Apps & Mobile Entwicklung
Helldivers 2: Installationsgröße „mal eben“ von 154 GB auf 23 GB reduziert

Helldivers 2 (Test) erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit, wird regelmäßig aktualisiert und mit neuen Inhalten versehen. Was dagegen auf wenig Gegenliebe stößt, ist die Installationsgröße des Spiels von 154 GB. Nun haben die Entwickler bekanntgegeben, dass es in Zukunft nur noch 23 GB sind. Wie geht das?
85 Prozent weniger Daten ohne jeglichen Nachteil (mit einer SSD)
Ja, die Zahl ist richtig. Nicht um 23 GB, sondern auf 23 GB reduziert haben die Entwickler die Installationsgröße des Titels, was einer Verkleinerung von 85 Prozent entspricht.
Daten-Duplikate für HDD-Nutzer
Wie die Entwickler von Arrowhead Game Studios dies geschafft haben, haben sie in einem Blog-Eintrag auf Steam erläutert. Der Ansatz war der folgende: In eigentlich allen modernen Spielen werden dieselben Daten oft mehrfach auf ein Installationsmedium geschrieben. Für eine SSD ist dies nicht notwendig, für eine ältere HDD dagegen aber schon. Denn der physische Arm der klassischen Festplatte muss sich erst zu den benötigten Daten bewegen, bevor diese gelesen werden können – dies benötigt Zeit. Und je öfter dieselben Daten bei einer Installation zur Verfügung stehen, desto eher wird der Arm auf die benötigten Daten treffen. Für eine SSD sind die mehrfach vorhandenen Daten dagegen völlig unnötig.
In Zusammenarbeit mit Nixxes haben die Entwickler einen Weg gefunden, um bei den Konsolenversionen die doppelten Daten von Helldivers 2 wegzulassen, was die Installationsgröße auf nur noch 23 GB reduziert. Zugleich sollen die Ladezeiten von einer klassischen HDD gar nicht sonderlich ansteigen. Hier geben die Entwickler zu, mit deutlich schlechteren Ergebnissen gerechnet zu haben. Am Ende sollen die Ladezeiten mit einer HDD aber nur um wenige Sekunden ansteigen.
In Zukunft wird es beide Versionen geben, die neue wird der Standard
Dies liegt daran, dass Helldivers 2 anders als die meisten anderen Spiele während des Ladens nicht primär neue Assets in den Speicher lädt – was die HDD-Ladezeiten enorm ansteigen lassen würde –, sondern stattdessen mit der Generierung des Levels beschäftigt ist, während die verhältnismäßig wenigen Assets parallel dazu geladen werden. Deswegen lädt Helldivers 2 auch ohne duplizierte Daten noch schnell auf einer HDD – denn das eigentliche Laden von Daten ist nur ein kleiner Bestandteil „der Ladezeit“.
11 Prozent der Spieler laden noch von einer HDD
Laut den studioeigenen Daten sollen noch elf Prozent der eigenen Spieler auf eine HDD setzen, der Rest dagegen auf eine SSD (SATA oder NVMe). In absehbarer Zukunft wird die aktuelle Version des Spiels wegfallen und es nur noch die Variante ohne doppelte Daten geben.
Ganz final ist das Feature aber noch nicht, weswegen dies zuerst einmal von den Spielern ausprobiert werden soll. Wer Helldivers 2 bereits jetzt in der Installationsgröße massiv reduzieren möchte, kann per Steam-Branch (prod_slim) in die Testversion wechseln. Das Spiel selbst ist absolut identisch, man spielt genauso mit denjenigen, die noch auf die normale Fassung des Spiels setzen. Wenn die kleine Version zum Standard wird, soll es optional noch die größere Variante geben, auf die ebenso per Steam-Branch (prod_legacy) gewechselt werden kann.
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Dark Perk Ergo & Dark Perk Sym: Erste Mäuse von be quiet! sind für rechte und beide Hände

be quiet! entlässt zwei High-End-Mäuse für rechte und beide Hände in den Handel. Die beiden schon zur Computex gezeigten Geschwister-Produkte Dark Perk Ergo und Dark Perk Sym starten im Februar mit identischer technischer Basis und ergänzen das noch junge Peripherie-Segment des Unternehmens.
Dass be quiet! Mäuse baut, war im Grunde seit der Einführung von Tastaturen, der Dark Mount und Light Mount (Test), klar. Wer A sagt, muss auch B sagen, beide Geräteklassen gehören bei Herstellern wie zwei Hände eigentlich immer zusammen.
Weniger Silent als sonst
Während die für be quiet! markentypische Silent-Ausrichtung bei den Tastaturen über besondere Taster deutlich hervortritt, werden die Mäuse dezenter auf Ruhe getrimmt. Der Hersteller erklärt in einem Nebensatz lediglich, die verbauten optischen Switches vom Typ Omron D2FP-FN2 würden „ein leises und sanftes Auslösen“ erlauben. Um ausgesprochene Silent-Switches, wie sie etwa Logitech in Büromäusen verbaut, handelt es sich jedoch nicht.
Darüber hinaus verfügen die 55 Gramm schweren Mäuse über einen PixArt-PAW3950-Sensor, dessen Auflösung bei maximal 32.000 dpi liegt. Die Abtastrate erreicht mit maximal 8.000 Hz im kabelgebundenen und kabellosen Modus den üblichen Standard im gehobenen Segment. Kabellos sollen die Mäuse eine Laufzeit von 110 Stunden erreichen. Verwiesen wird in diesem Zusammenhang auf den Mikrocontroller Nordic nRF54H20, der energiesparend agieren soll. Das gilt allerdings nur, wenn das Polling bei 1.000 Hz liegt, Angaben für den Maximalwert macht be quiet! nicht. Normalerweise verringert sich die Ausdauer dann erheblich.
Die fünf Tasten sowie Sensor und Beleuchtung lassen sich entweder über die IO Center Software unter Windows oder plattformunabhängig im Browser konfigurieren. Änderungen werden direkt auf den Mäusen gespeichert.
Preis und Varianten
Im Handel starten Dark Perk Ergo und Dark Perk Sym ab dem 3. Februar, die Preisempfehlung liegt für beide Modelle bei rund 110 Euro. Unterschiede liegen nur in der Form. Die Dark Perk Ergo eignet sich aufgrund einer leichten Ausbuchtung nur für die rechte Hand, die Dark Perk Sym durch ihre symmetrische Form für beide Hände.
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Chrome 144: Google schließt schwerwiegende Schwachstelle in Browser

