • Erfordert ein ausgefeiltes Management der Negative-Keywords
  • Hoher Zeitaufwand, da Suchbegriffsberichte regelmäßig analysiert werden müssen.

Tipp: Diese Struktur eignet sich hervorragend in Kombination mit Performance-Max-Kampagnen, da Du so die generische pMax-Reichweite mit kontrollierten BoFu-Shopping-Kampagnen kombinieren kannst.

So wählst Du die geeignete Google-Shopping-Kampagnenstruktur für Deine Ausgangslage

Die beste Google-Shopping-Kampagnenstruktur ist nicht die komplexeste, sondern die, die zu Deinem Shop, Deinen Zielen und Deinen Daten passt. Jede Google-Shopping-Strategie ist immer ein Kompromiss zwischen Kontrolle, Datenmenge und Umsetzbarkeit.

Bevor Du anfängst, Deine Google-Shopping-Kampagnen zu erstellen, solltest Du zunächst wissen, welche Stellschrauben Du hast und wie gut Dein Google-Ads-Konto datentechnisch bereits aufgestellt ist.

Holzklötze mit Fragezeichen und eine Lupe im Vordergrund. Symbolbild für Analyse und Bestandsaufnahme bei der Wahl der passenden Google-Shopping-Kampagnenstruktur. Holzklötze mit Fragezeichen und eine Lupe im Vordergrund. Symbolbild für Analyse und Bestandsaufnahme bei der Wahl der passenden Google-Shopping-Kampagnenstruktur.

Analyse statt Bauchgefühl: die passende Google-Shopping-Kampagnenstruktur beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme der Ist-Situation.

Analysiere Deine Ausgangslage – Wo stehst Du gerade?

Bevor Du Dich für einen Strukturierungsansatz entscheidest, solltest Du zunächst eine ehrliche Bestandsaufnahme machen.

  1. Wie groß ist Dein Produktsortiment? Die Produktmenge entscheidet darüber, wie granular Du arbeiten kannst. Je mehr Artikel, desto eher solltest Du auf Automatisierung und klare Cluster setzen.
  2. Wie viele Daten hast Du? Verfügt Dein Google Ads-Account bereits über Conversion- und Performance-Daten? Wenn nein, ist eine performancegetriebene Struktur zu Beginn vielleicht noch nicht ideal.
  3. Wie differenziert sind Deine Margen? Bei homogenen Margen ist eine margenorientierte Struktur nicht nötig.
  4. Wie viel Zeit und Know-how steht Dir zur Verfügung? Ein komplexes und dynamisches Setup benötigt Betreuung und Unterstützung durch Tools, die ebenfalls laufende Kosten verursachen können. Hast Du weder die Zeit noch die Ressourcen, ist eine einfache Grundstruktur manchmal besser, als ein komplexes, dynamisches Setup, welches theoretisch ideal wäre.

Erst, wenn Du Deine Ausgangslage kennst, kannst Du fundierte Entscheidungen über Deine Google-Shopping-Strategie treffen.

Die Tabelle zeigt, welche Kampagnenstruktur bei verschiedenen Zielen für Google Shopping sinnvoll ist.Für mehr Profitabilität: nach Margen oder Performance strukturieren. Für Wachstum: nach Kategorie oder Marke. Für Lagerabbau: eigene Sale- oder Restposten-Kampagnen. Für neue Produkte: eine Launch-Kampagne. Für Markenbekanntheit: nach Marke oder Brand-Generic-Split. Die Tabelle nennt zu jedem Ziel den passenden Fokus und typische Risiken. Die Tabelle zeigt, welche Kampagnenstruktur bei verschiedenen Zielen für Google Shopping sinnvoll ist.Für mehr Profitabilität: nach Margen oder Performance strukturieren. Für Wachstum: nach Kategorie oder Marke. Für Lagerabbau: eigene Sale- oder Restposten-Kampagnen. Für neue Produkte: eine Launch-Kampagne. Für Markenbekanntheit: nach Marke oder Brand-Generic-Split. Die Tabelle nennt zu jedem Ziel den passenden Fokus und typische Risiken.

Diese Matrix zeigt, dass Deine Ziele und die Datengrundlage über Deine Google-Shopping-Kampagnenstruktur entscheiden.

Best Practices und Tipps aus der Praxis

Eine saubere Struktur ist das Fundament, die wahre Effizienz kommt jedoch erst durch kluge Details im Setup. Feed, Prioritäten, Custom Labels und Automatisierung greifen hierbei ineinander wie Zahnräder.

Custom Labels clever nutzen

Custom Labels sind ein oft unterschätztes Power-Tool, die häufig nur als optionales Feld im Produktdatenfeed behandelt werden. In Wahrheit sind Custom Labels jedoch einer Deiner stärksten Steuerungshebel und das Bindeglied zwischen Produktdaten, Strategie und Kampagnenaufbau.
Bei Custom Labels handelt es sich um frei definierbare Attribute, mit welchen Du Dein Sortiment nach Deinen Kriterien clustern kannst.

