Künstliche Intelligenz
Nach OpenAI und Microsoft: Perplexity stellt Gesundheits-KI vor
Der KI-Anbieter Perplexity AI hat mit „Perplexity Health“ einen neuen Dienst vorgestellt, der persönliche Gesundheitsdaten aus Wearables, Apps und Patientenakten zusammenführt. Der Dienst soll auf der Basis Fragen zum Wohlbefinden beantworten – etwa zu Herzfrequenz-Trends oder Trainingsplänen. Zunächst steht Perplexity Health für Abonnenten in den USA bereit.
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Perplexity Health soll sich direkt mit Angeboten wie Apple Health, Fitbit und Withings verbinden können, um deren Daten einzubeziehen. Als weitere Datenquellen dienen Perplexity zufolge elektronische Patientenakten von mehr als 1,7 Millionen Gesundheitsdienstleistern. Ein personalisiertes Dashboard soll persönliche Gesundheitsentwicklungen visualisieren.
In Kombination mit der Ende Februar vorgestellten KI-Agenten-Plattform „Perplexity Computer“ sei der Dienst in der Lage, maßgeschneiderte Pläne, zum Beispiel für das Marathon-Training oder Ernährungsempfehlungen zu erstellen, die unter anderem auf Fitnessdaten und Laborwerten basieren. Pro- und Max-Abonnenten in den USA erhalten als erste Zugriff, weitere Regionen und Nutzergruppen sollen folgen. Wer möchte, kann sich auf eine Warteliste setzen lassen.
Der Dienst sei „nicht dazu bestimmt, Krankheiten oder andere Beschwerden zu diagnostizieren, zu behandeln oder zu verhindern, und ist kein Ersatz für professionelle medizinische Beratung“. Vor der Nutzung des Dienstes rät Perplexity, mit dem Arzt oder der Ärztin zu sprechen. Ähnliche Dienste haben kürzlich auch Microsoft und OpenAI angekündigt. OpenAIs Dienst ChatGPT Health hat einer Studie zufolge bisher jedoch nicht gut abgeschnitten und sogar gefährliche Ratschläge erteilt. Studienergebnisse für Copilot Health sollen laut Microsoft bald veröffentlicht werden.
(mack)