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KI-Rechenleistung: Google will die Kapazitäten alle 6 Monate verdoppeln


Kein Abbruch im Wettrennen um die KI-Infrastruktur. Um die Nachfrage zu bedienen, müsse Google in den nächsten Jahren alle sechs Monate die Kapazitäten verdoppeln, erklärte der bei Google für die KI-Infrastruktur verantwortliche Amin Vahdat in einer internen Präsentation.

Von dieser internen Veranstaltung, die bereits am 6. November stattfand, berichtet CNBC. Das Ziel in vier bis fünf Jahren sei, die KI-Rechenleistung zu vertausendfachen. Google müsse laut Vahdat in der Lage sein, 1.000-mal mehr Leistung im Bereichen Computing, Speicher und Netzwerktechnik zu liefern – und das „im Wesentlichen zu denselben Kosten und im mehr auch zum selben Strom- und Energieverbrauch“.

Um diese Werte zu erreichen, setzt Google unter anderem auf die eigene Hardware. Die siebte Generation der Tensor Processing Unit (TPUv7; Codename Ironwood) soll 30-mal energieeffizienter sein als die erste Cloud-TPU aus dem Jahr 2018.

Ambitionierte Investitionen werden von noch ambitionierten Plänen übertroffen

Der Wettbewerb bei der AI-Infrastruktur ist der kritischste und teuerste im KI-Wettrennen“, sagte Vahdat. Googles Mutterkonzern Alphabet erklärte zuletzt bei den Quartalszahlen, dass die anvisierte Investitionssumme in diesem Jahr auf 91 bis 93 Milliarden US-Dollar steigt. Für nächstes Jahr kündigte man einen weiteren „signifikanten Anstieg“ an.

Das entspricht dem Branchentrend. Zählt man die Ausgaben der vier Hyperscaler Microsoft, Google, Amazon und Meta zusammen, kommt man allein in diesem Jahr bereits auf 380 Milliarden US-Dollar, heißt es im Bericht von CNBC. Ein Großteil davon fließt in die AI-Infrastruktur.

Sorge vor der Blase und Über-Investments

Ob die neuen KI-Systeme die Ausgaben rechtfertigen, wird allerdings auch innerhalb von Google diskutiert. Ein Mitarbeiter stellte bei dem internen Treffen die Frage, wie nachhaltig die Investitionen sind, wenn sich der KI-Markt nicht wie geplant entwickelt. Google-Chef Sundar Pichai begrüßte die Anmerkung und räumte selbst ein, dass Unsicherheiten besteht.

Was aber folgte, war das bekannte Big-Tech-Memo: Zu wenig investieren sei derzeit ein wesentlich höheres Risiko als Über-Investments. Zudem verwies er auf die positive Entwicklung von Googles Cloud-Geschäft, mit dem man im letzten Quartal 15 Milliarden US-Dollar umsetzte – ein Plus von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Mit mehr Computing-Power könnten diese Zahlen noch besser aussehen, so Pichai.

Google hat zuletzt Gemini 3 vorgestellt. Generell zählen Googles KI-Modelle zu den leistungsstärksten im Markt.

Immer weiter steigende Investitionsquoten werden die Diskussion um eine AI-Blase weiter anheizen. Letzte Woche erreichte diese wieder einen Höhepunkt, Nvidias Rekordquartal sorgte aber vorerst für etwas Ruhe.



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Optimierter Videoschnitt: Adobe verbindet den KI-Generator Firefly direkt mit Premiere


Optimierter Videoschnitt: Adobe verbindet den KI-Generator Firefly direkt mit Premiere

Bild: Adobe

Adobe bindet das generative KI-Tool Firefly enger an das Schnittprogramm Premiere an. Wenn Teams in den Firefly-Boards Vorlagen und Ideen entwickeln, können sie diese nun direkt in Premiere importieren. Weitere KI-Neuerungen sollen zudem den Alltag erleichtern.

Indem man Firefly und Premiere verknüpft, soll eine Echtzeitbearbeitung von Inhalten möglich sein, um etwa bei Filmen die Pre- und Postproduktion zu erleichtern. Die Funktionen bauen auf bereits bekannten Neuerungen auf. Dazu zählen etwa die neuen Steuerungselemente via Prompts, mit denen sich etwa bestimmte Objekte präzise entfernen lassen sollen. Mit der öffentlichen Beta-Version des Video-Editors von Firefly sowie einem entschlackten Arbeitsbereich lassen sich Clips, Filmmaterial, Grafiken und Audio-Inhalte direkt im Browser bearbeiten.

Wie gehabt sind in der Bearbeitungsplattform Firefly Boards die Video-Modelle von mehreren Anbietern verfügbar. Dazu zählt etwa Veo von Google, mit Runway ist man zuletzt eine mehrjährige Partnerschaft eingegangen.

Neue Video-KI-Funktionen vor dem Sundance Film Festival

Die Neuerungen präsentierte Adobe im Vorfeld des Sundance Film Festival, das als einer der wichtigsten Treffpunkte für unabhängige Filmproduktionen weltweit gilt. Filmschaffende sind auch die anvisierte Zielgruppe, man will die neuen Tools in der Kreativszene verankern. Hinzu kommen noch Förderprogramme. Jungen und unerfahrenen Filmemachern aus benachteiligten Communitys bietet man Beiträge und Produktzuwendungen mit einem Wert von fast 10 Millionen US-Dollar.

