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Neue Filme und Serien bei Netflix, Disney+ und Amazon Prime im Dezember 2025


Der Streaming-Monat Dezember hat allerlei neue Filme und Serien bei den großen Streamingdiensten im Gepäck. Zu den Highlights in diesem Monat zählt unter anderem die tragische Komödie „Jay Kelly“ mit George Clooney und Adam Sandler. Außerdem startet bei Amazon die 2. Staffel der Videospiel-Adaption „Fallout“.

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Die Tragikomödie „Jay Kelly“ erzählt die Geschichte des namensgebenden, erfolgreichen Schauspielers, der von George Clooney verkörpert wird. Jay findet sich in einer emotionalen Lebenskrise wieder, als er innerhalb kurzer Zeit seine Schauspielkarriere infrage stellt, vom Tod eines alten Freundes erfährt und sich gleichzeitig mit dem schwierigen Verhältnis zu seinen Töchtern auseinandersetzen muss. Während seine älteste Tochter Jessica (Riley Keough) schon seit Jahren nichts mehr mit ihm zu tun haben will, begibt sich nun seine jüngere Tochter Daisy (Grace Edwards) auf eine Reise nach Italien, bevor sie aufs College geht.

Dies nimmt Jay als Abnabelungsprozess wahr, was ihn dazu veranlasst, unter dem Vorwand, ein Filmfestival zu besuchen, ebenfalls nach Europa zu reisen. Dabei begleitet ihn sein Freund und Manager Ron Sukenick (Adam Sandler), mit dem er nicht nur skurril-witzige Situationen durchlebt, sondern auch sein bisheriges Leben reflektiert und feststellt, dass er bedeutende Momente mit seinen Liebsten verpasst hat. Erste Trailer verraten, dass „Jay Kelly“ eine vielversprechende Mischung aus Situationskomik und Melancholie ist, die ab dem 05. Dezember 2025 bei Netflix läuft.

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Trailer zu „Jay Kelly“

Am 17. Dezember 2025 kehrt die postapokalyptische Videospiel-Adaption „Fallout“ bei Amazon Prime Video mit der 2. Staffel zurück. Ein kleiner Wermutstropfen an der Sache ist, dass die acht neuen Folgen im wöchentlichen Rhythmus und nicht auf einmal erscheinen. Das erhöht zwar Spannung und Vorfreude, ist aber für passionierte Binge-Watcher eher nervig. Im Mittelpunkt der zweiten Staffel steht weiterhin die Vault-Bewohnerin Lucy (Ella Purnell), die das triste Ödland zwischen Mutanten und zwielichtigen Fraktionen nach ihrem Vater Hank (Kyle MacLachlan) durchsucht.

Bei ihrer Suche trifft sie unter anderem auf Maximus (Aaron Moten), einen Anwärter der „Stählernen Bruderschaft“ sowie den Kopfgeldjäger und ehemaligen Schauspieler Cooper Howard (Walton Goggins), der auch als „Der Ghul“ bekannt ist. Cooper begleitet Lucy in der 2. Staffel schließlich in die Stadt New Vegas, die den meisten Fans der Fallout-Spielereihe bekannt vorkommen dürfte. Dort hofft Lucy, endlich ihren Vater zu finden, um ihn mit seiner möglichen Beteiligung an der Apokalypse und anderen kriminellen Machenschaften zu konfrontieren.

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Trailer zu „Fallout“, Staffel 2

Die Dramödie „Die Rosenschlacht“ ist eine moderne Neuinterpretation des Kultfilms „Der Rosenkrieg“ aus dem Jahr 1989. Beide Filme basieren auf dem gleichnamigen Roman von Warren Adler. „Die Rosenschlacht“ handelt von Ivy (Olivia Colman) und Theo Rose (Benedict Cumberbatch), die eine scheinbar perfekte Ehe mit dazu passenden, guten Jobs und tollen Kindern führen.

Als Theo sich jedoch nach einem plötzlichen Karriereknick in der Rolle des Hausmanns wiederfindet und Ivy zeitgleich große berufliche Erfolge feiert, bekommt die Fassade des Vorzeigepaares angesichts der neuen Situation schnell erhebliche Risse. Die einstige traute Zweisamkeit verwandelt sich schnell in einen handfesten Konflikt zwischen verletzten Gefühlen, skrupellosen Anwälten und gefährlichen Machtspielchen. „Die Rosenschlacht“ ist ab dem 03. Dezember 2025 bei Disney+ zu sehen.

