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Guerilla-Aktion: Ogilvy bringt für neue Disney+-Serie Drama auf Berliner Straßen


Disney+ und Ogilvy Germany sorgen in Berlin für Aufsehen zum Serienstart von „All’s Fair“.

Am 4. November startete die neue Ryan-Murphy-Serie „All’s Fair“ mit Kim Kardashian und Naomi Watts in den Hauptrollen auf Disney+. Begleitend dazu sorgte Ogilvy Germany mit einer auffälligen Guerilla-Aktion in Berlin für Aufmerksamkeit.

Die Aktion zielte darauf ab, zentrale Thematiken der Serie wie Intrigen, Betrug und persönliche Dramen auf provokante Weise in den urbanen Raum z

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Nach Claude 5-Gerücht: Apple bekommt Claude Code in Xcode


Dazu kommen die Spekulationen um ein mögliches Claude Sonnet 5-Modell. Offiziell bestätigt ist nichts. Laut einem Bericht des Tech-Mediums Trending Topics wird diskutiert, dass das neue Modell sowohl höhere Leistungsfähigkeit als auch bessere Kontextverarbeitung und deutlich geringere Inferenzkosten bieten könnte. Die Erwartungen sind auch deshalb so hoch, weil Claude Opus 4 zum Zeitpunkt seines Launchs im Mai 2025 als eines der führenden Coding-Modelle galt. Dieser Leistungsvorsprung setzt die Messlatte für die nächste Generation.

Der Preis von Claude Sonnet 5 könnte für viele Unternehmen ein entscheidender Faktor werden. In der Agent-Ära laufen KI-Dienste nicht mehr nur punktuell, sondern begleiten kontinuierlich Arbeitsprozesse. Das kann die Nutzungskosten deutlich erhöhen, weil jede Analyse, jeder Testlauf und jede automatisierte Aufgabe Rechenleistung benötigt. Wenn ein leistungsfähiges Modell gleichzeitig günstiger wird, sinkt die Hürde, es dauerhaft in Workflows zu integrieren. KI bleibt dann nicht im Pilotprojekt stecken, sondern wird Teil des regulären Betriebs.

Vom KI-Feature zur Infrastrukturfrage

Es geht derzeit nicht mehr um nette KI-Features, sondern um eine strukturelle Verschiebung in der Arbeitswelt.

Operativ verändert sich, wer was macht: Wenn KI in Entwicklungsumgebungen Fehler analysiert und Code anpasst oder im Marketing Kampagnenvarianten erstellt und Inhalte automatisch optimiert, übernimmt sie Aufgaben, die bisher viel Zeit gebunden haben. Menschen rücken weg von reiner Ausführung und Detailarbeit. Statt einzelne Schritte abzuarbeiten, gestalten sie stärker Systeme, steuern Abläufe, entwickeln Nutzer:innenerlebnisse und treffen die zentralen inhaltlichen Entscheidungen.

Gleichzeitig werden Arbeitsprozesse neu zugeschnitten. Mehrere KI-Agents arbeiten zusammen, Aufgaben werden zwischen Mensch und System verteilt und es braucht klare Regeln, wer was darf und wer Ergebnisse prüft. Genau hier setzt auch die Einordnung von Julian A. Kramer von Adobe an, mit dem wir auf dem AI Forum in München gesprochen haben. Agentic AI sei keine Tool-Frage, sondern eine Organisationsentscheidung. Es gehe darum, wie Agent Teams strukturiert, Workflows neu gedacht und Governance im Alltag verankert werden.

Strategisch geht es um Tempo, Risiko und Steuerung: Schnellere Iterationen und automatisierte Abläufe verkürzen den Weg von der Idee zum Release. Produkte lassen sich häufiger anpassen, Experimente werden günstiger und Innovation planbarer. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig steigen Abhängigkeiten und Anforderungen. Wenn zentrale Abläufe über KI-Agents laufen, werden Datenzugriff, Qualitätssicherung, Sicherheit und Kontrolle zu Management-Themen. Hier entscheidet sich, wie stark ein Unternehmen KI integriert, welche Risiken es eingeht und wie Governance dauerhaft verankert wird.


„Du orchestrierst Agents wie ein Teamchef Aufgaben verteilt“:
Der Sprung von Gen AI zu Agentic AI

Julian A. Kramer hält einen Vortrag auf einer Bühne beim Adobe AI Forum 2026. Im Hintergrund ist ein großes, farbiges „A“-Visual zu sehen, daneben ein Rednerpult mit Adobe-AI-Forum-Logo. Publikum sitzt im Vordergrund.
Julian A. Kramer auf der Bühne beim Adobe AI Forum in München, © eigene Aufnahme





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Werbekreativität: Wie Penny die Big Idea zum Auslaufmodell im Marketing macht


Dank der Serviceplan Neo-Kampagne „Price Packs“ landet Penny im HORIZONT-Kreativranking 2025 auf Platz 1.

Siege in Kreativwettbewerben würde kein Marketer in Deutschland ernsthaft ignorieren. Aber der diesjährige Kreativsieger Penny zeigt, dass der Glaube an die singuläre kreative Höchstleistung im Marketing immer weniger Sinn ergibt. In der immer hektischeren Attention Economy hat selbst die brillanteste Einzelidee nicht genug Kraft, um eine Marke dauerhaft präsent zu halten.

