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Digital Business & Startups

Münchner Startup investiert 150 Millionen in neue Chip-Fabrik


Mehr als 150 Millionen Euro für Quanten-Technologie: Ein Münchner Startup baut eine Schlüsselproduktion für die nächste Generation der Chips.

Münchner Startup investiert 150 Millionen in neue Chip-Fabrik

Symbolfoto eines Computer-Chips.
Getty Images/Thanasis

Das Münchner Quantum-Sensing-Startup QuantumDiamonds plant eine Investition von mehr als 150 Millionen Euro in eine Produktionsstätte für quantenbasierte Chip-Metrologie-Systeme im Osten Münchens. Das Projekt soll im Rahmen des European Chips Act umfangreich vom Bund und vom Freistaat Bayern gefördert werden.

Die TUM-Ausgründung entwickelt Quantum Diamond Microscopy (QDM), mit der sich bislang unsichtbare Fehler in komplexen Chip-Packages zerstörungsfrei sichtbar machen lassen. Die steigende Nachfrage hat bereits zu ersten Installationen in Europa geführt, weitere folgen 2026 in den USA und Taiwan.

Der Standort gilt als First-of-a-Kind-Fabrik unter dem Chips Act. Nach Prüfung von US-Standorten entschied sich das Unternehmen bewusst für Deutschland – wegen Know-how, Lieferketten und europäischer Innovationsförderung.



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Digital Business & Startups

RobCo erhält 100 Millionen – Recare sammelt 37 Millionen ein – Sword Health kauft Kaia Health


#DealMonitor

+++ #DealMonitor +++ RobCo erhält 100 Millionen – Recare sammelt 37 Millionen ein +++ metergrid bekommt 10 Millionen +++ SEAL Robotics erhält 2,2 Millionen +++ Thieme kauft VIREED +++ Sword Health kauft Kaia Health +++

RobCo erhält 100 Millionen – Recare sammelt 37 Millionen ein – Sword Health kauft Kaia Health

Im #DealMonitor für den 29. Januar werfen wir einen Blick auf die wichtigsten, spannendsten und interessantesten Investments und Exits des Tages in der DACH-Region. Alle Deals der Vortage gibt es im großen und übersichtlichen #DealMonitor-Archiv.

STARTUPLAND: SAVE THE DATE


The next unicorn? You’ll meet it at STARTUPLAND
+++ Du hast unsere zweite STARTUPLAND verpasst? Dann trage Dir jetzt schon einmal unseren neuen Termin in Deinen Kalender ein: STARTUPLAND 2026 findet bereits am 18. März statt. Mehr über Startupland

INVESTMENTS

RobCo
+++ Der amerikanische Geldgeber Lightspeed Venture Partners, Lingotto Innovation (Agnelli), Sequoia Capital, Greenfield Partners, Kindred Capital und Leitmotif (Volkswagen) investieren 100 Millionen US-Dollar in RobCo. Das Münchner Startup, 2020 von Roman Hölzl, Constantin Dresl und Paul Maroldt gegründet, setzt auf einen modularen Industrieroboter. „Durch die einzigartige Software sind sie innerhalb von Minuten einsatzbereit“, verspricht das Unternehmen. Lightspeed Ventures, Sequoia Capital, Kindred Capital und Promus Ventures investierten zuletzt 39 Millionen Euro in RobCo. Insgesamt flossen nun rund 135 Millionen Euro in das Startup. Zuletzt expandierte das Unternehmen in die USA. Mit dem frischen Kapital möchte das Team seine „Präsenz in den USA“ nun ausbauen und „seine Roadmap für physische KI beschleunigen ausbauen“. Sequoia Capital hielt zuletzt rund 20 % an RobCo. Lightspeed Venture Partners war mit 11 % an Bord. Freigeist Capital hielt vor der aktuellen Investmentrunde 11 % am Unternehmen. Mehr über RobCo

