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Microsoft-Geräte: Surface Pro und Surface Laptop wechseln zu Snapdragon X2

Microsoft erneuert Surface Pro und Surface Laptop mit den aktuellen Snapdragon-X2-Prozessoren von Qualcomm. Die sollen im Vergleich zur letzten Generation deutliche Vorteile bei CPU- und GPU-Leistung mit sich bringen. Das Surface Pro startet in Deutschland ab 1.599 Euro, der Surface Laptop ab 1.699 Euro respektive 1.799 Euro.
Surface Pro 8. Edition startet für 1.599 Euro
Das neue Surface Pro führt Microsoft als 8. Edition ab 1.599 Euro mit Snapdragon X2 Plus, 16 GB RAM und 256-GB-SSD. Das Gerät lässt sich maximal auf 24 GB RAM und 512-GB-SSD für 2.149 Euro aufrüsten.
Darüber sitzt das Surface Pro mit Snapdragon X2 Elite ab 1.899 Euro mit 16 GB RAM und 512-GB-SSD. Diese Variante erlaubt größere Konfigurationen bis hinauf zu 64 GB RAM und 1-TB-SSD für 3.699 Euro. Hinzu kommen (optional) Kosten für Tastatur (159,99 Euro) und Surface Slim Pen (129,99 Euro).
Surface Laptop beginnt bei 1.699 Euro
Den Surface Laptop der 8. Edition bietet Microsoft erneut in 13,8 Zoll und in 15 Zoll an. Im Vorfeld kursierende Gerüchte, wonach Microsoft für Consumer nur noch die kleineren Modelle anbieten sollte, haben sich damit nicht bewahrheitet. Genau genommen sind für Consumer die neuen Snapdragon-X2-Modelle und für Geschäftskunden die Neuauflagen aus dem Mai mit Intel Panther Lake vorgesehen. Beide Zielgruppen können aber auch im gegenüberliegenden Lager einkaufen.
16 GB RAM für 700 Euro
Beim Surface Laptop mit 13,8 Zoll reicht die Preisspanne von 1.699 Euro mit Snapdragon X2 Plus, 16 GB RAM und 512-GB-SSD bis hinauf zu 32 GB RAM und gleich großer 512-GB-SSD für 2.399 Euro – demnach kosten nur die 16 GB mehr RAM 700 Euro Aufpreis. Auch hier steht ab 1.799 Euro der schnellere Snapdragon X2 Elite zur Auswahl, dann ebenfalls mit 16 GB RAM und 512-GB-SSD. Die Skala reicht hinauf bis 32 GB RAM und 1-TB-SSD für 2.749 Euro.
Der größere Surface Laptop mit 15 Zoll startet für 1.799 Euro mit Snapdragon X2 Plus und 1.899 Euro mit Snapdragon X2 Elite. Mit dem X2 Plus gibt es nur eine einzelne Konfiguration mit 16 GB RAM und 512-GB-SSD, alles andere ist dem Snapdragon X2 Elite vorbehalten, der sich mit bis zu 64 GB RAM und 2-TB-SSD für dann 4.199 Euro kombinieren lässt. Vom Basismodell zur 24-GB-Variante sind es hier 500 Euro Aufpreis.
OLED nur mit Snapdragon X2 Elite
Abseits der grundlegenden Prozessor-Spezifikationen und Preise wirbt Microsoft für das Surface Pro mit bis zu 53 Prozent höherer Grafikleistung im Vergleich zum Vorgänger mit Snapdragon X1, bis zu 15,5 Stunden Akkulaufzeit und einer 1440p-Webcam mit ultrabreitem Sichtfeld. Mit dem Snapdragon X2 Plus verbaut Microsoft ein LCD, nur mit dem Snapdragon X2 Elite ein OLED.
Der Surface Laptop kommt laut Microsoft auf eine bis zu 58 Prozent höhere Grafikleistung und soll bis zu 20 Stunden Batterielaufzeit in 13,8 Zoll und bis zu 19 Stunden in 15 Zoll erreichen. Beide Varianten setzen auf LCD, für den größeren Bildschirm hat Microsoft die Auflösung angehoben, um eine Pixeldichte von 262 ppi statt 201 pp zu erreichen.
Haptisches Feedback für Touchpad und Stylus
Microsoft hebt außerdem das haptische Feedback des Touchpads des Surface Laptop und des Slim Pen des Surface Pro hervor. Unter Windows geben diese jetzt haptisches Feedback ab, wenn ein Fenster positioniert, durch ein Video gescrollt oder in Affinity gearbeitet wird. Affinity ist bei beiden Geräten jetzt ab Werk im Startmenü zu finden.
Der Copilot glänzt durch Abwesenheit
Was nicht mehr in der Ankündigung zu finden ist: die Begriffe Copilot oder Copilot+ PC, obwohl Microsoft weiterhin Qualcomms dedizierte NPU für KI-Workloads hervorhebt.