Mit Custom Labels kannst Du beispielsweise Deine Kampagnen nach diesen Segmenten steuern:

  • Profitabilität: Hohe Marge, niedrige Marge
  • Performance: High-Performer, Low-Performer oder Zombies
  • Saison & Abverkauf: Sale, Winter oder Sommer

Diese Labels erlauben Dir, Produkte in Gruppen zusammenzufassen, die strategisch Sinn ergeben und Smart Bidding damit gezielt zu trainieren.

Custom Labels sind außerdem essenziell, um Deine Produkte mit einem überschaubaren Aufwand automatisiert den Kampagnen zuzuordnen.

Praxisbeispiel:
Als Modehändler:in könntest Du Custom Labels beispielsweise zur Klassifizierung von Produkten mit einer hohen/niedrigen Marge und einer hohen/niedrigen Performance nutzen. So kannst Du Deine Kampagnen gleichzeitig nach Wirtschaftlichkeit und Performance steuern und Produkten mit einer hohen Marge und einer guten Performance mehr Budget und weniger restriktive Kampagnenziele zur Verfügung stellen.

Tipp: Mit Feed-Management-Tools wie Channable und Co. kannst Du Custom Labels anhand von Feed-Regeln dynamisch vergeben.

Sechs leere Preisschilder symbolisieren Custom Labels in Google Shopping. Sie stehen für individuell definierbare Produktkennzeichnungen, mit denen Händler ihr Sortiment strategisch clustern und Kampagnen gezielt steuern können. Etwa nach Marge, Performance oder Saison Sechs leere Preisschilder symbolisieren Custom Labels in Google Shopping. Sie stehen für individuell definierbare Produktkennzeichnungen, mit denen Händler ihr Sortiment strategisch clustern und Kampagnen gezielt steuern können. Etwa nach Marge, Performance oder Saison

Custom Labels helfen dabei, Produkte nach sinnvollen Segmentierungskriterien zu kennzeichnen und so Deine Google-Shopping-Kampagnenstruktur gezielt zu steuern.

Kampagnenpriorisierung sinnvoll einsetzen

Die Kampagnenpriorität ist ebenfalls ein unterschätztes Steuerungselement in Deinem Google Ads-Account. Sie entscheidet, welche Kampagne bei einer relevanten Suchanfrage zum Zug kommt, wenn ein Produkt in mehreren Kampagnen vorhanden ist. Damit kannst Du nicht nur die Suchintention steuern, sondern auch Überschneidungen, Tests oder Sale-Phasen kontrollieren.

Bei sich überschneidenden Kampagnen wählt Google nach folgendem Prinzip aus:

Die Infografik erklärt, wie Google bei sich überschneidenden Shopping-Kampagnen entscheidet: Zuerst zählt die Kampagnenpriorität (hoch, mittel, gering), danach das Gebot und zuletzt der Anzeigenrang. Die Infografik erklärt, wie Google bei sich überschneidenden Shopping-Kampagnen entscheidet: Zuerst zählt die Kampagnenpriorität (hoch, mittel, gering), danach das Gebot und zuletzt der Anzeigenrang.

Befindet sich ein identisches Produkt in verschiedenen Kampagnen, entscheidet Google zuerst nach Kampagnenpriorität, dann nach Gebot und zuletzt nach dem Anzeigenrang.

Das heißt für Dich, dass im Falle von sich überschneidenden Kampagnen immer die Kampagne mit der höheren Priorität zum Zug kommt, unabhängig von der Höhe Deines Gebots.
Erst, wenn keine Kampagne mit höherer Prio in Frage kommt, greift die nächste Stufe.

Neben der bereits vorgestellten Möglichkeit, die Kampagnenpriorisierung für die Strukturierung nach Funnel-Stufen zu nutzen, gibt es noch die Option, Überschneidungen zwischen Kampagnen zu kontrollieren.

Prioritäten verhindern Konkurrenz zwischen den Kampagnen: Wenn ein Produkt beispielsweise sowohl in einer temporären Sale-Kampagne als auch in einer Standard-Kampagne liegt, entscheidest Du über die Priorität, welche Kampagne gewinnt.

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Beispiel:
Kampagne A (hohe Priorität) „SALE“: Für Aktionen und aggressivere Biddings
Kampagne B (mittlere Priorität): Reguläres Produkt-Setup

Solange der Rabatt aktiv ist, dominiert Kampagne A. Nach Ende der Aktion greift automatisch wieder Kampagne B, ohne dass Du manuell Artikel verschieben musst. Das minimiert das Fehlerrisiko deutlich. Das gleiche Prinzip kannst Du auch für Push-Kampagnen zu Black-Friday, Cyber-Monday und Co. nutzen.

Automatisierungsmöglichkeiten und Skripte
Automatisierung ist kein Ersatz für Deine Google-Shopping-Strategie, kann Dir aber helfen, diese umzusetzen.

Gerade in großen Accounts ist Automatisierung sehr hilfreich, um Fehlerquellen zu eliminieren und die Umsetzungsgeschwindigkeit zu erhöhen.