Recare 
+++ Der Versicherungs- und Risikomanagementanbieter DNV, CIBC Innovation Banking und weitere Investoren investieren 37 Millionen Euro (einschließlich einer Option von 7 Millionen) in Recare. Das frische Kapital soll „vor allem in die Einführung eines neuen KI-Agenten sowie in den Ausbau des internationalen Geschäfts des Unternehmens fließen“. Das Unternehmen, 2017 von Maximilian Greschke in Berlin gegründet, unterstützt medizinische Einrichtungen mit Hilfe von KI „dabei, administrative Aufgaben zu automatisieren und Arbeitsabläufe über verschiedene Systeme hinweg zu steuern“. Bis Ende 2023 flossen bereits rund 25 Millionen in Recare. DNV wird im Zuge der Investmentrunde der größte Anteilseigner von Recare. 100 Mitarbeitende wirken derzeit für das Unternehmen. Mehr über Recare

metergrid 
+++ Der niederländische Energie-Investor SET Ventures sowie die Altinvestoren Hager Group, LBBW Venture Capital, Mätch VC und mehrere Business Angels investieren 10 Millionen Euro in Metergrid. Mit dem frischen Kapital möchte sich das „von der spezialisierten Mieterstrom-Lösung zum Energie-Ökosystem für Mehrparteienhäuser entwickeln“. Das Startup aus Stuttgart, 2020 von Martin Lowinski und Julian Schulz gegründet, setzt auf Mieterstromprojekte und eine dezentrale Energieversorgung. Konkret unterstützt das Team „die Immobilienwirtschaft dabei, Mietenden lokal erzeugten, sauberen Strom direkt aus dem eigenen Gebäude anzubieten“. LBBW Venture Capital, Hager Group, 468 Capital, Mätch VC und Business Angels intestierten zuvor bereits rund 7,5 Millionen in metergrid. Die Hager Group aus Blieskastel, die sich um „Dienstleistungen für elektrotechnische Installationen in Wohn-, Industrie- und Gewerbeimmobilien“ kümmert, hielt zuletzt rund 16 % an metergrid. Mehr über Metergrid

SEAL Robotics
+++ Der englische Uni-Investor Creator Fund, Auxxo Female Catalyst Fund, January Ventures, Marvelous und Stefan Tietze investieren 2,1 Millionen US-Dollar in SEAL Robotics. Das Startup aus München, 2025 von Marie-Elisabeth Makohl und dem DLR-Robotik-Experten Daniel Leidner gegründet, entwickelt „robotische Systeme zur Automatisierung sicherheitskritischer, bislang manueller Prozesse im Containerumschlag von Schiffen und Zügen“. Mehr über SEAL Robotics

MERGERS & ACQUISITIONS

Sword Health – Kaia Health
+++ Das Unternehmen Sword Health aus Portugal übernimmt das Münchner Health-Startup Kaia Health. Der Kaufpreis beträgt 285 Millionen US-Dollar. „The acquisition reinforces Sword’s position as the fastest-growing AI Care platform in the world, expanding its ability to deliver high-quality, scalable care to new populations in the US while entering the German market“, heißt es in einer Presseaussendung zur Übernahme. Kaia Health, 2016 von Konstantin Mehl und Manuel Thurner gegründet, entwickelt digitale Therapien für chronische Erkrankungen (Rückenschmerzen, COPD). Im Zuge der Übernahme wird Sword Health die MSK-Lösung von Kaia im US-Markt ersetzen. Seit etlichen Jahren setzt das Kaia-Team konsequent auf den US-Markt. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren rund 100 Millionen Euro in Kaia Health. Balderton Capital hielt zuletzt rund 17,6 % an Kaia Health. Hedosophia war mit 15,6 % an Bord. Auf Heartcore Capital entfielen knapp 12,7 %. Optum Ventures hielt vor der Übernahme 10,7 %. Die Gründer Konstantin Mehl und Manuel Thurner waren vor dem Exit noch mit 7,9 % bzw. 7,1 % beteiligt. Mehr über Kaia Health

