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Leapmotor B10 Fahrbericht: Die große E-Auto-Überraschung


Der Markt für kompakte Elektro-SUVs wächst rasant – und mittendrin taucht plötzlich ein Modell auf, das viele von Euch überraschen dürfte: der Leapmotor B10. Ein Elektro-SUV, der mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis, moderner Ausstattung und richtig viel Platz auf sich aufmerksam macht.

Beim ersten Blick fällt sofort auf: Der B10 wirkt nicht wie ein Billigheimer. Die Front mit schmalen LED-Tagfahrlichtern und den etwas tiefer sitzenden Hauptscheinwerfern macht optisch echt was her. Die Seitenlinie wirkt klar und aufgeräumt, fast schon europäisch – kein Wunder, denn Leapmotor gehört mittlerweile zur großen Allianz um Stellantis, der Mutter von Opel und Peugeot. Am Heck geht es genauso modern weiter. Mit den sauber gezeichneten LED-Rückleuchten und dem Dachkantenspoiler erinnert die Silhouette tatsächlich ein wenig an einen Porsche Macan – ohne dabei aufdringlich wirken zu wollen. Genau diese zurückhaltende, aber wertige Gestaltung dürfte viele europäische Kunden ansprechen.

Innenraum im Leapmotor B10: wenig Außenmaß, aber richtig viel Platz

Sobald Ihr einsteigt, spürt Ihr sofort: Der B10 ist innen größer, als er von außen aussieht. Mit seinen 4,52 Metern wirkt er eigentlich kompakt – fühlt sich aber im Innenraum fast wie eine Nummer größer an.

Die erhöhte Sitzposition von Fahrer und Beifahrer sorgt für eine angenehme Übersicht. Und hinten? Da wird’s dann richtig beeindruckend. Selbst wenn vorn große Menschen sitzen, bleibt für Passagiere auf der Rückbank ordentlich Platz für Beine und Kopf. Der Leapmotor B10 ist echt ein kleines Raumwunder.

Besonders cool: Der Beifahrersitz lässt sich so weit nach hinten klappen, dass eine richtige Liegefläche entstehen kann. Ideal, wenn Ihr mal eine Pause einlegen wollt. Während des Ladevorgangs zurücklehnen? In diesem E-Auto wird Entspannung auf ein ganz neues Level gehoben.

Kofferraum & Frunk: Platz für Alltag, Urlaub und mehr

Der Kofferraum bietet ein Ladevolumen von soliden 420 Litern – nicht riesig, aber definitiv alltagstauglich. Die niedrige Ladekante macht das Verstauen von Waren und Gütern einfacher, und wenn Ihr die Rücksitze umklappt, bekommt Ihr bis zu 1.300 Liter Laderaum. Das reicht locker für Urlaubsgepäck, große Kartons oder den großen Wochenendeinkauf.

Leapmotor B10 - Kofferraum
Nicht übermäßig viel Platz im Kofferraum. Doch vollkommen alltagstauglich.

Praktisch ist auch der kleine Frunk vorne unter der Motorhaube. Mit 25 Litern zwar überschaubar groß, aber perfekt für Kabel und anderes Zubehör, das nicht im Kofferraum herumfliegen soll. In der von uns getesteten Topversion Design Pro Max gibt’s sogar eine elektrische Heckklappe und ein ordentliches Premium-Soundsystem mit zwölf Lautsprechern.

Leapmotor B10 im Test - Frunk
Unter der Motorhaube bietet der Leapmotor B10 zusätzlichen Stauraum.

Wichtig zu wissen ist aber auch: Die Anhängelast ist mit 750 Kilogramm überschaubar. Für Fahrradträger oder kleine Hänger okay – für echte Zuglasten ist der Leapmotor B10 hingegen weniger ausgelegt.

Cockpit & Bedienung: Große Screens, modernes Feeling

Im Cockpit dominiert ein 14,6-Zoll-Touchscreen, der über allem zu schweben scheint. Unterhalb des Screens findet Ihr keine Tasten. Nein, wirklich keine. Alles läuft über das Display: Klimakomfort, Spiegelverstellung, Fahrzeugmenüs. Das wirkt modern, ist aber definitiv gewöhnungsbedürftig, wenn Ihr klassische Buttons zum Drücken liebt. Hinter dem Lenkrad sitzt ein 8,8 Zoll großes Infodisplay. Von ihm kann der Fahrer alle wichtigen Informationen ablesen. Schade: Ein Head-up-Display gibt’s nicht. Auch nicht gegen Aufpreis.

