Apps & Mobile Entwicklung
Google-Suche in Deutschland: Haftbefehl schlägt Merz
Alle Jahre wieder … schauen wir im Dezember zurück auf die letzten zwölf Monate. Das tut auch Google und verrät uns, was Deutschland im Jahr 2025 interessiert hat. Wir schauen auf Promis, Memes – und Labubus!
Was verbindet Spotify, Google und das ZDF? Genau: Sie liefern jedes Jahr aufs Neue frische Jahresrückblicke. Nun hat auch Google seine Daten veröffentlicht – und darin steckt einiges, was Ihr vermutlich nicht erwartet hättet. Manche Trends wirken fast ein bisschen surreal.
Deutschland und seine Promis
Wie üblich hat Google zunächst festgehalten, welche bekannten Persönlichkeiten 2025 besonders häufig gesucht wurden. International lagen folgende Namen ganz vorne:
- Andy Byron
- Kendrick Lamar
- Jimmy Kimmel
- Papst Leo
- Melania Trump
Falls Ihr Andy Byron bereits wieder verdrängt habt: Das war der Herr, der während eines Coldplay-Konzerts mitsamt Affäre von der Kiss-Cam ertappt wurde – ein Moment, der ihn über Nacht in die weltweiten Suchtrends katapultierte.
In Deutschland ergibt sich ein ganz anderes Bild:

Überraschend führte 2025 tatsächlich Haftbefehl die Suchanfragen an. Die viel diskutierte Netflix-Doku rund um den Rapper sorgte dafür, dass er sogar Kanzler Friedrich Merz hinter sich ließ. Merz steht auf Platz 2, gefolgt von der Politikerin Heidi Reichinnek.
Bei Sportlerinnen und Sportlern lag Basketball-Profi Dennis Schröder vorn, dahinter die Fußballerin Ann-Katrin Berger und Stürmer Nick Woltemade. Google erinnerte zudem an Persönlichkeiten, die 2025 verstorben sind. Der Tod von Laura Dahlmeier stach dabei besonders hervor. In den Suchanfragen tauchten außerdem Charlie Kirk, Xatar, Ozzy Osbourne und Papst Franziskus weit oben auf.
Memes und Trends 2025
Richtig skurril wird es bei den Themen, die viral gingen oder als Meme die Runde machten. Das 6-7-Meme, das zwar jeder gesehen hat, aber kaum jemand erklären kann, führte diese Liste an. Mit dabei sind außerdem mehrere Promis – und Conni, die eigentlich aus Kinder- und Jugendbüchern stammt, aber durch KI-generierte Bilder eine neue Meme-Karriere gestartet hat.

Auch bei den viralen Trends zeigt sich ein deutlicher KI-Schwerpunkt: Ganz oben landete der Hype um KI-generierte Actionfiguren, bei denen Nutzerinnen und Nutzer sich selbst als Figur nachbauen ließen. Der Ghibli-Trend auf Rang 4 basierte ebenfalls auf KI-Bildern. Außerdem suchten viele nach Tradwifes oder dem recht befremdlichen Mukbang-Trend aus Südkorea, bei dem Menschen im Livestream enorme Mengen essen.
Was suchten die Deutschen 2025?
Schaut mal im Google-Beitrag vorbei, dort bekommt Ihr die komplette Übersicht. Ihr erfahrt unter anderem, dass Japan ein beliebtes Reiseziel war, Haftbefehls Geschichte auf Netflix viele beschäftigte und es rund um Sahne-Proteine unerwartet viele Fragen gab.
Bei den allgemeinen Suchbegriffen und Schlagzeilen dominierte klar die Bundestagswahl. Und mitten in den Top 10 tauchte ein sehr spezieller Hype auf: Labubu, die kleine Kultfigur, die Euch vielleicht schon aus unserem Podcast Casa Casi bekannt ist.

