Künstliche Intelligenz
NRW: Steuerbehörden überprüfen 7000 Influencer
Nach der Auswertung eines großen Datenpakets zu sogenannten Influencern überprüfen die Steuerbehörden allein in NRW mehr als 7000 Menschen. Das sagte ein Sprecher des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage.
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Das Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität (LBF NRW) hatte, ähnlich wie in Berlin, ein Datenpaket mehrerer Social-Media-Plattformen mit Tausenden Datensätzen zur Verfügung gestellt bekommen. Das Material sei inzwischen aufbereitet, „die Datensätze konnten mehr als 7000 Bürgerinnen und Bürgern allein in Nordrhein-Westfalen zugeordnet werden“, so der Sprecher.
Zeitaufwendige Untersuchungen erwartet
„Schon aufgrund dieser hohen Fallzahl ist die Bearbeitung der Daten in den zuständigen Dienststellen zeitaufwendig“, hieß es vom Finanzministerium. In jedem einzelnen Fall werde nun überprüft, ob die betroffenen Personen ihre Steuern alle bezahlt haben.
Die neu gegründete „Influencer-Taskforce“ der Steuerfahndung in NRW hatte im vergangenen Jahr für Aufsehen gesorgt. Damals hieß es von Behördenleiterin Stephanie Thien: „Es ist keine Seltenheit, dass eine Influencerin oder ein Influencer pro Monat mehrere zehntausend Euro verdient, aber nicht einmal eine Steuernummer hat.“
(olb)
Künstliche Intelligenz
So funktioniert Käuferschutz auf Onlinemarktplätzen
Viele Marktplätze haben für missglückte Kauftransaktionen einen Käuferschutz. Doch jede Plattform hat ihre eigenen Regeln. Sie können schwer zu durchschauen sein. Nicht selten bleiben Kunden auf dem Schaden sitzen, weil sie etwas übersehen haben.
- Auf Onlinemarktplätzen wie Amazon, eBay oder Kleinanzeigen soll ein Käuferschutz für mehr Sicherheit sorgen.
- Die Bedingungen sind komplex, unterscheiden sich und können unangenehme Überraschungen mit sich bringen.
- Informieren Sie sich am besten vor einem Kauf, ob der Käuferschutz das Angebot abdeckt und wie Sie bei Ärger vorgehen.
Wir erklären für die populären Marktplätze Amazon, eBay und Kleinanzeigen, wie die Verfahren ablaufen und worin sie sich vom Käuferschutz bestimmter Bezahlarten wie PayPal unterscheiden. All das gilt auch für Plattformen wie Etsy oder Vinted, die ebenfalls einen Käuferschutz bieten.
Was ist der Käuferschutz
Onlinemarktplatzbetreiber wollen Streitigkeiten zwischen Käufer und Verkäufer betriebswirtschaftlich aufwandsarm kanalisieren und werbewirksam für Vertrauen sorgen. Käufer sollen sich vor allem dann geschützt fühlen, wenn Artikel überhaupt nicht ankommen, beschädigt oder defekt im Paket liegen oder deutlich vom Angebot des Verkäufers abweichen. Ein Käuferschutz kann auch einspringen, wenn der Verkäufer nach Rücksendungen den Kaufpreis nicht erstattet.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „So funktioniert Käuferschutz auf Onlinemarktplätzen“.
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Künstliche Intelligenz
ESLint 10.0: Neue Features für die JavaScript-Codeanalyse im Major Release
Das Open-Source-Tool ESLint zur statischen Codeanalyse ist in der neuen Version 10.0 erschienen, mit zahlreichen Neuerungen sowie Breaking Changes. Da es sich um eine Hauptversion handelt, erhalten Entwicklerinnen und Entwickler das Update möglicherweise nicht automatisch per npm, sondern müssen es manuell herunterladen: npm i eslint@10.0.0 --save-dev.
