Künstliche Intelligenz
Neue Beats-Ohrhörer im Anmarsch: Powerbeats Fit auf YouTube aufgetaucht
Langsam wird es bei Beats mit der Namensgebung unübersichtlich: Die Apple-Tochter hat neue Stöpsel namens Powerbeats Fit in einem 16 Sekunden langen YouTube-Video gezeigt. Die In-Ear-Hörer gesellen sich zu den Powerbeats Pro 2 und den Beats Fit Pro und scheinen als eine Art Kombination aus beiden gedacht zu sein. Beats macht allerdings bislang keine Angaben dazu, was die Powerbeats Fit können und wo sie konkret eingeordnet werden – klar ist aber bereits, dass sie sich für Sport eignen, zeigt das Video die Stöpsel doch im Einsatz beim US-Football-Training. Beats hatte schon die Powerbeats Pro 2 vorab per Video geleakt, damals war es ein kurzer X-Clip.
Fit Pro raus, Powerbeats Fit rein?
Die Powerbeats Fit haben, das lässt sich dem Football-Video entnehmen, ein ähnliches Design wie die Fit Pro. Sie verfügen also über einen kleinen Silikonflügel, der sie im Ohr halten soll. „Fit für jede Bewegung“, heißt der Beats-Slogan dazu. Unklar bleibt, ob die Stöpsel aktive Geräuschunterdrückung (ANC) sowie Herzfrequenzmessung erhalten, wie dies bei den Powerbeats Pro 2 der Fall ist. Letztere Funktion hatte allerdings für Kritik gesorgt, da sie nicht immer akkurat ist und nur mit bestimmten Apps funktioniert.
Die Beats Fit Pro verfügen bereits über ANC, was das Besondere an den Powerbeats Fit ist, muss sich daher noch herausstellen. Ob beide Modelle parallel angeboten oder die Fit Pro möglicherweise durch die Powerbeats Fit ersetzt werden, bleibt weiterhin unklar. Eine Powerbeats-Pro-2-Farbe bekommen sie schon mal: Im Video ist das markante Orange zu sehen. Bekannt ist bereits, dass die neuen Stöpsel im Herbst 2025 erscheinen werden, also vermutlich noch im September.
AirPods Pro 3 kommen auch noch
Apple verkauft die Powerbeats Pro 2 aktuell für 300 Euro, die Fit Pro stehen mit 250 Euro in der Liste. Im Handel sind die Preise niedriger. Neben der Herzfrequenzmessung kommen die Powerbeats Pro 2 auch noch mit einer Silikonschlaufe, die sich ums Ohr legen lässt, was den Sitz noch weiter verbessert.
Im Herbst werden auch neue AirPods-Modelle erwartet – insbesondere die dritte Generation der Pros. Denkbar ist, dass diese erstmals Gesundheitsfunktionen bekommen. Apple hat die aktuellen AirPods (weder AirPods 4 noch AirPods Pro 2) übrigens nicht offiziell für eine sportliche Verwendung zugelassen – auch wenn dies viele Nutzer tun.
(bsc)
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Strafverfolgung: Fast alle Meldungen ans BKA erfolgen durch „Trusted Flaggers“
Seit Anfang 2024 bis Mitte 2025 hat die Zentrale Meldestelle für strafbare Inhalte im Internet (ZMI) beim Bundeskriminalamt (BKA) insgesamt 36.015 Meldungen erhalten. Der Großteil dieser Eingaben stammte von drei sogenannten vertrauenswürdigen Hinweisgebern (Trusted Flaggers): den Meldestellen Respect! und Hessen gegen Hetze sowie den Landesmedienanstalten. Das geht aus einer jetzt veröffentlichten Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion hervor.
Allein im zweiten Quartal dieses Jahres gingen laut der Auskunft 6073 der insgesamt 6241 Meldungen auf das Konto von Trusted Flaggers. Die wichtigste Rolle spielte dabei Hessen gegen Hetze mit 4312 Hinweisen an die ZMI. Im ersten Quartal 2025 sah es ähnlich aus: 4682 Meldungen vertrauenswürdiger Hinweisgeber stehen 504 Eingaben aus „sonstigen“ Quellen wie vom BKA direkt oder Meldungen nach dem Digital Services Acts (DSA) entgegen.
Die ZMI gibt es seit 1. Februar 2022, um strafbare Inhalte im Netz mit Schwerpunkt auf digitale Gewalt, Hass und Hetze zentral zu erfassen, auf Relevanz zu prüfen und an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden weiterzuleiten. Politiker und das BKA rechneten schon aufgrund der im früheren Netzwerkdurchsetzungsgesetz verankerten Meldepflicht mit rund 250.000 Eingaben jährlich, aus denen sich 150.000 neue Strafverfahren ergeben könnten. Doch der von Bürgerrechtlern befürchtete massenhafte Transfer von Nutzerdaten blieb zunächst aus.
