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Klimafreundliche Außenwerbung: Diese Marken setzen ein starkes Zeichen zum „ShowYourStripes Day“


Die Umweltbank beteiligt sich an einer aktuellen Awareness-Kampagne gegen den Klimawandel

Ab Mitte der Woche wird es in ganz Deutschland sommerlich heiß – bestes Timing für eine bundesweite DOOH-Kampagne nachhaltigkeitsorientierter Marken, die gemeinsam auf die zunehmende Erderwärmung aufmerksam machen wollen. Und die Werbe-Screens haben sogar einen positiven Effekt auf das Klima.

Initiiert wurde die Kampagne vom grünen Außenwerbe-Vermarkter climAD, der neun ausgewählten Marken auf Digital-out-of-Home-Flächen hierfür in Summe 63 Millionen Kontakte zur Verfügung stellt – für einen Media-Gegenwert von rund 800.000 Euro. Mit von der Partie sind Polarstern, Edding, HABA, LichtBlick, Gudrun Sjödén, UmweltBank, Ecosia, Tony’s Chocolonely und EthikBank. Anlass für die gemeinsame Werbeaktion ist der „ShowYourStripes Day“, der jährlich weltweit Mitte bis Ende Juni stattfindet und diesmal am 20. Juni begangen wird. Die Grundidee dabei: In Form von farbigen Streifen soll die Erderwärmung der letzten Jahrzehnte verdeutlicht werden und für mehr Klimabewusstsein sorgen.

Der Klimawissenschaftler Professor Ed Hawkins von der University of Reading (United Kingdom) hat den „ShowYourStripes Day“ 2019 ins Leben gerufen. Die bunten „Climate Stripes“ zeigen visuell eindrücklich und gleichzeitig stark vereinfacht die Temperaturentwicklung diverser Länder, Regionen und sogar einzelner Städte seit der Industriellen Revolution. Die Darstellung gilt als eine der bekanntesten und niedrigschwelligsten Formen der Klimakommunikation. Auf der zugehörigen Website kann man in einem Drop-Down-Menü auswählen, für welchen Standort die Klimadaten angezeigt werden sollen. Jeder einzelne Streifen steht für die durchschnittliche Temperatur eines Jahres im Vergleich zum Durchschnitt des insgesamt erfassten Zeitraums. Die Farben wechseln dabei von kühlen Blautönen zu warmen Rottönen und machen die Erderwärmung der vergangenen rund 150 Jahre sichtbar.

So sieht die Erderwärmung in Frankfurt am Main in der Climate-Stripes-Optik aus

… und so die für ganz Deutschland

Sowohl Institutionen (Hochschulen, Unternehmen) als auch Städte und Einzelpersonen sind dazu aufgerufen, am Aktionstag ihre lokalen Climate Stripes zu teilen und damit die Botschaft für mehr Klimaschutz zu verbreiten. Der Download der entsprechenden Grafiken erfolgt ebenfalls für jeden zugänglich auf der oben verlinkten Website.

Für die gemeinschaftliche Kampagne bieten die Werbeträger von climAD eine besonders gut zum Thema passende Funktion: Auf der Rückseite der Screens sorgen eingebaute Moosfilter dafür, dass jede Werbekampagne aktiv die Umgebungsluft kühlt, schädlichen Feinstaub filtert und sogar lokal die CO2-Konzentration senkt. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Die Aufenthaltsdauer von Passantinnen und Passanten vor den angenehm temperierten Screens erhöht sich potenziell und somit auch die Kontaktqualität der Werbung – so jedenfalls die Theorie.

Jede der neun teilnehmenden Marke in Deutschland erhält im Rahmen der Aktion eine Reichweite von rund sieben Millionen Kontakten. Ausgewählt wurden hierfür Unternehmen, die ökologische Verantwortung in ihrem Geschäftsmodell verankert haben, heißt es von climAD. Die Kampagne läuft vom 15. bis 28. Juni 2026 auf digitalen Screens in 30 Shopping Malls in ganz Deutschland, unter anderem an den Standorten Berlin, Hamburg, Köln und München. 

Nadine Usadel, Senior Media & Campaign Manager bei LichtBlick, sagt: „Der ShowYourStripes Day schafft Aufmerksamkeit für die Entwicklung und Erwärmung des Klimas. Das Thema setzt für LichtBlick ein Zeichen für mehr Umweltbewusstsein und spiegelt unsere DNA als Deutschlands größter reiner Ökostromanbieter wider. Durch die Zusammenarbeit mit climAD können wir diesen Impact mit grüner DOOH-Reichweite in die breite Öffentlichkeit bringen.“

„MPEGA“ statt MAGA

Modelabel Ecoalf kämpft mit provokantem Plakat für Klimaschutz

Pünktlich zum „Earth Month“ April launcht das spanische nachhaltige Modelabel Ecoalf ein riesiges OOH-Plakat in Madrid, dass mit einer Anspielung an Trumps MAGA-Slogan daran erinnern soll, dass Nachhaltigkeit kein bloßer Trend ist. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit soll das Plakat im Anschluss ein zweites Leben erhalten.

Als nach eigenen Angaben erstes grünes DOOH-Werbenetz verfolgt climAD den Anspruch, maximale Performance der geschalteten Kampagnen bei gleichzeitig schonender Nutzung der Ressourcen optimal miteinander zu verbinden und gleichzeitig eine Alternative zu konventionellen DOOH-Netzen zu bieten. „Wir wollen damit nationale Aufmerksamkeit für die Erderwärmung erzielen und gleichzeitig Reichweite für Marken schaffen, die unsere Mission teilen. Dadurch zeigen wir, dass Werbung und Nachhaltigkeit nicht im Widerspruch stehen müssen – sie können sich sogar gegenseitig verstärken“, so Peter Sänger, Geschäftsführer von climAD, über die laufende Kampagne.



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