Leapmotor B10 - Interieur
Aufgeräumt und modern: das Interieur des Leapmotor B10.

Natürlich ist der B10 kein Luxusauto. Aber für sein Preissegment ist er ordentlich verarbeitet. Vorn ist die Materialqualität gut, hinten und im Kofferraum eher funktional. Aber ganz ehrlich: Für den aufgerufenen Preis (siehe unten) ist alles absolut im Rahmen.

Software: Flüssig, modern – aber nicht ganz komplett

Das Betriebssystem im Leapmotor B10 läuft dank Snapdragon-Prozessor angenehm flüssig und logisch. Die Menüs sind gut strukturiert und klar dargestellt. Aber Achtung: Zum Marktstart fehlen Apple CarPlay und Android Auto. Laut Hersteller sollen beide Funktionen jedoch Ende des Jahres per Update nachgeliefert werden. Dann soll auch 1-Pedal-Driving freigeschaltet werden. Das wäre für viele Fahrer ein echter Mehrwert.

Und was bietet das neue E-Auto hinsichtlich moderner Assistenzsysteme? Die Antwort: Der B10 bringt viele Features mit, die Ihr sonst eher in höheren Klassen seht:

  • Spurhalteassistent
  • Abstandsregelung
  • 360-Grad-Kamera
  • Notbremsassistent
  • Querverkehrswarner

Gerade die 360-Grad-Kamera gehört zu den besseren Systemen und hilft Euch im Stadtverkehr enorm. Sie sorgt für eine viel bessere Rundumsicht; besonders natürlich beim Rückwärtsfahren.

Leapmotor B10 in der Seitenansicht.
Gestatten, Leapmotor B10: ein kompakter SUV aus China.

Akku & Reichweite: Realistische Werte und starke Ladeleistung

Wenn es um die Reichweite geht, müsst Ihr wissen, dass Ihr die Auswahl zwischen zwei Batteriegrößen habt. In beiden Fällen kommen robuste LFP-Zellen zum Einsatz – langlebig und alltagstauglich.

  • Kleine Batterie (56,2 kWh): 361 Kilometer nach WLTP-Norm
  • Große Batterie (67,1 kWh): 434 Kilometer nach WLTP-Norm

Reale Werte? Hier müsst Ihr vom WLTP-Standard natürlich noch Abzüge vornehmen. Wir rechnen mit folgenden Reichweiten, die bei einer Fahrt mit meist 130 km/h zu erreichen sind.

  • kleine Batterie: 250–300 Kilometer
  • große Batterie: 300–350 Kilometer

Schnellladen: richtig gut für die Preisklasse

Bei einer recht überschaubaren Reichweite stellt sich natürlich besonders die Frage, wie schnell das Auto in der Lage ist, neue Energie zu ziehen. Und hier gibt es gute Nachrichten: Die Topversion des Leapmotor B10 schafft an Schnellladesäulen eine Ladeleistung von bis zu 168 kW – das ist stark. Damit geht’s in ca. 20–30 Minuten von moderater Restladung auf 80 Prozent. Die kleinere Batterie lädt mit bis zu 140 kW, was ebenfalls einem guten Wert entspricht. AC-Laden an einer Normalladesäule oder an der Wallbox zu Hause läuft dreiphasig mit 11 kW – klassischer Standard.

Fahreindruck: Komfort statt Sport

Um es direkt vorab zu verraten: Der Leapmotor B10 ist kein Sportler! Aber das will er auch gar nicht sein. Mit 160 kW (218 PS) über einen Hinterradantrieb fährt er vielmehr angenehm souverän. Von 0–100 km/h beschleunigt dieses Elektroauto in etwa acht Sekunden – völlig ausreichend für Alltag und Familie.

Leapmotor B10 - Heckansicht
Sportliches Heck am Leapmotor B10.

Das Fahrwerk ist deutlich komfortorientiert ausgerichtet, Unebenheiten nimmt es gut weg. Auf der Autobahn wird es ab einer Reisegeschwindigkeit von etwa 120 km/h etwas lauter im Innenraum, aber in Summe verbleibt alles dank guter Isolierung im Rahmen. Und der Verbrauch? Reell dürft Ihr im Alltag mit etwa 16–17 kWh/100 km rechnen. Auf der Langstrecke steigt der Wert, im Test lagen wir rund um Frankfurt bei knapp 22 kWh.

