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Kostenlose Notiz-App: Obsidian 1.11.4 will Nutzung deutlich vereinfachen


Nachdem es in Version 1.9.10 vor allem um die Einführung des neuen Bases-Plugins und dessen erweiterte Möglichkeiten ging, bringt Obsidian 1.11.4 nun zahlreiche Neuerungen, die vor allem die Nutzung verbessern sollen. Das Update fällt dabei nicht weniger umfangreich aus, enthält aber auch eine Reihe von Fehlerkorrekturen.

Automatische Update-Suche nun auch für Plugins

Für tägliche Notizen kann das Format nun aus einer Liste vordefinierter Varianten gewählt werden, was das Erstellen eigener Vermerke erleichtern soll. Außerdem hat die Notiz-App nun eine automatische Suche nach Plugin-Updates erhalten, bei der Obsidian alle drei Tage oder nach einem App-Update im Hintergrund überprüft, ob neue Versionen von Plugins verfügbar sind.

Markdown-Links werden mit der neuen Version nun auch in Text- und Listeneigenschaften unterstützt. Interne Links werden zudem automatisch aktualisiert, wenn die Zieldatei verschoben oder umbenannt wird. Wird ein Textabschnitt markiert und anschließend eine URL eingefügt, verwandelt Obsidian die Auswahl automatisch in einen Markdown-Link mit dieser URL.

Zahlreiche neue Einstellungen

Auch beim Umgang mit Dateien gibt es Neuerungen. So wurde der Einstellungsbereich „Dateien & Links“ um die Option „Standardmäßig zu öffnende Datei“ erweitert. Hier lässt sich festlegen, welche Datei beim Start geöffnet werden soll – zur Auswahl stehen „Zuletzt geöffnete Dateien“, „Neue Notiz“, „Bestimmte Notiz“ oder „Tägliche Notiz“. Nutzer, die zuvor die Option „Tägliche Notizen“ verwendeten, um „Tägliche Notiz beim Start öffnen“ zu aktivieren, müssen ihren Tresor aktualisieren, um diese neue Einstellung zu übernehmen. Wird zudem mit der neuen Version versucht, eine Datei mit unsicheren Zeichen im Namen umzubenennen, erscheint nun lediglich eine Warnung.

Mit „Schlüsselbund“ wurde außerdem ein neuer Einstellungsabschnitt zum Speichern von Plugin-Geheimnissen eingeführt. Die dazugehörige Plugin-API soll in Kürze verfügbar sein.

Obsidian ist eine mächtige Notiz-Organisation (Bild: Obsidian)

Neues Installationsprogramm und mehr Sicherheit

Auch das System selbst hat Verbesserungen erfahren. Das Installationsprogramm wurde auf Electron v39.2.6 aktualisiert, was allerdings den Download des neuesten Installers erforderlich macht. Unter Linux wird durch die Umstellung Wayland nun standardmäßig aktiviert. Darüber hinaus lassen sich die Einstellungen jetzt in logischen Gruppen mit optionalen Kopfzeilen organisieren, was für eine einheitlichere Design-Sprache sorgen soll.

Neu hinzugekommen sind außerdem SecretStorage und eine ergänzende SecretComponent für Plugins, die den Zugriff auf einen gemeinsamen geheimen Speicher ermöglichen. Dieser neue Speicher kann optional aktiviert werden und erlaubt es Plugins, gemeinsam genutzte Schlüssel – etwa ein Google-API-Token oder einen OpenAI-Schlüssel – zentral abzulegen. Statt wie in der Vergangenheit denselben Schlüssel mehrfach in verschiedenen Plugins einzufügen, können diese nun auf eine gemeinsame Sammlung von Geheimnissen zugreifen, die über benutzerdefinierte Namen identifiziert werden. Das soll die Verwaltung sensibler Daten vereinfachen und die Sicherheit insgesamt verbessern.

Große Anzahl an Fehlern ausgeräumt

Weiter haben die Entwickler zahlreiche Fehler beseitigt. So erlauben Referenzlinks vor der Link-Definition keine Leerzeichen mehr und externe Links innerhalb von Text- und Listeneigenschaften sollten sich nun wieder wie vorgesehen im Browser öffnen lassen. Auch interne Markdown-Links funktionieren jetzt korrekt, selbst wenn der Dateiname Leerzeichen enthält.

Korrekturen gab es außerdem an der Oberfläche: Hier wurde unter anderem ein Problem behoben, bei dem das Navigieren zwischen Notizen in bestimmten Situationen zu einem Flackern führte, sobald die Eigenschaftenliste eingeblendet oder ausgeblendet wurde. Zudem wurde ein Fehler mit der Schriftart „Inter“ behoben, die in der Anwendung zuvor nicht erkannt wurde. Künftig wird Obsidian zudem mit der Schriftart Inter Variable anstatt wie bisher Inter ausgeliefert, die variable Schriftstärken unterstützt. Eine weitere Korrektur betrifft den Eigenschaftseditor, der nun auch Sprachen mit Schreibrichtung von rechts nach links korrekt anzeigt. In der Grafikansicht werden Anhänge zudem nicht mehr mit ihrem vollständigen Dateipfad dargestellt.

Alle Neuerungen, Änderungen und Fehlerkorrekturen sind in den ausführlichen Release Notes aufgelistet.

Ab sofort verfügbar

Obsidian 1.11.4 steht ab sofort für Windows, macOS und Linux auf der Website des Projektes zum Download bereit. Alternativ kann die Anwendung zur Organisation von Notizen auch wie gewohnt bequem über den am Ende dieser Meldung angebrachten Link aus dem Download-Bereich ComputerBase bezogen werden.

Downloads

  • 4,2 Sterne

    Obsidian ist ein kostenloses Tool für das Erstellen, Verlinken und Organisieren von Wissensdatenbanken.



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