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Datenschutz & Sicherheit

Neuer DDoS-Spitzenwert: 29,7 Terabit pro Sekunde


Cloudflare hat den Bedrohungsbericht zum dritten Quartal 2025 veröffentlicht. Darin meldet das Unternehmen unter anderem einen neuen Spitzenwert bei einer DDoS-Attacke (Distributed Denial of Service), also einem Überlastungsangriff auf Server im Internet. Der hat eine Stärke von 29,7 Terabit pro Sekunde erreicht.

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Wie Cloudflare im Blog-Beitrag dazu schreibt, ging dieser Angriff vom Aisuru-Botnetz aus. Das besteht aus geschätzten ein bis vier Millionen infizierten Geräten weltweit und zeichnete etwa im Mai für einen DDoS-Angriff auf die Webseite des IT-Sicherheitsjournalisten Brian Krebs verantwortlich. Routinemäßig entfessele Aisuru großvolumige DDoS-Angriffe, die die Stärke von 1 Terabit je Sekunde und 1 Milliarde Pakete pro Sekunde überschreiten, schreiben die IT-Forscher von Cloudflare. Hierbei haben sie eine Zunahme von mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vorquartal beobachtet, im Schnitt 14 derart hochvolumige Angriffe am Tag. Den Höhepunkt markierte besagte Attacke, mit 29,7 TBit/s und 14,1 Milliarden Pakete je Sekunde. Es handelte sich um eine „UDP-Teppich-Bomben-Attacke“, die pro Sekunde auf 15.000 Zielports gerichtet war.

Einige weitere Höhepunkte sind laut Cloudflare die deutlich gestiegenen Angriffe gegen KI-Unternehmen. Gegenüber den Vormonaten sah das Unternehmen eine Zunahme von rund 350 Prozent im September 2025. Zudem sei ein signifikanter Anstieg bei Angriffen gegen Unternehmen aus Bergbau, Mineralien- und Metallgewinnung zu beobachten gewesen – zeitlich zusammentreffend mit den Spannungen zwischen EU und China bezüglich seltener Erden und Zöllen auf Elektroauto-Importe.

Insgesamt habe Cloudflare mit seinen automatischen Systemen 8,3 Millionen DDoS-Attacken im dritten Quartal 2025 abgewehrt. Das entspricht 3780 DDoS-Angriffen in jeder einzelnen Stunde. Im Quartalsvergleich stieg die Zahl der Angriffe um 15 Prozent – im Jahresvergleich hingegen sogar um 40 Prozent an.

Cloudflare erörtert auch die Verteilung auf die unterschiedlichen DDoS-Angriffswege. Die meisten sind vergleichsweise kurz und endeten nach etwa 10 Minuten. UDP-DDoS-Angriffe stiegen zum Vorquartal um 231 Prozent an und machten damit den Hauptanteil an Angriffen auf Netzwerkebene aus. An zweiter Stelle standen DNS-Floods, an dritter SYN-Floods sowie auf Platz vier ICMP-Floods. Über das gesamte Jahr 2025 gab es 10,3 Millionen HTTP-DDoS-Angriffe sowie 25,9 L3/L4-DDoS-Attacken, also jene auf Netzwerkebene, die Cloudflare mit seinen Systemen beobachten konnte.

Die bekannten Rekordwerte bei DDoS-Angriffen meldete zuvor Mitte November Microsoft mit 15,7 TBit/s und 3,64 Milliarden Paketen in der Sekunde. Nur wenige Monate vorher, im September, lag der Spitzenwert noch bei 11,5 TBit/s mit 5,1 Milliarden Paketen pro Sekunde.

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(dmk)



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Datenschutz & Sicherheit

LastPass warnt vor Phishing-Kampagne | heise online


Aktuell läuft eine Phishing-Welle, die es auf Nutzerinnen und Nutzer des Passwort-Managers LastPass abgesehen hat. Dem Anbieter zufolge begann der Betrugsmailsversand etwa am Montag dieser Woche.

