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Künstliche Intelligenz

Meta sperrt in Australien mehr als 750.000 Jugend-Accounts


Das US-Technologieunternehmen Meta hat nach eigenen Angaben in Australien im Zuge des dortigen Social-Media-Verbots für unter 16-Jährige mittlerweile mehr als 750.000 Konten gesperrt. Die Zahl umfasse rund 460.000 Instagram-Konten und mehr als 290.000 Facebook-Accounts, teilte das Unternehmen mit. Australien hat im Dezember als erstes Land der Welt ein entsprechendes Gesetz eingeführt.

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Dem Konzern zufolge gehörten die Accounts Nutzerinnen und Nutzern, die nach Einschätzung von Meta jünger als 16 Jahre sind – eine solche Überprüfung bleibe aber schwierig. Mithilfe Künstlicher Intelligenz analysiere das Unternehmen unter anderem Profile, Beiträge, Kommentare und Bildunterschriften nach Hinweisen auf das Alter eines Users, hieß es. Zudem seien Systeme verbessert worden, die verhindern sollen, dass Betroffene nach einer Sperrung einfach ein neues Konto anlegen.

Die Bilanz kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Wirksamkeit des australischen Verbots zunehmend infrage steht. Untersuchungen zufolge haben zahlreiche Jugendliche auch weiterhin Zugang zu ihren Accounts, vor allem, weil es ihnen gelingt, die Altersbeschränkung zu umgehen.

Australien hat am 10. Dezember 2025 als erstes Land der Welt ein generelles Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren eingeführt. Damit wolle man Kindern ihre Kindheit zurückgeben, begründete die Regierung ihren bahnbrechenden Schritt – und sie zudem vor Cyber-Mobbing und dem Konsum verstörender Inhalte schützen. Mittlerweile wollen immer mehr europäische Länder dem Beispiel folgen.


(mho)



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Künstliche Intelligenz

Windows 11: Microsoft behebt kaputten Mauszeiger


Das Windows-11-Update KB5124008 behebt Probleme rund um die Darstellung des Mauszeigers. Das Betriebssystem sollte damit benutzerdefinierte Mauszeigereinstellungen inklusive Größe und Zeigerart wieder korrekt darstellen.

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Ende August hat das Update KB5120998 unter anderem die Darstellung des Mauszeigers zerpflückt. In vielen Fällen wurde er viel zu groß, selbst auf der kleinsten Einstellungsgröße. Eine nachträgliche Deinstallation des Updates schuf keine Abhilfe. Das führte zu kuriosen Interaktionen: Lud Windows mit einem sichtbaren Ladekreis am Mauszeiger, schrumpfte letzterer. Je nach Last konnte der Mauszeiger daher hin und her zucken.

Lediglich ein zweites Problem ließ sich manuell beheben: Nach dem Update löschte Windows 11 den Hintergrund und stellte ihn lediglich schwarz dar. Anschließend konnten Nutzer wieder ein Bild als Hintergrund auswählen.

Laut Microsoft entstand der Mausfehler durch „Codekomponenten […], die in nicht englischen Windows-Installationen verwendet werden“. Weiter hieß es: „In betroffenen Gebietsschemas können diese Einstellungen nicht geladen werden, sodass stattdessen eine Standardeinstellung verwendet wird. Der Versuch, die Einstellungswerte manuell wiederherzustellen, ist nicht erfolgreich, da das Problem das Laden dieser Einstellungen unabhängig von ihrem Wert verhindert.“

Ist die Option „Erhalten Sie die neuesten Updates, sobald sie verfügbar sind“ aktiviert, installiert Windows 11 das Update KB5124008 automatisch. Ansonsten müssen Nutzer die Installation unter Einstellungen > Windows Update händisch anstoßen. Microsoft deklariert KB5124008 als Sicherheitsupdate, weil es hauptsächlich sicherheitsrelevante Verbesserungen bringen soll.


(mma)



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Künstliche Intelligenz

iX-Workshop: Nach dem Einbruch – Digital Forensics & Incident Response


Cyberangriffe wie Phishing, Ransomware oder Malware gehören zu den größten Risiken für Unternehmen. Um Schäden zu begrenzen, kommt es darauf an, Vorfälle frühzeitig zu erkennen, systematisch zu analysieren und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.

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Im zweitägigen iX-Workshop Digital Forensics & Incident Response lernen Sie, Cyberangriffe professionell zu untersuchen und Sicherheitsvorfälle strukturiert zu bearbeiten. Sie arbeiten mit bewährten Werkzeugen und Methoden, um betroffene Systeme zu identifizieren, Angriffsspuren zu sichern und die Wiederherstellung des Normalbetriebs zu unterstützen.