ThiemeVIREED
+++ Das Stuttgarter Unternehmen Thieme, ein Anbieter medizinischer Fachinformationen und digitaler Gesundheitsdienstleister, übernimmt das 2017 gegründete Hamburger Startup VIREED, das auf medizinisches VR-Training für Bildungseinrichtungen setzt. Die VIREED-Gründer Nick Wiese und Arne de Boer sollen „bei Thieme insbesondere das bestehende evidenzbasierte Content-Angebot für die Pflegeausbildung um die Möglichkeit ergänzen, reale Pflegesituationen virtuell zu trainieren“. Zu den Anteilseignern von VIREED gehörten insbesondere die DIANA Kliniken (46 %). Mehr über Thieme

VENTURE CAPITAL

b2venture
+++ Der Schweizer Early-Stage-Investor b2venture verkündet das Final Closing seines fünften Fonds (150 Millionen Euro). Damit legt der umtriebige Geldgeber „den größten Fonds seiner 25-jährigen Geschichte auf“. Mehr über b2venture

seed+speed Ventures
+++ Der Berliner Frühphaseninvestors seed+speed Ventures legt seinen dritten Fonds (90 Millionen Euro) auf. Die gute Nachricht dabei: „Die ursprüngliche Plan- und Zielgröße für diesen dritten Fonds waren 30 Millionen.“ Mehr über seed+speed Ventures

ZOHO.VC
+++ Der neue Nürnberger Investor ZOHO.VC, der Investmentarm des ZOLLHOF – Tech Incubators, verkündet das First Closing seines ersten Fonds (10 Millionen Euro). ZOHO.VC investiert in „DeepTech-Unternehmen und universitäre Spin-Offs, im Software- wie im Hardware-Bereich“. Mehr über ZOHO.VC

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): azrael74



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Türkische Fecht-Meisterin gründet KI-Startup in München


Türkische Fecht-Meisterin gründet KI-Startup in München

Dila Ekrem (mitte) hatte bei Duc-Trung Nguyen und Leon Stawowiak ein „gutes Bauchgefühl“, wie sie sagt. Mit denen kann man gründen!
Arctic AI

Als 22-jährige Tochter eines Schneiders aus Istanbul hat Dila Ekrem einen maximal ungewöhnlichen Weg eingeschlagen. Gründen wollte sie schon als Kind, sagt sie. Weil auch der Vater Kleinunternehmer ist und sie sieht, dass er sechs Tage die Woche gern zur Arbeit geht. Es ist ja schließlich seine Schneiderei, sein eigenes Business. Ekrem wusste aber auch früh schon, dass ihre Firma im Tech-Bereich und am liebsten nicht in der Türkei angesiedelt sein sollte.

Jetzt hat sie in München ihr erstes Startup gelauncht und pre-seed mehr als eine Million Euro dafür geraist. Es geht um das Baugewerbe – und um KI, selbstredend.

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Über 25 Exits, die alle mitbekommen haben sollten


Millionenschwere Exits und Mehrheitsbeteiligungen gehören zum Grundrauschen der Startup-Szene. Auch im Jahre 2025 gab es wieder einige interessante Exits. In der schnelllebigen Gründerszene sind viele Exits und Übernahmen aber auch sofort wieder vergessen. In aller Kürze lassen wir deswegen die wichtigsten, interessantesten und größten Exits und (Mehrheits)-Übernahmen des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren.

Die wichtigsten Exits des Jahres 2025

Hornetsecurity 
Der amerikanische Security-Anbieter Proofpoint übernahm im Frühhahr das Cyber Security-Unternehmen Hornetsecurity aus Hannover. „Ein bedeutender Exit für den IT-Standort Hannover und eine Erfolgsgeschichte des regionalen Startup-Ökosystems: Das international erfolgreiche Cybersecurity-Unternehmen Hornetsecurity wird für weit über eine Milliarde US-Dollar vom US-amerikanischen Konzern Proofpoint übernommen“, hieß es damals in einer Presseaussendung. Mehr über Hornetsecurity