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Davor warnt LastPass in einem aktuellen Blog-Beitrag. Die betrügerischen E-Mails stammen demnach von unterschiedlichen Absendern mit variierenden Betreffzeilen. Sie behaupten, dass LastPass eine Wartung vornehmen wolle, und drängen User, ein Backup ihrer Passwort-Vaults innerhalb der kommenden 24 Stunden vorzunehmen.

LastPass weist eindringlich darauf hin, dass das Unternehmen Kunden nicht darum bittet, Backups der Vaults in den nächsten 24 Stunden anzulegen. Es handele sich viel mehr um den Versuch bösartiger Akteure, eine Dringlichkeit beim Empfänger zu erzeugen, „eine übliche Vorgehensweise für Social Engineering und Phishing-E-Mails“, schreibt LastPass weiter. Der Zeitpunkt sei ebenfalls nach üblicher Taktik gewählt und falle auf ein Urlaubswochenende in den USA. Durch weniger arbeitende Menschen soll die Entdeckung der Phishing-Welle länger dauern.

Der Call-to-Action-Button der Mail suggeriert, dass er Opfer auf eine Webseite bringt, auf der sie ein Backup ihres Passwort-Vaults anlegen können. Tatsächlich landen diejenigen, die ihn anklicken, jedoch auf der URL „group-content-gen2.s3.eu-west-3.amazonaws[.]com/5yaVgx51ZzGf“, die ihrerseits eine Weiterleitung auf die URL „mail-lastpass[.]com“ vornimmt.

„Niemand bei LastPass wird jemals nach deinem Master-Kennwort fragen“, erklärt LastPass weiter. Das Unternehmen arbeitet mit Partnern daran, diese Domains so rasch wie möglich Hops zu nehmen. LastPass-Kunden sollten aufmerksam bleiben und im Zweifel der Echtheit einer LastPass-Mail dieser besser an die E-Mail-Adresse abuse@lastpass.com senden und dort verifizieren lassen.

Einige Hinweise für Phishing hat LastPass ebenfalls zusammengetragen. Darunter fallen folgende E-Mail-Adresse, URLs und IPs:

  • „group-content-gen2.s3.eu-west-3.amazonaws[.]com/5yaVgx51ZzGf“, IP-Adresse 52.95.155[.]90
  • mail-lastpass[.]com,. IP-Adressen 104.21.86[.]78, 172.67.216[.]232 sowie 188.114.97[.]3
  • support@sr22vegas[.]com, support@lastpass[.]server8, support@lastpass[.]server7, support@lastpass[.]server3
  • IP-Adressen dazu 192.168.16[.]19 und 172.23.182.202

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Die Mails tragen Betreffzeilen wie

  • „LastPass Infrastructure Update: Secure Your Vault Now“
  • „Your Data, Your Protection: Create a Backup Before Maintenance“
  • „Don’t Miss Out: Backup Your Vault Before Maintenance“
  • „Important: LastPass Maintenance & Your Vault Security“
  • „Protect Your Passwords: Backup Your Vault (24-Hour Window)“

LastPass weckt des Öfteren Interesse von Cyberkriminellen. Etwa im September 2023 gab es Anzeichen dafür, dass Angreifer LastPass-Passworttresore kopiert und diese zu knacken versucht haben. Anfang 2024 hat LastPass dann an verbesserter Sicherheit gearbeitet, etwa mit einer Minimallänge von zwölf Zeichen für ein Masterkennwort und dessen Abgleich mit in Leaks bekanntgewordenen Passwörtern.


(dmk)



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Datenschutz & Sicherheit

Dell Data Protection Advisor über unzählige Sicherheitslücken angreifbar


Eigentlich soll Dell IT-Sicherheitslösung Data Protection Advisor Computer schützen, doch mit bestimmten Versionen ist genau das Gegenteil der Fall und Angreifer können an zahllosen Sicherheitslücken ansetzen.