Bewährte Automatisierungsmöglichkeiten sind beispielsweise folgende:

Feed-Optimierung: Mit Feed-Management-Tools kannst Du Titel, Beschreibungen und Custom Labels dynamisch anhand von Feed-Regeln anpassen und so mit einem vergleichsweise geringen Zeitaufwand auch große Produktdatenfeeds optimieren oder bearbeiten. Zusätzlich kannst Du Artikeln anhand ihrer Leistung und ihrer Bezugskosten regelbasiert Custom Labels vergeben, was diesen Prozess erheblich vereinfacht.
Insbesondere für Shops mit vielen Artikeln ist ein Feed-Management-Tool fast unverzichtbar und erleichtert Deine Arbeit ungemein. Diese Zeitersparnis rechtfertigt in so gut wie allen Fällen die teilweise hohen laufenden Kosten für das Tool. Ein sehr großer Vorteil ist außerdem, dass das Fehlerpotenzial deutlich minimiert wird.

Regelbasierte Performance-Steuerung: Mit Hilfe von Skripten oder Feed-Management-Tools kannst Du Deine Shopping-Kampagnen laufend an die tatsächliche Performance Deiner Produkte anpassen. Zum Beispiel lassen sich Produkte mit einem schlechten ROAS bei gleichzeitig hohen Klicks automatisiert pausieren oder Artikel, die kaum ausgespielt werden, in andere Kampagnen überführen. Mit Hilfe von Skripten ist es auch möglich, die tatsächlichen Performancedaten anhand von festgelegten Ziel-Werten in Custom Labels zu übersetzen, sodass Deine Google-Shopping-Struktur immer mit aktuellen Daten arbeitet und das gänzlich ohne manuelle Eingriffe.

Fazit

Mehrere unterschiedlich gestaltete Türen stehen nebeneinander im Wald. Sie symbolisieren die Vielfalt möglicher Google-Shopping-Kampagnenstrukturen und die Notwendigkeit, den passenden, klaren und lebendigen Weg für die eigene Strategie zu wählen.Mehrere unterschiedlich gestaltete Türen stehen nebeneinander im Wald. Sie symbolisieren die Vielfalt möglicher Google-Shopping-Kampagnenstrukturen und die Notwendigkeit, den passenden, klaren und lebendigen Weg für die eigene Strategie zu wählen.

Viele Wege führen zum Ziel. Entscheidend ist, dass Deine Google-Shopping-Strategie klar, logisch und an Deine Strategie angepasst bleibt.

Ob Du am Ende nach Kategorie, Marke, Marge oder Performance strukturierst, ist nur die eine Seite der Medaille. Wichtig ist, dass Du außerdem eine klare Google-Shopping-Strategie hast, die Dein Geschäft widerspiegelt.

Smart Bidding kann nur dann wirklich effizient arbeiten, wenn Du die relevanten Signale gibst.

Halte Deine Google Shopping-Kampagnenstruktur dabei einfach, logisch und lebendig:

  • Einfach, damit sie skalierbar bleibt.
  • Logisch, damit sie Deine Ziele abbildet.
  • Lebendig, damit sie sich mit dem Markt und dem Sortiment entwickelt.

Wenn Du Dir unsicher bist, ob Deine Google-Shopping-Kampagnenstruktur Deinen Zielen entspricht, dann schreib uns gern. Wir werfen gemeinsam ein Blick in Dein Konto und zeigen Dir konkrete Verbesserungspotenziale auf.

 

Bildnachweis: Titelbild: Adobe / Mymemo; Bild 2: KI-generiert mit Dall-E, eigene Nachbearbeitung/ Seokratie GmbH; Bild 3: Adobe / Siam; Bild 4: Adobe / CreativeCreations; Bild 5: Eigene Darstellung; Bild 6: Adobe / kazy; Bild 7: KI-generiert mit Dall-E, eigene Nachbearbeitung/ Seokratie GmbH; Bild 8: Adobe / Oleksiy

 



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Auch Werbung betroffen: Bundesrat billigt Anti-Greenwashing-Gesetz


Greenwashing wird ab September geahndet

Nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat für ein Gesetz gestimmt, das sogenanntes Greenwashing effektiver unterbinden soll. Das wirkt sich auch auf die Werbung aus.

Das Gesetz sieht für irreführende Aussagen zu angeblich positiven Eigenschaften eines Produkts in Bezug auf Nachhaltigkeit, Umwelt- oder Klimaschutz härtere Konsequenzen vor. „Das ist im Interesse von Verbraucherinnen und Verbrauchern, die eine informierte Kaufentscheidung treffen wollen“, sagte Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD).

Wer auf der Verpackung, in Anzeigen, Werbebroschüren oder im Internet mit Begriffen wie „umweltfreundlich“ oder „klimaneutral“ wirbt, muss diese Behauptung künftig auch belegen können – andernfalls drohen Abmahnung oder sogar Schadenersatz. Außerdem dürfen Nachhaltigkeitssiegel gemäß der Neuregelung nur noch dann benutzt werden, wenn sie auf einem Zertifizierungssystem beruhen oder von staatlichen Stellen festgesetzt wurden.

