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Im Test vor 15 Jahren: Portal 2 als perfektes Sci-Fi-Puzzlespiel


Im Test vor 15 Jahren: Portal 2 als perfektes Sci-Fi-Puzzlespiel

Nachdem Valves Mini-Rätselspiel Portal Spieler begeisterte, folgte im Jahr 2011 mit Portal 2 (Test) eine deutlich umfassendere Vollversion des Titels mit einer elfstündigen Einzelspielerkampagne. Im Test überzeugte Portal 2 für alle, die Rätselspiele liebten, auf ganzer Linie.

Gelungenes Spielkonzept für Rätselfreunde

Der Kern von Portal 2 waren die vielen interessanten Rätsel, die der Spieler lösen muss. Valve verpackte diese Rätsel in einer humoristischen Story, in der der Spieler in einer postapokalyptischen Zukunft innerhalb einer Forschungseinrichtung der Firma Aperture Science aufwachte. Innerhalb dieser zerstörten Forschungseinrichtung musste der Spieler mehrere Testreihen durchlaufen.

Das zentrale Spielelement war die Portalkanone, die es dem Spieler erlaubt, gekoppelte Ein- und Ausgänge zu den namensgebenden Portalen an den Wänden und Böden der Spielwelt zu platzieren. Die Level waren generell so ausgelegt, dass sich der Spieler von einem Ende eines Testraums zum anderen gelangen sollte. Interessant wurde das durch die vielen verschiedenen Interaktionsgegenstände und den spielerischen Gebrauch von Physik. Neben Würfeln, Schaltern, Katapulten, Prismen, Selbstschussanlagen und Traktorstrahlen gab es auch Laser, die sowohl als Werkzeug genutzt werden konnten als auch eine Gefahr darstellten. Um das Ganze zusätzlich zu verkomplizieren, gab es drei Gel-Sorten, die die Eigenschaft ihrer Umgebung in unterschiedlicher Weise verändern.

Die Schwierigkeit der Level war dabei so ausgelegt, dass sie inkrementell anstieg und vor allem im späteren Spiellauf viel über den richtigen Lösungsweg nachgedacht werden musste. Während das für erfahrenere Fans des Genres kein Problem darstellen sollte, bestand für Quereinsteiger die Gefahr, aufgrund von Frustration angesichts der hohen Schwierigkeit aufzugeben – Portal 2 stellte Spielern keinerlei Hilfe an die Seite. Der Wiederspielwert des Titels war sehr gering, da es keine unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade oder andere Variationen gab. Dafür gab es einen Koop-Modus, in dem entsprechend ausgelegte Rätsel zu zweit bestritten werden konnten.

Mäßige Systemanforderungen und Grafik

Bei den Systemanforderungen gab sich Portal 2 mit wenig zufrieden. Bereits ein Pentium 4 war ausreichend, bei der Grafikkarte gab es keine spezifische Empfehlung abseits von mindestens 128 MByte Grafikspeicher. Grafisch machte das Spiel einen soliden Eindruck, setzte aber nicht auf einen bombastischen Look wie beispielsweise Crysis. Auf dem Testsystem lief das Spiel bei maximalen Details, 4 × AA und einer Auflösung von 1.680 × 1.050 weitgehend stabil bei 60 Bildern pro Sekunde.

Testsystem und Herstellerempfehlung für „Portal 2“

Fazit

Portal 2 war nicht für jeden geeignet, vor allem aufgrund der zu Ende relativ hohen Schwierigkeit und des generellen Spielkonzepts nicht. Wer gerne Rätsel löste und sich in dem Genre wohl fühlte, für den war Portal 2 nahezu ein Pflichtkauf. Die sehr gelungene Umsetzung der Spielmechanik, die humoristische Kampagne und die immer neuen Interaktionsgegenstände sorgten dafür, dass das Spiel nie langweilig wurde.

In der Kategorie „Im Test vor 15 Jahren“ wirft die Redaktion seit Juli 2017 jeden Samstag einen Blick in das Test-Archiv. Die letzten 20 Artikel, die in dieser Reihe erschienen sind, führen wir nachfolgend auf:

Noch mehr Inhalte dieser Art und viele weitere Berichte und Anekdoten finden sich in der Retro-Ecke im Forum von ComputerBase.



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