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Trailer zu „Die Rosenschlacht“

Die folgende Tabelle zeigt alle neuen Filme und Serien, die im Dezember bei Netflix, Disney+ und Amazon Prime Video erscheinen und im Abopreis inbegriffen sind. Titel, die bei Amazon ausschließlich zum Einzelkauf oder zum Leihen verfügbar werden, sind nicht angegeben.

Disney+ Release
Filme
Zurück in die Zukunft I-III 01.12.
Shrek 1-3 01.12.
Die Rosenschlacht 03.12.
9-1-1: Nashville 03.12.
Gregs Tagebuch 3: Jetzt reicht’s! 05.12.
Mickys tägliche Weihnacht 05.12.
Ostfrieslandkrimis 10.12.
Micky & Minnies Lieder: Weihnachten 17.12.
Atze Schröder live „Schmerzfrei“ 17.12.
Charlotte Link – Ohne Schuld 17.12.
Zwei Supertypen in Miami – Der Herr der Sonne 17.12.
Zwei Supertypen in Miami – Der Schatten des Ninja 17.12.
Zwei Supertypen in Miami – Die Rache des Gonzales 17.12.
Made in Korea 24.12.
The Lowdown 26.12.
Serien
Are you sure?!: Staffel 2 03.12.
Der Name der Rose: Staffel 1 03.12.
Micky und Minnies Weihnachtslieder: Staffel 1 03.12.
Miraculous – Geschichten von Ladybug und Cat Noir: Staffel 6 03.12.
Triff Iron Man und seine fantastischen Freunde: Staffel 1 03.12.
Die Abenteuer der jungen Jedi: Staffel 3 08.12.
SOKO Stuttgart: Staffel 15+16 10.12.
SOKO Köln: Staffel 19+21 10.12.
Mordsschwestern – Verbrechen ist Familiensache: Staffel 3 10.12.
Percy Jackson – Die Serie: Staffel 2 10.12.
Criminal Minds: Evolution: Staffel 18 10.12.
The End of an Era: Staffel 1 12.12.
Tracker: Staffel 3 17.12.
Ein Schritt zum Abgrund: Staffel 1 17.12.
Die Notärztin: Staffel 1 17.12.
WaPo Berlin: Staffel 1-3 17.12.
WaPo Bodensee: Staffel 1-5 17.12.
WaPo Duisburg: Staffel 1+2 17.12.
WaPo Elbe: Staffel 1+2 17.12.
Watzmann ermittelt: Staffel 2-4 17.12.
Spidey und seine Super-Freunde: Staffel 4 23.12.
Bare für Rares: Staffel 1 24.12.
Schmugglern auf der Spur: Staffel 8 31.12.
Law & Order: Special Victims Unit: Staffel 14-17 31.12.
Little Angel: Staffel 8 31.12.
Amazon Release
Filme
Antboy: Die Rache der Red Fury 01.12.
Antboy: Superhelden Hoch 3 01.12.
Antboy: Der Biss der Ameise 01.12.
The Merchants of Joy 01.12.
Mann unter Feuer (2004) 01.12.
Arctic Convoy – Todesfalle Eismeer 01.12.
Lucy ist jetzt Gangster 02.12.
Aloha Aloha – Die Chance auf Glück 02.12.
Oh.What.Fun. 03.12.
Plötzlich Star 04.12.
Bride Wars – Beste Freundinnen 05.12.
Checker Toby und die Reise zu den fliegenden Flüssen 05.12.
Mr. & Mrs. Smith – Director’s Cut 07.12.
Die Jury 08.12.
Beautiful Wedding 09.12.
Parthenope 10.12.
Spider-Man: A New Universe 10.12.
Merv 10.12.
Fight Club 11.12.
Tell Me Softly 12.12.
What’s Your Number? Der perfekte Ex 13.12.