Adobe Premiere und After Effects wurden ebenfalls noch um Funktionen ergänzt, die etwa die Objektauswahl und den Umgang mit Masken erleichtern sollen. Premiere erhält zudem noch eine Integration von Adobe Stock. Damit lassen sich innerhalb der App 52 Millionen Clips durchsuchen, in der Vorschau anzeigen, lizenzieren und importieren.

Verfügbar sind Neuankündigungen für Premiere, After Effects und Firefly Boards laut Adobe noch im Laufe dieser Woche.



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CB-Funk-Podcast #152: Kabel-Retter, Tuning Guides und Nvidia DGX Spark


CB-Funk-Podcast #152: Kabel-Retter, Tuning Guides und Nvidia DGX Spark

Wie versprochen, geht es im CB-Funk diese Woche um das leidige 12V-2×6-Problem und die ersten Produkte, die versprechen, vor verkokelten Kabeln, Grafikkarten und Netzteilen zu schützen: Das Anti-Melt-Kabel von Cybenetics und WireView Pro II von Thermal Grizzly. Weitere Themen sind Wolfgangs Tuning-Artikel und Nvidias DGX Spark.

CB-Funk: Die einhundertzweiundfünfzigste Episode

Mit dem Anti-Melt-Kabel von Cybenetics (Test) und dem WireView Pro II (Test) hat sich ComputerBase zwei Möglichkeiten angesehen, die zumindest vor den Symptomen eines auf Abwege geratenen 12V-2×6-Kabels bewahren können. Passend dazu gab es am letzten Sonntag auch eine Sonntagsfrage. Es ging heiß her! Warum? Auch darüber sprechen Fabian und Jan.

Im Anschluss wird ein neues Format vorgestellt, dass es in diesem Jahr wohl häufiger geben wird: Tuning Guides für aktuelle Blockbuster-Spiele, damit sie auch ohne neue oder erschwingliche Grafikkarten bei hoher Qualität möglichst schnell laufen können.

Jan hat sich darüber hinaus mit Volker endlich DGX Spark angesehen, Nvidias „kleinsten KI-Supercomputer der Welt“, auf dem Nvidia selbst auch Cyberpunk 2077 gezockt hat – wohl nicht ohne Grund, erklärt Jan.

Fabian darf sich zum Abschluss mit Blick auf Life is Strange: Reunion, das bereits im März erscheinen soll, zeigen. Kein Wunder, dass es diese Woche mal wieder 90 Minuten geworden sind. Wir wünschen viel Spaß beim Zuhören und Hausaufgaben nicht vergessen!

Wir beantworten eure Fragen

Und wie üblich zur Erinnerung: Wir möchten im CB-Funk jede Woche einige Fragen beantworten, die zum Podcast, zur Redaktion oder unseren Themen passen. Gerne könnt ihr eure Fragen an podcast@computerbase.de richten oder aber uns hier im Forum oder auf Discord per Direktnachricht anschreiben – wir sind gespannt!

CB-Funk bei Spotify, Apple, Amazon und Deezer

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An dieser Stelle folgt der obligatorische Hinweis: In die meisten Podcast-Player lässt sich CB-Funk außerdem via RSS einbinden. Die entsprechende URL lautet: https://computerbase.podigee.io/feed/opus.

Übersicht zu den bisherigen Episoden

Eine Übersicht zu den bisherigen Podcast-Folgen und den entsprechenden Artikeln mit Kommentarbereich ist auf der Themenseite CB-Funk zu finden.



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AMD bestätigt: Der Ryzen 7 9850X3D erscheint am 29. Januar für 499 USD


AMD bestätigt: Der Ryzen 7 9850X3D erscheint am 29. Januar für 499 USD

Bild: AMD

Eine Woche vor dem Start des Ryzen 7 9850X3D hat AMD genau diesen offiziell bestätigt: Das Takt-Update für den Ryzen 7 9800X3D erscheint am 29. Januar. Der UVP beträgt 499 US-Dollar. Das sind 20 US-Dollar mehr als beim „Vorgänger“. Das Testembargo fällt Gerüchten zufolge einen Tag eher.

Kein „Preisanstieg“ im Euro-Raum?

Wie es sich mit dem Euro-UVP verhält, bleibt abzuwarten. Der Ryzen 7 9800X3D kam Ende 2024 auf den Markt, als der US-Dollar gegenüber dem Euro noch deutlich stärker positioniert war. Der UVP betrug damals 529 Euro. Der Nachfolger könnte hierzulande gleich teurer, oder sogar günstiger sein – in der Preisliste.

Im Handel gibt es den Ryzen 7 9800X3D wiederum bereits ab 439 Euro. Der Ryzen 7 9850X3D wird damit wohl ein klassischer Refresh: Er hebt den Verkaufspreis eines bereits länger im Handel verkauften Produktes wieder an, wenngleich offen bleibt, ob es den 9800X3D weiterhin zu kaufen geben wird.

Ryzen 7 9800X3D + 400 MHz mehr Takt

Der AMD Ryzen 7 9850X3D ist ein seichtes Update für den AMD Ryzen 7 9800X3D (Test) mit zusätzlichen 400 MHz maximalem Boost-Takt. Alle anderen Parameter inklusive TDP von 120 Watt, Basistakt und Speicherunterstützung bleiben gleich.





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