Vorerst keine Änderung der Frist

Gelten sollen die neuen Regeln ab dem 27. September 2026. Der Bundesrat hatte schon vor der Verabschiedung im Bundestag eine längere Abverkaufsfrist für bereits hergestellte Produkte sowie Verpackungen vorgeschlagen. Zudem kritisierten die Länder, dass die EU-Richtlinie mit einem hohen bürokratischen Aufwand verbunden sei.

In dem Gesetz, dem der Bundesrat nun grünes Licht gab, bleibt es jedoch bei der ursprünglichen Frist. Deutschland sei an die zeitlichen Vorgaben der EU-Richtlinie gebunden, die das Gesetz umsetzt, hieß es in einem vom Bundestag beschlossenen Entschließungsantrag. Dieser forderte die Bundesjustizministerin dazu auf, sich auf EU-Ebene für eine verlängerte Frist einsetzen.



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Sixt, Lidl, McDonald’s & Wadephul: So kreativ greifen Marken und Politiker das virale Pinguin-Meme auf


Auch Sixt springt auf den Pinguin-Hype auf

Erst Schafe, jetzt ein Pinguin: viraler Tier-Content prägt im ersten Monat des neuen Jahres sowohl Social Media als auch das Marketing. Aktuell sorgt ein nihilistischer Pinguin aus einem jahrealten Dokumentarfilm von Werner Herzog für zahlreiche Marken-Memes – und sogar für politische Reaktionen.

2007 in der Antarktis: Mitten in einem unendlich weiten Feld aus Schnee und Eis ist ein Pinguin zu sehen, der sich soeben von seiner Kolonie gelö

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Google-Ads-Landingpage-Qualität: Der unterschätzte Erfolgsfaktor


Du steckst viel Herzblut und Zeit in Deine Google Ads-Kampagnen, optimierst Keywords, Anzeigen und Gebote, aber die Ergebnisse bleiben aus? Oft liegt es an der Google Ads-Landingpage-Qualität. Denn auf der Seite entscheidet sich, ob sich Deine Nutzer*innen verstanden fühlen, Vertrauen fassen und konvertieren. In diesem Blogpost zeige ich Dir, wie eine starke Landingpage das Erlebnis Deiner Nutzer*innen verbessert und Deine Google Ads-Performance spürbar steigert.

Warum die Qualität Deiner Landingpage über Erfolg und Misserfolg entscheidet

Die Google Ads-Landingpage-Qualität ist einer der zentralen, aber häufig unterschätzten Erfolgsfaktoren Deiner Kampagnen. Keywords, Gebote und Anzeigen lassen sich vergleichsweise schnell messen und optimieren. Die Landingpage rückt dagegen oft erst dann in den Fokus, wenn die Performance stagniert oder die Kosten pro Conversion steigen. Dabei entscheidet sich genau hier, ob aus einem Klick eine Conversion wird.

Eine performante Google Ads-Landingpage macht in wenigen Sekunden klar: „Du bist hier richtig!“ Sie greift die Erwartung aus Anzeige und Suchbegriff auf, baut Vertrauen auf und führt die Nutzer*innen logisch zum nächsten Schritt. Genau diese Faktoren verbessern direkt die Conversion Rate (CVR), senken Deine Kosten und sorgen auch langfristig dafür, dass automatisierte Gebotsstrategien effizienter arbeiten.

Einfluss der Qualität Deiner Landingpage auf CVR und CPA

Je besser Inhalte, Struktur und Nutzerführung auf die Erwartungen der Nutzer*innen abgestimmt sind, desto wahrscheinlicher ist eine Conversion. Eine hohe CVR senkt wiederum den Cost-per-Acquisition (CPA), da aus dem gleichen Traffic mehr Conversions erzielt werden.

Typische Qualitätsmängel, die sich negativ auf CVR und CPA auswirken, sind:

  • unklare oder zu allgemeine Inhalte
  • fehlende Relevanz zum Suchbegriff oder zur Anzeige
  • überladene Seiten ohne klare Handlungsaufforderung
  • technische Hürden wie lange Ladezeiten oder fehlerhafte Formulare

Auch bei gut optimierten Kampagnenstrukturen führen solche Schwächen dazu, dass ein Großteil des Budgets ineffizient verpufft.

Warum die Nutzererfahrung mit der Landingpage so relevant ist

Die Nutzererfahrung auf Deiner Landingpage ist der entscheidende Hebel für Vertrauen und Orientierung. Nutzer*innen kommen mit einer klaren Erwartung, geprägt durch ihre Suchanfrage und Deine Anzeige. Passt die Landingpage nicht dazu, steigt die Absprungrate und die Wahrscheinlichkeit einer Conversion sinkt drastisch.

Eine gute User Experience erkennst Du zum Beispiel an:

  • klarer Struktur (visuelle Hierarchie) und verständlichen Inhalten
  • schnell auffindbaren und relevanten Informationen
  • intuitiver Navigation ohne Ablenkungen
  • einem klaren Call-to-Action, logisch platziert und eindeutig formuliert

Google misst diese Faktoren indirekt über Nutzersignale wie die Verweildauer oder Interaktionen. Eine schlechte Nutzererfahrung kostet Dich daher doppelt: kurzfristig weniger Conversions und langfristig insgesamt eine schwache Kampagnenleistung.