Die Punkte sind ausgezählt und der Sieger im Ranking der kreativsten Werbungtreibenden fiel überraschend klar aus: Mit deutlichem Abstand st

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Kampagne von Dojo: Edeka sorgt mit Azubi-Roboter für Aufruhr


Edeka setzt weiterhin auf Azubis – aber auch auf Roboter?

Braucht es in Zeiten von KI überhaupt noch Auszubildende im Einzelhandel? Diese Frage schien sich auch Edeka jüngst zu stellen und präsentierte auf seinen Social-Media-Kanälen einen neuartigen Roboter, der diverse klassische Azubi-Tätigkeiten in einer Filiale übernahm. Was genau dahintersteckt.

Der Fachkräftemangel hält an, viele Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt und die Prognosen für die riesige Anzahl an Jobs, die in naher Zukunft durch Künstliche Intelligenz ersetzt werden könnten, sind alarmierend. In diese Stimmungslage schaltet sich Edeka auf TikTok und Instagram mit einer Awareness-Kampagne ein. Der erste Aufschlag erfolgte vergangene Woche, als der Lebensmittelhändler auf seinen Karriere-Accounts seinen neu konzipierten „Azubot“ präsentierte – ein Roboter, der laufen, Dosen stapeln und präzise portionierte Käsescheiben vom Laib abschneiden kann. Seine Fähigkeiten findet ein im Video gezeigter Edeka-Mitarbeiter „unglaublich“, die Community zeigt sich in den Kommentaren beeindruckt bis entsetzt. „bitte sag es ist KI generiert“, schreibt einer der User bei TikTok.

Und tatsächlich folgte Anfang dieser Woche die Auflösung: Edeka legte mit einem weiteren Video nach, bei dem es sich um den eigentlichen Hauptfilm dessen handelt, was sich als Recruiting-Kampagne entpuppte. Der Tenor: Als ob im Einzelhandel ein Roboter wirklich Menschen ersetzen könnte, mit all ihrer sympathischen Imperfektion und ihrem emotionalen Engagement – niemals! Stil und Inhalt des Videos sind ein launiger Mix aus einer Preisverleihungs-Show, bei der die besten Azubis geehrt werden, und gestellten „Behind the Scenes“-Einblicken in den Arbeitsalltag der jungen Mitarbeitenden, ähnlich wie bei der erfolgreichen Mockumentary-Serie „Die Discounter“. Dabei tauchen viele bekannte Gesichter aus vergangenen Edeka-Ausbildungskampagnen auf. Abgebunden wird der eineinhalb minütige Spot mit dem Claim: „Wir wissen auch nicht, was die Zukunft bringt. Aber wir wissen, was sie braucht: Dich.“
Flankiert wird der Spot durch kurze Reels, in denen die „eigentlichen Maschinen“ vorgestellt werden – die Auszu­bildenden selbst. Für Konzeption und Produktion zeichnet die Berliner Agentur Dojo verantwortlich, die Kampagne läuft vom 27. Januar bis 12. Februar. Mit @karriereguru hat Edeka außerdem in der ersten Kampagnenphase einen reichweitenstarken Creator eingebunden, der im Rahmen einer bezahlten Werbepartnerschaft seine durchaus kritische Meinung zur Einführung des „Azubot“ abgab. Auch wenn er sicherlich über den nachfolgenden Twist im Bilde war, dürfte die Kooperation eine clevere Maßnahme gewesen sein, um der Kampagne noch etwas mehr Aufmerksamkeit zu verleihen.
Mit der leicht provokanten Ausbildungskampage will Edeka bewusst Raum für Diskussionen schaffen und das Lebensgefühl vieler junger Menschen aufgreifen, die sich angesichts der rasanten Veränderungen im Jobmarkt vielfach verunsichert fühlen. Um dem etwas entgegenzusetzen, bezieht Edeka klar Stellung zum Thema berufliche Zukunft im Umfeld neuer Technologien und positioniert die Ausbildung als verläss­lichen Start ins Berufsleben. Der Lebensmittelhändler betont, dass der im ersten Spot gezeigte Roboter nie als Zukunftsmodell gedacht war, sondern als augenzwinkernder Denkanstoß und dass man weiterhin auf echte Menschen setze.

Azubi-Kampagne von Dojo

Edeka lässt Celo & Abdi für die Gen Z in die Kristallkugel blicken

Wer die Gen Z erreichen will, muss ihre Sprache sprechen. Lebensmittelhändler Edeka überlässt das in seiner neuen Ausbildungskampagne zwei bekannten Frankfurter Rappern, die genau wissen, warum „Para machen“ für junge Menschen so wichtig ist und sich als Wahrsager der etwas anderen Art versuchen.

„Gerade im Lebensmittel­einzelhandel machen Menschen den Unterschied: ihre Erfahrung, ihre Haltung, ihre Geschichten und ihr tägliches Engagement für unsere Kundinnen und Kunden. Moderne Technologie unterstützt, ersetzt den Menschen jedoch nicht“, sagt Peter Keitel, Vorstand Personal und Finanzen der Edeka Zentrale Stiftung & Co. KG. „Mit seiner genossenschaftlichen Basis und der star­ken Verankerung in der Lebenswelt vieler Menschen ist Edeka der Arbeitgeber der Zukunft. Wir bieten Stabilität, Sicherheit und jede Menge Entwicklungsmöglichkeiten in rund 50 Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen.“





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