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Markenkampagne von neuem Agenturpartner: Warum Zurich in Deutschland mit Empathie wirbt


Am Berliner Kurfürstendamm ist die Zurich-Werbung nicht zu übersehen

Einfühlungsvermögen passt manchmal auf einen Post-it. Wie das funktioniert, zeigt derzeit die Zurich Gruppe mit einem neuen Agenturpartner und einer neuen Markenkampagne. Die wird auch auf dem OMR-Festival sichtbar.

Empathie kann Beziehungen verbessern. Nicht nur zwischen Menschen, sondern auch im Geschäftsleben. Das zeigen Zahlen aus einer internationalen Studie von YouGov für die Zurich Insurance Group unter 11.500 Menschen in elf Ländern aus dem vergangenen Spätsommer. 73 Prozent der Menschen würden Unternehmen meiden, wenn sie kein Einfühlungsvermögen zeigen würden, 43 Prozent haben dies bereits getan. 61 Prozent wären bereit, für eine Marke, die einfühlsam ist, mehr zu bezahlen. Empathie bindet Menschen und stärkt Marken.

So überrascht es kaum, dass die Zurich Gruppe Deutschland Einfühlungsvermögen zum zentralen Thema der neuen Markenkampagne macht. Unter dem Leitgedanken „Weil wir an dich denken“ will sich die Assekuranz als ein empathischer Versicherer positionieren, dem man vertrauen kann. Der da ist, auch wenn man ihn nicht braucht. Dabei stehen weniger die großen Lösungen im Mittelpunkt als kleine Aufmerksamkeiten, die im Zweifelsfall auch auf einen Post-it passen. „Echte Empathie entsteht nicht durch große Heldentaten, sondern in den kleinen Momenten des Alltags. Es geht um echtes Zuhören, Nachfragen, Erklären und Unterstützen. Diese Nähe macht heute den Unterschied“, erklärt Nicola Schmitz, Head of Strategic Brand Marketing der Zurich Gruppe Deutschland.

In den kommenden fünf Monaten wird die Kampagne live sein, die Online- und Offline-Welten miteinander verknüpft. Den Auftakt bildet ein 104 Quadratmeter großes 3D Post-it am Ku’damm in Berlin. Es soll ein deutlich sichtbares Zeichen für Empathie in einer hektischen Großstadt setzen. Verlängert wird der Post-it-Ansatz über Social Media. Präsenz zeigt die Werbung auch auf dem OMR-Festival. Dort will Zurich mit einer zehn Meter hohen Running Wall Empathie erlebbar machen und ziemlich eindrucksvoll verdeutlichen, warum man der Versicherung trauen kann. Besucherinnen und Besucher können an der Wand zehn Meter nach unten laufen – gesichert an einem Seil. „Bei dieser ultimativen Vertrauenschallenge begleiten wir symbolisch den Schritt ins Ungewisse und das empathisch auf die Zurich Art, weil wir an dich denken“, erklärt Nicola Schmitz. Zudem will Zurich von den OMR-Gästen wissen: „Welchen Satz hört man im Alltag viel zu selten?“. Am Brandboulevard an der Mainzer Landstraße in Frankfurt am Main werden die Post-its dann als Digital Out of Home (DOOH) dargestellt.

Mit der Kampagne will das Kölner Unternehmen vor allem junge Erwachsene sowie Familien erreichen. Für die Kreation ist erstmals die Kölner Agentur Kranz verantwortlich. Zuletzt hatte HeimatTBWA den Kunden betreut.

Doch auch ohne Kampagne wird das Thema bleiben. „Empathie ist ein strategischer Grundpfeiler unseres Unternehmens“, erklärte Carsten Schildknecht, Vorstandsvorsitzender der Zurich Gruppe Deutschland, zuletzt Ende März im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin. Das hängt auch mit der YouGov-Untersuchung zusammen. Danach erklären 77 Prozent der Befragten in Deutschland, dass sie von einem Finanzdienstleister (Banken, Versicherer) empathisches Verhalten erwarten. Allerdings sagen nur 22 Prozent der Deutschen, dass die meisten Versicherungsunternehmen empathisch seien. Genau darin sieht Zurich Potenzial für sich.



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