Merke: „Don’t make me think“ sollte das zentrale Prinzip bei der Konzeption jeder Landingpage sein.

Die Bedeutung für Smart Bidding

Smart-Bidding-Strategien, also Gebotsstrategien zur Maximierung von Conversions, Ziel-CPA, Conversion-Wert und Ziel-ROAS, sind auf ausreichend vorhandene (Conversion-)Daten angewiesen. Die Qualität und Performance Deiner Landingpage beeinflusst dabei maßgeblich, wie zuverlässig Googles Algorithmen lernen können.

Ist die Nutzererfahrung inkonsistent oder die Conversion-Strecke unnötig komplex, entstehen zu wenige verwertbare Signale. Die Folgen sind eine steigende CPA und der Eindruck, dass Google Ads „nicht funktioniert“.

Skizzierte Landingpage mit markierten Elementen wie Headline, Call-to-Action und Nutzerführung als Sinnbild für Conversion-optimierte Google Ads Landingpage.Skizzierte Landingpage mit markierten Elementen wie Headline, Call-to-Action und Nutzerführung als Sinnbild für Conversion-optimierte Google Ads Landingpage.

Ob die eingekauften Klicks zu Conversions werden, hängt entscheidend von einer klar strukturierten Google Ads-Landingpage mit eindeutiger Nutzerführung ab.

Wie beeinflusst die Qualität Deiner Landingpage die Google Ads-Anzeigenposition?

Die Anzeigenposition in Google Ads hängt nicht nur vom Gebot ab. Vielmehr ist sie das Ergebnis aus Gebot und verschiedenen Faktoren, die im Qualitätsfaktor vereint werden. Die Google Ads-Landingpage-Qualität spielt dabei eine zentrale Rolle, da sie direkt in die Bewertung des Qualitätsfaktors einfließt. Das heißt konkret: Ist die Landingpage schwach (z. B. unstrukturiert, wenig relevant), kann Deine Anzeige trotz hohem Gebot schlechter ausgespielt werden oder Du musst unnötig hohe Klickpreise zahlen, um mitzuhalten.

Diese Rolle spielt Deine Landingpage für den Qualitätsfaktor

Der Qualitätsfaktor in Google Ads setzt sich aus drei Hauptkomponenten zusammen:

  • voraussichtliche Klickrate (CTR)
  • Nutzererfahrung mit der Landingpage
  • Anzeigenrelevanz
Infografik zum Google Ads Qualitätsfaktor mit den drei Bewertungsdimensionen „voraussichtliche Klickrate“, „Anzeigenrelevanz“ und „Nutzererfahrung mit der Landingpage“.Infografik zum Google Ads Qualitätsfaktor mit den drei Bewertungsdimensionen „voraussichtliche Klickrate“, „Anzeigenrelevanz“ und „Nutzererfahrung mit der Landingpage“.

Die Nutzererfahrung mit der Landingpage ist eine von drei zentralen Komponenten des Qualitätsfaktors und hat direkten Einfluss auf die Anzeigenposition und Klickpreise.

Gerade die Nutzererfahrung mit der Landingpage wird in der Praxis oft vernachlässigt, obwohl sie direkt beeinflusst, wie gut Deine Anzeigen ausgespielt werden.

Google bewertet dabei, ob Deine Landingpage für Nutzer*innen hilfreich, relevant und leicht nutzbar ist. Positiv wirken sich vor allem aus:

  • klare Inhalte
  • starkes Intent Matching (Anzeige/Keyword und Landingpage passen zusammen)
  • stabile technische Umsetzung

Ein hoher Qualitätsfaktor ermöglicht, dass:

  • Deine Anzeigen bei gleichen Geboten bessere Positionen erhalten,
  • die CPCs sinken,
  • Deine Anzeigen auch bei wettbewerbsintensiven Keywords stabiler ausgeliefert

Message Matching als entscheidender Faktor

Mehrere Hände fügen passende Puzzleteile zusammen als Sinnbild für konsistente Botschaften zwischen Anzeige, Keyword und Landingpage.Mehrere Hände fügen passende Puzzleteile zusammen als Sinnbild für konsistente Botschaften zwischen Anzeige, Keyword und Landingpage.

Gutes Message Matching zeichnet sich dadurch aus, dass Suchanfrage, Anzeige und Landingpage wie Puzzleteile ineinandergreifen.

Ein zentraler Aspekt der Qualität von Landingpages ist das sogenannte Message Matching. Damit ist die inhaltliche Übereinstimmung zwischen Suchanfrage, Anzeige und Landingpage gemeint. Nutzer*innen erwarten, dass sich die Botschaft aus der Anzeige nahtlos auf der Zielseite fortsetzt.