Der Wolf und der Löwe 15.12.
Der Herr der Ringe: Die Gefährten 15.12.
Der Herr der Ringe: Die zwei Türme 15.12.
Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs 15.12.
Six Days – 6 Tage Zeit 15.12.
Mortal Kombat (2021) 15.12.
Elektra 15.12.
Krieg Der Götter | 3D 16.12.
Miraculous: Ladybug & Cat Noir – Der Film 18.12.
Der Medicus 18.12.
Cleaner 21.12.
The Strangers: Chapter 1 22.12.
Wonka 22.12.
Quiet Life 24.12.
Alles Fifty Fifty 27.12.
Serien
Hubert ohne Staller: Staffel 12 05.12.
Uns bleibt immer morgen: Staffel 1 06.12.
SpongeBob Schwammkopf: Staffel 9 09.12.
Fallout: Staffel 2 17.12.
Human Specimens: Staffel 1 18.12.
Masha And The Bear: Staffel 1-7 22.12.
Miss Sophie – Same Procedure As Every Year: Staffel 1 22.12.
Netflix Release
Filme
Matt Rife: Unwrapped – A Christmas Crowd Work Special 02.12.
My Secret Santa 03.12.
Lali: La que le gana al tiempo 04.12.
I Wish You Had Told Me 04.12.
Jay Kelly 05.12.
Love and Wine 05.12.
Als mein Vater Weihnachten rettete 2 05.12.
The New Yorker: Die ikonische Zeitschrift wird 100 05.12.
Jay Kelly – Das Making-of 05.12.
Embrace – Du bist schön 08.12.
Frohe Schenknacht mit Elmo und Mark Rober 08.12.
Masaka Kids – ein innerer Rhythmus 09.12.
Simon Cowell: The Next Act 10.12.
Lost in the Spotlight 11.12.
The Fakenapping 11.12.
Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery 12.12.
Robby Hoffman: Wake Up 14.12.
Mord in Monaco 17.12.
10DANCE 18.12.
The Great Flood 19.12.
Die Stunde der Mutigen 19.12.
Breakdown: 1975 19.12.
28 Years Later 19.12.
A Quiet Place: Tag Eins 19.12.
Elway – Vom Underdog zum Super Bowl Champion 22.12.
Wonka 22.12.
Goodbye June 24.12.
Tom Segura: Teacher 24.12.
Blacklight 25.12.
Cover-Up 26.12.
Ricky Gervais: Mortality 30.12.
Serien
Love is Blind: Italy 01.12.
With Love, Meghan: Holiday Celebration 03.12.
The Abandons 04.12.
The Believers: Staffel 2 04.12.
The Price of Confession 05.12.
Owning Manhattan: Staffel 2 05.12.
Sicily Express 05.12.
Pro Bono 06.12.
Pax Massilia: Staffel 2 09.12.
Badly in Love 09.12.
Record of Ragnarok: Staffel 3 10.12.
Das Unglück: Staffel 2 10.12.
Had I Not Seen the Sun: Teil 2 11.12.
Man Vs Baby 11.12.
Kasaba: Die Kleinstadt 11.12.
Tomb Raider: The Legend of Lara Croft: Staffel 2 11.12.
Stadt der Schatten 12.12.
Weihnachten zu Hause: Staffel 3 12.12.
Die tierischen Fälle von Kit und Sam: Kapitel 6 15.12.
Culinary Class Wars: Staffel 2 16.12.
What’s In The Box 17.12.
The Manny: Season 3 17.12.
Emily in Paris: Staffel 5 18.12.
King of Collectibles: The Goldin Touch: Staffel 3 23.12.
Cashero 26.12.
Stranger Things 5: Ausgabe 2 26.12.
Members Only: Palm Beach 29.12.