Cognigy
Das amerikanische Unternehmen NiCE, das auf „AI Customer Service Automation Solutions“ setzt, übernahm im Sommer das Düsseldorfer AI-Startup Cognigy, das auf „KI-Agenten mit Conversational & Generative AI“ setzt. Der Kaufpreis lag bei imposanten 955 Millionen US-Dollar. Das Startup aus Nordrhein-Westfalen, 2016 von Philipp Heltewig und Sascha Poggemann gegründet, sammelte zuletzt 100 Millionen US-Dollar – von Eurazeo, Insight Partners, DTCP und DN Capital. Zuvor flossen mehr als 65 Millionen in das Unternehmen. Mehr über Cognigy

sevdesk
Das 2013 gegründete Offenburger Buchhaltungsunternehmen sevdesk wanderte im Januar unter das Dach des Pariser Softwareanbieters Cegid, der auf Cloud-Business-Management-Lösungen für das Personalwesen setzt. Der Verkaufspreis ist nicht bekannt, in der Startup-Szene kursiert aber eine mittlere dreistellige Millionensumme als mögliche Verkaufssumme. In den vergangenen Jahren flossen mehr als 60 Millionen in sevdesk – insbesondere von Arena Holdings, LEA Partners, Global Founders Capital (GFC) sowie Wecken & Cie. 2022 erwirtschaftete das Team einen Umsatz in Höhe von rund 14 Millionen (Vorjahr: 9,6 Millionen) sowie einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 17,4 Millionen (Vorjahr: 20,9 Millionen). Mehr über sevdesk

IDnow
Die amerikanische Investmentgesellschaft Corsair Capital übernahm im März die Mehrheit am Identitätspüfer IDnow, 2014 von Felix Haas, Armin Bauer, Sebastian Baerhold und Dennis Ferenczy gegründet. Die Firmenbewertung soll bei 300 Millionen US-Dollar gelegen haben. Corsair war bereits seit 2019 bei IDnow an Bord. Seit Ende 2023 hielt Corsair bereits rund 44,9 % der IDnow-Anteile. IDnow erwirtschaftete 2023 einen Umsatz in Höhe von 72,8 Millionen (Vorjahr: 67,2 Millionen). Der Jahresfehlbetrag lag bei 11,9 Millionen (Vorjahr: 43,1 Millionen). In den vergangenen Jahren flossen rund 115 Millionen in IDnow – unter anderem von G+D Ventures, Seventure und BayBG. Mehr über IDnow

Contentserv
Das 2000 in Rohrbach/Ilm gegründete Product Information Management-Unternehmen Contentserv wanderte im März unter das Dach des amerikanischen Product Lifecycle Management-Unternehmens Centric Software, das wiederum zu Dassault Systèmes aus Frankreich gehört. Der Kaufpreis betrug beachtliche 220 Millionen Euro. Zur Einordnung: 2023 erwirtschaftete Contentserv einen Umsatz in Höhe von 18 Millionen Euro (Vorjahr: 15 Millionen). Seit 2019 hielt die Investmentgesellschaft Investcorp die Mehrheit an Contentserv. „Unter der Eigentümerschaft von Investcorp konnte Contentserv seine wiederkehrenden Umsätze um das Sechsfache steigern und seine Marktführerschaft im PXM-Sektor weiter ausbauen“, teilt der Geldgeber mit. 250 Mitarbeitende wirken derzeit für Contentserv. Mehr über Contentserv

FreeNow
Der US-Fahrdienstvermittler Lyft übernahm im Frühjahr von BMW und Mercedes-Benz die Taxi-App FreeNow. „Der Erwerb von der BMW Group und Mercedes-Benz Mobility erfolgt zu einem Kaufpreis von rund 175 Millionen Euro bzw. 197 Millionen US-Dollar in bar“, hieß es damals in einer Presseaussendung. Mehr über FreeNow