Der Wendekreis ist angenehm klein, was Euch im Parkhaus oder in engen, innerstädtischen Straßen das Leben erleichtert. Mit seinen 18-Zoll-Felgen lässt sich der B10 sauber manövrieren. Und wie gesagt: Die 360-Grad-Kamera ist ein echter Segen für mehr Überblick.

Die größten Schwächen im Überblick

  1. Infotainment noch unvollständig
    CarPlay und Android Auto fehlen (Update angekündigt).
  2. Materialqualität nicht überall top
    Vor allem hinten und auf der Beifahrerseite eher einfach gehalten.
  3. Alles über Touchscreen
    Wer Knöpfe liebt, muss umdenken.
  4. Kleine Batterie limitiert
    Für Vielfahrer nur bedingt geeignet.
  5. Kein sportlicher Anspruch
    Der B10 ist entspannt – weniger dynamisch.

Preis-Leistung: Ein echter Geheimtipp im Elektro-Segment

Aber was kostet dieses E-Auto denn nun? Der Leapmotor B10 startet bei 29.900 Euro – und das ist für ein Elektro-SUV dieser Größe und Ausstattung ein Brett. Besonders, wenn man bedenkt, wie hoch viele etablierte Hersteller mittlerweile ihre Preise ansetzen. Gerade im Segment, in dem auch der beliebte Skoda Elroq (Test) unterwegs ist, wirkt der B10 wie die frische Alternative.

Leapmotor B10 - Seitenansicht während der Fahrt.
Kompakt und doch unfassbar geräumig: der Leapmotor B10.

Für die große Batterie müsst Ihr mindestens 32.400 Euro einplanen. Das Modell mit Topausstattung startet ab 33.900 Euro. Richtig stark und an dieser Stelle auf jeden Fall eine Erwähnung wert: Ein Panoramadach ist serienmäßig, was in dieser Preisklasse eher selten ist.

Sicherheit: Volle 5 Sterne im Crashtest

Und noch etwas möchten wir Euch nicht vorenthalten: Im berühmten Euro NCAP-Crashtest holte der Leapmotor B10 vor wenigen Wochen volle fünf Sterne. Sicherheit ist hier also definitiv kein Thema, über das Ihr Euch Sorgen machen müsst.

Garantiezeiten:

  • Fahrzeug: 4 Jahre / 100.000 km
  • Batterie: 8 Jahre / 160.000 km

Fazit: Der Leapmotor B10 könnte für viele von Euch genau der Richtige sein

Der rund 1,8 Tonnen leichte B10 möchte kein Prestigeobjekt sein – sondern ein praktischer, bezahlbarer und moderner Alltagsbegleiter. Und genau das funktioniert überraschend gut. Ihr bekommt viel Auto fürs Geld, ohne komplizierte Bedienung, ohne unnötigen Schnickschnack, aber mit reichlich Platz, Komfort und effizientem Antrieb.

Natürlich gibt es kleine Schwächen, aber gemessen am Preis liefert der B10 richtig ordentlich ab. Wer ein alltagstaugliches Elektro-SUV mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, sollte dieses E-Auto-Modell definitiv auf dem Radar haben.



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PowerToys 0.97.0: Verbesserte Befehlspalette und individuelle Gestaltung


PowerToys 0.97.0: Verbesserte Befehlspalette und individuelle Gestaltung

Bild: Microsoft

Microsoft hat PowerToys in Version 0.97.0 veröffentlicht. Das Update für den virtuellen Werkzeugkasten bringt umfassende Neuerungen für die Befehlspalette, die sich nun individuell anpassen lässt und über die sich die PowerToys auch direkt steuern lassen. Zudem führt Microsoft mit CursorWrap ein neues Maus-Dienstprogramm ein.

Die Liste der Änderungen und Neuerungen fällt wie gewohnt umfangreich aus, dieses Mal haben sich die Entwickler jedoch besonders ins Zeug gelegt und eine Vielzahl an neuen Funktionen und Verbesserungen integriert.

Viele Bereiche mit neuen Funktionen

Im Mittelpunkt des Updates steht vor allem die überarbeitete Befehlspalette. Anwender können über die neue Seite „Personalisierung“ deren Oberfläche nun nach eigenen Vorstellungen anpassen – dazu gehören sowohl Farbtöne als auch das Einbinden eines Hintergrundbildes. Darüber hinaus kann das PowerToys-Symbol in der Taskleiste nun optional in einem monochromen Stil erscheinen, was für ein dezenteres Erscheinungsbild sorgen soll.

