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Neue Experimental- und Beta-Kanäle: Microsoft baut das Windows Insider Program um


Windows-11-Tester hatten es in den letzten Jahren teils schwer. Nicht immer war es leicht nachzuvollziehen, welche Funktionen Microsoft in welchem Kanal des Windows Insider Programs bereitgestellt hat. Nun will man im Rahmen der Windows-Runderneuerung auch die Struktur des Insider Programs übersichtlicher gestalten.

Kern der Neuerungen, die in den nächsten Wochen kommen sollen: Die bisherigen Kanäle sollen weitestgehend durch die beiden neuen Kanäle „Experimental“ und „Beta“ ersetzt werden. Zusätzlich gibt es noch weitere Optionen, mit denen Nutzer gezielt aussuchen können, welche Releases und Funktionen sie nutzen möchten.

Beta für Neugierige, Experimental für Tester

Experimental ist der Neustart für die bisherigen Dev- und Canary-Kanäle. Der Name soll direkt für den Inhalt stehen: Nutzer, die diese Testversionen nutzen, erhalten einen frühen Zugang zu Funktionen, die noch aktiv entwickelt werden. Was Nutzer testen können, kann sich also verzögern oder überhaupt nicht für die Allgemeinheit freigegeben werden.

Der bisherige Beta-Kanal erhält eine neue Beschreibung. So erhalten Nutzer Funktionen und Neuerungen, die in den Wochen danach für die Allgemeinheit freigegeben werden sollen. Bemerkenswert ist, dass Microsoft den graduellen – also schrittweisen – Rollout von Funktionen abschafft. Diese werden also direkt für sämtliche Nutzer freigeschaltet. Möglich ist aber, dass Microsoft verschiedene Variationen testet, von Gerät zu Gerät können sich einzelne Funktionen also noch leicht unterscheiden.

Während Experimental also den ersten Zugang zu neuen Funktionen bietet, entspricht Beta einer stabileren Version.

Mehr Kontrolle: Nutzer können neue Funktionen aktivieren oder deaktivieren.

Von diesen Kanälen abgesehen gibt es noch einige Zusatzoptionen, die Teilnehmenden am Insider Program mehr Kontrolle geben sollen. Nutzer können etwa wählen, ob sie Builds von Windows 11 25H2 oder der Arm-Version 26H1 erhalten wollen. In den erweiterten Optionen lässt sich „Future Platforms“ auswählen, bei diesem Modus handelt es sich um eine sehr frühe Vorschau. Ein Bezug zur regulären Windows-Version besteht laut Microsoft nicht. Relevant sind diese Versionen vor allem für Plattformtests. Nutzer, die lediglich frühzeitig auf neue Funktionen zugreifen wollen, sollten daher die reguläre Experimental-Version verwenden.

Im Experimental-Kanal können Nutzer unter dem Menüpunkt „Feature Flags“ künftig selbstständig entscheiden, ob sie einzelne Funktionen aktivieren oder deaktivieren wollen. Diese Auswahl könnte – je nachdem, wie Microsoft sie umsetzt – Programme wie ViviTools überflüssig machen.

Bestehen bleibt auch der Kanal Release Preview für kommerzielle Nutzer und Interessierte, die Neuerungen kurz vor dem finalen Release erhalten wollen. Zugänglich ist dieser aber nur noch über die erweiterten Optionen.

Erleichtert werden soll es zudem für Nutzer, zwischen den Kanälen im Insider Program zu wechseln oder es komplett zu verlassen.

Neue Kanäle starten in den nächsten Wochen

Der Umstieg erfolgt in den nächsten Wochen, betroffen sind sämtliche Insider-Nutzer mit Ausnahme des Release-Preview-Kanals – der existiert weiter. Bisherige Beta-Nutzer landen also im neuen Beta-Kanal, Dev-Nutzer im Experimental-Kanal. Wer bislang den Canary-Kanal mit der Build-Serie 29500 nutzt, landet im Kanal „Experimental (Future Platforms)“. Nutzer des Canary-Kanals mit der Build-Serie 28000 werden dem Kanal „Experimental (26H1)“ zugeordnet.



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