Iron
Das Krypto-Unternehmen MoonPay übernahm im März das Berliner Stablecoin-Startup Iron. Laut Kryptomedium The Block legte MoonPay 100 Millionen US-Dollar für Iron auf den Tisch. Finance Forward taxierte den Deal auf „50 bis 70 Millionen Euro“, bezahlt zum Großteil in Moonpay-Aktien. Die sprichwörtliche Wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen. Zumindest ist der Iron-Exit ein Hingucker. Iron wurde vom Berliner FinTech Unstoppable Finance (Peter Grosskopf und Co.) angeschoben. Unstoppable Finance verkaufte zuvor bereits seine DeFi-Wallet Ultimate an Jupiter. Mehr über Unstoppable Finance

Komoot
Die italienische Softwarefirma Bending Spoons, zu der bereits Evernote, Meetup und WeTransfer gehören, übernahm im März die beliebte und extrem erfolgreiche Potsdamer Wander-App Komoot. Die Geschichte des Hidden Champions Komoot begann als Studentenprojekt von Jonas Spengler, Markus Hallermann, Tobias Hallermann, Christoph Lingg, Daniel Gard und Jan Heuer an der TU Berlin. 2010 erfolgt die Gründung in Potsdam. 2023 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von rund 35,6 Millionen Euro. Dabei erwirtschaftete das Team auch wieder einen Jahresüberschuss in Höhe von 2,5 Millionen. Das Komoot-Gründerteam hielt zuletzt noch rund 53 % am Unternehmen. Mehr über Komoot

Urban Sports Club 
Das amerikanische Wellbeing-Unicorn Wellhub (früher als Gympass bekannt) übernahm Ende März den deutlich kleineren Berliner Wettbewerber Urban Sports Club. Das Berliner Unternehmen Urban Sports Club, 2012 von Benjamin Roth und Moritz Kreppel gegründet, setzt auf „flexible Sport- und Wellness-Mitgliedschaften“. Wobei der Schwerpunkt zuletzt bei Mitarbeiter-Benefits lag. Verdane, HV Capital und ProSiebenSat1 investierten zuletzt 95 Millionen Euro in Urban Sports Club. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren rund 233 Millionen in das Fitness-Unternehmen. 2023 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 145,7 Millionen (Vorjahr: 96,1 Millionen). Mehr über den Urban Sports Club

Outfittery 
Der spanische Personal Shopping-Service Lookiero und das Berliner Personal-Shopping-Grownup Outfittery schlossen sich im März zusammen. „Gemeinsam erwirtschaftet die Lookiero Outfittery Group einen Jahresumsatz von 130 Millionen Euro, teilten die Unternehmen dabei mit. Beide Unternehmen beschäftigen jeweils knapp 350 Mitarbeitende. Outfittery, 2012 von Julia Bösch und Anna Alex gegründet, erwirtschaftete 2021 einen Umsatz in Höhe von 71,9 Millionen Euro und einen Jahresfehlbetrag von rund 6,3 Millionen. Der Aufbau von Outfittery, das zuvor bereits mit Modomoto fusionierte, kostete bis Ende 2021 rund 97 Millionen. Investoren investierten in den vergangenen Jahren rund 100 Millionen. Mehr über Outfittery

Scanbot SDK
Das amerikanische Unternehmen Apryse (früher als PDFTron bekannt) übernahm zuletzt das Bonner Barcode-Scanning-Startup Scanbot SDK. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. Nach einem Bericht des Handelsblatt „soll die Summe einen fast dreistelligen Millionenbetrag ausmachen“. Mehr über Scanbot SDK

Libra
Das niederländische Unternehmen Wolters Kluwer, ein Informations-, Software- und Dienstleistungsanbieter rund um das Thema Recht, übernahm zulegtzt das Berliner LegalTech Libra. „Der Kaufpreis beträgt bis zu 90 Millionen Euro, davon 30 Millionen Euro als sofortige Zahlung, der Rest als erfolgsabhängige Zahlung, die an das Erreichen bestimmter Leistungsziele geknüpft ist“, hieß es im Rahmen der Übernahme in einer Presseaussendung. Mehr über Libra