Die PowerToys 0.97.0 lassen sich nun auch in ihrem Erscheinungsbild anpassen
Die PowerToys 0.97.0 lassen sich nun auch in ihrem Erscheinungsbild anpassen (Bild: Microsoft)

Gleichzeitig lässt sich die Tool-Sammlung nun direkt über die Befehlspalette steuern. So können der Lichtschalter für den hellen oder dunklen Modus umgelegt, die verschiedenen Presets der FancyZones ausgewählt, Farben bestimmt und zahlreiche weitere Funktionen unmittelbar aufgerufen werden. Diese müssen lediglich in den Einstellungen aktiviert sein. Mit Peek können zudem Dateien und Ordner direkt in der Befehlspalette in einer Vorschau angezeigt werden. Peek hat außerdem eine CLI-Unterstützung erhalten, womit FancyZones, Image Resizer und File Locksmith nun auch über die Befehlszeile gesteuert werden können. Die Liste der unterstützten Befehle findet sich in der Dokumentation.

Darüber hinaus wurde die Befehlspalette um eine integrierte Remote-Desktop-Erweiterung ergänzt, mit der Nutzer schnell auf ihre Remote-Desktops zugreifen können. In den Einstellungen der Websuche-Erweiterung lässt sich nun außerdem eine benutzerdefinierte Suchmaschine festlegen. Gleichzeitig haben die Entwickler ein Fallback-Ranking eingeführt, das Anwendern mehr Kontrolle über die Reihenfolge der ausgegebenen Suchergebnisse gibt. Hinzugekommen ist außerdem die Unterstützung für Drag & Drop: Der Datei-Indexer und der Clipboard-Verlauf können Inhalte direkt aus der Befehlspalette in andere Anwendungen ziehen. Erweiterungsentwickler können diese Funktion künftig auch in ihre eigenen Erweiterungen integrieren.

Ein Fallback-Ranking soll mehr Kontrolle über die Reihenfolge der Suchergebnisse geben
Ein Fallback-Ranking soll mehr Kontrolle über die Reihenfolge der Suchergebnisse geben (Bild: Microsoft)

Mit CursorWrap hat Microsoft zudem eine neue Funktion eingeführt, bei der der Cursor – ähnlich Figuren in älteren Arcade-Spielen – beim Überschreiten eines Bildschirmrands auf die gegenüberliegende Seite springt. Damit soll die Mausbedienung insbesondere bei Multi-Monitor-Setups deutlich komfortabler werden. Das Schnellzugriff-Flyout wurde außerdem aus den Einstellungen herausgelöst, wodurch es sich nun schneller starten lässt. Der Verlauf der Zwischenablage zeigt zudem jetzt auch eine Vorschau von Hex-Farben an. Zusätzlich wurde eine Unterstützung für die Eingabe von Bildern für KI-Transformationen hinzugefügt und die Nachverfolgung von Änderungen in der Zwischenablage wurde weiter verbessert.

Große Zahl von Fehlerkorrekturen

Neben den zahlreichen Neuerungen haben sich die Entwickler auch intensiv der Fehlerbehebung gewidmet. So wurde unter anderem die Ladereihenfolge korrigiert, damit benutzerdefinierte Aktions-Hotkeys korrekt erkannt werden. Außerdem wurde die Auswahl von Elementen im Verlauf der Zwischenablage überarbeitet, sodass keine doppelten Einträge mehr entstehen. Das Verhalten des Cursor-Umbruchs bei Multi-Monitor-Konfigurationen wurde verbessert, sodass der Umbruch nur noch an den Außenkanten erfolgt. Darüber hinaus wurde die Positionierung der Editor-Überlagerung bei Multi-Monitor-Setups mit gemischten DPI-Werten korrigiert.

GIF Die Befehlspalette lässt sich in den PowerToys 0.97.0 besser bedienen (Bild: Microsoft)

Auch die in einer der letzten PowerToys-Versionen eingeführte Funktion Find My Mouse hat weitere Verbesserungen erfahren. So wurde die Darstellung der Spotlight-Kanten optimiert, um die Visualisierung klarer zu gestalten. Außerdem wurde eine Telemetrie hinzugefügt, die erfasst, wie und wann Find My Mouse ausgelöst wird.

Eine vollständige Übersicht aller Neuerungen und Veränderungen ist den ausführlichen Release Notes zu entnehmen.