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(sem)



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„Radikaler Schritt“: Ubisoft will massiv sparen


Für Ubisoft geht es ums Überleben. Der französische Publisher will mit einer grundlegenden Neuausrichtung langfristig zurück in die Erfolgsspur – und ist bereit, dafür erst einmal zu leiden. Am Mittwochabend hat Ubisoft seine neue Struktur in einer Mitteilung vorgestellt. Zentral sind dabei fünf „Kreativhäuser“, die Marken und Spielkonzepte klar aufteilen.

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Damit gehen Kostensparmaßnahmen einher: In den kommenden zwei Jahren will Ubisoft 200 Millionen Euro einsparen – zusätzlich zu den bereits gesparten 300 Millionen Euro, die Ubisoft eigenen Angaben zufolge in den vergangenen Jahren eingespart hat. Das bedeutet weitere Stellenstreichungen. Erst kürzlich hat Ubisoft Angestellte bei Massive Entertainment entlassen.

Insgesamt sechs Spiele, die bereits in Entwicklung waren, fallen den Sparmaßnahmen zum Opfer. Ubisoft nennt davon konkret das bereits angekündigte Remake von „Prince of Persia: Sands of Time“, das nicht mehr ins Geschäftskonzept passe: Ubisoft will sich künftig vor allem auf Open-World-Spiele im Stil von „Assassin’s Creed“ und „Games as a Service“-Spiele konzentrieren – damit sind Mehrspieler-Titel wie „Rainbow Six Siege“ gemeint, die langfristig Einnahmen abwerfen können. Die anderen fünf Spiele, deren Entwicklung beendet wird, nennt Ubisoft nicht namentlich – vermutlich waren sie noch nicht öffentlich bekannt.

Ubisoft-Chef Yves Guillemot spricht in einer Mitteilung (PDF) von einem „großen Reset“. „Diese Maßnahmen markieren einen entscheidenden Wendepunkt für Ubisoft und spiegeln unsere Entschlossenheit wider, Herausforderungen direkt anzugehen und die Gruppe langfristig neu aufzustellen. Die Neuausrichtung des Portfolios wird erhebliche Auswirkungen auf die kurzfristige finanzielle Entwicklung der Gruppe haben, insbesondere in den Geschäftsjahren 2026 und 2027“, warnt Guillemot.

Langfristig soll dieser „Neustart“ den französischen Spieleentwickler aber stärken und in die Erfolgsspur mit nachhaltigem Wachstum zurückführen, hofft der Firmengründer. In den vergangenen Jahren hat Ubisoft mehrere kostspielige Flops entwickelt, darunter das Piratenspiel „Skull and Bones“. Unterstützt wird Ubisoft unter anderem durch Investitionen von Tencent.

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Was die weiteren Sparmaßnahmen für deutsche Ubisoft-Studios bedeuten, ist unklar. Die „Anno“-Serie vom Mainzer Studio verortet Ubisoft im Kreativhaus 4, wo auch „Might & Magic“ sowie „Beyond Good and Evil“ angesiedelt sind. Laut dem Branchenmagazin Gameswirtschaft beschäftigt Ubisoft in Deutschland rund 800 Personen.

Die Ubisoft-Aktie verlor nach Ankündigung der Sparmaßnahmen um 8 Prozent an Wert. Seit einem Jahr ist die Aktie über 50 Prozent im Minus.


(dahe)



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Wie schnell geht München-Berlin bei Kälte? Elektroauto-Wintertest des ADAC


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This article is also available in
English.

It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

Ein Test des ADAC unter Laborbedingungen zeigt, dass aktuelle Elektroautos schon gut für Reisen geeignet sind, selbst wenn hohe Geschwindigkeit und tiefe Temperaturen die Verbräuche eklatant erhöhen. Das ist wichtig, denn der größte Teil der Skepsis gegenüber Elektroautos verteilt sich auf Ladeleistung und Reichweite. Beide hängen auch insofern zusammen, als sie die Reisegeschwindigkeit bestimmen, sobald unterwegs geladen werden muss. Schnell ist man, wenn beide hoch liegen, eine hohe Ladeleistung aber kann eine kürzere Reichweite kompensieren. Auf beide hat indes die Witterung einen entscheidenden Einfluss: Je kälter es ist, desto zäher fließt der Strom. Sowohl Ladeleistung als auch Reichweite sinken mit der Temperatur – und damit die Reisetauglichkeit.