In der Kategorie „Schlagzeilen“ finden sich außerdem die Anschläge von Aschaffenburg und Mannheim, das große Feuer in Los Angeles und der Kunstraub im Louvre.
Neu war in diesem Jahr die Frage-Kategorie rund um KI: Viele wollten wissen, ob künstliche Intelligenz beim Gärtnern, bei der MPU-Vorbereitung oder sogar beim Abnehmen helfen kann.
Insgesamt ergibt sich ein durchaus typischer Mix aus Nachrichten, Sport und Popkultur – ergänzt um allerlei Kuriositäten und Ereignisse, die dieses Jahr geprägt haben. Wenn Ihr noch tiefer einsteigen wollt, könnt Ihr Euch den deutschen Google-Blogpost ansehen oder beim globalen Year in Search 2025 durch die verschiedenen Kategorien und Nationen stöbern. Viel Spaß beim Entdecken der Trends.
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Dark Perk Ergo & Dark Perk Sym: Erste Mäuse von be quiet! sind für rechte und beide Hände

be quiet! entlässt zwei High-End-Mäuse für rechte und beide Hände in den Handel. Die beiden schon zur Computex gezeigten Geschwister-Produkte Dark Perk Ergo und Dark Perk Sym starten im Februar mit identischer technischer Basis und ergänzen das noch junge Peripherie-Segment des Unternehmens.
Dass be quiet! Mäuse baut, war im Grunde seit der Einführung von Tastaturen, der Dark Mount und Light Mount (Test), klar. Wer A sagt, muss auch B sagen, beide Geräteklassen gehören bei Herstellern wie zwei Hände eigentlich immer zusammen.
Weniger Silent als sonst
Während die für be quiet! markentypische Silent-Ausrichtung bei den Tastaturen über besondere Taster deutlich hervortritt, werden die Mäuse dezenter auf Ruhe getrimmt. Der Hersteller erklärt in einem Nebensatz lediglich, die verbauten optischen Switches vom Typ Omron D2FP-FN2 würden „ein leises und sanftes Auslösen“ erlauben. Um ausgesprochene Silent-Switches, wie sie etwa Logitech in Büromäusen verbaut, handelt es sich jedoch nicht.
Darüber hinaus verfügen die 55 Gramm schweren Mäuse über einen PixArt-PAW3950-Sensor, dessen Auflösung bei maximal 32.000 dpi liegt. Die Abtastrate erreicht mit maximal 8.000 Hz im kabelgebundenen und kabellosen Modus den üblichen Standard im gehobenen Segment. Kabellos sollen die Mäuse eine Laufzeit von 110 Stunden erreichen. Verwiesen wird in diesem Zusammenhang auf den Mikrocontroller Nordic nRF54H20, der energiesparend agieren soll. Das gilt allerdings nur, wenn das Polling bei 1.000 Hz liegt, Angaben für den Maximalwert macht be quiet! nicht. Normalerweise verringert sich die Ausdauer dann erheblich.
Die fünf Tasten sowie Sensor und Beleuchtung lassen sich entweder über die IO Center Software unter Windows oder plattformunabhängig im Browser konfigurieren. Änderungen werden direkt auf den Mäusen gespeichert.
Preis und Varianten
Im Handel starten Dark Perk Ergo und Dark Perk Sym ab dem 3. Februar, die Preisempfehlung liegt für beide Modelle bei rund 110 Euro. Unterschiede liegen nur in der Form. Die Dark Perk Ergo eignet sich aufgrund einer leichten Ausbuchtung nur für die rechte Hand, die Dark Perk Sym durch ihre symmetrische Form für beide Hände.
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Chrome 144: Google schließt schwerwiegende Schwachstelle in Browser