Ab sofort verfügbar

Die PowerToys 0.97.0 sind ab sofort auf der zugehörigen Projektseite auf GitHub erhältlich. Alternativ kann die Werkzeugsammlung für Windows wie gewohnt bequem über den Link am Ende dieser Meldung aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.

Downloads

  • PowerToys

    4,6 Sterne

    Mit den PowerToys hat Microsoft die aus Windows 95 bekannte Sammlung von Sytemtools wiederbelebt.



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Life is Strange: Reunion: Nächster Teil bringt schon am 27. März Max und Chloe zurück


Schon am 27. März 2026 erscheint mit Life is Strange: Reunion überraschend der nächste Teil der inzwischen elf Jahre alten Spielereihe, wie Publisher Square Enix und Entwickler Deck Nine in einem Livestream bekannt gegeben haben. Als Protagonistin dient diesmal nicht nur Max, sondern auch ihre wiederkehrende Freundin Chloe.

Jetzt ist auch Chloe hella back

Schon Ende 2024 hieß es im Abspann zu Life is Strange: Double Exposure bereits: Max Caulfield wird – wieder – wiederkehren; es werde eine Fortsetzung geben. Das Jahr 2025 über war es dann still, aber jetzt verkündigen Square Enix und Entwickler Deck Nine überraschend: Schon am 27. März 2026 erscheint mit Reunion der nächste Teil der Life-is-Strange-Reihe. Ein erster Trailer zeigt ausgewählte Szenen des Spiels – und Chloe Prize, Max’ Freundin aus dem ersten und die Protagonistin des zweiten Life is Strange, Before the Storm.

Life is Strange: Reunion (Bild: Square Enix)

Und tatsächlich werden in Life is Strange: Reunion beide Charaktere spielbar sein. Aber schlagen sich die Entwickler damit nicht auf die Seite derjenigen Spieler, die im ursprünglichen Life is Strange die Küstenstadt Acadia Bay dem vernichtenden Sturm überlassen haben? Mit einem resoluten „Naja“ beschwichtigt Deck Nine: Im Finale von Life is Strange: Double Exposure hat Max – Achtung, Spoiler – in ihrem Versuch, die Welt zu retten, die beiden Alternativen Zeitlinien zusammengeführt. Somit gibt es jetzt eine Chloe, die Arcadia Bay überlebt hat, sich aber dennoch an ihren Tod auf der Schultoilette der Blackwell Academy erinnern kann.

Zwei Protagonisten, zwei Fähigkeiten

Life is Strange: Reunion werde aber dennoch berücksichtigen, wie sich Spieler damals entschieden haben und darauf etwa mit unterschiedlichen Zwischensequenzen reagieren. Ebenso sollen Spieler im Laufe der Handlung entscheiden können, ob Max und Chloe als Freunde oder Liebhaber zusammenfinden. Und auch spielerisch dominiert das Duett. Die Perspektive soll zwischen Max und Chloe wechseln; beide Charaktere können gesteuert werden, je nach Szene.

Max gewinnt die Fähigkeit aus dem ersten Teil wieder und kann die Zeit zurückdrehen, um im Spielverlauf Dialoge erneut bestreiten zu dürfen oder kleinere Rätsel zu lösen. Dabei sollen Spieler eine direktere Kontrolle über das Rückspulen erhalten und die Fähigkeit häufiger und freier nutzen dürfen. Eine Art automatisches Zurückspulen setzt ein, wo sonst ein „Game Over“ erreicht wäre – damit umschifft das Spiel elegant das sonst nötige Neuladen des letzten automatischen Speicherpunkts. Chloe hingegen soll in Dialogen ihre Schlagfertigkeit als Fähigkeit einsetzen können, wie zuvor in Life is Strange: Before the Storm.

Großes Finale schon Ende März

Inhaltlich dreht sich das neue Life is Strange: Reunion um einen infernalen Brand in der Caledon-Universität, die schon Schauplatz von Double Exposure war. Max könne die Zeit drei Tage zurückdrehen und auf diesem Weg Zeit gewinnen, den Ort aber nicht im Alleingang vor den Flammen bewahren, beschreiben die Entwickler die Handlung.

Neben Chloes Rückkehr ist die zweite Überraschung der Release-Termin: Schon am 27. März 2026 und damit bereits in rund zwei Monaten soll Life is Strange: Reunion für die PlayStation 5, Xbox Series X/S und den PC erscheinen.