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Dieser Test nahm eine Fahrzeugklasse ins Visier, die für Reisen besonders geeignet erscheint. Das potenzielle Testfeld bei den familientauglichen Elektroautos ist mittlerweile so weit angewachsen, dass der Klub eine Auswahl treffen konnte: Er nahm nur jene auf, die in eigenen Tests beim Kriterium „Familie“ mindestens die Note „befriedigend“ erreichten sowie im WLTP mindestens 500 km Reichweite schaffen. Trotz der Kriterien kamen immerhin 14 Probanden zusammen, ein Beweis, wie viele alltags- und familientaugliche Elektroautos bereits erhältlich sind. Der nach oben mit 100.000 Euro abgegrenzte Preisrahmen ist bei diesen Vorgaben ebenfalls ziemlich groß und reicht von 86.811 Euro für den Mercedes-Benz EQE SUV 350+ bis zum Skoda Elroq (Test) für 43.900 Euro. In alphabetischer Reihenfolge handelt es sich um:

Alle legten einen klimatisierten Prüfstandslauf zurück, der die Strecke von München Hauptbahnhof nach Berlin Hauptbahnhof über die Autobahn simuliert. Um das zu erreichen, wurde das Elektronenhirn des Prüfstands im Testlabor Elektromobilität des ADAC Technik Zentrum Landsberg am Lech mit den auf einer realen Fahrt erhobenen Daten für Geschwindigkeits- und Höhenprofil programmiert. Die Geschwindigkeitsbeschränkungen wurden eingehalten, aber nie unterschritten, sonst galt Richtgeschwindigkeit 130 km/h. Für die 582 km belief sich die reine Fahrzeit damit auf 5 Stunden und 15 Minuten, entsprechend einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 111 km/h.

Die Temperatur im Prüfstand wurde auf Null Grad eingestellt, etwas unterhalb des deutschen Durchschnittswerts für den Winter. Die im Gegensatz zu einem Verbrenner für den Verbrauch relevante Heizung wurde auf so eingestellt, dass sie auf Kopfhöhe des Fahrers zwischen 20 und 23 Grad automatisch hielt.


ADAC E-Autos Reichweite und Messwerte

ADAC E-Autos Reichweite und Messwerte

ADAC-Wintertest: Reichweite und Messwerte

(Bild: ADAC)

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Der Akku wurde auf 100 Prozent geladen und das Auto in dieser Zeit vorkonditioniert. Der Prüfstandslauf begann mit einem Kaltstart ohne Akkuheizung, um den häufigsten zu erwartenden Anwendungsfall abzubilden. Geladen wurde, sobald das Fahrzeug die Leistung so weit zurücknahm, bis die mögliche Geschwindigkeit nicht mehr gehalten werden konnte. Dann wurde das Fahrzeug an einem 300 kW leistenden Lader erneut geladen und die in 20 Minuten nachgeladene Energie ermittelt. Daraus ergibt sich naheliegenderweise eine Unschärfe zwischen Labor und Praxis, denn nur im Ausnahmefall werden unterwegs eine nahezu leere Batterie und eine passende, freie Ladesäule im Streckenverlauf exakt zueinanderpassen. In der Regel werden erfahrene E-Auto-Nutzer irgendwo rund um einen Ladestand von 10 Prozent einen Stopp einplanen.

Die Batteriekonditionierung blieb im ADAC-Test abgeschaltet, um die Reichweite nicht zu beeinträchtigen. Das habe sich als unnötig erwiesen, denn bei den Ladestopps seien alle Batterien von der Fahrt ohnehin bereits warm genug, argumentiert der ADAC. Diesbezüglich haben wir in der heise/Autos-Redaktion auf winterlichen Autobahnen in der Praxis andere Erfahrungen gemacht. Nahezu alle Testwagen, die das konnten, heizten unter diesen Bedingungen vor einem Stopp nach. Zur Ermittlung des Stromverbrauchs für die gefahrene Strecke nahmen die Techniker des ADAC die Schnellladung inklusive der Ladeverluste. Zur Bewertung zogen die Techniker die Reichweite mit 50 Prozent, das Nachladen und den Verbrauch mit jeweils 25 Prozent heran.

Das beste Verhältnis bietet demnach der Audi A6 Avant e-tron, gefolgt vom Tesla Model Y, beide bewertet der ADAC mit „gut“. Der Audi schafft dank 23,2 kWh/100 km sehr gute 441 km. Seine Ladeleistung verhilft ihm zu 300 km in 20 Minuten, was ihm kein anderes E-Auto im Test nachmacht. Dahinter liegen zehn Autos mit der Gesamtnote „befriedigend“. Lediglich Volvo EX90 und BYD Sealion 7 fallen mit einem „ausreichend“ auf: Beide haben einen hohen Stromverbrauch. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet der Skoda Elroq. Er bietet zum halben Preis eines Porsche Macan fast die gleiche Langstreckenleistung und nicht weniger Platz. Das effizienteste Elektroauto ist der Tesla Model Y mit lediglich 22,2 kWh/100 km – trotz Allradantrieb.