Fehlendes oder schwaches Message Matching äußert sich häufig durch:

  • allgemeine Landingpages für sehr spezifische Suchanfragen
  • abweichende Begrifflichkeiten zwischen Anzeige und Seiteninhalt
  • unklare oder verspätete Bestätigung des Nutzerbedürfnisses

Gutes Message Matching liegt vor, wenn zentrale Begriffe aus Suchanfrage und Anzeige auf der Landingpage wiederauftauchen, das Hauptversprechen Above the Fold klar kommuniziert wird und Nutzer*innen ohne Umwege erkennen: „Hier bin ich richtig, hier finde ich, wonach ich gesucht habe.“ Diese inhaltliche Konsistenz verbessert die Orientierung und das Vertrauen – und sendet Google indirekt positive User Signals, die sich auf Qualitätsfaktor, CPC und damit auch auf die Anzeigenposition auswirken können.

Welche technischen Faktoren beeinflussen die User Experience?

Neben der inhaltlichen Relevanz beeinflussen auch technische Faktoren maßgeblich die Nutzererfahrung auf Deiner Landingpage.

Dazu zählen insbesondere:

Technische Defizite sorgen für Frust, steigende Absprünge und weniger Conversions – und werden von Google als negatives Signal gewertet. Die Folgen sind: niedrigere Qualitätsfaktoren, schlechtere Anzeigenpositionen und gleichzeitig steigende Klickpreise.

Diese Tools helfen Dir bei der Analyse Deiner Landingpage-Qualität

Um die Google Ads-Landingpage-Qualität gezielt zu verbessern, braucht es belastbare Daten. Reines Bauchgefühl oder isolierte Conversion-Zahlen reichen nicht aus, um strukturelle Schwächen in der Nutzererfahrung mit der Landingpage zu identifizieren. Erst die Kombination aus Verhaltensdaten, technischen Kennzahlen und internen Signalen von Google Ads ermöglicht eine fundierte Bewertung, sodass Du nicht ins Blaue hinein optimierst.

Mit Heatmaps die User Experience analysieren

Heatmap Tools wie Hotjar oder Microsoft Clarity liefern wertvolle Einblicke in das tatsächliche Nutzerverhalten auf der Landingpage. Sie zeigen, wo Nutzer*innen klicken, wie weit sie scrollen und an welchen Stellen sie abbrechen und die Seite verlassen. Gerade bei gutem Traffic, aber niedriger CVR lassen sich hier häufig die Ursachen für Abbrüche und unzufriedene Nutzer*innen erkennen.

Typische Erkenntnisse aus Heatmaps sind:

  • Wichtige Inhalte oder Call-to-Actions werden nicht wahrgenommen.
  • Nutzer*innen brechen vor entscheidenden Elementen ab.
  • Die Scroll-Tiefe reicht nicht bis zu relevanten Informationen.
  • Klicks auf nicht-interaktive Elemente deuten auf Erwartungsbrüche hin.

Auf dieser Basis lassen sich das Layout, die Content-Struktur und die Conversion-Elemente gezielt optimieren, um die Nutzererfahrung mit der Landingpage messbar zu verbessern.

Das Bild zeigt ein Dashboard mit Scroll-, Klick- und Mausbewegungs-Heatmaps zur Analyse des Nutzerverhaltens auf einer Landingpage.Das Bild zeigt ein Dashboard mit Scroll-, Klick- und Mausbewegungs-Heatmaps zur Analyse des Nutzerverhaltens auf einer Landingpage.

Heatmaps machen sichtbar, wie Deine Nutzer*innen mit Deiner Landingpage interagieren, wo sie klicken, scrollen oder abbrechen. Damit liefern sie wertvolle Hinweise zur Optimierung der Nutzererfahrung.

Nützliche Tools zur Überprüfung der technischen Performance

Die technische Performance ist ein zentraler Bestandteil der Google Ads-Landingpage-Qualität. Das gilt auch, wenn Deine Landingpage nur für Kampagnen genutzt wird und nicht organisch gefunden werden kann.

Hilfreich sind hier unter anderem Tools zur:

  • Messung von Ladezeiten und Core Web Vitals (zum Beispiel Google PageSpeed Insights)
  • Analyse der mobilen Nutzbarkeit (zum Beispiel via Responsively oder BrowserStack)
  • Prüfung von Weiterleitungen und Server-Antwortzeiten

Besonders relevant ist die mobile Performance, da ein Großteil des Google Ads-Traffics mobil stattfindet. Technische Schwächen zeigen sich hier häufig stärker als auf dem Desktop und haben direkten Einfluss auf die Absprungrate und die Wahrscheinlichkeit einer Conversion.

Tipp: Um Abbrüche zu vermeiden, solltest Du Deine Website und alle zugehörigen Landingpages von Anfang an nach dem Mobile-First-Prinzip konzipieren und laufend optimieren. Selbst wenn Deine Zielgruppe eher über den Desktop konvertiert, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass der erste Touchpoint mit Deinem Unternehmen über das Smartphone stattfindet.

Google PageSpeed Insights-Bericht mit Core Web Vitals wie Largest Contentful Paint, Interaction to Next Paint und Cumulative Layout Shift für eine Landingpage.Google PageSpeed Insights-Bericht mit Core Web Vitals wie Largest Contentful Paint, Interaction to Next Paint und Cumulative Layout Shift für eine Landingpage.