Impect
Das australische SportsTech-Unternehmen Catapult Sports übernahm zuletzt die Fußball-Datenanalysefirma Impect. Der Kaufpreis lag bei 78 Millionen Euro. Das Kölner Unternehmen Impect, 2014 von den ehemaligen Bundesliga-Profis Stefan Reinartz und Jens Hegeler sowie Lukas Keppler und Matthias Sienz gegründet, wurde vor allem für den Begriff Packing bekannt. Neben dem Gründerteam war ansonsten nur Athletia Invest am Unternehmen beteiligt. Mehr über Impect

airfocus 
Das amerikanische Unternehmen Lucid, das eine Kollaborationplattform anbietet, übernahm im März das Hamburger Startup airfocus, eine „Modulare Produktstrategie-Software“. XAnge, Newion, Nauta, Riverside Acceleration Capital und Picea Capital investierten zuletzt 7,5 Millionen US-Dollar in airfocus. Insgesamt flossen in den vergangenen Jahren rund 15 Millionen Dollar in das Startup. Das Unternehmen, 2017 von Valentin Firak, Malte Scholz und Christian Hoffmeister gegründet, entwickelt eine Software für Produktteams, die dabei unterstützt, Produkte strategisch und kundenzentriert zu entwickeln. 2023 erwirtschaftete das Team einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 2,4 Millionen Euro (Vorjahr: 2,7 Millionen). Insgesamt kostete der Aufbau von airfocus bis Ende 2023 rund 9 Millionen. Zuletzt beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 15 Mitarbeitende (Vorjahr: 19). Mehr über airfocus

Braineffect 
Die Karlsruher Schwabe Group, ein Unternehmen für Gesundheitslösungen, übernahm im März die Mehrheit an Braineffect, einer Jungfirma für Nahrungsergänzungsmittel. „Mit diesem Investment demonstriert das Familienunternehmen seine Ambitionen, neue Zielgruppen zu erschließen, sich im Direct-to-Consumer-Markt zu entwickeln und die Zukunft von Gesundheitsprodukten federführend mitzugestalten“, teilte das Unternehmen dabei mit. Die Schwabe Group investierte bereits 2020 in Braineffect, 2016 von Fabian Foelsch in Zusammenarbeit mit der S-Li­festy­le Group, einem Ableger der Scho­ber-Grup­pe in Berlin gegründet. In den vergangenen Jahren flossen rund 20 Millionen Euro in Braineffect. Im Zuge der Transaktion wird Braineffect mit einer mittleren zweistelligen Millionensumme bewertet. Mehr über Braineffect

Kadmos
Der japanische Schifffahrtskonzern Nippon Yusen Kabushiki Kaisha (NYK) übernahm im Juni das maritime Berliner FinTech Kadmos, das sich um internationale Gehaltszahlungen kümmert. Das FinTech, 2021 von Justus Schmüser, zuletzt McKinsey, und Sasha Makarovych, zuletzt Rocksteady Studios, gegründet, sammelte in den vergangenen Jahren rund 37 Millionen Euro ein – unter anderem von Blossom Capital, Addition und Atlantic Labs. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. Mehr über Kadmos

Masterplan.com
Der Personaldienstleister Amadeus Fire Group (Frankfurt am Main) übernahm zuletzt die Berliner E-Learning-Plattform Masterplan.com. „Der Enterprise Value beträgt rund 20 Millionen Euro zuzüglich der Ergänzungen des Umlaufvermögens sowie abzüglich der Nettoverschuldung“, heißt es in einer Presseaussendung. Mehr über Masterplan.com

Weitere spannende Exits des Jahres 2025

Scoutbee
Das US-Unternehmen Coupa, bei dem sich alles um „KI-natives Total Spend Management“ dreht, kaufte zuletzt das Würzburger KI-Startup Scoutbee. Mehr über Scoutbee