ADAC E-Autos Reichweite und Messwerte mit Wertung

ADAC E-Autos Reichweite und Messwerte mit Wertung

ADAC E-Autos Reichweite und Messwerte mit Wertung

(Bild: ADAC)

Ebenfalls keine Überraschung ist die in der Regel höhere Ladeleistung mit einer Spannungsebene von 800 Volt. Dass es Ausnahmen von dieser Regel gibt, zeigt Volkswagen. In den festgelegten 20 Minuten schafft als einziges 400-Volt-Auto der VW ID.7 Tourer Pro Strom für mehr als 200 km nachzuladen. In dieser Zeit setzen allerdings die 800-Volt-Autos Audi A6 mit 300 km und der Smart #5 mit 264 km die Bestmarken.

Der Test zeigt, dass moderne Elektroautos gut für Langstreckenreisen auch bei Kälte geeignet sind. Zudem müssen für hohe Leistung nicht in jedem Fall auch höhere Preise gezahlt werden. Noch einmal spürbar bessere Performance versprechen einige angekündigte Modelle. Eine große Rolle wird dabei die erwähnte Umstellung auf 800 Volt spielen. Elektroautos aus Fernost, besonders China, schneiden weiterhin am schlechtesten ab. Und – ganz erwartbar – lässt sich die Physik immer noch nicht der Mode unterordnen: Kombis verbrauchen weiterhin weniger als SUVs. BYD Sealion 7, Mercedes-Benz EQE SUV und Volvo EX90 reißen dabei sogar die Marke von 30 kWh pro 100 km, ganz eklatant der BYD mit 35,3 kWh/100 km.

Die Ergebnisse indes beweisen einmal mehr, dass insbesondere bei Kälte die WLTP-Reichweitenangaben nicht im Entferntesten einzuhalten sind. Das verwundert wenig, denn der WLTP ermittelt diese Werte bei 23° C und einem Fahrprofil mit geringem Autobahnanteil. Der im Test gemessene Mehrverbrauch bei 0° C und vorwiegend Autobahntempo bis Richtgeschwindigkeit liegt im Schnitt 57 Prozent über der WLTP-Angabe. Die stärkste Abweichung leistete sich der Hyundai Ioniq 5 ab mit 69 Prozent, die geringste mit 40 Prozent schafft das Tesla Model Y. Der ADAC wünscht sich daher mindestens eine zusätzliche Verbrauchsangabe außerhalb des Schönwetterbereichs.


(fpi)



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OSINT: Subdomains mit Subfinder finden


Wer eine Domain betreut, kann mit Subfinder herausfinden, welche Subdomains öffentlich auffindbar sind. Das hilft Pentestern, schnell einen Überblick über eine Domain zu gewinnen.

Das Tool arbeitet passiv, scannt die Webdienste der Zielinfrastruktur also nicht aktiv durch und erregt somit keine Aufmerksamkeit beim Ziel. Es klappert stattdessen eine Reihe anderer Dienste ab, bei denen möglicherweise Informationen zum Ziel vorliegen. Bei autorisierten und abgestimmten Tests wäre das zweitrangig, bei Angriffssimulationen unter echten Bedingungen aber relevant.

Auf ihrer Webseite listet der Entwickler ProjectDiscovery fünf Möglichkeiten auf, Subfinder zu beziehen: über eine vorkompilierte Release-Binary, über die Go-Toolchain, über den Paketmanager Homebrew (nur macOS / Linux), über das GitHub-Repository oder als Docker-Variante. Wir haben die ersten beiden Installationswege auf einem Windows-11-Rechner ausprobiert. Der Rest dürfte für die jeweilige Zielgruppe selbsterklärend sein.


Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „OSINT: Subdomains mit Subfinder finden“.
Mit einem heise-Plus-Abo können Sie den ganzen Artikel lesen.



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