Die Core Web Vitals liefern wichtige Hinweise dazu, wie Google die Nutzererfahrung einer Landingpage bewertet, und zeigen gleichzeitig wertvolle Ansatzpunkte zur Performance-Optimierung auf.

Hilfreiche Infos aus dem Kampagnen- und Keyword-Bericht

Auch Google Ads selbst liefert Dir wertvolle Hinweise zur Qualität der Landingpage. Nutze Kampagnen- und Keyword-Berichte daher nicht nur für Gebots- oder Keyword-Optimierung, sondern auch zur Bewertung der Zielseiten.

Wichtige Signale auf Keyword-Ebene sind:

  • Qualitätsfaktor
  • Nutzererfahrung mit der Landingpage
  • auffällige Abweichungen bei CPC, CTR und Conversion Rate
  • Keywords mit hoher Relevanz, aber schwacher Performance (viele Klicks, wenig Conversions)
eyword-Bericht in Google Ads mit Leistungskennzahlen wie Klicks, Impressionen, CTR, Conversion Rate, CPC und Qualitätsfaktor inklusive Bewertung der Nutzererfahrung mit der Landingpage.eyword-Bericht in Google Ads mit Leistungskennzahlen wie Klicks, Impressionen, CTR, Conversion Rate, CPC und Qualitätsfaktor inklusive Bewertung der Nutzererfahrung mit der Landingpage.

Der Keyword-Bericht in Google Ads liefert wertvolle Hinweise zur Landingpage-Qualität, etwa über den Qualitätsfaktor und die Bewertung der Nutzererfahrung auf Keyword-Ebene.

Auch im Kampagnenbericht selbst kannst Du wertvolle Rückschlüsse auf die Performance Deiner Landingpage ziehen. Ein erster Anhaltspunkt ist beispielsweise das Verhältnis zwischen Deiner Klickrate und der CVR. Auch die Höhe der CPCs in Verbindung mit der CVR sowie steigende CPAs können wertvolle Erkenntnisse liefern.

Google Ads-Kampagnenbericht mit Kennzahlen zu Impressionen, Kosten, Conversions, Ziel-CPA sowie zeitlichem Performance-Verlauf im Suchnetzwerk.Google Ads-Kampagnenbericht mit Kennzahlen zu Impressionen, Kosten, Conversions, Ziel-CPA sowie zeitlichem Performance-Verlauf im Suchnetzwerk.

Der Kampagnenbericht in Google Ads zeigt die Entwicklung zentraler Leistungskennzahlen wie Conversions, Kosten und Ziel-CPA und liefert wichtige Kontextdaten für die Bewertung der Landingpage-Qualität.

Wenn Deine Keywords und Kampagnen trotz guter Anzeigen und einer hoher Klickrate schlecht konvertieren, ist die Landingpage häufig der limitierende Faktor. Mithilfe der systematischen Auswertung dieser Berichte lassen sich klare Prioritäten für die Optimierungen Deiner Landingpages ableiten und datenbasiert umsetzen.

Warum SEO auch für Google Ads-Landingpages relevant ist

Obwohl SEO und SEA unterschiedliche Disziplinen sind, greifen sie auf Landingpage-Ebene unmittelbar ineinander. Viele Faktoren, die eine Seite für organische Rankings qualifizieren, wirken sich gleichzeitig positiv auf die Google Ads-Landingpage-Qualität aus. Ignorierst Du diese Synergien, verschenkst Du wertvolles Potenzial.

Keyword-Relevanz und Intent Matching

Ein zentraler Überschneidungspunkt von SEO und SEA ist die inhaltliche Relevanz. In der SEO ist intent-basiertes Arbeiten längst Standard. Und genau dieser Ansatz macht auch bei Google Ads-Landingpages oft den Unterschied.

Eine gute Google Ads-Landingpage:

  • greift die Suchintention klar und präzise auf,
  • nutzt relevante Keywords nicht isoliert, sondern kontextuell sinnvoll,
  • beantwortet die wichtigsten Nutzerfragen ohne Umwege.

Hier kannst Du stark von SEO-Erkenntnissen profitieren: Suchintention, Nutzerbedürfnisse und typische Entscheidungslogiken geben Dir eine klare Richtung für die Struktur, Inhalte und Argumentation.

Ein Beispiel: Wer nach „Photovoltaik Kosten pro kWh“ sucht, erwartet eine konkrete Preisorientierung. Liefert die Landingpage stattdessen nur allgemeine Produktargumente, ist das Keyword zwar möglicherweise abgedeckt, die Suchintention wurde aber verfehlt.

Baue Silos ab, um nützliche Synergien zwischen SEO und SEA zu schaffen

Mehrere miteinander verbundene, leuchtende Datenstrukturen als Sinnbild für vernetzte Systeme und den Abbau von Silos zwischen SEO und SEA.Mehrere miteinander verbundene, leuchtende Datenstrukturen als Sinnbild für vernetzte Systeme und den Abbau von Silos zwischen SEO und SEA.