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Wie aus einer Warnmeldung hervorgeht, stuft der Computerhersteller die Auswirkungen von erfolgreichen Attacken insgesamt als „kritisch“ ein. Alle Schwachstellen betreffen Komponenten von Drittanbietern wie Apache Ant, libcurl und SQLite. Die Lücken sind zum Teil sechzehn Jahre alt. Warum die Entwickler die Schwachstellen erst jetzt schließen, ist bislang unklar. In der Warnmeldung sind 378 CVE-Einträge aufgelistet.

Darunter sind unter anderem Schadcodelücken in libcurl (CVE-2016-7167 „kritisch“) und Xstream (CVE-2021-39145 „hoch“). Aufgrund des Alters einiger Lücken liegt es nahe, dass einige der nun im Kontext von Data Protection Advisor geschlossenen Schwachstellen ausgenutzt werden. Dazu gibt es aber keinen Hinweis in Dells Warnmeldung.

Die Entwickler geben an, dass davon ausschließlich die Data-Protection-Advisor-Versionen 19.10 bis einschließlich 19.12 SP1 betroffen sind. Die Ausgabe 19.12 SP2 ist mit Sicherheitsupdates ausgerüstet.

Erst kürzlich hat Dell Sicherheitslücken in den Cloudspeicherlösungen ECS und ObjectScale geschlossen.


(des)



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Datenschutz & Sicherheit

Updaten! Angriffsversuche auf Sicherheitslücken in Cisco Unified Communications


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This article is also available in
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.

In mehreren Unified-Communications-Produkten von Cisco klafft eine Sicherheitslücke, die Angreifern ohne Anmeldung das Einschleusen von Schadcode aus dem Netz und dessen Ausführung mit Root-Rechten ermöglicht. Admins sollten die bereitstehenden Aktualisierungen zügig anwenden, da Cisco bereits Angriffsversuche aus dem Netz auf die Schwachstelle beobachtet hat.

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Das teilt Cisco in einer Sicherheitsmeldung mit. Die Schwachstelle resultiert aus einer unzureichenden Prüfung von Nutzer-übergebenen Daten in HTTP-Anfragen. Bösartige Akteure können die Lücke durch das Senden einer Sequenz von sorgsam präparierten HTTP-Anfragen an das webbasierte Management-Interface einer verwundbaren Appliance missbrauchen. „Eine erfolgreiche Attacke erlaubt den Angreifern, Zugriff auf Benutzerebene auf das Betriebssystem zu erlangen und dann die Berechtigungen auf ‚root‘ auszuweiten“, erklärt Cisco (CVE-2026-20045, CVSS 8.2, Risiko abweichend „kritisch“).

Cisco führt weiter aus, dass das Unternehmen das Risiko abweichend von der CVSS-Risikostufe „hoch“ als „kritisch“ einordnet. Als Grund nennt das Security Advisory, dass der Missbrauch der Lücke darin münden kann, dass Angreifer ihre Privilegien zu “root“ erweitern können.

Cisco hat bereits Angriffsversuche auf die Schwachstelle beobachtet. Betroffen sind Unified CM, Unified CM SME, Unified CM IM&P, Unity Connection sowie Webex Calling Dedicated Instance. Die Software-Versionen 15SU4 (für März 2026 angekündigt) sowie 14SU5 stopfen das Sicherheitsleck. Wer noch auf Stand 12.5 ist, muss auf die neueren Releases migrieren.

Cisco hat am Mittwoch noch drei weitere Sicherheitsmitteilungen veröffentlicht, um die sich Admins beizeiten kümmern sollten.

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Zuletzt mussten IT-Verantwortliche mit Cisco-Produkten in der vergangenen Woche Sicherheitslücken mit Updates stopfen. In Ciscos Secure Email Gateway und Secure Email und Web Manager wurde bereits seit Dezember eine Sicherheitslücke angegriffen, die den Tätern Root-Rechte und damit die volle Kontrolle über Instanzen verschaffen konnte. Die Sicherheitsupdates hat Cisco am Freitag herausgegeben.


(dmk)



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