Künstliche Intelligenz
iX-Workshop: Hochverfügbares Proxmox VE-Cluster mit Ceph Storage
Virtualisierung und hochverfügbare Speichersysteme spielen in modernen IT-Infrastrukturen eine zunehmend zentrale Rolle. Proxmox VE bietet dabei eine offene, unabhängige und leistungsfähige Alternative zu proprietären Virtualisierungslösungen wie VMware oder Hyper-V.
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In dem praxisorientierten Workshop Proxmox VE-Cluster mit Ceph-Speichersystem einrichten lernen Sie, wie Sie hochverfügbare Virtualisierungs- und Speicherarchitekturen mit Proxmox VE und Ceph aufbauen und betreiben. Sie erhalten einen fundierten Überblick über beide Technologien, verstehen deren Zusammenspiel und erfahren, wie Sie diese effizient in produktiven Umgebungen einsetzen.
Dabei machen Sie sich mit grundlegenden Konzepten, bewährten Vorgehensweisen und Methoden zur Fehlersuche vertraut. Sie erwerben umfassendes Wissen über die Einrichtung und Verwaltung eines hochverfügbaren Proxmox-Clusters und erfahren, wie Sie Ceph als skalierbare, verteilte Speicherlösung in Proxmox integrieren und für maximale Redundanz und Performance konfigurieren können.
Schritt-für-Schritt zur produktiven Cluster-Umgebung
Im praktischen Teil des Workshops wird eine vollständige Cluster- und Speicherumgebung aufgebaut – von der Grundkonfiguration über Netzwerkeinstellungen bis hin zu fortgeschrittenen Ceph-Konfigurationen.
Sie lernen dabei, typische Risiken wie Datenverlust oder Ausfallzeiten zu minimieren und erhalten konkrete Best Practices zur Stabilität und Fehlersicherheit im produktiven Betrieb. Ergänzend werden typische Fehlerbilder analysiert und praxisnahe Lösungsstrategien vermittelt.
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Juli 21.07.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 23. Jun. 2026 |
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September 16.09.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 19. Aug. 2026 |
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November 17.11.2026 |
Online-Workshop, 09:00 – 17:00 Uhr 10 % Frühbucher-Rabatt bis zum 20. Okt. 2026 |
Von Erfahrungen aus der Praxis lernen
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Sie profitieren von der direkten Anleitung durch Ihren Trainer Yannick Haymann, Gründer und leitender Berater der Sysfacts AG. Seit über 15 Jahren begleitet er Unternehmen bei der Planung und Umsetzung komplexer Datacenter- und Virtualisierungsinfrastrukturen.
Im Workshop vermittelt er nicht nur die technische Umsetzung, sondern auch die entscheidenden architektonischen Überlegungen aus realen Projekten. Sie erhalten konkrete Hinweise zur Auslegung, zum stabilen Betrieb sowie zur Vermeidung typischer Planungs- und Konfigurationsfehler.
Für wen ist dieser Workshop geeignet?
Der Workshop richtet sich an IT-Administratoren mit Erfahrung in Server- und Netzwerkadministration, die Proxmox VE und Ceph in ihrer Infrastruktur einsetzen möchten. Ebenso eignet er sich für Anwender mit ersten Proxmox-Kenntnissen, die den Aufbau und Betrieb hochverfügbarer Clusterlösungen in produktiven Umgebungen erlernen wollen.

(ilk)
Künstliche Intelligenz
Nach Entlassungswelle: Meta investiert in Handwerker für KI-Rechenzentren
Wenige Wochen nach einer Entlassungswelle hat Meta ein Ausbildungsprogramm für Fachkräfte im KI-Rechenzentrumsbau angekündigt. Die Initiative namens „America’s Workforce Academy“ (AWA) richtet sich an Veteranen, Berufseinsteiger, Hochschulabsolventen und Quereinsteiger aus allen US-Bundesstaaten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
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Meta will im ersten Jahr 115 Millionen US-Dollar investieren und sämtliche Kosten übernehmen, darunter Ausbildung, Anreise, Unterkunft und ein tägliches Stipendium. Das Programm umfasst eine fünfwöchige Ausbildung und garantiert Absolventen einen Arbeitsplatz auf einer Baustelle für ein Meta-Rechenzentrum. Für die Umsetzung arbeitet Meta mit dem Immobiliendienstleister CBRE und dem US-Bauverband Associated Builders and Contractors (ABC) zusammen.
Das Pilotprogramm startet 2026 in Louisiana, Ohio, Indiana und Texas. In Louisiana soll mit „Hyperion“ eines der größten Meta-Rechenzentren entstehen. Laut Meta wird der Campus so groß sein, dass er einen großen Teil Manhattans bedecken könnte.