In einer virtuellen Windows-Umgebung setzen Sie die vorgestellten Techniken selbst um und sammeln praktische Erfahrungen im Umgang mit realistischen Angriffsszenarien. So festigen Sie Ihr Wissen unmittelbar und gewinnen Sicherheit für den Einsatz im eigenen Unternehmen.

Sie profitieren von der Erfahrung Ihres Trainers Johann Rabbow, Head of Digital Forensics & Incident Response bei Oneconsult. Er unterstützt Unternehmen regelmäßig bei der Bewältigung realer Cyberangriffe und kennt die Vorgehensweisen von Angreifern aus erster Hand.

Durch die praxisnahen Übungen und den direkten Austausch im Workshop können Sie eigene Fragen einbringen und von konkreten Erfahrungen aus echten Incident-Response-Einsätzen profitieren. So nehmen Sie nicht nur Methoden und Werkzeuge mit, sondern auch wertvolle Hinweise für den Ernstfall.

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Der Workshop richtet sich an IT-Administratoren, Incident-Responder und IT-Sicherheitsverantwortliche, die Cybervorfälle professionell analysieren und wirksam darauf reagieren möchten.


IT-Security-Workshops

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(ilk)



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Künstliche Intelligenz

Portasplit-Sicherheitslücke: Midea verteilt Updates an Klimageräte


Midea aktualisiert in den nächsten Wochen automatisch alle PortaSplit-Klimageräte. Der Hersteller reagiert damit auf einen Hinweis von heise security und einem anonymen Whistleblower. Der hatte eine Android-App entwickelt, um ein Sicherheitsproblem zu demonstrieren. Mit ihr ließen sich beliebige Geräte per Bluetooth Low Energy (BLE) fernsteuern – auch gegen den Willen ihrer Besitzer.

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Wie wir berichteten, war zunächst unklar, ob das Verhalten als Sicherheitslücke gilt – in der Risikobewertung des chinesischen Herstellers kamen unbefugte Zugriffe per BLE offenbar nicht vor. Doch auf unsere Nachfrage versicherte Midea Anfang September, ein Update zu entwickeln und dieses baldmöglichst an seine Kunden verteilen zu wollen.

Das ist nun passiert. Wie uns die Pressestelle des Konzerns schrieb, ist das Update für alle Geräterevisionen freigegeben und die Verteilung hat „Over the air“ (OTA) begonnen. Im Laufe der nächsten Zeit (genauere Angaben hat Midea nicht gemacht) erhalten alle PortaSplits das Update automatisch.

Die Aktualisierung enthält eine Anpassung des Authentifizierungsmoduls, um den unautorisierten BLE-Zugriff über eine API ohne Authentifizierung zu unterbinden. Das könnte auch die Steuerung der PortaSplit über Heimautomatisierungsplattformen wie Home Assistant beeinflussen.

Das Update trägt die Versionsnummer V.012634_0000_4000_8000_5006_1012. Sie unterscheidet sich nur in den sechs Ziffern nach „V.“ von der Vorgängerversion V.012236_0000_4000_8000_5006_1012. Für einen Vergleich sollte man also wie andernorts üblich lediglich ans Ende der Versionsnummer schauen. Die aktuelle Version der PortaSplit erfährt ihr Eigentümer beim Blick in die App: Zunächst das Gerät in der App ansteuern, dann auf das Burger-Menü oben rechts tippen, zuletzt unten im Menü „Firmware aktualisieren“ aufrufen.

Auf einem redaktionseigenen Gerät konnten wir das Sicherheitsupdate nicht nachvollziehen, unsere PortaSplit ist noch nicht in den Genuss eines OTA-Updates gekommen. Ob die Aktualisierung den Sicherheitsfehler zuverlässig behebt, konnten wir daher nicht eigenhändig überprüfen. Das ist nicht ungewöhnlich, denn Midea führt einen schrittweisen, sogenannten „staggered rollout“ durch. Um zu vermeiden, dass durch unentdeckte Fehler in der Gerätefirmware weitere Probleme auftauchen, werden nicht alle Geräte gleichzeitig, sondern wellenweise aktualisiert.

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Der chinesische Konzern hat auf der IFA kürzlich einen Nachfolger für das beliebte, noch immer schwer erhältliche Gerät vorgestellt. Die Neuausgabe arbeitet mit Propan und soll neue Funktionen für Smarthomes mitbringen. Auch der berüchtigte P1-Filterfehler soll der Vergangenheit angehören.


(cku)



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