Manual 
Das englische Unternehmen Manual (Slogan: „Men’s Healthcare – Made easy“) übernahm zuletzt das Berliner HealthTech Formel Skin. Mehr über Formel Skin

Atlas Metrics
Das amerikanische Unternehmen Novata (New York), das auf Nachhaltigkeitsdatenmanagement setzt, übernahm zuletzt das Berliner Startup Atlas Metrics. Mehr über Atlas Metrics

Signatrix 
Die schwedische ITAB Group, ein Ladenbau- und Technologiekonzern, übernahm das 2017 gegründete Berliner Retail-Startup Signatrix. Mehr über Signatrix

Brighter AI
Das dänische Softwareunternehmen Milestone Systems, das auf Videomanagementlösungen setzt, übernahm das Berliner KI-Startup Brighter AI. Mehr über Brighter AI

Saasmetrix
Das Moeglinger Unternehmen USU, das sich um „Software- und Services für IT und Customer Service Management“ kümmert, übernahm die Jungfirma Saasmetrix. Mehr über Saasmetrix

Ladeplan
Das belgische Ladeinfrastruktur-Scaleup RetailSonar, zu dem ChargePlanner gehört, übernahm das Paderborner Startup Ladeplan. Mehr über Ladeplan

reverse.supply
Das amerikanische Unternehmen Trove, das sich um Re-Commerce- und Trade-In-Lösungen kümmert, übernahm das Berliner Startup reverse.supply. Mehr über reverse.supply

Accountable
Der norwegische Softwarekonzern Visma übernahm das 2019 gegründete deutsch-belgische FinTech Accountable. Mehr über Accountable

Kern AI
Die accompio Gruppe aus Niedersachsen übernahm das 2020 gegründete Startup Kern AI. Mehr über Kern AI

Rausgegangen
Das Medienhaus DuMont übernahm die Mehrheit am Kölner Eventdienst Rausgegangen. Mehr über Rausgegangen

everbay
Die Mediengruppe Funke übernahm das 2021 gegründete Münchner HR-Startup everbay. Mehr über everbay

accountDigital
Das Hamburger TaxTech Taxdoo übernahm den Buchhaltungs-Pionier accountDigital aus Mülheim-Kärlich. Mehr über Taxdoo

DUB.de
Das Hamburger M&A-Technologie-Unternehmen DealCircle übernahm DUB.de, eine Onlineplattform für Unternehmenstransaktionen. Mehr über DealCircle

femtis 
Das Mannheimer Socken- und Wäschelabel snocks übernahm das Periodenunterwäsche-Startup femtisMehr über snocks

Peter Park
Die Private-Equity-Gesellschaft Great Hill Partners übernimmt die Mehrheit an Peter Park, einem Anbieter von digitalen Parklösungen.  Mehr über Peter Park

Data-Sec
Die Münchner Investmentgesellschaft Sophora Unternehmerkapital übernimmt das 2009 gegründete Unternehmen Data-Sec. Mehr über Data-Sec

Checkmk
Der Growth-Equity-Investor PSG übernahm die Mehrheit am 2007 gegründeten Münchner IT-Monitoring-Unternehmen Checkmk. Mehr über Checkmk

Aagon 
Die Hamburger Beteiligungsgesellschaft Genui übernahm das 1992 gegründete Soester Client-Management-Unternehmen Aagon. Mehr über Aagon

Dymatrix
Die Private-Equity-Gesellschaft Paragon Partners übernahm das 2001 gegründete Stuttgarter Unternehmen Dymatrix, das auf „Software-as-a-Service-Lösungen für daten- und KI-gestütztes Kundenmanagement“. Mehr über Dymatrix

Simovative
Der Private Equity-Investor Flex Capital übernahm die Mehrheit am 2002 gegründeten Münchner Unternehmen Simovative , das eine Campus-Management-Software anbietet. Mehr über Simovative

Startup-Jobs: Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung? In der unserer Jobbörse findet Ihr Stellenanzeigen von Startups und Unternehmen.

Foto (oben): Shutterstock



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