Die Initiative baut auf Metas im April angekündigten LevelUp-Programm für Glasfasertechniker auf. Laut Meta gingen dafür in den ersten sieben Tagen 35.000 Bewerbungen ein.
Zwischen Stellenabbau und Baustellenboom
Der Konzern investiert massiv in KI-Rechenzentren und plant im laufenden Jahr bis zu 145 Milliarden US-Dollar für Infrastruktur auszugeben. Zur Finanzierung dieser Ausgaben hatte Meta im Mai rund 8000 Stellen gestrichen, was etwa zehn Prozent der Belegschaft entspricht. Zugleich sollen in Zukunft kostenpflichtige KI-Dienste neue Einnahmequellen neben dem Werbegeschäft erschließen und die hohen Investitionen abfedern.
Meta-Präsidentin Dina Powell McCormick vergleicht den Bau von KI-Rechenzentren in einem Blogpost mit früheren US-Infrastruktur- und Industrievorhaben wie der Elektrifizierung ländlicher Regionen und der Rüstungsproduktion im Zweiten Weltkrieg. Der Bedarf an Fachkräften ist dabei nicht auf Meta beschränkt. Nach Schätzungen der ABC muss die US-Bauindustrie 2026 insgesamt rund 349.000 zusätzliche Arbeitskräfte gewinnen, um die erwartete Nachfrage zu decken.
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Offen bleibt jedoch, was nach Abschluss der Rechenzentrumsbauten mit den Arbeitsplätzen passiert. Meta verweist darauf, dass die Teilnehmer anerkannte Qualifikationsnachweise der US-Bauwirtschaft erhalten, die ihnen auch den Wechsel zu anderen Arbeitgebern ermöglichen sollen.
(tobe)
Künstliche Intelligenz
Nintendo: Frankreich bestraft Joy-Con-Drift mit 35 Millionen Euro
Nintendo muss 35 Millionen Euro an den französischen Staat zahlen. Die Verbraucherschutzbehörde DGCCRF hat das Unternehmen am Montag wegen Joy-Con-Drift bei der Nintendo Switch zur Strafzahlung verpflichtet. Joy-Con-Drift ist ein technischer Defekt an den Sticks der Switch-Controller, der dazu führt, dass die Konsole auch ohne Input Eingaben registriert. Das erschwert das Spielen erheblich.
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Die DGCCRF ist eine Verbraucherschutzbehörde des französischen Wirtschaftsministeriums. Das Verfahren startete nach einer Beschwerde des Verbraucherverbands UFC-Que Choisir aus dem September 2020. Nach mehrjährigen Ermittlungen übergab die DGCCRF den Fall 2025 an die Staatsanwaltschaft Nanterre. Das Ergebnis war ein Strafvergleich, den Nintendo of Europe laut DGCCRF akzeptiert hat. Das Geld wird in den Staatshaushalt eingezahlt.
Konkret wirft die Behörde Nintendo vor, Verbraucher von 2018 bis 2023 nicht ausreichend über den Joy-Con-Drift bei der Nintendo Switch informiert zu haben. Das Unternehmen habe bereits ab 2018 Kenntnis von dem Defekt gehabt, aber erst 2020 – nach der Beschwerde von UFC-Que Choisir – erstmals öffentlich kommuniziert. Weil öffentliche Informationen fehlten, kauften betroffene Kunden nach Argumentation der Verbraucherschützer oft neue Controller, anstatt sich an den Garantieservice zu wenden.
Nintendo ist sich keiner Schuld bewusst
Nintendo hat den Vergleich angenommen, bestreitet aber vorsätzliche Täuschung. Gegenüber der Zeitung Le Monde betonte das Unternehmen, dass die akzeptierte Vergleichszahlung nicht mit einem Schuldgeständnis einhergehe. Neben der Geldzahlung muss Nintendo auf der französischen Nintendo-Homepage einen Hinweis auf die als irreführend eingestuften Praktiken veröffentlichen.
Die 35-Millionen-Euro-Strafe ist laut Le Monde die zweithöchste, die die DGCCRF je verhängt hat – übertroffen nur von einem Bußgeld gegen den Fast-Fashion-Händler Shein im Jahr 2025. Der Fall hat für Nintendo eine lange Vorgeschichte: Der europäische Verbraucherverband BEUC hatte 2021 bei der EU-Kommission Beschwerde eingereicht, und erst eine europaweit koordinierte Aktion führte 2023 dazu, dass defekte Joy-Con auch nach Ablauf der Garantiezeit kostenlos repariert werden.