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ESLint 10.0 legt unter anderem ein neues Verhalten bezüglich Konfigurationsdateien an den Tag: Es lokalisiert eslint.config*, indem es vom Verzeichnis jeder Datei ausgeht, bei der es das Linting durchführt. Frühere Versionen gingen vom aktuellen Arbeitsverzeichnis aus. Durch diese Änderung lassen sich mehrere Konfigurationsdateien im gleichen Durchlauf verwenden, was insbesondere in Monorepos-Setups hilfreich sein soll.
(Bild: jaboy/123rf.com)

Tools und Trends in der JavaScript-Welt: Die enterJS 2026 wird am 16. und 17. Juni in Mannheim stattfinden. Das Programm dreht sich rund um JavaScript und TypeScript, Frameworks, Tools und Bibliotheken, Security, UX und mehr. Frühbuchertickets sind im Online-Ticketshop erhältlich.
Updates für RuleTester-API und JSX-Referenzen
Mithilfe der RuleTester-API können Plug-in-Autoren ihre Regeln gegen benutzerdefinierte Testfälle und -konfigurationen testen. In ESLint 10.0 erhält RuleTester einige Neuerungen für robustere Testdefinitionen und verbessertes Debugging. So kann die RuleTester#run()-Methode nun mit Assertion-Optionen umgehen, nämlich requireMessage, requireLocation und requireData. Entwickler können damit strengere Anforderungen in ihren Tests durchsetzen.
Darüber hinaus trackt ESLint JSX-Referenzen, um eine korrekte Scope-Analyse von JSX-Elementen zu ermöglichen. Bisher konnten im Umgang mit JSX-Identifiern falsche Ergebnisse entstehen. Das ESLint-Team nennt das folgende Codebeispiel:
import { Card } from "./card.jsx";
export function createCard(name) {
return ;
}
Hier konnten falsch positive Ergebnisse auftreten, denn konnte als „definiert, aber nie verwendet“ gemeldet werden. Ein falsch negatives Ergebnis war ebenfalls möglich, denn das Entfernen des Imports konnte möglicherweise nicht den Fehler „undefinierte Variable“ ausgeben.
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Neben weiteren Updates sind zahlreiche Breaking Changes im Release enthalten. Laut dem ESLint-Team sollten die meisten Nutzerinnen und Nutzer ESLint ohne Build-Änderungen auf Version 10.0 aktualisieren können, doch ein Migrationsguide steht mit tiefergehenden Details zu den Breaking Changes bereit. Die neuen Features behandelt die Ankündigung im ESLint-Blog.
(mai)
Künstliche Intelligenz
Schnelles WLAN für draußen: Asus ZenWiFi BD4 Outdoor im Test
Ein Access-Point oder Repeater innen am Fenster ist die Mal-eben-schnell-geht-grad-so-Lösung, um ein Außengelände mit WLAN zu versorgen. Das ist immer einen Versuch wert, aber besser klappt es mit einer dedizierten Basis: Das Gerät kann an der Außenwand oder an einem Mast sitzen und den Garten oder Betriebshof ohne hemmendes Glas dazwischen beleuchten.
Bastelfreudige bauen einen Repeater in ein Gehäuse, alle anderen nehmen ein Fertiggerät. Für den frischen WLAN-Standard Wi-Fi 7, der mit seiner neuen Funktion Multi-Link Operation (MLO, paralleler Betrieb in mehreren Frequenzbändern) stabilere Verbindungen verspricht, hat Asus jüngst seine erste Mesh-Basis für Drinnen und Draußen herausgebracht: Die ZenWiFi BD4 Outdoor ist mit rund 130 Euro erschwinglich und funkt in zwei Frequenzbändern über je zwei MIMO-Streams.
Raffinierterweise lässt sich das Gerät wahlweise per Stromnetz oder mit Energieversorgung übers LAN-Kabel betreiben (Power-over-Ethernet, PoE), was es flexibel einsetzbar macht. Wir haben den Draußenfunker gründlich erprobt, sowohl in einem Asus-Mesh als auch autonom laufend.
Das war die Leseprobe unseres heise-Plus-Artikels „Schnelles WLAN für draußen: Asus ZenWiFi BD4 Outdoor im Test“.
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