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Blender 4.5.6 LTS & 4.2.17 LTS: Stabilität bei Versionen mit Langzeit-Support erhöht


Blender 4.5.6 LTS & 4.2.17 LTS: Stabilität bei Versionen mit Langzeit-Support erhöht

Bild: Blender

Nachdem der aktuelle Blender-Hauptzweig mit Version 5.0.1 im Dezember des vergangenen Jahres sein letztes Update erhalten hat, haben nun die Versionen 4.5.6 LTS und 4.2.17 LTS mit Langzeitunterstützung Aktualisierungen erhalten, die in erster Linie der Fehlerbereinigung dienen. Neue Funktionen sind folglich nicht hinzugekommen.

60 Fehlerbehebungen vorgenommen

Die Release Notes der Version 4.5.6 LTS listen die meisten Korrekturen auf. Unter anderem hat der Grease Pencil zahlreiche Fehlerbehebungen erfahren: So konnte die Anwendung beim Einfügen von Strichen abstürzen, wenn das betreffende Objekt keine Materialien besaß. Gleiches galt für das Weightpainting nach „Convert to GP from Mesh“, sofern keine Vertex-Gruppe ausgewählt gewesen ist. Zudem traten vereinzelt Probleme beim Zeichnen auf Oberflächen auf und in bestimmten Situationen verweigerte Lineart komplett den Dienst.

Im Sculpt-Modus konnte es beim Einsatz des 2D-Pinsels zu Abstürzen kommen, wenn „Grab Active Vertex“ aktiviert war. Im Kurven-Sculpt-Modus reagierte das Drücken der Umschalttaste zum vorübergehenden Wechsel auf den Glättungspinsel nicht. Zudem wurde ein Problem behoben, bei dem das Rückgängigmachen von Pinselstrichen im Textur-Paint-Modus erst sichtbar wurde, sobald die Viewport-Kamera bewegt wurde. Auch beim Versuch, den Pose-Pinsel zu verwenden, konnte Blender abstürzen.

Darüber hinaus traten an weiteren Stellen Stabilitätsprobleme auf. So kam es beispielsweise zu Abstürzen beim USD-Import, wenn innerhalb desselben Skelett-Root-Prim doppelte Blend-Shape-Namen vorhanden gewesen sind. Gleiches galt für das Kopieren des Arbeitsbereichs sowie für die Nutzung des Video-Editors mit einer 1055-PNG-Sequenz. Unter Linux konnte das Kopieren in der Steam-Version von Blender zunächst einen Absturz von Steam auslösen, gefolgt von einem Absturz von Blender selbst, wenn versucht wurde, die Anwendung anschließend erneut zu öffnen.

Auch im Zusammenhang mit der Kamerasteuerung kam es zu Fehlern: Das Aktivieren einer Kamera aus der Outliner-Ansicht „Blender File“ konnte die Szenenkamera löschen. Zudem führte die Walk-Navigation in manchen Fällen dazu, dass die EEVEE-Kameraansicht fehlerhaft gerendert wurde. Ebenso war die Vorschau des Asset-Browsers in der Kameraansicht nicht korrekt dargestellt.

Insgesamt führen die Release Notes für Blender 4.5.6 LTS 60 Korrekturen auf.

Korrekturen auch bei Blender 4.2.17 LTS

Die Release Notes des älteren LTS-Zweigs 4.2.17 enthalten weniger Korrekturen, diese fallen jedoch nicht weniger relevant aus. So konnte es vorkommen, dass beim Baking von Animationen Beschränkungen aus verknüpften Dateien entfernt wurden oder dass bei der Erstellung von NlaStrip der Namensparameter unberücksichtigt blieb. In Blender 4.2.16 LTS trat unter bestimmten Umständen das Problem auf, dass Transformationen für verknüpfte Objekte nicht als mit Keyframes versehen angezeigt wurden. Zudem konnte der Grafikeditor geleert werden, wenn „Vorschau-Bereich“ und „Normalisieren“ gleichzeitig aktiviert waren.

Ab sofort verfügbar

Blender 4.5.6 LTS und 4.2.17 LTS stehen ab sofort auf der Website von Blender zum Download bereit. Alternativ können die korrigierten Versionen wie gewohnt auch über den Link am Ende dieser Meldung bequem aus dem Download-Bereich von ComputerBase bezogen werden.

Downloads

  • Blender

    4,8 Sterne

    Blender ist ein freies Render-Tool, mit dem man Objekte modellieren, texturieren und animieren kann.

    • Version 4.5.6 LTS Deutsch
    • Version 4.2.17 LTS Deutsch
    • Version 5.0.1 Deutsch



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