Wer SEO- und SEA-Daten nicht isoliert betrachtet, sondern systematisch verknüpft, schafft Synergien, die sich direkt auf Relevanz, Nutzererfahrung und Landingpage-Qualität auswirken.

In vielen Unternehmen und Agenturen werden SEO- und SEA-Landingpages getrennt gedacht und umgesetzt. Die Folge: Inhalte sind inkonsistent, Erwartungshaltungen werden nicht sauber erfüllt und Qualitätsprobleme sind vorprogrammiert.

Sinnvolle Synergien entstehen, wenn:

  • SEO-Insights zur Suchintention (W-Fragen, Pain Points, Entscheidungslogik) in SEA-Landingpages einfließen.
  • performante SEA-Landingpages als Grundlage für organische Inhalte genutzt werden,
  • technische Optimierungen kanalübergreifend umgesetzt werden.

Der Abbau dieser Silos sorgt für ein konsistentes Nutzererlebnis, bessere Nutzersignale und damit langfristig auch für eine bessere Bewertung der Landingpage-Qualität in Google Ads. Nebenbei steigt die Effizienz Deiner gesamten Online Marketing-Maßnahmen.

So verbesserst Du die Qualität Deiner Google Ads-Landingpages

Die Optimierung der Google Ads-Landingpage-Qualität ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Ziel ist es, die Relevanz, Nutzererfahrung und technische Performance so auszurichten, dass sowohl Nutzer*innen als auch Google eindeutige Qualitätssignale erhalten. In der Praxis haben sich die folgenden Hebel als besonders wirkungsvoll erwiesen:

  1. Optimiere Content und Relevanz
  2. Konsistenz vom Klick bis zum Inhalt: MessageMatch-Optimierung
  3. Optimiere UX-Faktoren und Conversion-Strecken
  4. Mobile Optimierung ist Pflicht
  5. Optimiere Seitenladezeiten und die technische Performance

Fazit: Google Ads-Landingpage-Qualität – Dein Performance-Fundament

Aufgeräumter Arbeitsplatz mit Laptop auf einem Schreibtisch vor großen Fenstern und viel Tageslicht, umgeben von Pflanzen. Symbolisiert die Wichtigkeit von einer aufgeräumten Landingpage für die Performance von Google Ads-Kampagnen.Aufgeräumter Arbeitsplatz mit Laptop auf einem Schreibtisch vor großen Fenstern und viel Tageslicht, umgeben von Pflanzen. Symbolisiert die Wichtigkeit von einer aufgeräumten Landingpage für die Performance von Google Ads-Kampagnen.

Eine gut strukturierte Landingpage wirkt wie ein klar aufgeräumter Arbeitsplatz: Sie erleichtert die Orientierung, reduziert Reibung und erhöht die Conversion Rate.

Die Qualität Deiner Google Ads-Landingpage ist kein „Nice-to-have“, sondern ein zentraler Erfolgsfaktor. Sie entscheidet, ob Klicks wirtschaftlich werden, ob Smart Bidding verlässlich lernen kann und ob sich der Invest in Deine Kampagnen langfristig wirklich auszahlt.

Schwächen in der Qualität Deiner Landingpage lassen sich nicht durch höhere Gebote, bessere Anzeigen oder aggressivere Automatisierung kompensieren. Ganz im Gegenteil: Je stärker Google Ads auf Automatisierung und Nutzersignale setzt, desto wichtiger werden Nutzererfahrung, technische Stabilität und inhaltliche Relevanz Deiner Landingpage. Insbesondere im Hinblick auf neue Kampagnenfeatures wie AI Max.

Eine hochwertige Google Ads Landingpage verbindet inhaltliche Relevanz, klares Message Matching, eine überzeugende User Experience und eine stabile technische Basis. So fühlen sich Nutzer*innen sofort abgeholt, bauen Vertrauen auf und konvertieren. Google erhält gleichzeitig die Qualitätssignale, die sich positiv auf Anzeigenauslieferung und Kosten auswirken.

Unterm Strich: Eine starke Landingpage ist keine Kür, sondern die Grundvoraussetzung, damit Google Ads wirklich performt.

Wenn Du Dir unsicher bist, ob Deine Google Ads-Landingpage Deine Ziele unterstützt, schreib uns gern. Wir werfen gemeinsam einen Blick auf Deine Landingpages und Deinen Google Ads-Account und zeigen Dir konkrete Verbesserungspotenziale auf.

 

Bildnachweis: Titelbild: freshidea/stock.adobe.com; Bild 2: adrian_ilie825/stock.adobe.com; Bild 3: Eigene Darstellung mit Canva; Bild 4: Studio Zenith/stock.adobe.com; Bild 5: ParinApril/stock.adobe.com; Bild 6: Eigener Screenshot aus dem Google PSI-Report vom 19.01.2026; Bild 7–8: Screenshot aus dem Google Ads-Interface vom 19.01.2026; Bild 9: Best/stock.adobe.com; Bild 10: jjjhh/stock.adobe.com

 



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