Funktion der Trusted Flaggers
Neben staatlichen Stellen spielen nun zivilgesellschaftliche Organisationen eine immer wichtigere Rolle. Den Status eines Trusted Flaggers vergibt die Bundesnetzagentur. Diese Hinweisgeber sind direkt in den Meldeprozess der ZMI eingebunden. Die Regulierungsbehörde betont deren Unabhängigkeit: Es handle sich „stets um Organisationen, die über besondere Sachkenntnis und Expertise im Erkennen und Melden rechtswidriger Inhalte verfügen“.
Im genannten Zeitraum erhielt die ZMI 22.009 Meldungen zu Postings auf Elon Musks Plattform X, 5839 zu Beiträgen auf Facebook und 868 betrafen Instagram. 2798 Hinweise bezogen sich auf TikTok, 454 auf YouTube, 792 auf Telegram sowie 3255 auf sonstige Plattformen. WhatsApp betrachtet die Stelle nicht separat.
Weiterleitung an lokal zuständige Strafverfolger
In den anderthalb Jahren stufte die ZMI 30.873 Meldungen als strafrechtlich relevant ein, 4745 sortierte sie aus. 22.957 Hinweise ordnete sie dem Phänomenbereich politisch motivierter Kriminalität rechts zu – also die große Mehrheit. Dagegen stehen nur 233 Fälle aus dem linken Spektrum. Besonders viele Meldungen bezogen sich auf Straftaten gegen Personen des politischen Lebens, etwa Beleidigungen, üble Nachreden und Verleumdungen, sowie auf die Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen.
Als strafrechtlich relevant erkannte Inhalte leitet die ZMI an die lokal verantwortlichen Behörden weiter. Sie kann aber keine Informationen über den weiteren Verlauf der Ermittlungen oder Gerichtsverfahren sammeln. Ihre Erfolgsquote wird anhand der Fähigkeit bemessen, eine örtlich zuständige Strafverfolgungsbehörde festzustellen. Bei 87 Prozent der bearbeiteten Fälle konnte die ZMI eine solche im Inland oder einen möglichen Aufenthaltsort im Ausland feststellen. Die höchsten Trefferzahlen gab es bei Meldungen auf Facebook (94 Prozent), gefolgt von X und Instagram (je 85 Prozent). Partnern gibt die ZMI mittlerweile monatliche Rückmeldungen über die Ergebnisse der strafrechtlichen Erstbewertung, damit sie ihre Meldepraxis verbessern können.
(mki)
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Meta Ray-Ban Smart Glasses bekommen Zugriff auf Outlook- und Google-Kalender
Mit dem neuen Update Version 18.0 lässt sich über die Meta-AI-App der persönliche Google- oder Outlook-Kalender direkt mit den Ray-Ban Smart Glasses koppeln. Dadurch können Nutzer etwa Termine per Sprachsteuerung abfragen oder neue Einträge diktieren. Als Beispielbefehle nennt Meta „Hey Meta, um wie viel Uhr ist mein erstes Meeting morgen?“ und „Hey Meta, trage Yoga morgen um 9 Uhr in meinen Kalender ein“. Die Einrichtung ist optional und erfolgt in der App über die Einstellungen im Bereich „App-Verknüpfungen“.
Erinnerungen mit Ortsangabe und Audible-Steuerung
Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Erinnerungen mit Ortsangabe zu speichern. Wenn die Ortungsdienste aktiviert sind, merkt sich die Brille, wo Nutzer eine Notiz erstellt haben. So kann Meta AI später beantworten, wann und wo die Erinnerung verfasst wurde, was hilfreich bei To-dos sein kann, die an bestimmte Orte gebunden sind. Auch die Kameraleistung hat Meta verbessert. Das Aufnehmen von Fotos, Videos oder Livestreams soll nun schneller starten. Damit reagiert der Facebook-Konzern auf Nutzer-Feedback, das gelegentlich auftretende Verzögerungen beim Auslösen bemängelte.
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Neben den genannten Neuerungen gibt es auch wieder Verbesserungen, die vorerst nicht in deutscher Sprache zur Verfügung stehen. Hörbuch-Fans können ab sofort in englischsprachigen Regionen Amazons Audible per Sprachbefehl ansteuern, sofern dort sowohl die Audible- als auch die Meta-AI-App verfügbar sind. Für Kreative gibt es in englischsprachigen Regionen ein neues Kamera-Feature: Mit dem Befehl „Hey Meta, restyle this“ lässt sich ein aufgenommenes Bild automatisch in verschiedene Stilrichtungen umwandeln. Der KI-Assistent wählt dabei selbstständig Designs aus und speichert das Ergebnis.
Seit Juli unterstützt der Sprachassistent auf der smarten Brille auch Deutsch. Damit lassen sich Fragen stellen, Inhalte aufnehmen oder Anrufe und Nachrichten beantworten. Die Sprachoption wurde, wie alle Meta-Updates, stufenweise ausgerollt, wodurch nicht alle Nutzer in Deutschland gleichzeitig die neue Auswahlmöglichkeit der Meta-AI-App vorgefunden haben. Auch das aktuelle Update wird wieder stufenweise ausgerollt und gilt sowohl für die Ray-Ban Meta Smart Glasses als auch für die Oakley-Variante.
(joe)
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