(dahe)
Künstliche Intelligenz
Humanoider Roboter für extreme Umgebungen: „Pemba“ besteigt Vulkan Chimborazo
Der humanoide Roboter „Pemba“, ein modifizierter Unitree G1-Roboter, hat den 6200 m hohen Gipfel des ecuadorianischen Vulkans Chimborazo bei einer Expedition erfolgreich bestiegen. Das berichtet Humanoids Daily am Montag. Der Versuch, humanoide Roboter so anzupassen, dass sie unter extremen Bedingungen eingesetzt werden können, hat den Zweck, dass sie eines Tages selbstständig Umweltdaten in entlegenen Gebieten sammeln sollen. Geplant ist, dass der Roboter an zwei weiteren Expeditionen teilnimmt. Bei einer davon soll er den Mount Everest besteigen.
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Initiator des „Pemba“-Projekts ist der Ingenieur Pablo Berlanga Boemare. Seine Vision ist es, dass humanoide Roboter etwa in abgelegenen Naturschutzgebieten Überwachungsaufgaben durchführen und dabei bisher verwendete umfangreiche Netzwerke aus stationären Kameras und Sensoren ersetzen. Denn das Aufrechterhalten dieser Infrastruktur ist sehr kostenaufwendig. Boemare, der als Gründer von Geologic Dome und davor an Naturschutzinitiativen des World Wildlife Fund (WWF) beteiligt war, weiß, wovon er spricht: Die Überwachung von Wildtieren, Umweltveränderungen, Wilderei und illegale Abholzung ist ein dauerhaftes Erfordernis. Roboter könnten diese Aufgabe langfristig autonom, womöglich flexibler mit ihren vielfältigen Sensoren und ihrer Künstlichen Intelligenz (KI) erledigen. Angebunden ist der Roboter dann etwa über Starlink, aufgeladen wird er mittels Sonnenenergie.
Bevor das losgehen kann, müssen humanoide Roboter jedoch den extremen Bedingungen trotzen, um länger autark ihre Aufgaben durchführen zu können. Das umfasst etwa das Aushalten von extremen Temperaturen und Temperaturschwankungen, vor denen die Elektronik und die Aktuatoren des Roboters geschützt werden müssen. Die Ingenieure bauen deshalb spezielle Thermomanagementsysteme und Belüftungskomponenten ein und schützen die Robotergelenke etwa vor Schnee und Kälte. Dass das klappt, hatte Unitree bereits mit seinem G1-Roboter im chinesischen Xinjiang in der Region Altay bei bis zu -47,4 °C demonstriert.
„Pemba“ hat mit der Besteigung des Chimborazo auf 6200 m ebenfalls bewiesen, was mit Modifikationen am humanoiden G1-Roboter möglich ist. Ganz autonom war der Roboter jedoch nicht unterwegs. Steigungen mit über 30 Grad kann der Roboter nicht autonom bewältigen und benötigte noch Unterstützung bei dem insgesamt 16-stündigen Aufstieg zum Gipfel. Denn an steilen Passagen musste der rund 35 kg schwere Roboter von menschlichen Expeditionsteilnehmern getragen werden. Entsprechend müsse der Roboter als Nächstes so angepasst werden, dass er auch steile Geländeabschnitte selbstständig bewältigen kann.
Expedition auf den Mount Everest
Die nächsten Expeditionen stehen bereits fest: Im Rahmen der „Triple Crown“-Roboterexpeditionen soll der G1 neben dem Chimborazo auch noch den Mount Everest besteigen. Der Plan ist, den Roboter zwischen dem Basislager auf 5364 m und dem Lager IV auf etwa 7920 m Höhe einzusetzen und dabei Batterie, Gelenkbelastung, Fortbewegungsleistung und den Schutz vor Umwelteinflüssen zu testen. Das Ziel ist es, den Roboter in solchen Umgebungen etwa zur Gletscherüberwachung, für Search&Rescue-Missionen und dem Einsammeln von Müll, ein besonderes Problem am Mount Everest, zu verwenden. Dabei muss der Roboter jedoch recht widrigen Umständen trotzen, denn neben der Witterung, den niedrigen Temperaturen und den anspruchsvollen Geländebedingungen kommen auch noch Herausforderungen in Form von eingeschränkter Kommunikation und Energieversorgung auf den Roboter zu.
Wann und ob „Pemba“ überhaupt den Mount Everest besteigen kann, ist jedoch noch ungewiss. Dabei stehen ihm aber keine technischen, sondern regulatorische Hürden im Weg. Bisher fehlt in Nepal noch der rechtliche Rahmen für Roboter-Expeditionen. Die zuständigen Behörden wollen deshalb erst neue Regelungen für nicht-menschliche Bergsteiger aufstellen, bevor ein Roboter auf den Mount Everest steigen kann, wie The Kathmandu Post schreibt.
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Entsprechend verzögert sich das Vorhaben. Die Initiatoren des „Pemba“-Projekts arbeiten derzeit mit den Behörden zusammen, um schnellstmöglich entsprechende Richtlinien auf den Weg zu bringen. Angedacht ist ein möglicher Aufstieg vom „Pemba“ auf den Everest frühestens im Herbst oder Winter 2026.
(olb)
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