Google hat ein Update für Chrome 144 veröffentlicht, das eine mit hohem Gefahrenpotenzial versehene Sicherheitslücke schließt. Nutzer des Browsers werden dazu aufgerufen, das Update so schnell wie möglich einzuspielen.
Chrome schnellstmöglich aktualisieren
Die mit der neuen Version geschlossene Schwachstelle betrifft erneut die JavaScript-Engine V8 des Chrome-Browsers. Über eine Race Condition können Angreifer mithilfe präparierter Webseiten den Speicher manipulieren, was zu einer sogenannten Heap Corruption, also einer Beschädigung des Speichers, führen kann. Damit lässt sich schadhafter Code in die Anwendung einschleusen und dadurch sensible Daten abgreifen oder sogar das System übernehmen.
Wie üblich stellt Google keine weiteren technischen Details bereit – einerseits, um Nutzern ausreichend Zeit für die Installation des Updates zu geben, andererseits, um Angreifern keine zusätzlichen Informationen zu liefern, die sie für Angriffe nutzen könnten. Google empfiehlt ausdrücklich, die Aktualisierung umgehend durchzuführen.
Für Windows und macOS stehen dafür die Versionen 144.0.7559.96/.97 bereit, Linux-Nutzer erhalten hingegen die bereinigte Version 144.0.7559.96. Für Android wird im Play Store Version 144.0.7559.90 angeboten, während iOS-Nutzer Version 144.0.7559.95 im Apple App Store finden. Browser, die auf Chromium basieren – etwa Microsoft Edge –, dürften das Update erfahrungsgemäß in den kommenden Tagen erhalten.
Ab sofort verfügbar
Die neue Chrome-Ausgabe kann bei Desktop-Systemen über die integrierte Update-Funktion eingespielt werden. Alternativ lässt sich die korrigierte Fassung wie gewohnt über den Link am Ende dieser Meldung bequem aus dem Download-Bereich von ComputerBase beziehen.
Downloads
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2,9 Sterne
Google Chrome ist der meistgenutzte Browser, bietet aber keinen nennenswerten Tracking-Schutz.
- Version 144.0.7559.96/.97 Deutsch
- Version 145.0.7632.18 Beta Deutsch
- Version 109.0.5414.120 Deutsch
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BGM-G31-GPU: „Big Battlemage“ kommt, aber nicht als Arc für Spieler?

Anfang 2025 schon tot geglaubt, schien Intel die Entwicklung einer Grafikkarte mit der großen Battlemage-GPU „BMG-G31“ im weiteren Jahresverlauf wieder aufgenommen zu haben – und kokettierte im September auf Social Media selbst mit einer „Arc B770“. Den Auftakt könnte jetzt aber B70 Pro und B65 Pro machen. Und dann?
Hinweise auf B70 Pro und B65 Pro
Leaker Jayhihn hat auf X die Bezeichnung „B70 Pro“ fallen lassen. Von VideoCardz darauf angesprochen, ob die „G31“-GPU dahinter steckt, lautete seine Antwort „ja“. 32 GB Speicher soll die Grafikkarte bieten.
Der ebenfalls für seine Leak bekannte Account Haze ergänzte: Eine B65 Pro kommt auch.
Startet „Big Battlemage“ also mit den bei Battlemage erst mit deutlicher Verzögerung nachgeschobenen Pro-Modellen?
Kommt Gaming überhaupt noch?
Dass die beiden Pro-Modelle jetzt den Anfang in der Gerüchteküche machen, muss nicht bedeuten, dass Intel mit größeren Arc-B-Series-Grafikkarten erst später oder gar nicht mehr plant. Doch mit Blick auf die explodierenden Speicherpreise dürfte sich die für Intel ohnehin schon komplizierte Platzierung größerer Gaming-Grafikkarten noch weiter verkompliziert haben: Viel Speicher für relativ wenig Geld, so wie es Arc bisher geliefert hat, werden von Tag zu Tag utopischer. Zur CES waren neue Desktop-Grafikkarten – egal ob Pro oder Gaming – kein Thema.
Auf einer Intel Arc Pro für professionelle (KI-)Anwendungen sind die höheren Kosten für viel Speicher hingegen besser zu verstecken respektive auf das Preisschild draufzuschlagen.
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Ja
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