Google hat ein Update für Chrome 144 veröffentlicht, das eine mit hohem Gefahrenpotenzial versehene Sicherheitslücke schließt. Nutzer des Browsers werden dazu aufgerufen, das Update so schnell wie möglich einzuspielen.
Chrome schnellstmöglich aktualisieren
Die mit der neuen Version geschlossene Schwachstelle betrifft erneut die JavaScript-Engine V8 des Chrome-Browsers. Über eine Race Condition können Angreifer mithilfe präparierter Webseiten den Speicher manipulieren, was zu einer sogenannten Heap Corruption, also einer Beschädigung des Speichers, führen kann. Damit lässt sich schadhafter Code in die Anwendung einschleusen und dadurch sensible Daten abgreifen oder sogar das System übernehmen.
Wie üblich stellt Google keine weiteren technischen Details bereit – einerseits, um Nutzern ausreichend Zeit für die Installation des Updates zu geben, andererseits, um Angreifern keine zusätzlichen Informationen zu liefern, die sie für Angriffe nutzen könnten. Google empfiehlt ausdrücklich, die Aktualisierung umgehend durchzuführen.
Für Windows und macOS stehen dafür die Versionen 144.0.7559.96/.97 bereit, Linux-Nutzer erhalten hingegen die bereinigte Version 144.0.7559.96. Für Android wird im Play Store Version 144.0.7559.90 angeboten, während iOS-Nutzer Version 144.0.7559.95 im Apple App Store finden. Browser, die auf Chromium basieren – etwa Microsoft Edge –, dürften das Update erfahrungsgemäß in den kommenden Tagen erhalten.
Ab sofort verfügbar
Die neue Chrome-Ausgabe kann bei Desktop-Systemen über die integrierte Update-Funktion eingespielt werden. Alternativ lässt sich die korrigierte Fassung wie gewohnt über den Link am Ende dieser Meldung bequem aus dem Download-Bereich von ComputerBase beziehen.
Downloads
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2,9 Sterne
Google Chrome ist der meistgenutzte Browser, bietet aber keinen nennenswerten Tracking-Schutz.
- Version 144.0.7559.96/.97 Deutsch
- Version 145.0.7632.18 Beta Deutsch
- Version 109.0.5414.120 Deutsch
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BGM-G31-GPU: „Big Battlemage“ kommt, aber nicht als Arc für Spieler?

Anfang 2025 schon tot geglaubt, schien Intel die Entwicklung einer Grafikkarte mit der großen Battlemage-GPU „BMG-G31“ im weiteren Jahresverlauf wieder aufgenommen zu haben – und kokettierte im September auf Social Media selbst mit einer „Arc B770“. Den Auftakt könnte jetzt aber B70 Pro und B65 Pro machen. Und dann?
Hinweise auf B70 Pro und B65 Pro
Leaker Jayhihn hat auf X die Bezeichnung „B70 Pro“ fallen lassen. Von VideoCardz darauf angesprochen, ob die „G31“-GPU dahinter steckt, lautete seine Antwort „ja“. 32 GB Speicher soll die Grafikkarte bieten.
Der ebenfalls für seine Leak bekannte Account Haze ergänzte: Eine B65 Pro kommt auch.
Startet „Big Battlemage“ also mit den bei Battlemage erst mit deutlicher Verzögerung nachgeschobenen Pro-Modellen?
Kommt Gaming überhaupt noch?
Dass die beiden Pro-Modelle jetzt den Anfang in der Gerüchteküche machen, muss nicht bedeuten, dass Intel mit größeren Arc-B-Series-Grafikkarten erst später oder gar nicht mehr plant. Doch mit Blick auf die explodierenden Speicherpreise dürfte sich die für Intel ohnehin schon komplizierte Platzierung größerer Gaming-Grafikkarten noch weiter verkompliziert haben: Viel Speicher für relativ wenig Geld, so wie es Arc bisher geliefert hat, werden von Tag zu Tag utopischer. Zur CES waren neue Desktop-Grafikkarten – egal ob Pro oder Gaming – kein Thema.
Auf einer Intel Arc Pro für professionelle (KI-)Anwendungen sind die höheren Kosten für viel Speicher hingegen besser zu verstecken respektive auf das Preisschild draufzuschlagen.
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